Einladung zur Subskription: Kurt Gossweiler

Im Juni erscheint:
Kurt Gossweiler: Großbanken, Industriemonopole und Staat. Ökonomie und Politik 1914 bis 1932. PapyRossa Verlag, ca. 400 Seiten.
gossweiler_grossbanken1971 erstmals veröffentlicht, haben die Forschungsergebnisse von Kurt Gossweiler zur deutschen Wirtschaftsgeschichte in Kaiserreich, Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik nichts an Bedeutung verloren. Es geht um die Frage, wie die Industrie- und Finanzkonzerne ihre ökonomische in politische Macht umsetzten, wie sie um Einfluss auf den Staatsapparat konkurrierten, welche unterschiedlichen Strategien sie in der Innen- und Außenpolitik verfolgten und wie ihre grundsätzlichen Interessen trotz aller Gegensätze zu gemeinsamen Zielsetzungen führten. Wie stets auf ein enormes Archivmaterial gestützt, geht Gossweiler Problemstellungen nach, die in der aktuellen Geschichtsschreibung vernachlässigt werden, und deckt die Wurzeln für Entstehung und Entwicklung unterschiedlicher Gruppierungen im deutschen Finanzkapital auf. Besonderen Wert legt er auf die oft vernachlässigte Rolle der Großbanken und den Einfluss des US-Finanzkapitals und einer an ihm orientierten Fraktion in den deutschen Wirtschaftseliten.
Das Buch ist vom Verlag zu einem Subskriptionspreis von „ca. 19,20 Euro“ (bis 30.4.2013) angekündigt. Ab dem 1. Mai soll es „ca. 24 Euro“ kosten. Auf jeden Fall bekommt man das Buch, wenn man es jetzt bestellt ca. 5 Euro billiger. Die Buchhandlung Weltbühne bittet um Vorbestellungen.
gossweilerKurt Gossweiler, der als 95jähriger immer noch in die politischen Diskussionen dezidiert eingreift, gilt zurecht als ein besonders harter Knochen. „Stalinist“ wäre noch untertrieben. Seine profunden Sachkenntnisse als Historiker können nicht bestritten werden.
Kurt Gossweiler steht auch auf der Liste der Metzger-Autoren (Nr. 48: Faschismus aus der Mitte der Gesellschaft. Kurt Gossweiler antwortet Siegfried Jäger).

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