Wir waren in der Spinatwachtel

Das wäre geschafft! Und es hat geklappt.
Am Dienstag, wie angekündigt, war die Lesung.
SpinatLesNov13-1Alles lief so gut wie erhofft und besser als erwartet. Durch ein Sauwetter hindurch, aber trocken von Neudorf nach Hochfeld gelangt, von den Veranstaltern alles gut vorbereitet und mit-gedacht, Publikum traf ein und füllte den Raum. Kaum Versprecher beim Vortrag.
SpinatLesNov13-2Publikum gnädig. Nein, man kann mit Fug sagen: Publikum aufmerksam, Publikum zufrieden, Publikum amüsiert.
Ich hatte ja kaum zu erwarten gewagt, daß außer mir auch andere zue und aufe Türen, mit Fett beschmierte Gummiplatten und „Maria im Gefängnis“ irgendwie komisch finden.
Das Motto des Abends lautete „Wir bleiben im Bahnhof“. Was es mit dieser rätselhaften Mitteilung auf sich hat, konnte geklärt werden.
Der Ton-Mitschnitt ist gut geworden. Darum ist mit einer Doppel-CD in Kürze zu rechnen (Ankündigung demnächst). So werden dann also die, die nicht kommen konnten oder den Termin glatt verschwitzt hatten, doch noch einiges erfahren können über solche Themen:
LSD im Trinkwasser, Schwester Edith, Gottesglauben eines Atheisten, Straßenbahn und Coca Cola in den nicht enden wollenden 50er Jahren, Physik im nicht enden wollenden Mittelalter, die Idiotie des Pragmatismus, der Mathematiker als Terrorist, Barbara, Anne, Christina, der Beamte im Sündenpfuhl, meine Schwierigkeiten mit den Frauen,
et cetera pepé.
SpinatLesNov13-3Noch einmal mein herzlicher Dank an die Gastgeber Gwisdalla & Tepaß (respective Susanne und Andreas), deren Projekt Spinatwachtel Glück und Aufmerksamkeit zu wünschen ist. Die Einladung, sowas nochmal zu tun („Du bist immer ein gern gesehener Lesegast, hier auf unserer Couch!“) nehme ich gern an (wird sich finden, wird angekündigt). Denn es wäre noch viel zu erzählen darüber, daß der Ernst des Lebens eine seltsame Komik entfaltet.

2 Gedanken zu „Wir waren in der Spinatwachtel

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