Bekenntnis ohne Kenntnis?

AnzProNatStattDemLiebe Leute, dieses Inserat erschien mehrmals im METZGER (in welchen Ausgaben weiß ich jetzt nicht, müßte ich nachgucken – es wurde übrigens unentgeltlich abgedruckt, was selten genug gedankt wird). Und jetzt mache ich es hier sichtbar, und zwar aus aktuellem Anlaß.

Der Vormarsch rechts-populistischer (und, auf geebneten Wegen folgend) rechts-extremer Kräfte hat einige Leute sehr überrascht. Frage: Wieso? Das kam nicht überraschend.
Sich gegen Rechts zu stellen ist, soll es wirksam sein, nicht eine Sache von Bekenntnissen, sondern von Kenntnissen.
Es ist für die Rechten gut, wenn die Linke nicht weiß, was die Rechte tut – und es auch gar nicht so genau wissen will. Was man darüber zu wissen glaubt sind jahrzehntealte Erklärungsformeln. Entwicklungen wie das Entstehen einer Neuen Rechten wurden ignoriert.
Die Neue Rechte profitiert von den Dummheiten der Linken. Neuestes (aber nicht erstes und sicherlich nicht letztes) Beispiel: Als bei der Friedensbewegung von rechts angeklopft wurde, wurde fröhlich „Herein!“ gerufen – trotz aller Warnungen. Nicht nur das. Auf Warnungen vor „Friedenswinter“ und Montagswahnmachen und Verschwörungsparanoia, auf Warnungen davor, sich zu Deppen neurechter Querfronttaktik zu machen, wurde geradezu hysterisch reagiert.
Also: Augen auf!
(Das Buch, was oben empfohlen wird, steht nur als EIN Beispiel für einige andere).
Und weil es eben nicht nur darauf ankommt, worüber und wie und mit welche Mitteln man sich informiert, sondern auch, welche Strukturen vonnöten sind und wen man nicht im Stich lassen darf, folgt hier noch ein Inserat – in der Hoffnung auf einen Rest von Bewußtsein, daß es ein bißchen von einem selber abhängt, ob das ganze Land in Haß und Verblödung versinkt.
WBAngewohnheitAnz..

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