Adorno hatte recht


Ich weiß nicht, ob das Haus Ruhrtal überhaupt noch steht. Ich muß mal nachgucken gehen.
Was aber hat Adorno damit zu tun?
Ein wenig tiefer in die Zusammenhänge werden Sie eingeführt in meinem Buch Wir bleiben im Bahnhof (Situationspresse 2013), Kapitel „Wechselstrom oder Die Liebe in den Zeiten des Telefons“ (Seite 192 – 210).
Also, so richtig wird das mit Adorno/Haus Ruhrtal, Haus Ruhrtal/Adorno dann doch nicht klar. Aber wenn Sie die Geschichte gelesen haben, werden Sie sagen: „Das ist die schönste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe.“
(Wenn Sie schlau sind, wenn Sie zu schlau sind, dann wissen Sie, daß „Wechselstrom oder Die Liebe in den Zeiten des Telefons“ hier im Weblog schon mal als Fortsetzungsgeschichte erschienen ist – als „Weihnachts-Porno“).

Neu bei den Situationspostkarten: Nadel-Stiche von luett huis

Seit 1974 produziert die Situationspresse Postkarten. Seit 1974 hat sich vieles geändert, was die Reproduzierbarkeit und Herstellungstechnik betrifft. Das nutzen wir. Geändert hat sich auch das Postkartenporto. Da können wir nix dran machen. Was sich nicht geändert hat: Postkarten sind ein subversives Medium.
Im Juli wurden 35 neue Motive produziert. Die Reihe geht jetzt also bis Nr. 182.
Die Neuerscheinungen können hier nicht alle auf einmal gezeigt werden. Heute zeigen wir die acht neuen Motive der Nadel-Künstlerin luett huis.

Situationspostkarte Nr. 164: Lieblingsbuch

Situationspostkarte Nr. 165: Der Försterbär

Situationspostkarte Nr. 166: Mein Haus (Das Patchwork Projekt – Stacey Blatt)

Situationspostkarte Nr. 167: Drei Fische mit Frosch

Situationspostkarte Nr. 168: Liebende Fische

Situationspostkarte Nr. 169: Skarabäus

Situationspostkarte Nr. 170: Spielende Kinder

Situationspostkarte Nr. 171: Der schiefe Turm von La Mancha

Jedes Stück kostet 1 €.
Die schon vorher erschienenen luett-huiss-Postkartentitel sind im Postkartenkatalog der Buchhandlung Weltbühne zu sehen, den man HIER sichtbar machten kann (wenn man „HIER“ anklickt).

Stadtrundfahrt (Art: besonders)

Stadtrundfahrt-Arrangeur Klaus Brüggenwerth erläutert den Ablauf:

am kommenden Sonntag ist es so weit – die LiteraTramTour 2019 startet (von Ort zu Ort mit dem Bus, wegen der Gleisbauarbeiten in Ruhrort )
Ich gehe von ca. 20 Teilnehmern aus.
Hier ist der ungefähre Ablauf:

Start ist um 11 Uhr mit Helmut Loeven am Rathaus Duisburg
nach seiner Lesung werden wir mit der 901 gegen 11:45 in Ruhrort sein
Werner Muth tritt dort am Vinckeplatz auf.
Ein kleiner Spaziergang führt uns zum DammCafe an der Schimanskigasse.
Dort ist Gelegenheit zu Brötchen, Kaffee oder/und Kuchen.
Ralf Koss wird dann gegen 12:30 lesen.
Danach gehen wir durch Harmonie- und Fabrikstraße zum ruhrKUNSTort.
Zepp Oberpichler wird gegen 14 Uhr Neues von Oppa Wallusch vortragen.
Mit der nächsten 901 fahren wir nach Bruckhausen.
Hier hat Thomas Frahm gegen 15:30 seinen Auftritt für eine 1/2 Stunde, exakt zwischen zwei Bahnen.
Gegen 16 Uhr stranden wir am Pollmann-Eck.
Im Panorama-Restaurant PERA mit Blick auf die wunderbare Straßenkreuzung lesen
– nach Aufgabe der Bestellungen – Lütfiye Güzel und Silke Vogten
Das Ende ist ziemlich offen, gegen 18 Uhr kommen viele andere Gäste ins PERA

Ich werde gewiß nicht die ganze Zeit mit von der Partie sein – wegen eines anderen wichtigen Termins am selben Tag.
Wenn ich wüßte, was ich vorlesen soll, dann wüßte ich, was ich vorlesen soll.

„Wenn die berauschte Kreatur …“

Gute Frage! Gestern (Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg) machte der „Geist“, der doch immer schon ein Un-Geist war, sich bemerkbar (mit über 20 Prozent).
Was hat man denn erwartet?
„Wir sind das Volk“ hat schon immer dasselbe bedeutet.

Da: schaut mal: von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, vielleicht ist das war, ich habe es selbst noch nicht gelesen:
Die Wahl zum 7. Landtag Brandenburg und zum 7. Sächsischen Landtagam 1. September 2019WAHLNACHTBERICHT, ERSTE KOMMENTARUND DATEN

„Wenn die berauschte Kreatur … “ ist zitiert aus einem Gedicht von Walter Mehring.

Am 1. September ist Anti-Kriegs-Tag

Wir leben in Zeiten, in denen uniformierte Soldaten in Uniform, die mit der Eisenbahn fahren, nix bezahlen müssen, aus Dankbarkeit dafür, daß sie als uniformierte Soldaten in Uniform mit der Eisenbahn fahren.
Die Ministerin Kampfknarrenbauer ist nicht darüber froh, daß seit Kaiser Wilhelms Zeiten das Image des Militärs gelitten hat. Für das, was die Herrschenden vorhaben, muß die militärische Option offengehalten werden. Dafür gibt es keine Argumente, aber dazu bedarf es einer Stimmung.
Wo Militarismus sich ausbreiten soll, sind denkende Menschen nicht gefragt, sondern Strammsteher, Jasager, Befehlsempfänger. Für den Krieg benötigt man keine Helden, sondern Feiglinge.

Wäre es in diesen Tagen nicht angebracht, wieder öfter das zerbrochene Gewehr zu zeigen, bei Fahrten in der Eisenbahn und sonstigen Gelegenheiten? Dafür kann man zwar nicht kostenlos Eisenbahn fahren, aber es wirkt gegen die Eindimensionalität.
Ich empfehle, die älteste und größte in Deutschland tätige Friedensorganisation zu unterstützen

Mitglied werden:

https://www.dfg-vk.de/mitglied-werden

siehe auch:

https://www.dfg-vk.de/startseite
http://www.dfg-vk-duisburg.de/

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