Ernst ist das Leben, blau die Bude

Das Wort-und-Bild-Kabarett (meine Wenigkeit, Helmut Junge und Werner Muth v.l.n.r.) in einem Keller, in dem die gekälkten Wände mit Bildern behängt sind.

Ernst ist das Leben, heiter die Kunst.
H.L. und H.J. in heiterer Kunst-Stimmung, während Werner Muth mehr den Ernst des Lebens im Blick zu haben scheint.

Weil der Auftritt im Mai in der Blauen Bude schön war, freuen sich alle auf den noch kommenden.
Nächster Auftritt in der Blauen Bude in Lohberg:
Donnerstag, 14. November 2019 um 18 Uhr.

Wie war’s denn in der Blauen Bude?


Wie es angekündigt wurde, so ist es auch geschehen (am Donnerstag, 23. Mai): Das Wort- und Bild-Kabarett mit Werner Muth und mit mir (Wort) und Helmut Junge (Bild) in der BLAUEN BUDE in Dinslaken-Lohberg am Rande des Zechen-Geländes. Von der Zeche sind nur noch der Rand des Geländes und Landmarken als Zechen-Souvenirs inmitten eines Parks. Auf diesem Rand: eine ehemalige Trinkhalle (Ruhrdeutsch: Bude), eine Kultur-Bude, eine Ideen-Bude gewissermaßen. Gegenüber, auf der anderen Straßenseite eine sehr schöne Zechensiedlung. Alles in allem ein guter Ort für ein Kabarett, in dem Künstler, Veranstalter und Publikum an einem Tisch sitzen. Und das an einem so schönen Maientag.
Der nächste Termin – dasselbe Ensemble am selben Ort – ist am Donnerstag, 14. November 2019 um 18 Uhr. Der November ist bei uns noch nie ein trauriger Monat gewesen.

Kommt, wenn ihr könnt, in die Blaue Bude

Ich soll, will und werde auftreten mit Werner Muth und dem Computergrafiker Helmut Junge zu einem Wort-und-Bild-Kabarett in der „Blauen Bude“ in Dinslaken-Lohberg am Donnerstag, 23. Mai 2019 um 18 Uhr, (ebenso am Donnerstag, 14 November 2019 um 18 Uhr).
Da ist das:

Ein weiterer Termin – dasselbe Ensemble am selben Ort zur selben Uhrzeit – steht also schon fest: siehe oben.

Akzente Rückblick

Heute enden die Duisburger Akzente 2019 (Thema: Utopien).
Mein vorläufiger und subjektiver Rückblick.

Erstens
Sonntag, 24. März.
Kunstausstellung auf dem Kölnig-Heinrich-Platz.
Auwm Rasen.
Ein Out-door-patchwork, würde ich das mal nennen.
Ein sehr schönes Frühlingsfest. Ich war als Fotoreporter eingeladen. Bildreportage folgt.

Zweitens
Sonntag, 31. März.
„Oh wie schön ist Panama“
die Werner-Muth-Poetic-Show (mit Musik).
Das da links oben ist nicht eine als Lachsersatz getarnte Boa Constructa, sondern irgend so’n Ding, das von der Decke runter hängt.
Ich durfte als Überraschungsgast die Leute überraschen.
(Ob ich jemals wieder dieses Gebäude betrete ist jetzt nicht weniger fraglich als vorher).

Danach ein sehr schöner Spaziergang nach Hause, vorbei an dieses Skulptur.

Drittens
Dienstag, 2 April.
Die „Talk Show“ im Kulturzentrum 47 auf der Münzstraße. Raum brechend voll, konzentrierte, gleichwohl lockere, heitere Aufmerksamkeit. Auf die Tonaufzeichnung bin ich gespannt, ebenso darauf. ob auf den Fotos bei ungünstigen Lichtverhältnissen etwas zu erkennen sein wird.
Sehr gute Vorbereitung, sehr gute Gesprächsleitung der beiden Moderatorinnen.
Honorar: Ein Restaurant-Gutschein (schon eingelöst) und (noch zum Verschenken bereitstehend) eine Flasche Rotwein aus dem GEPA-Dritte-Welt-Handel. So greift eins ins andere!

Viertens
Donnerstag, 4. April.
„Die Utopie liegt auf der Fensterbank“, meine kabarettistische Lesung (mit Extempores und Bildern) im Syntopia, überkreuzte sich unvermeidlicherweise mit anderen Akzente-Veranstaltungen. Darum wurde das Besucher-Potenzial nicht superlativ erfüllt. Auf die Ton- und Bilddokumente muß ich noch warten. Dann überlegen wir, wie wir sie verwenden.

Daß bei den ganzen Duisburger Akzenten mit dem Thema „Utopien“ das Standardwerk des in Duisburg ansässigen Autors nicht vorkommt, mußte vermieden werden durch die Auslage auf dem Büchertisch.

Akzente: Kommen, und dran denken

Bitte kommen,
und dran denken: Morgen (Donnerstag, 4. April 2019) ist die Buchhandlung Weltbühne nur bis 13 Uhr geöffnet.

18 Uhr? So früh?
Das eigentliche Programm beginnt erst etwas später. Vorher gibt’s ’ne Lightshow als Prelude. Wer erst um 19 Uhr kommt, verpaßt nur das Prelude und die Gelegenheit, sich den Büchertisch vorher in Ruhe ansehen zu können.

Akzente: Da müßt ihr kommen!

Bild anklicken zum Vergrößern.
Veranstaltung der DFG-VK
im Programm der Duisburger Akzente 2019, Thema: Utopien.
Im Syntopia.
Eintritt frei, Spenden (für’s Syntopia) erwünscht.
ICH WERD‘ EUCH WAS ERZÄHLEN: Die Utopie liegt auf der Fensterbank (ein philosophisches Kabarett, Buechertisch inclusive).
So, ungefähr, sieht das dann aus.

Hochfeld Eigenstraße Ecke Gerokstraße
DVG-Haltestelle Pauluskirche

In Buchholz

Zehnter Autorenplausch der Stadtbibliothek Duisburg, Zweigstelle Buchholz. Darin: Helmut Loeven liest uns was vor. Veranstaltet von Werner Zapp (rechts im Bild) und Rainero Spahn. Wann war das? Am 14. September 2017.

Weltuntergang nicht vorgesehen …

… sondern was Besseres.
Was schon lange angekündigt ist, ist jetzt auch in Beton gegossen:
Am Donnerstag, 14. September ist meine Lesung, veranstaltet von der Duisburger Stadtbibliothek in Buchholz, Sittardsberger Allee 32. (Buchholzer Autorenplausch).
Also bitte in den Terminkalender eintragen, Urlaubspläne eventuell ändern.
19 Uhr wahrscheinlich. Genaueres wird natürlich noch „zeitnah“ (sagt man heute) bekanntgegeben. Wer der andere Aus-seinen-Werken-Vorleser sein wird und wer der Musik macht, erfahre ich noch.
Jetzt kann nur noch ein Weltuntergang einen Strich durch die Rechnung machen.
Also bitte: Weitersagen. Und denen, denen man es weitersagt, sagen, daß sie es weitersagen sollen.

Jaja! Good old everlasting Sittardsberger Allee!

Wir schenken uns doch wat

Ich weiß, ich weiß! Wir schenken uns doch wat.
Und wenn schon, warum nicht auch denn schon?
Sie wollen, daß nicht nur das letzte, sondern auch das vorvorletzte Buch von mir unter die Leute kommt?
hl-werb-kannibalen-webHelmut Loeven: Die Vegetarier von heute sind die Kannibalen von morgen. Das philosophische Kabarett. 177 Glossen (Sie können Gedanken lesen). Situationspresse 2003. 192 S. ISBN 3-935673-20-5. 10 Euro.

Sie wollten immer schon eine Emanze frühstücken? Gar nicht nötig. Das wirkt noch besser:
chlada-AL019XFgMarvin Chlada: Dialektik des Dekolletés. Zur kritischen Theorie der Oberweite. Alibri Verlag 2006. 128 S. 12 Euro

Mit „Falsch abgebogen“ sind Sie in der richtigen Richtung:
abgebogen2Falsch abgebogen (The Best of Pelikan – The Rest of Pelikan. Doppel-CD). 17,50 Euro.

Sie sagen es (auch wenn ich es nicht hören soll): „Der empfiehlt jetzt bestimmt wieder ein Buch von der Autorin. Gestern sagte er: ihr bestes Buch. Heute sagt er bestimmt: eins ist besser als das andere.“
LuetfiyeHelsinki2Lütfiye Güzel: Pinky Helsinki. Notizen … Go-Güzel-Publishing Duisburg 2014. 80 Seiten Paperback. 10 Euro.

Denn ein Buch ist besser als das andere.

Der Mann findet die richtigen Worte und gibt ihnen Klang!
muth-cd-nachtaufnahme1Werner Muth: Nachtaufnahme. Eine Hörrevue. CD 15 Euro

Gestern dachten Sie: Ach, was sind das für schöne Weihnachts-Postkarten! Ach, gäbe es doch mehr davon!
Gibt es! Schauen Sie:
pk57-gornypk58-gorny-1967pk68-hafen-urlaubsgruessepk66-stefaniepk64-kater

pk65-girls-from-shanghaiDas alles und noch viel mehr in der B.handlung Weltb!
(Gneisenaustraße 226, Duisburg-Neudorf), auch als Versandbuchhandlung bemüht und beliebt.
Kurbeln Sie die Konjunktur an. Aber nicht irgendeine. Weltbühne muß bleiben.

WIR SCHENKEN UNS NIX!

Ich weiß, ich weiß! Wir schenken uns nix.
Dabei käme man hier gar nicht in Verlegenheit, wenn man – etwa – versuchen mag, die Opposition gegen kalendarischen Zwang zum Gegenteil vom Gegenteil zu steigern. Nicht alles, was gut ist, will man doch selber behalten.

BahnhofCoverHier haben wir zum Beispiel ein Buch, das, wie der Untertitel schon sagt, das ideale Geschenk ist.
Helmut Loeven: Wir bleiben im Bahnhof. Das ideale Geschenk. Situationspresse 2013. 252 S. ISBN 978-3-935673-35-8. 20 Euro.

Wer jemanden bedenken will, dem man was zutraut, ist mit diesem Werk aus der Situationspresse gut zu bedienen: Beat beats!
chlada-verwirrung-coverMarvin Chlada: Die schöne Verwirrung des Lebens – Gedichte & Cut-Ups. Situationspresse 2013. 80 S. einige Abbildungen. Paperback. 12,50 Euro.

Noch in diesem Monat will Lütfiye Güzel ihr neues Buch „Hadi Hugs“ vorbeibringen. Ihre bisherigen Bücher behalten ihre Gültigkeit, zum Beispiel ihr „Anti-Roman“. Manche Leser sagen: Das ist bisher ihr bestes.
heyanti-romanLütfiye Güzel: hey. anti-roman. Go-Güzel-Publishing. 10 Euro

Laßt Worte klingen! Marvin Chlada und Lütfiye Güzel live in der Spinatwachtel.
CDChladaGuezel1Lütfiye Güzel, Marvin Chlada: Let’s go underground. Live in der Spinatwachtel 2. Juli 2013. Doppel-CD 85 Minuten. Situationspresse 2014. 12,50 €

Auch ich live in der Spinatwachtel, sogar zwei mal. Darum gibt es auch zwei Live-CDs. Dies ist eine davon:

CD-HL-RundumHelmut Loeven: Anleitung für Rundumschläger. Das philosophische Kabarett live. Doppel-CD. 12,50 Euro

Wer Ohren hat zu hören muß nicht weghören. Die (bisher) zweiteilige Hörspielserie „Die neuen Flüchtlingsgespräche“ auf Doppel-CDs sind die Geheim-Sensation. Fangen Sie einfach an mit der ersten:
cover-fluecht1Die schnelle Lösung. Hörspiel von und mit Helmut Loeven, Heinrich Hafenstaedter und Anna Driba (Die neuen Flüchtlingsgespräche 1). Doppel-CD ISBN 978-3-935673-29-7. 12.50 Euro

Laßt Bilder laufen. Hier ist in letzter Zeit die Rede und wird in nächster Zeit die Rede sein von dem legendären Stummfilm „Switch on Summer“, der mittlerweile gar kein Stummfilm mehr ist, sondern ein Tonfilm, und der darum jetzt auch einen neuen Titel hat, nämlich „Sehreise“.

cover-sehreise-dvdDie Sehreise. Drei Zuschauer sprechen über „Switch on Summer“. Ein Film von A.S.H. Pelikan, Helmut Loeven und Heinrich Hafenstaedter. Hut-Filmproduktion 2011. Ca 180 Min. Doppel-DVD 12,50 Euro

Früher haben die Leute Postkarten verschickt, und zwar besonders „zum Fest“. „Zu welchem Fest“, werden Sie fragen. Egal zu welchem.
Verschicken Sie doch mal wieder eine Postkarte. „An wen“, werden Sie fragen. Egal an wen. Postkarten zu verschicken verschafft doch eine andere Erfahrung vom Leben als den Leuten immer nur Mehl zu schicken.
Zum Beispiel: Kunstkarten nach Aquarellen von Magda Gorny,
pk59-gorny-skarabaeuspk54-gorny-sonneoder nach Fotografien von Hafenstaedter,
pk73-hafen-blumensprayer-2pk71-hafen-letgooder Bilder vom Ostermarsch,
OM87-Karte04OM87-Karte03oder aus dem Weltbühne-Universum.
KarlKrauspk63-katerEs gibt Leute, die haben sowas noch nie gesehen, geschweige denn gekriegt. Wenn die eine Postkarte kriegen, wären die fassungslos. Und wenn die dann das Bild sehen, wüßten sie nicht, was das bedeutet. Darum muß man solchen Leuten Postkarten schicken. Es gibt zu wenig ungläubiges Staunen und zu viel falsche Klarheit.
Das Verblüffen klappt noch besser durch das Verschenken eines METZGER-Abonnements. Auch das geht.

Das alles und noch viel mehr in der Buchhandlung Weltbühne!
(Gneisenaustraße 226, Duisburg-Neudorf), auch als Versandbuchhandlung bemüht und beliebt.
Kurbeln Sie die Konjunktur an. Aber nicht irgendeine. Weltbühne muß bleiben.

Nicht jeder findet das gut: LSD ins Trinkwasser.

Einige Passagen meiner Lesung im Syntopia am 17. September 2015 wurden gefilmt. Heute zeige ich euch: LSD ins Trinkwasser.


Über den Besuch eines Beamten ist ebenfalls was zu erfahren.

Dies ist das Notat Nr. 888. Das kann doch kein Zufall sein.

Das war doch nicht schlecht, oder? Nein, das war nicht schlecht.

Die dritte „Lesung des Jahres“ in diesem Jahr. Diesmal wieder in Hochfeld.

syntopiaLesung15-01Am Ende waren Publikum, Referent (ich) und Veranstalter (Syntopia) doch recht zufrieden.

SyntTafelSept15fIch darf froh sein über ein interessiertes, hellwaches Publikum und über Veranstalter, die gern bei der Sache sind.

syntopiaLesung15-03Über die ungewöhnliche Länge hat sich niemand beschwert, im Gegenteil: daß es bis zum Schluß spannend war, bestätigten mir mehrere unabhängig voneinander.
Es gab was zu lachen, zu erfahren und zu bedenken. Ernst und Spaß, auch Ernst im Spaß und Spaß im Ernst.

SyntTafelSept15gEine Tonaufnahme von Anfang bis Ende wurde aus archivarischen Gründen getan. Es gibt auch ausschnittsweise Bildaufnahmen (Clips), die in den nächsten Tagen hier per Video Sternbuschweg zu hören & sehen sein werden.

syntopiaLesung15-06Tja!

Fotos © Merk-Foto

Und Donnerstag ins Syntopia!

„Jetzt macht der bestimmt wieder Reklame für seine Lesung. So mußte es ja kommen. Der hält sich dran und erzählt uns wieder, daß wir alle da hin kommen sollen.“
Genau so ist es!

DIE WELT ERKENNEN
und
DAS LEBEN GENIESSEN
im philosophischen Kabarett!

Kommet zuhauf!
Wir laden Sie ein, Fräulein!

Geschichten aus zwei Jahrhunderten.
Und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht, zum Beispiel Meine Begegnungen mit Merkel.
Getränke an der Bar.
Büchertisch (Getränke DA drauf abstellen bitte nicht).

Die Lesung des Jahres mit Helmut Loeven
Donnerstag, 17. September 2015, 19 Uhr Einlaß
Syntopia, Duisburg-Hochfeld
Gerokstraße Ecke Eigenstraße
Bus/Bahn-Haltestelle Pauluskirche
Eintritt gegen Spende

DA KANN JA JEDER KOMMEN!
Na ja, nicht jeder. Aber SIE!

SyntTafelSept15dUnd wenn Sie sich auf den Kopf stellen…

for Australians

for Australians

Syntopia muß bleiben!
Weltbühne muß bleiben!

Die Lesung des Jahres diesmal nicht versäumen

Alle, die aus irgendeinem Grund die erste LESUNG DES JAHRES (13. Januar, Spinatwachtel) und die zweite LESUNG DES JAHRES (8. Mai, Altes Stellwerk) verpaßt haben, sollten die dritte Gelegenheit meiner LESUNG DES JAHRES nutzen!
(Wer nicht kommen kann, sollte wenigstens einen mitbringen).

SyntTafelSept15aMan kann es auch so ausdrücken:
SyntTafelSept15bAuch SPIEGEL-Leser wissen Bescheid:
SyntTafelSept15c..

Syntopia feierte und kam in die Zeitung

Das Syntopia feierte letzten Samstag stellvertretend für ganz Hochfeld und kam in die Zeitung:

WAZ 8.9.2015

WAZ 8.9.2015

 

(C) Merkfoto

(C) Merkfoto

Von Stunde zu Stunde steigerte sich meine Freude an der Feststellung „Verhüllung ist Verheißung“. Nach Jahrzehnten mühevollen Enthüllens: Warum nicht mal so rum?
Der Pohl, der die Verhüllung verheißt, hat aber zugleich die Verheißung verhüllt. Denn da standen zwei Pöhle hintereinander, und der hintere, eigentlich verhüllende, wird auf diesem Bild vom vorderen verdeckt. Das muß wohl alles damit zusammenhängen.
Und seien Sie bitte stets dessen eingedenk:

SyntTafelSept15P.S.: Dies ist der Blogeintrag mit der Nummer 883. Das ist doch kein Zufall!