Odyssee im Weltraum?


Die Skulptur „Rheinorgange“ des Kölner Bildhauers Lutz Fritsch, 25 Meter hoch und 7 Meter Breit, aus Stahl, angestrichen mit der Farbe Reinorgange (Farbton RAL 2004) steht am Rhein in Duisburg Kasslerfeld bei Rheinkilometer 780, genau an der Mündung der Ruhr.

Das Gebilde erinnert an die Monolithen aus dem Film „2001: A Space Odyssey“ von Stanley Kubrick (GB, USA 1968).

Ich erinnere mich an den Fernsehbericht. Der Reporter fragte die Thyssen-Arbeiter, wie sie es denn fanden, ein solches Kunstwerk von 83 Tonnen Gewicht mit dieser Farbe dort aufzustellen.
Antwort: „Ja, wenn der dat so haben will …“

Ich finde, das ist die richtige Einstellung zur Kunst.

Das Foto zum Zwanzigsten


Glücklich müßte sein, der unten eine Apotheke hat und oben drüber wohnt. Und auf dem Dach der Garage ein großer Balkon mit großem Sonnenschirm für die schönen Spätsommertage im September (franz.: Septembre).
Doch nicht nur das! Oben drüber noch eine Mansarde!
Gut macht sich im Hintergrund das Häusken – in einem Teil der Stadt, in dem man manchmal denkt, daß hier vor etwa 50 Jahren die Zeit stehengeblieben ist.
Vielleicht hatte Buchholz im Schöpfungsplan die Aufgabe, irgendwann mal die Zeit zum Stillstand zu bringen (was ja nie ganz gelingt).
Mit dem Apotheker war ich in einer Klasse.

Heute vor einer Woche

„Ein Mann, den wir nicht kennen.“
Glauben Sie.
Gucken Sie mal genauer hin.
„Wer trägt denn heute noch einen klassischen Trenchcoat?“, wird sich die WAZ-Fotografin gedacht haben, und fotografierte das.
Sie kennen doch bestimmt keinen zweiten, der in Duisburg im Trenchcoat (frei) herumläuft.

Mein Inerscheinungtreten bei der Auftaktkundgebung des Ostermarsches löste die erwarteten Emotionen aus: Freude (bei den einen), Verwunderung (bei den anderen), Ärger (bei einigen), gar keine (bei den meisten).
Die Verkniffenheit in den Gesichtern der Michnichtleidenkönner und Diebuchhandlungweltbühneniebetreter weckt Freundlichkeit in mir.

Eine Schüppe

Es war im Jahre 1955, ich ging noch nicht zur Schule. Ich war in Wanheimerort zu Besuch bei meiner Tante (Forststraße). Ich schaute aus dem Fenster (Obergeschoß). Am Nachbarhaus (Hilgers) waren Bauarbeiter mit irgendwas beschäftigt. Ein Bauarbeiter (offenbar von einer anderen Firma) kam die Straße entlang; er zog einen Karren voller Baugeräte hinter sich her (Spaten, Pickhacken etc.), und er rief:
„Äh! Ihr happt noch öne Schüppe von uns!“
Die Bauarbeiter an dem Haus antworteten:
„Wat? Öhh böbö höö-hö“, was wohl heißen sollte: Nein, wir haben keine Schüppe von euch.

Kalender 2017 (Wer B sagt, muß auch C sagen)

Normalerweise heißt es ja: erst das Kalender, dann das Jahr.
Wie Sie wissen, wird es hier umgekehrt gehandhabt. Für das abgelaufene Jahr 2017 sind sogar drei Kalendere gestaltet worden: Drei mal zwölf ganz verschiedene photographische Bilder!
Hier die dritte Serie, die „Serie C“:
(Heinestraße)













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Über das Machen von Spaß

Um diese Geschichte zu verstehen, muß man wissen, daß damals (50er Jahre) auf der Düsseldorfer Landstraße, und zwar auf der rechten Seite, wenn man in Richtung Düsseldorf fuhr, ein einzelnes Haus herumstand, und darin war ein Postamt. Und man muß wissen, daß die weite Fläche bis zum Rhein wenig bebaut war, sondern für Getreidefelder genutzt, so daß Klänge aus weiter Entfernung zu hören waren, etwa, wenn das Hüttenwerk Krupp Rheinhausen durch ein Sirenensignal den Schichtwechsel verkündete.
Im Postamt:
Mann mittleren Alters: „Wie spät iset?“
Älterer Mann: „Et is schon zwei Uhr durch.“
Ältere Frau: „Nein, es ist noch nicht zwei Uhr. Krupp hat noch nicht getutet.“
Älterer Mann: „Man darf noch nimmals Spaß make.“
Wovon wir hier Zeuge wurden, ist niederrheinischer Frohsinn, der seinen Gipfelpunkt erreicht, indem man das Gerücht in die Welt setzt, es wäre schon zwei Uhr, obwohl Krupp noch nicht getutet hat.

Kalender 2017 (B)

Normalerweise heißt es ja: erst das Kalender, dann das Jahr.
Wie Sie wissen, wird es hier umgekehrt gehandhabt. Für das abgelaufene Jahr 2017 sind sogar drei Kalendere gestaltet worden: Drei mal zwölf ganz verschiedene photographische Bilder!
Hier die zweite Serie, die „Serie B“:
(Heinestraße)

Januar

 

Februar

 

März

 

April

 

Mai

 

Juni

 

Juli

 

August

 

September

 

Oktober

 

November

 

Dezember

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Ein Prozeß hat begonnen

Ein Prozeß hat begonnen vor dem Landgericht, der Unzufriedenheit hinterlassen wird.

Die Gedenkstätte für die Opfer der Loveparade-Katastrophe im Karl-Lehr-Tunnel („Todestunnel“ genannt) wird immer wieder aufgesucht und erneuert. Die Würde wird durch die Deutlichkeit der Worte gewahrt. Amore e Rabbia.
Über die Naivität vieler Trauer-Symbole soll man sich nicht mokieren. Sie sollen respektiert werden in einem Land, das mit der UNFÄHIGKEIT ZU TRAUERN identifiziert wurde.
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Kalender 2017 (A)

Normalerweise heißt es ja: erst das Kalender, dann das Jahr.
Wie Sie wissen, wird es hier umgekehrt gehandhabt. Für das abgelaufene Jahr 2017 sind sogar drei Kalendere gestaltet worden: Drei mal zwölf ganz verschiedene photographische Bilder!
Hier die erste Serie, die „Serie A“:
(Gneisenaustraße, Ecke Heinestraße)

Januar

 

Februar

 

März

 

April

 

Mai

 

Juni

 

Juli

 

August

 

September

 

Oktober

 

November

 

Dezember

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