Hilfe für Kuba in unserer Krise (2)

Eine Methode fundamentaler Solidarität mit Kuba wäre darüber hinaus:
Die Volkswirtschaft des revolutionären Landes stärken.

KUBA-KAFFEE KAUFEN .
Die DFG-VK (Gruppe Duisburg) vertreibt Cubita – Kaffee aus Kuba, angebaut, geerntet, verarbeitet und verpackt in Kuba.
Verteilstelle ist die Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg [Neudorf] Tel. 0203-375121 bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
Eine Packung (460 g vakuumverpackt) kostet 7,90 €.
Auch im Postversand möglich. Versandkostenanteil pro sendung: 2 €. Mindestmenge im Versand: 2 Packungen Cubita-Kaffee.

Was sein muß kann sein. Hoch die …

Die DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner) – ihre legendäre Duisburger Gruppe, ist zum Handeln entschlossen! Und zwar zum Handeln mit Kaffee!
Die erste Lieferung von Cubita – Kaffee aus Kuba – ist eingetroffen. Es muß wohl nicht erklärt werden, welche Idee dahintersteckt, ein kubanisches Exportgut hier zu verteilen.
Man wird sich vielleicht an die glückliche Zeit des „alternativen“ Handels mit Nicaragua-Kaffee in diesem Haus erinnern. So heftig wie damals wird es wohl diesmal nicht aufdrehen (oder … ?).
Aber was sein kann, muß sein. Der Kaffee aus Kuba wird von der DFG-VK Duisburg verkauft für 7,90 € für eine Packung, die 460 g filterfertigen Kaffee enthält. Kilopreis also: 17,17 €. Das ist teuer. Wem das zu teuer ist, kann diesen Kaffee ja auch mit preiswerterem SB-Markt-Kaffee vermischen.
Der Kaffee ist vacuum-verpackt.
Abgeholt werden kann der Kaffee in der Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg-Neudorf, Tel. 0203-375121).
Kunden von fern müssen auf den Kaffee-Genuß nicht verzichten und können ihn per Post ordern (bei DFG-VK c/o Buchhandlung Weltbühne usw.). Versandkosten: 2,20 €. Im Versand ist die Mindestbestellmenge 2 Packungen a 460 g.

Das Motto lautet also:
HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!
und
HOCH DIE TASSEN!

Bücher bleiben / werden wieder aktuell …

… und die Anlässe sind oft unerfreulich.

Bereits am 19. Februar wurde hier vorgestellt:
Ismail Küpeli (Hg.): Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei. edition assemblage. 128 Seiten. 7.80 €
Der türkische Staat negiert seit seiner Gründung 1923 die Existenz der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und im Nahen Osten. Und selbst heute zielt die türkische Innen- und Außenpolitik darauf ab, die Kurdische Bevölkerung weder in der Türkei noch in der Region über politische Macht verfügen zu lassen. Der Krieg in den kurdischen Gebieten der Türkei und die Angriffe der Türkei auf die syrisch-kurdische Autonomieregion Rojava sind Facetten der türkischen Politik, die zum Ziel hat, die Kurden in der gesamten Region zurückzudrängen. Während wir einerseits eine große Überscheidung in der gegenwärtigen Politik der AKP-Regierung und ihren Vorgänger erkennen können, ist gleichzeitig in der öffentlichen Debatte der Eindruck vermittelt worden, dass die Kurdenpolitik der Türkei in den letzten Jahren sich unvermittelt und unerklärlich mehrfach gewendet hätte. Dabei bleibt unbeachtet, dass der Friedensprozess von der AKP so geführt wurde, dass die Rückkehr des Krieges keine Überraschung ist. Ebenso wird vergessen, dass das „Zuckerbrot“ Friedensprozess immer begleitet war von der „Peitsche“, nämlich die massive Repression gegen die Kurden und die Androhung eines Krieges.
Rosa Burç, Meral Çınar, Axel Gehring, Alp Kayserilioğlu, Ismail Küpeli, Kerem Schamberger und Mahir Tokatlı richten mit ihren Beiträgen den Blick auf Zusammenhänge, die in der öffentlichen Debatte unterbelichtet bleiben. So werden sowohl die politische und gesellschaftliche Entwicklungen in der Türkei analysiert, wozu selbstverständlich auch eine intensive Debatte um die Frauenbewegung in der Türkei gehört. Ausgehend von der zentralen Bedeutung der „Kurdenfrage“ gerät dann die Perspektive auf die anderen Seite der nationalstaatlichen Grenzen, nach Rojava. Hier fragen wir einerseits danach, ob Rojava eine Alternative zum Nationalstaat darstellt. Und andererseits betrachten wir die Folgen des Afrin-Krieges sowohl für Rojava als auch für die Türkei
Der Herausgeber:
Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der politischen Situation in der Türkei, in Rojava und den Nahen und Mittleren Osten.

Ein anderer Titel – schon etwas älter und überall vergriffen, aber wir haben noch ein Exemplar:

Martin Dolzer: Der türkisch-kurdische Konflikt. Menschenrechte – Frieden – Demokratie in einem europäischen Land? Pahl-Rugenstein Verlag, 2. erweiterte Auflage 2012. 222 S. Pb. 19,90 Euro
Die historischen Wurzeln heutiger Ereignisse und die Politiken der beteiligten politischen Akteure zu analysieren hilft, die Kurdistanpolitik in der Türkei verstehen zu können und Lösungsvorschläge zu bewerten. Dieses Buch soll dazu beitragen, eine differenziertere Sichtweise des türkisch-kurdischen Konflikts zu eröffnen und das Schweigen über gravierende Menschenrechtsverletzungen und den andauernden Krieg des türkischen Militärs brechen. Neben der praktizierten Kriegs- und Assimilationspolitik des türkischen Staates sind dabei türkischer Nationalismus, rassistische Herangehensweisen und die Rolle des Militärs genauso Thema wie das Agieren der kurdischen Bevölkerung und die Politik der kurdischen Bewegung. In diesem Rahmen wird auch die hauptsächlich auf wirtschaftlichen Interessen beruhende Politik deutscher und internationaler Regierungen kritisch beleuchtet.

Bitte bestellen Sie Bücher (auch im Versand) in der
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Gneisenaustraße 226
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Bitte unterstützen Sie die Bemühung um Aufklärung und Gegenöffentlichkeit.
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Neu in der Weltbühne: Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei

Ismail Küpeli (Hg.): Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei. edition assemblage. 128 Seiten. 7.80 €

Der türkische Staat negiert seit seiner Gründung 1923 die Existenz der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und im Nahen Osten. Und selbst heute zielt die türkische Innen- und Außenpolitik darauf ab, die Kurdische Bevölkerung weder in der Türkei noch in der Region über politische Macht verfügen zu lassen. Der Krieg in den kurdischen Gebieten der Türkei und die Angriffe der Türkei auf die syrisch-kurdische Autonomieregion Rojava sind Facetten der türkischen Politik, die zum Ziel hat, die Kurden in der gesamten Region zurückzudrängen. Während wir einerseits eine große Überscheidung in der gegenwärtigen Politik der AKP-Regierung und ihren Vorgänger erkennen können, ist gleichzeitig in der öffentlichen Debatte der Eindruck vermittelt worden, dass die Kurdenpolitik der Türkei in den letzten Jahren sich unvermittelt und unerklärlich mehrfach gewendet hätte. Dabei bleibt unbeachtet, dass der Friedensprozess von der AKP so geführt wurde, dass die Rückkehr des Krieges keine Überraschung ist. Ebenso wird vergessen, dass das „Zuckerbrot“ Friedensprozess immer begleitet war von der „Peitsche“, nämlich die massive Repression gegen die Kurden und die Androhung eines Krieges.
Rosa Burç, Meral Çınar, Axel Gehring, Alp Kayserilioğlu, Ismail Küpeli, Kerem Schamberger und Mahir Tokatlı richten mit ihren Beiträgen den Blick auf Zusammenhänge, die in der öffentlichen Debatte unterbelichtet bleiben. So werden sowohl die politische und gesellschaftliche Entwicklungen in der Türkei analysiert, wozu selbstverständlich auch eine intensive Debatte um die Frauenbewegung in der Türkei gehört. Ausgehend von der zentralen Bedeutung der „Kurdenfrage“ gerät dann die Perspektive auf die anderen Seite der nationalstaatlichen Grenzen, nach Rojava. Hier fragen wir einerseits danach, ob Rojava eine Alternative zum Nationalstaat darstellt. Und andererseits betrachten wir die Folgen des Afrin-Krieges sowohl für Rojava als auch für die Türkei
Der Herausgeber:
Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der politischen Situation in der Türkei, in Rojava und den Nahen und Mittleren Osten.

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Glückwunsch (und Interesse?) an Angela Davis

Angela Davis wird heute 75 Jahre alt.
Foto: Wikimedia Commons.

ADN-ZB / Koard 11.9.72
Berlin: Erich Honecker empfing Angela Davis. – Der Erste Sekretär des ZK der SED, Erich Honecker, empfing am 11.9.72 die amerikanische Bürgerrechtskämpferin Angela Davis. Während dieser Begegnung überreichte er der Vertreterin des anderen Amerikas die Einladung für die Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 in der DDR-Hauptstadt.

Angela Davis nach ihrer Haftentlsassung 1972 bei Erich Honecker in Berlin (DDR). Foto: Bundesarchiv.
Angela Davis: Freiheit ist ein ständiger Kampf. Aus dem Englischen von Sven Wunderlich. Unrast Verlag 160 S. 14 Euro.
Wenn Sie mehr wissen wollen hier klicken.

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Siehe auch DER METZGER Nr. 13 und 14.

Vor 60 Jahren: Sieg der Revolution in Kuba

Am 1. Januar 1959 mußte der Diktator Batista, der Kuba zu einem Kasino der USA hat herunterkommen lassen, vor den Revolutionstruppen Fidel Castros kapitulieren. Daran wurde in diesen Tagen – voller Hoffnung und Sympathie oder voller Mißmut erinnert (auf welcher Seite stehst du?).

In diesem Beitrag soll auf die Gegenwart eingegangen werden. Denn mit dem Sieg der Revolution ist die Auseinandersetzung nicht abgeschlossen, sondern „nur“ in eine neue Phase übergegangen.

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Bildreportage vom UZ-Pressefest (Fortsetzung)

DKP-Plakatrecycling. Übrigens: 50 Jahre stimmt heute auf den Tag genau.

Reaktivierung eines Sponti-Slogans bringt es auch nicht. Aber man konnte gut essen bei den Saarländern (Frankreichnähe).

Tro-hotz alle demund alle dem!
Aber was ist das? „Für den Aufbau der Bolschewistischen Partei Deutschland“? Das ist doch Konkurrenzwerbung!

Zu den größten Präsentationen beim UZ-Fest gehört traditionell die Casa Cuba.

Innenaufnahme.

Fotos: Merkfoto
Fortsetzung folgt.

Die Bildagentur Merkfoto zeigt noch mehr Bilder vom UZ-Pressefest in Dortmund

Samstag, 8. September 2019. (Am Freitag war auch schon und am Sonntag war auch noch was los).

Ist das nicht der Krenz?

Ich krieg‘ zu viel! Das Signal ist: Honig.
(Da gab es einen Stand, da verkauften die Honig. Nun, schließlich, warum nicht?).

Aha! „Minimalist Statement“ erweist sich nachgerade als Animalist Statement.
Ich finde das großartig!
Das ist so unpassend, daß es schon wieder schön ist.
Merke: So wie das Abschweifen vom Thema die ergiebigste Erkenntnisquelle ist, so ist auch das Unpassende genau das, was zur Vollendung des Ganzen gefehlt hat.
(Ich habe ja auch noch Tiere, die mich auf meinem Weg zur Partei gar nicht aufhalten wollten und die hier auch manchmal auftreten. Aufmerksame METZGER-Leser und Blog-Begucker wissen das).

Na, das ist ja mal eine Ansage! Klipp und klar! Weiter so!
(Lasse ich als Skizze gelten).

Zu den fundamentalen Erfahrungen eines Lebens in der Arbeiterbewegung gehört der aufsteigende Qualm über dem Holzkohlengrill!

Fortsetzung folgt.