Schafft Realität!

Liebe Leute: Verschickt Neujahrskarten!
Neujahrsgrüße auf Postkarten.
Vorderseite: das Motiv (Bild),
Rückseite: schriftlicher Neujahrsgruß, Adresse, Briefmarke.

Postkarten sind ein zweidimensionales optisches Medium im Format DIN-A-6, variabel nur als Hochformat und als Querformat. Innerhalb dieser engen formalen Kriterien ist inhaltlich fast alles möglich. Darum dient die Postkarte, seitdem es sie gibt, auch der Aufklärung und dem Fortschritt. Das nutzen wir. Postkarten sind ein subversives Medium, auch ein materielles, also realitätschaffendes Mittel.
Seit 1974 produziert die Situationspresse subversive Postkarten („Situationspostkarten“), und damit wollen wir auch gar nicht mehr aufhören.
Liebe Leute: Verschickt Postkarten. Aber nicht irgendwelche, sondern am besten nur Situationspostkarten aus der Situationspresse, auch deshalb, damit aufwendigere Projekte (Der Metzger, Buchhandlung Weltbühne, Buchproduktion, CD- und DVD-Produktionen) finanziert werden können.

Situationspostkarte 134

Situationspostkarte 135

Situationspostkarte 136

Situationspostkarte 141

Situationspostkarte 140

Situationspostkarte 59

Situationspostkarte 143

Situationspostkarte 145

Situationspostkarte 73

Situationspostkarte 100

Situationspostkarte 102

Situationspostkarte 104

Hier sehen Sie von oben nach unten je drei Karten nach Motiven von luett huis, Magda Gorny, Heinrich Hafenstaedter und noch drei.
Klicken Sie den Postkartenkatalog http://www.buchhandlung-weltbuehne.de/postkarten.html
Da haben Sie die ganze Auswahl.
Eine Postkarte kostet in der Regel 1 Euro.
Mindestbestellwert im Versand ist 2 Euro (wegen Versandkosten).
Das würde zum Beispiel bedeuten:
5 Postkarten 5 Euro,
4 Postkarten 4 Euro,
3 Postkarten 3 Euro,
2 Postkarten 2 Euro,
1 Postkarte 2 Euro.

Wer Postkarten hier im Laden kauft, kann auch 45-Cent-Briefmarken (Inlandsporto) kriegen.
Für Zu-Fuß-Kunden: Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
Für Digital-Kunden: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Greifen Sie hinein!

Ruhrorter Kunstmarkt 2018: gut!

Unser Stand (Buchhandlung Weltbühne / Situationspresse) bis zur zweiten Stange von links.

Jutta Ditfurth und das Dekolleté? Geht alles bei uns.

Mit Stand-Nachbar Werner Muth. Beste Koordination. Beachten Sie die bemerkenswerten Exponate! Auf die wird noch zurückzukommen sein.

Um nicht gucken gekommen zu sein, brauchen Sie schon einen triftigen Grund.
Es hat sich für uns gelohnt. Umsatz im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Buchhandlung geht stabilisiert und potenziert aus der Aktion hervor. Beliebt waren diesmal Bücher, Eigenproduktionen und Subversives in Wort und Bild. Und natürlich wichtig: Kontakte!

Subversion und Sex-Appeal in einem unserer Postkartenständer (in dem anderen auch).
LUNG WELTBUEHN
AUSTRASSE 226
URG-NEUDORF

Beautiful Ruhrort, lovely Fassade.

Diesen Sonntag auf dem Ruhrorter Kunstmarkt

Mit „diesen Sonntag“ ist der 29. Juli gemeint, Duisburg-Ruhrort, Neumarkt, 11 bis 18 Uhr.
An unserem Stand: Die Postkarten der Situationspresse (Situationspostkarten).
Weil Postkarten ein subversives Medium sind, machen wir Postkarten.
Zum Beispiel die mittlerweile fünf Motive umfassende Serie Informel (1 bis 5)

Situationspostkarte (SPK) 105: Informel 1

SPK 106: Informel 2

SPK 107: Informel 3

SPK 125: Informel 4

SPK 137: Informel 5

„Wat soll dattenn sein? Da kannmanja ganix erkennen!“
Genau das ist es!
Es handelt sich hier tatsächlich um die Auflehung des Schönen gegen das Häßliche: die schöne Kunst gegen den häßlichen Deutschen. Oh, wie er mir in Erinnerung geblieben ist, der wütende Haß, die gehässige Wut gegen „abstrakte Kunst“ (auch: „moderne Kunst“), die die ersten Jahrzehnte nach dem Ende der Hitler-Herrschaft, in der man von „entarteter Kunst“ gesprochen hatte, erfüllte, wie überhaupt der wütende Haß gegen alles Fremde, Unverstandene, Schöne, Einsichtige, Lebensfreundliche.

Er war nie weg, aber er wird wieder laut, der so lange von Humanität, Toleranz, Modernität, Umweltschutz, Pädagogik, Aufklärung, Urbanität, Differenz, Internationalität gequälte Nachbar/Onkel/besorgte Bürger nebst Gattin.
Schicken Sie dem in ihrer Verwandt- und Bekanntschaft, den Sie am wenigsten leiden können, so eine Karte und schreiben Sie „Alles Gute zum Weihnachtsfest, Dein(e)/Ihr(e) …
Mehr nicht. Das reicht.

Auch wenn Sie nicht zum Kunstmarkt kommen können, müssen Sie sich die Situationspostkarten nicht versagen.
Diese Karten sind zum Stückpreis von 1 Euro erhältlich (bei Versand bitte 1 Euro hinzurechnen, nicht pro Stück, sondern pro Auftrag). Bestelladresse ist:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
situationspresse@gmx.de

Wenn Sie in der Kategorienspalte links die Kategorie „Situationspostkarten“ anklicken, wird ein Postkartenkatalog in Fortsetzungen sichtbar.

Es gibt kein Halten mehr.

Mehr von unseren neuen Postkarten

Auf die Neuerscheinungen dieses Sommers in unserer Serie Situationspostkarten wurde hier schon hingewiesen.
Heute stelle ich vier weitere Motive vor: Postkarten nach Aquarellen von Magda Gorny.

Situationspostkarte Nr. 138
Kater

Situationspostkarte Nr. 139
ohne Titel

Situationspostkarte Nr. 140
Sonne

Situationspostkarte Nr. 141
Über der Mauer

Bisher sind nach Entwürfen von Magda Gorny 31 Postkarten in der Serie veröffentlicht worden (4 schwarzweiß, 27 farbig). Weitere werden folgen. Jede dieser Karten wird für 1 Euro abgegeben.
Das ganze lieferbare Sortiment ist im Katalog der Buchhandlung Weltbühne zu sehen.
Das sollte man wissen: Postkarten kann man verschicken. In der Buchhandlung Weltbühne kann man sich auch mit ’ner Briefmarke ausstatten lassen.
Gern erklären wir, wie das mit dem Adressieren, Frankieren und Abschicken der Postkarten funktioniert.

Bilder von luett huis auf Postkarten

In diesen Tagen erschienen in der Serie SITUATIONSPOSTKARTEN (Postkarten der Situationspresse) 13 neue Motive (Nr. 134 bis 146).
Erstmals dabei ist die Künstlerin luett huis.

Situationspostkarte Nr. 134
luett huis: das Tier. Papiercollage

Situationspostkarte Nr. 135
luett huis: surroundings. Verschiedene Materialien

Situationspostkarte Nr. 136
luett huis: Textiles. Häkelcollage

Diese Postkarten sind in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich – auch im Versand.

Den Katalog der erhältlichen Postkarten der Serie finden Sie hier.
Die Postkarten der Serie – die alten und die neuen – werden auvch auf dem Ruhrorter Kunstmarkt zu sehen und zu bekommen sein.

Weil Postkarten ein subversives Medium sind, machen wir Postkarten.

In diesen Tagen erschienen in der Serie SITUATIONSPOSTKARTEN (Postkarten der Situationspresse) 13 neue Motive (Nr. 134 bis 146).
Zum Beispiel diese:

Nr. 142: Heinrich Hafenstaedter: Bäume schützen. Karl-Jarres-Straße.

Nr. 143: Heinrich Hafenstaedter: Streng verboten. Hochfeld, Rheinufer.

Nr. 144: Heinrich Hafenstaedter: Bekannt machungen. Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft AG, Straußsiedelung.

Nr. 145: Heinrich Hafenstaedter: Fiat lux. Güterabfertigung DU-Hbf. (Juli 2017).

Nr. 146: Heinrich Hafenstaedter: Gleis 3m. Güterabfertigung DU-Hbf. (Sept. 2017)

Diese Postkarten sind in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich – auch im Veresand.
Neu: Service: in der Buchhandlung sind auch Briefmarken für Postkarten im Inlandsversand zu kriegen.

Die Postkarte zu diesem Tage

Seit gestern sind 13 neue Motive in der Serie Situationspostkarten zu haben und verschickbar. Darauf komme ich noch.
Heute will ich Ihnen zeigen: Auch vor der Aktualität schrecken wir zurück nicht.
Situationspostkarte Nr. 144
Heinrich Hafenstaedter: Bekannt machungen (Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft AG, Straußsiedelung).
Alle lieferbaren Postkarten der Serie sind im Katalog zu besichtigen: Hier klicken.

Allgemeine Karikaturenkunde: 1968/1978

Neben meinem Telefon lag ein Blöckchen zum Notieren.
Das war auch praktisch am 13. August 1968, als mich jemand anrief, den ich gar nicht kannte, der mir aber mit sehr vielen Worten etwas sehr Uninteressantes mitteilen wollte/mußte. Ich malte also mit’m Kugelschreiber ein Haus, dann in das Haus ein Fenster, und weil das Gespräch immer noch nicht zu Ende war, malte ich ein Auto, das gegen das Haus fuhr.
Und da der immer noch nicht aufhörte zu erzählen, malte ich in das Auto und in das Fenster zwei Männer, die den Vorfall mit gleichlautenden Kommentaren kommentierten.
Der hörte immer noch nicht auf. Ich malte (recte: zeichnete) auf das Haus einen Schornstein und in das Auto einen Kohle-Ofen mit einem Teekessel da drauf (ungewöhnlich). Von dem Aufprall ging zwar der Schornstein kaputt, der Teekessel aber stand stabil auf dem Ofen.

Die Krickelzeichnung fand ich später wieder und habe sie genau zehn Jahre nach der Skizze ins Reine gezeichnet (mit’m Filzstift) und einen Kommentar druntergeschrieben, damit keiner mir vorwerfen konnte, das wäre ja gar nicht politisch.

Erschienen auch in der Serie der Situationspostkarten.
Ein Werk, auf das ich stolz bin, weil es den Untergang der Bourgeoisie ein bißchen beschleunigt.

Noch mehr aktive Passivität

Ich wollte sagen: immer mehr fatale Dekoration beziehungsweise phantastische Aktivität (läßt sich beliebig bis nach Manchester knüpfen).

E.B. fotografiert von H.L. im Büro

Die Büro-Vorsteherin (vormals übrigens zeitweise Mitglied der Emma-Redaktion) war so frei. Als ich ihr mein Bild von ihr zeigte, war ihr Kommentar: „Ein Po, auf den man gerne draufhaut.“

Auch als Situationspostkarte Nr. 110 ventilierbar.

Fangt mal wieder mit Postkarten an

Liebe Leute, werdet subversiv. Gerade das sich seinem Ende hinneigende Jahr bietet dazu eine ganz spezielle Gelegenheit:
Verschickt doch mal wieder Postkarten, oder fangt damit an.
Postkarten sind (und waren schon immer) ein subversives Medium. Formaler Stringenz (nur Hoch- und Querformat in Din A-6) steht eine schier unermeßliche inhaltliche Unermeßlichkeit gegenüber. Mithilfe der größten von Menschenhand geschaffenen Organisation (Weltpostverein) hat der Mensch sich die Möglichkeit geschaffen, den Weltkreis mit materieller Zirkulation auszufüllen (und nicht bloß mit irgendwelchen Virtualitäten). Betrachtet Postkarten, und ihr erfahrt: Es gibt sie, die Realität, die man nicht einfach wegklicken kann. Hier rede ich, und wenn du nicht zuhörst, bin ich trotzdem vorhanden.
Postkarten sammeln ist gut. Postkarten verschicken ist noch besser (ich erkläre gern, wie man das macht).
Die kulturbolschewistischen Situationspostkarten (Postkartenserie der Situationspresse) eignen sich trefflich als Neujahrskarten und Weihnachtskarten (im Fall von Materialismus: Jahresendkarten), gerade, weil man sich solche eigentlich anders vorstellt. Sie werden seit 1974 produziert, und es hört nicht auf.
Hier eine Auswahl: Karten nach Aquarellen von Magda Gorny, Fotos von Heinrich Hafenstaedter und anderen Fototätern, Ab-, Aus- und Einfälle bei der METZGER-Produktion, et cetera.

Wer unsere Postkarten kauft, hilft uns, eine gute Zeitung drucken zu können und eine leistungsfähige Buchhandlung zu betreiben.

Ein Verzeichnis der lieferbaren Situationspostkarten findet man auf der Homepage der Buchhandlung Weltbühne (Mindestbestellwert 2 €).

Hendrix und Höfer?


„Wer das versteht, der ist erleuchtet“, stand unter diesem Bild, als es, heute genau vor fünf Jahren, in diesem Forum gezeigt wurde. Das Bild ist übrigens auch erhältlich als Situationspostkarte Nr. 1. Sollte man zu Weihnachten glatt mal verschicken.
Das mit der Erleuchtung ist natürlich ein Seitenhieb des Zeichners gegen die zur Zeit des Hinzeichnens umsichgreifende Tendenz, durch das Ersetzen der Be-Leuchtung durch Er-Leuchtung (Denk-)Energie zu sparen.

Oft fragt man sich ja: Was will der Künstler damit sagen? Hier fragt sich der Künstler: Was will ich damit eigentlich sagen? Aber das ist egal. Manchmal ist es ja die Aufgabe des Künstlers, Unklarheit zu hinterlassen. Das ist gar nicht so selten wie Sie glauben.

„Aber irgendwie muß doch der Zusammenhang zwischen Werner Höfer und Jimi Hendrix zustandegekommen sein.“
„Fragen Sie mich nicht. Das hat der Obelix sich ausgedacht. Ich habe nur die Idee hinzugefügt, daß der im schwarzen Ornat auftritt. Das war dem Obelix seine Idee. Ich hab das bloß so hingezeichnet. Das war auwm Trip.“
„Ach so.“

Der Ruhrorter Kunstmarkt kommt mit Niveau

„Hach! Jetzt haben wir den Ruhrorter Kunstmarkt 2017 verpaßt!“
Nein! Sie vertun sich! Der Ruhrorter Kunstmarkt 2017 ist nicht schon gewesen, sondern der kommt noch, und zwar am Sonntag.


Ich hab mir auch schon extra für Sonntag bei Edeka eine Dose Niveau-Creme gekauft,
für den Fall, daß der Sonntag seinen Namen verdient und die Sonne (the sun, le soleil) die Wolken wegschiebt, um mir ins Gesicht zu sehen.

Noch mehr neue Postkarten

Wie gesagt: Die Serie der Situationspostkarten wurde dieser Tage beträchtlich erweitert. Und heute bekommen Sie die neuen Foto-Postkarten von Heinrich Hafenstaedter zu sehen: Mauern mit Spuren und Orte der Hinterlassenheit (habe ich das nicht schön gesagt?).

Die Philosophie – nein, nicht im Boudoir, sondern im Güterbahnhof. Wo immer man hinkommt: Adorno ist immer gut.

Ich das nicht herrlich? Energiye, Power, Acktion, Affe(e) für Versager.
Pow-Erup nur gegen Pfand.

Hochfelder Fresko? Ausgerechnet Sedanstraße. Durch Verschicken von Situationspostkarten lösen Sie immer Situationen aus.

Das Verschwinden des Gewächshauses im Hamborner Botanischen Garten muß man nur noch halb bedauern, weil im Duisburger Güterbahnhof für Ersatz gesorgt wurde.

Postkarten sammeln ist gut.
Postkarten verschicken ist auch gut, sogar noch besser.
Wollen Sie Situationspostkarten live erleben? Dann kommen Sie am 20. August 2017 (Sonntag) zum Ruhrorter Kunstmarkt, am Stand der Buchhandlung Weltbühne gibt es sie (1 Stück für 1 €).

Wir bieten dort viel. Nicht nur Postkarten.