Da war was: Oktoberrevolution


In diesem Jahr feiern wir nicht nur den 40. Jahrestag dieser schönen Briefmarke, sondern auch den hundertsten Jahrestag der révolution d’octobre.

Und da hab ich ein gutes Buch für Sie:

Frank Deppe: 1917 / 2017. Revolution und Gegenrevolution.
VSA 2017, 256 Seiten. 19.80 Euro
Zum 100. Jahrestag der Revolution in Russland legt Frank Deppe eine Analyse ihrer Entstehungsbedingungen, ihrer globalen Folgen und ihres Scheiterns vor.
Der Autor stellt die Oktoberrevolution in den Zusammenhang des langen Revolutionszyklus, der mit der Französischen Revolution im Jahr 1789 eröffnet wurde und mit dem Sieg der Bolschewiki 1917 (schließlich auch mit der chinesischen Revolution) immer wieder die Frage nach der Bedeutung der „Großen Revolutionen“ bzw. der „Leitrevolutionen“ für die Entwicklung der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft aufgeworfen hat.
Der Zyklus des Aufstiegs und Niedergangs der Sowjetunion wird im Kontext der großen weltpolitischen und weltgeschichtlichen Widerspruchskonstellationen des 20. Jahrhunderts untersucht. Was Revolution in den Ländern des entwickelten Kapitalismus heute heißen kann, ist Gegenstand des abschließenden Kapitels.
Frank Deppe ist emeritierter Professor für Politikwissenschaften an der Philipps-Universität Marburg. Von ihm ist im VSA: Verlag in 4 Bänden das Politische Denken im 20. Jahrhundert (Neuauflage 2016) erschienen.

Wenn Sie dieses Buch bestellen wollen, dann bestellen Sie es bitte in der Buchhandlung Weltbühne.
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de).
Bitte kommen Sie vorbei
oder
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Helfen Sie uns durch Aufträge. Weltbühne muß bleiben.

Buch über Störtebeker – Einladung zur Subskription


Angekündigt für Oktober/November/Dezember 2017:
Marvin Chlada (Hrsg.):
Störtebeker. Seeräuber, Volksheld, Legende – eine Anthologie
Trikont Verlag Dialog-Edition, ca. 100 Seiten, erscheint Herbst 2017

Vom Volkslied bis zum Kurzroman: eine kleine Schatztruhe klassischen Schrifttums über das wilde Leben und Treiben des sagenumwobenen Seeräubers Klaus Störtebeker. Mit Texten von Joachim Ringelnatz, Klabund, Georg Busse-Palma, Theodor Fontane, Adolph Hofmeister, Friedrich Köster, Otto Beneke, Ernst Deeke, Jacobus Temme, Achim von Arnim und Clemens Brentano.

Preis? Wüßte ich auch gern. Bestimmt wieder 10 Euro. Also offiziell: ca. 10 Euro.

Die Buchhandlung Weltbühne freut sich über Vorbestellungen, die sofort bei Eintreffen der Neuerscheinung erledigt werden.
Sie können, müssen aber nicht persönlich erscheinen (Gneisenaustraße 226 in Duisburg-Neudorf). Sie können auch eine Karte schreiben oder e-mailen bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
Persönlich abholen können Sie, aber auch das müssen Sie nicht, sondern Sie können unseren Versand-Service in Anspruch nehmen. Dann kommt das Buch zu Ihnen mit der Post.
Helfen Sie uns durch Aufträge. Weltbühne muß bleiben.

Ein Buch ohne mich

Neu im Trikont-Verlag – und somit auch neu im Sortiment der Buchhandlung Weltbühne (stationär und im Versand):
Verlag TRIKONT Duisburg & Edition Dialog.90 S. 10 Euro
Eine Hommage an den legendären Motörhead-Frontmann Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister (1945-2015). Mit Beiträgen von Urs Böke, Hermann Borgerding, Marvin Chlada, Jerk Götterwind, Florian Günther, Pablo Haller, Jörg Herbig, Sven Heuchert, Joachim Hiller, Triebi Instabil, Boris Kerenski, Frank „Kossi“ Koslowski, Kai Kraus, Gunnar Lehmann, Miriam Spies und Silke Vogten.
Und kein Beitrag von mir, obwohl das vorgesehen war.
Zwar hatte ich gar keine Ahnung, wer das ist. Aber ich dachte mir: Ich schreib einfach was über jemanden, der so ähnlich heißt, und stelle mich dümmer als ich bin.
Aber dann kam der Tag der Abgabe, und ich mußte gesten: Mir ist nichts eingefallen.
„Das tut dem Buch bestimmt keinen Abbruch“, wird mancher ausrufen. Aber mich bedrückt umso mehr die Einbuße meiner Stärken, zum Beispiel: über Sachen schreiben, von denen ich nichts verstehe.

Wissen Sie, was morgen für ein Tag ist?

Ja, Bundestagswahl.
Haahaa, hätte ich auch gewußt.
Aber die vorhersehbaren Ärgernisse sind nicht das Einzige, was den Sonntag, 24. September ausfüllt.
Es findet im Gemeindehaus von Duisburg-Ruhrort, Dr.-Hamacher-Straße 6 (Nähre Neumarkt) eine Veranstaltung statt mit dem Titel
Vortragswaisen – das Speeddating mit Autor()innen (Autorschafft).
Das beginnt um 15 Uhr und soll um 18 Uhr enden.

Ruhrort läßt mich nicht mehr los. In diesem Jahr schon: Doppellesung im Lokal Harmonie und der Kunstmarkt (siehe Berichte in diesem Weblog). Diesmal lese ich aber nicht vor, sondern bin nur mit Büchertisch als Situationspresse / Buchhandlung Weltbühne da. Ich muß also den schweren Koffer von der Straßenbahnhaltestelle Tausendfensterhaus die ganze lange Dr.-Hamacher-Straße entlang bis zum Gemeindehaus tragen – in der Hoffnung, daß er auf dem Rückweg leichter sein wird.

Silke Vogten wird zu den vorlesenden Autorinnen gehören, hat sie mir gesagt. Werner Muth ist auch da.

Ich bin ja mal gespannt, ob da überhaupt jemand hinkommt am Wahltag, und bitte Sie alle, gucken zu kommen, ob da überhaupt jemand hinkommt.

Neu in der Situationspresse: Keine Zukunft schon seit langem

Neuerscheinung in der Situationspresse:
Lothar Röse: No future! oder Vom Gesang des Türmers.
Situationspresse 2017. 174 Seiten. 18 Euro.
ISBN 978-3-935673-40-2

Klappentext:
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sieht sich der Verfasser verstärkt mit immer beunruhigendere Gestalt annehmenden, dabei inzwischen zum Alltag gehörigen Phänomenen wie Globalisierung und Terror oder Digitalisierung und Postmoderne konfrontiert und versucht sich – hier u.a. in Form einiger METZGER-Essays – seinen Reim darauf zu machen, ohne sich dabei so recht vorstellen zu können, wie das alles überhaupt noch gutgehen soll; daß im vorigen Jahrhundert zwischenzeitlich die (Idee einer) Geschichte kurzerhand für an ihr Ende gekommen erklärt worden ist, trug dann auch eigentlich weder zur Aufklärung noch zur Beruhigung bei.
Bisher wenigstens war es immer so, daß, wenn einen Deutschen so recht die Sorge umtrieb und er also in echten Schwierigkeiten steckte, er unweigerlich irgendwann auf seinen Faust kam. So erhellend und gewinnbringend es auch sein mochte, notfalls sich in einer großen Überlieferung aufgehoben fühlen zu können, so bewahrt diese am Ende möglicherweise nicht vor der ernüchternden Erkenntnis, nachher „so klug als wie zuvor“ dazustehen – jedoch nicht ohne dabei die Gelegenheit zu bieten, dennoch um den einen oder anderen Gedanken bereichert zu werden.

Das Buch kann in allen Buchhandlungen bestellt werden. Wenn Sie die ISB-Nummer angeben können, freut sich der Buchhändler.
Sogar bei Amazon.
Aber warum Amazon? Dann doch besser bei Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

1977 erschien der Song „God save the Queen“ der Punk-Band Sex Pistols mit der Textstelle „no future“.
Genau 40 Jahre später erfahren wir, was es damit auf sich hat.

Neu in der Weltbühne: Lutz Taufer: Über Grenzen

Lutz Taufer: Über Grenzen. Vom Untergrund in die Favela. Assoziation A 2017. 288 S. Paperback. 19,80 €

Von der RAF in die Favela: Das Leben Lutz Taufers gleicht einer Suchbewegung, in der das Terrain der westdeutschen radikalen Linken vermessen wird. Rebellion gegen die verkrusteten Verhältnisse der Adenauerära in der badischen Provinz, 1968 in Freiburg, Basisgruppe Politische Psychologie in Mannheim, Sozialistisches Patientenkollektiv in Heidelberg, Mitglied des Kommandos Holger Meins der RAF, Besetzung der deutschen Botschaft in Stockholm, mitverantwortlich für die Erschießung von zwei Geiseln, 20 Jahre Haft, ein Dutzend Hungerstreiks bis an den Rand des Todes, nach der Freilassung ein Jahrzehnt Basisarbeit in den Favelas von Rio de Janeiro, heute im Vorstand des Weltfriedensdienstes.
Die Bilanz seines bewegten Lebens lautet: Ohne entschiedenes politisches Handeln lassen sich die versteinerten Verhältnisse, die für die große Masse der Menschen dieses Planeten keine Perspektive bieten, nicht verändern. Genauso gilt aber: Die Mitteln des Widerstands müssen am Ziel einer befreiten Gesellschaft orientiert sein. Und: Befreiung fängt an der Basis an.
„Lutz Taufer hat in den Extremkonstellationen der linksradikalen Geschichte agiert, und da er darüber ohne jede Beschönigung und in uneingeschränkter Konfrontation mit den begangenen Fehlern schreibt und nachdenkt, wird sein Buch tatsächlich zu einem Schlüsselwerk der 1960er bis 1980er Jahre“ (Karl Heinz Roth).
Ein herausragendes Dokument der Zeitgeschichte!

Bitte bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 375121, E-mail bestellungen@buchhandlung weltbuehne.de), auch im Versand möglich.
Erinnerungsarbeit ist ihren Lohn wert, sagt der Buchhändler. Helfen Sie uns durch Ihre Aufträge bei unserer Arbeit: Für das Erinnern, gegen das Verdrängen.

Infomativer Bildbericht vom Ruhrorter Kunstmarkt, unsere Präsenz betreffend

Der Ruhrorter Kunstmarkt war wieder rotgestreift.
Die Zeichenfolge EHN ist Bestandteil der Mitteilung „Buchhandlung Weltbuehne“ auf dem Transparent im Rücken.
Da wußte jeder gleich: Unfug, Unzucht, Umsturz.
Kommerzieller Erfolg beim Publikum: Ging so.
Hyperkommerzieller Erfolg: Viel „Aha!“.

„Wat machen w’r nu?“ scheint dieses Bild zu sagen. Nu machen w’r Abbau.
Beide Bilder entstanden circa 4 Minüten vor Ende der Veranstaltung.
Bilder: (C) Merkfoto.

Neu: Die CD „Pausierer“ von Werner Muth. Neu in der Situationspresse

Die neue CD von Werner Muth ist in der Situationspresse erschienen!
Werner Muth: Pausierer. Eine Hörrevue.


„Auch diesmal verwendet Muth das Etikett „Hörrevue“ viel lieber als von einer Vertonung seiner Gedichte zu reden. Versierte Musiker aus den verschiedensten Bereichen von Pop bis Klassik haben zu einem musikalischen ‚Urban Gardening‘ beigetragen, in dem Naturlyrik, Liebesgedichte und kategoriefreie Texte ein Lebensgefühl präsentieren, das bekannte und verkannte Kreaturen im Duisburger Norden wachsen und gedeihen läßt.“

Das hört sich gut an, auch dank der Mitwirkung der Musiker Peter Herrmann, Max Kühlem, Martin Hesselbach, Mona Borbonus, Robin Heimann, Jan Schimmelpfennig und den Flowerpornoes (mit Tom Liwa und Birgit Quentmeier).

Werner Muth (C) Merkfoto

„Die Einsicht, daß nicht wir einen Garten kultivieren, sondern der Garten uns, findet ihren Niederschlag in der neuen Hörrevue eines Texters und Vorlesers, der mittlerweile zu den Stimmen seiner Stadt gezählt wird. Zwischen Bäumen und Blumen, Katzen und Katern lädt Werner Muth zu einem poetischen Rundgang ein. Da herrscht keine Idylle und keine Betulichkeit. Das leidenschaftliche Leben wird beschrieben, indem er die Metaphern pflückt, die im Aufblühen, Vergehen und in winterharten Gefühlen stecken. ‚Urban Gardening‘ erklärt sich hier mit zeitloser Präsenz. Und die Vielfalt der musikalischen Elemente hat sicherlich damit zu tun, daß die Musiker Weggefährten sind auf der Suche nach harmonischer Verbindung von Text und Musik. Und das ist auf ‚Pausierer‘ auf einzigartige Weise gelungen. Den Zauber dieser Produktion verstärken die Fotos von Jean Paul Gatz auf dem Cover und im ausführlichen Booklet mit allen Texten.“

CD 29 Min. Booklet 16 S. Für 15 € erhältlich (auch im Versand) bei:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
Tel. 0203 – 375121
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
www.buchhandlung-weltbuehne.de

 

Noch mehr neue Postkarten

Wie gesagt: Die Serie der Situationspostkarten wurde dieser Tage beträchtlich erweitert. Und heute bekommen Sie die neuen Foto-Postkarten von Heinrich Hafenstaedter zu sehen: Mauern mit Spuren und Orte der Hinterlassenheit (habe ich das nicht schön gesagt?).

Die Philosophie – nein, nicht im Boudoir, sondern im Güterbahnhof. Wo immer man hinkommt: Adorno ist immer gut.

Ich das nicht herrlich? Energiye, Power, Acktion, Affe(e) für Versager.
Pow-Erup nur gegen Pfand.

Hochfelder Fresko? Ausgerechnet Sedanstraße. Durch Verschicken von Situationspostkarten lösen Sie immer Situationen aus.

Das Verschwinden des Gewächshauses im Hamborner Botanischen Garten muß man nur noch halb bedauern, weil im Duisburger Güterbahnhof für Ersatz gesorgt wurde.

Postkarten sammeln ist gut.
Postkarten verschicken ist auch gut, sogar noch besser.
Wollen Sie Situationspostkarten live erleben? Dann kommen Sie am 20. August 2017 (Sonntag) zum Ruhrorter Kunstmarkt, am Stand der Buchhandlung Weltbühne gibt es sie (1 Stück für 1 €).

Wir bieten dort viel. Nicht nur Postkarten.

Neue Postkarten

Wie schon bekanntgegeben, sind weitere schöne Postkarten in der Serie SITUATIONSPOSTKARTEN erschienen, nämlich 19 Motive.
Dazu gehören auch fünf weitere Bilder nach Aquarellen von Magda Gorny.

Karte Nr. 116

Nr. 117

Nr. 118

Nr. 119

Nr. 120

Die Erweiterung der Edition war Anlaß, den Postkartenkatalog auf der Homepage der Buchhandlung Weltbühne zu aktualisieren und alle derzeit lieferbaren Motive (120 sind es mittlerweile) sichtbar zu machen, also auch die allerersten Motive von 1974.

Ich muß nicht extra erwähnen (tu es aber trotzdem), daß die schönen Situationspostkarten auf dem Ruhrorter Kunstmarkt angeboten werden.

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Kurt Eisner. Schon mal gehört?

Es ist ja schade, wenn man von einem Ereignis erst erfährt, wenn es fast schon vorbei ist.
Bereits seit Mai findet im Münchner Stadtmuseum eine Ausstellung zu Kurt Eisner statt. Die Ausstellung geht noch bis zum 8. Oktober.
Die Einladung zur Ausstellung enthält aber hinreichend interessante Informationen. Bitte lesen Sie.
Die meisten begleitenden Veranstaltungen sind auch schon gewesen. Einige kommen noch, die sind markiert.

Daß in Bayern ein „Roter“ Regierungschef werden konnte, ist schon bemerkenswert. Daß es ein Berliner Jude werden konnte, ist fast schon unglaublich. Aber Bayern ist – auch heute noch – mehr als ein Klischee.

Der Ausstellungskatalog ist inzwischen vergriffen.
Ich empfehle als höchstinformative Lektüre zu einen höchstrelevanten, aber nicht zufällig verdrängten Thema die Gesamtdarstellung der Ereignisse von 1918/1919 von Sebastian Haffner: Die deutsche Revolution 1918/19. 288 Seiten, 32 Fotos, zum sensationell billigen Preis von 10 Euro.

Bitte bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 375121, E-mail bestellungen@buchhandlung weltbuehne.de), auch im Versand möglich.
Erinnerungsarbeit ist ihren Lohn wert, sagt der Buchhändler. Helfen Sie uns durch Ihre Aufträge bei unserer Arbeit: Für das Erinnern, gegen das Verdrängen.

Buch in Gefahr?

Im Mercator Verlag ist ein Buch erschienen, das allein von seiner Thematik interessant sein dürfte:

Doch die Sache hat auch noch ein Nachspiel:

Zitate aus dem Bericht in der WAZ:

Die Taktik ist immer die gleiche: Nicht das Buch als solches wird moniert, sondern vermeintliche Schwachstellen, einzelne strittige Sätze oder Zitate, oder Stellen, bei denen es strittig ist, ob es sich um Tatsachenbehauptungen handelt oder ob sie von der Meinungsfreiheit gedeckt sind. Es wird an den Verlag ein kaum erfüllbares Verlangen gerichtet (etwa: Unleserlichmachen in jedem einzelnen Exemplar) und durch einen willkürlich übertriebenen Streitwert die Gerichts- und Anwaltskosten in die Höhe getrieben. Zugleich versuchen Anwälte, der gegnerischen Partei mit einer „Unterlassungserklärung“ eine Falle zu stellen. (Merke fürs Leben: Nie, niemals, nie und nimmer in einem vorgerichtlichen Verfahren eine Unterlassungserklärung unterschreiben! Nie! Nie!).

Auch wenn am Ende sich kein Schaden eingestellt hat (was in diesem Fall zu hoffen nicht allzu kühn ist), hat man doch den Ärger und den Brassel und Zeit verloren. Das wäre also, neben dem eigentlichen Thema, ein zweiter Grund, dieses Buch zu kaufen.

Seien Sie doppelt solidarisch und kaufen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne, wo man ebenfalls sich nicht scheut, „heiße Eisen anzufassen“ (Redensart aus der Zeit der Aufklärung). Auch portofreier Versand möglich. Preis: 16 Euro.
Buchhandlung Weltbühne
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
Tel. 0203 – 375121
E-mail bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
www.buchhandlung-weltbuehne.de

www.mercator-verlag.de

Ruhrorter Kunstmarkt auch 2017

Wie lange schon quälen Sie sich mit der Frage: Was machen wir am 20. August?
Hier kommt der erlösende Hinweis:


Da können Sie hingehen. Wie Sie sehen, sind wir auch wieder da und stellen aus.
Dann zeigen wir voller Stolz auch die neuen Situations-Postkarten, diese zum Beispiel:

Hafenstaedter-Foto

Der 20. August ist übrigens ein Sonntag.

Streif Nr. 4 (2017)

Heute in der WAZ:

Streif ist eine ganz ungewöhnliche Zeitschrift. Die Vorbereitung ist so sorgfältig, daß nur eine Ausgabe pro Jahr erscheint. In dieser Ausgabe wird an Heinrich Strunk erinnert, auch an seine engagierte antirassistische Kunst.
Streif wurde hier schon oft vorgestellt – siehe Schlagwortverzeichnis hier unten drunter. Die neue Ausgabe ist für 7 Euro in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich (im Versand für 8 Euro).
Der Artikel in der WAZ gibt Aufschluß über viel Kunst und Kunst-Vielfalt, die die Streifmacherinnen und -Macher aufgespürt haben.
Als Stacey Blatt (auf dem Foto links) vorigen Donnerstag die neue Ausgabe brachte, sagte sie. „Pelikan ist auch dabei.“ So soll es also aus ihrem Mund durch mein Ohr in diesem Blog ankommen: Pelikan ist auch dabei.

Lange nicht gesehen: Unsichtbares Komitee

Die Edition Nautilus versteht es, die Leute zu überraschen. Noch nicht angekündigt, nicht in der Vorschau, aber passend zum Buchmesse-Schwerpunkt Frankreich kommt Jetzt.
Jetzt kommt aber nicht schon jetzt, sondern etwas später, nämlich am 4. Oktober.
Was allerdings jetzt schon geht, ist: hier vorbestellen.

Unsichtbares Komitee: JETZT. Nautilus Flugschrift. Deutsche Erstausgabe. Aus dem Französischen von Birgit Althaler. (Originalausgabe: Maintenant. La Fabrique Éditions 2017).
Broschur / mit S-W-Fotos illustriert.
ca. 144 S. / ca. € 16

Das gibt die Edition Nautilus bekannt:
Jetzt ist ein Interventionstext. Er hat sich aufgedrängt, da die wesentlichen Vorhersagen des Unsichtbaren Komitees nun eingetreten sind – deutlicher Abscheu vor der Polizei, Ernüchterung angesichts ermüdender Parlamentsdebatten, Blockade als zentrales Mittel, Wiederkehr der Idee der Commune, Widerstand, der von Radikalen auf das Bürgertum überspringt, die Weigerung, sich regieren zu lassen.
Jetzt ist am Anfang eines Jahres erschienen, in dem es für die Macht darum ging, unter dem Vorwand eines Präsidentschaftswahlkampfes all das wieder in das marode Gerüst der klassischen Politik zurückzupressen, was diese bereits jetzt übersteigt, sich ihr entzieht, ihrer überdrüssig ist.
Die massiven Protestbewegungen in Frankreich des Jahres 2016 sind Zeugnis eines politischen Konflikts, der in seiner Bedeutung dem Mai ’68 in nichts nachsteht.
Jetzt entwirft einen alternativen Weg zur verordneten stickigen Atmosphäre, plädiert für ein anderes Modell als die Wahlen: für die Absetzung der Macht. Für neue Lebensformen und nicht für neue Verfassungen; für Verweigerung und Stille statt lärmender Proklamationen. Es wird keinen Umsturz der bestehenden Ordnung geben ohne das Bekenntnis zu einem wünschenswerten Leben. Die zerstörerische Kraft des revolutionären Prozesses kann nichts ausrichten ohne jene Ladung stiller Positivität, die jeder glücklichen Existenz innewohnt.

„Stille statt lärmender Proklamationen“. Klingt gut.
Bei „Paris-Mai-’68“ muß ich immer an Cohn-Bendit und Glucksmamm denken – aber lassen Sie sich nicht von mir den Abend verderben, und so ist es ja auch nicht gemeint.

Bestellen Sie dieses Buch in der dazu passenden subversiven Buchhandlung Weltbühne – auch im Versand bei portofreier Lieferung am Tag des Erscheinens.
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

WELTBÜHNE MUSS BLEIBEN.

Auch noch vom „Unsichtbaren Komitee“ hier enhältlich: „Der kommende Aufstand“ (14 €) und „An unsere Freunde“ (16 €).


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