Neu in der Weltbühne: Metz / Seeßlen

Markus Metz / Georg Seeßlen: Der Rechtsruck. Skizzen zu einer Theorie des politischen Kulturwandels. Verlag Bertz + Fischer. 240 Seiten. Paperback. 12 Euro.

Der Verlag über das Buch:
Ein Gespenst geht um in Europa und anderen Ländern des einstmals so goldenen Westens, das Gespenst des Rechtspopulismus. Und wie es so geht mit Gespenstern: Es nährt sich von der Furcht, es wirkt durch grausige Effekte, und oft genug steckt hinter dem gespenstischen Spuk noch etwas anderes als die ewige Wiederkehr des Totgesagten. Der scheinbar unaufhaltsame Weg von den repräsentativen Demokratien zu totalitären, populistischen und neu-nationalistischen Regimes hat Ursachen, Medien, Sprachen, psychologische, ökonomische und kulturelle Wirkkräfte, die erst durch die gegenseitige Verstärkung solch einen phänomenalen Sog erzeugen.
Es gibt nicht den einen und alles erklärenden Grund für den größten politischen Rückschritt der letzten Jahrzehnte, der von Trump zu Orbán, von der AfD zu den Neofaschisten, von der Neuen Rechten zu den populistischen Parolen gegen »Establishment« und »Lügenpresse« reicht. Vielmehr erleben wir ein unübersichtliches, oft sogar widersprüchliches Durcheinander von Symptomen und Krankheiten einer Demokratie, die ihre besten Tage, wie es scheint, hinter sich hat.
Aber allen diesen Erscheinungen des Rechtsrucks sind zwei Eigenschaften gemeinsam: Sie sind nicht geheimnisvoll, und sie sind nicht schicksalhaft. Sie sind vielleicht immun gegen einen vernünftigen Dialog – gegen Erkenntnis und Analyse dagegen nicht. Zu verstehen, was da eigentlich vor sich geht, ist die erste Waffe der demokratischen Zivilgesellschaft im Kampf gegen den Rechtsruck und die Wiederkehr von Nationalismus, Rassismus und Faschismus. Das beste Mittel gegen Gespenster ist, ihnen furchtlos, aufrecht und mit genauem Blick entgegenzutreten.
Die Autoren:
Markus Metz, geboren 1958, Studium der Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft an der FU Berlin, arbeitet als freier Journalist und Autor vorwiegend für den Hörfunk. Lebt in München. Jüngste Buchveröffentlichungen (zusammen mit Georg Seeßlen): »Kapitalistischer (Sur)realismus. Neoliberalismus als Ästhetik«; »Freiheit und Kontrolle. Die Geschichte des nicht zu Ende befreiten Sklaven«; »Hass und Hoffnung. Deutschland, Europa und die Flüchtlinge«.
Georg Seeßlen, geboren 1948, Publizist. Texte über Film, Kultur und Politik für Die Zeit, der Freitag, Der Spiegel, taz, konkret, Jungle World, epd Film u.v.a. Zahlreiche Bücher zu Film, populärer Kultur und Politik, u.a.: »Martin Scorsese« (Reihe film: 6); »Quentin Tarantino gegen die Nazis. Alles über INGLOURIOUS BASTERDS«; »Tintin, und wie er die Welt sah. Fast alles über Tim, Struppi, Mühlenhof & den Rest des Universums«; »Sex-Fantasien in der Hightech-Welt« (3 Bände) und »Das zweite Leben des ›Dritten Reichs‹. (Post)nazismus und populäre Kultur« (2 Bände); »Trump. Populismus als Politik«; zusammen mit Markus Metz: »Blödmaschinen. Die Fabrikation der Stupidität«; »Kapitalistischer (Sur)realismus. Neoliberalismus als Ästhetik«; »Freiheit und Kontrolle. Die Geschichte des nicht zu Ende befreiten Sklaven«; »Hass und Hoffnung. Deutschland, Europa und die Flüchtlinge«.

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WELTBÜHNE MUSS BLEIBEN.

Wieder in der Weltbühne: Siegfried

„Siegfried“ ist eines von den Büchern, die nicht geschrieben wurden, sondern gesprochen (und dann vom Tonband abgetippt). Jörg Schröder diktierte sein Meisterwerk dem Kollegen Ernst Herhaus. Das war 1972.

Jörg Schröder erzählt sein Leben als Verleger. Nach einigen Stationen in der Branche stieg er als Geschäftsführer beim ruinösen, unbekannten Melzer-Verlag ein, machte Melzer zu einer Marke, die heute noch Klang hat. Josef Melzer dankte es ihm nicht. Er setzte Schröder vor die Tür und hatte das Nachsehen. Denn Jörg Schröder gründete von einem Tag auf den anderen (1969 war das) den März-Verlag. Die Melzer-März-Story ist der Kern der Verleger-Memoiren – oder sollte man sagen „Verleger-Plauderei“? Das spannende, höchst unterhaltsame Buch wurde zu einem Skandal. Genannten und auch ungenannten Personen standen die Haare zu Berge, weil Schröder frank und frei ausplauderte, was das Publikum doch eigentlich nicht wissen muß. Von richtig dicken kriminellen Dingern kann kaum die Rede sein. Doch das Publikum muß doch eigentlich nicht wissen, wie es so zugeht auf dem Markt der Ideen und Schoten, der Eitelkeiten und Eifersüchteleien. Die Erregung nebst Gerichtsverfügungen rundeten den Schkandal ab.
Der März-Verlag mit seinen chartakteristischen gelben Einbänden verschwand und tauchte immer mal wieder auf, z.B. im Verbund mit Zweitausendeins, was auch nicht gut ausging. Da und dort erschienen Reprints oder Sammelcassetten.
Für diesen Buchherbst ist aus Anlaß des 80. Geburtstags von Jörg Schröder am 24. Oktober die Neuausgabe von Schröders „Siegfried“ angekündigt, jetzt im Verlag Schöffling & Co. Wer sich beim Lesen gern vergnügt, dem ist geraten: unbedingt zugreifen! (544 S., 28 €).
Die Neuausgabe erscheint mit erheblich erweitertem Umfang. Ergänzt wird die Neuausgabe mit einer umfangreichen Vita mit zahlreichen Abbildungen und Faksimiles: „Das ganze Leben. Jörg Schröders Vita“ aufgezeichnet von Barbara Kalender.
Auf ein verwandtes Buch will ich Ihr Interesse lenken: „Immer radikal, niemals konsequent. Der MÄRZ Verlag. Erweitertes Verlegertum, postmoderne Literatur und Business Art“ von Jan-Frederik Bandel, Barbara Kalender, Jörg Schröder, Verlag Philo Fine Arts. Das ist nicht nur die Geschichte dieses Verlages, sondern zudem ein weiter Blick in die prograssive (Gegen-)Kultur, in der März-Verlag (sich aus-)wirkte.
Und dann gibt es noch die DVD „Die MÄRZ-Akte“, ein „Dokumentar“-Film mit dem unvergleichlichen Horst Tomayer. (Findet man alles in der Weltbühne).

Bücher im Jahr der Jahrestage (b)

Man wird nicht zu Unrecht einwenden, daß jedes Jahr seine Jahrestage hatte und haben wird. Das soll uns nicht abhalten.

Stefan Bollinger: November ’18. Als die Revolution nach Deutschland kam. edition ost 2018. 256 S. (NB1422) 14,99 Euro
Im November vor 100 Jahren zerbrach die Monarchie, weil die Deutschen es leid waren, weiter Krieg zu führen und zu hungern. Nach russischem Beispiel entstanden Arbeiter- und Soldatenräte. Und während die einen die sozialistische Republik Deutschland gründen wollten, kanalisierten die anderen den revolutionären Furor und gründeten zu Weimar einen bürgerlich-demokratischen Staat. So blieb die Weltrevolution aus, auf die die Russen gesetzt hatten. Stefan Bollinger untersucht Umstände und Konsequenzen dieser halben oder doch ganzen Revolution und analysiert die Auswirkungen in der Gegenwart.

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Weltbühne muß bleiben.
Das empfohlene Buch ergänzt sich gut mit dem Buch von Klaus Gietinger zum selben Thema.

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Bücher im Jahr der Jahrestage (a)

Man wird nicht zu Unrecht einwenden, daß jedes Jahr seine Jahrestage hatte und haben wird. Das soll uns nicht abhalten.

Helmut Trotnow: Karl Liebknecht. Eine politische Biographie. Verlag Kiepenheuer & Witsch 1980/2017 (unveränderte Neuausgabe). 380 S. 18,99 Euro
Karl Liebknecht, 1871 als zweiter Sohn des SPD-Führers Wilhelm Liebknecht geboren, 1919 nach gescheiterter Revolution von Angehörigen eines Freikorps „auf der Flucht erschossen“ ? „Prototyp des deutschen Bolschewisten“, ein „sozialistischer Märtyrer“? Helmut Trotnow zeichnet den Lebensweg und die politische Entwicklung von Karl Liebknecht nach. Er macht deutlich, daß dieser unbequeme, gradlinige und konsequente Politiker in seiner eigenen Partei anecken mußte. Zum Schluß verließ nicht er die Partei, sondern die Partei ihn.

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Weltbühne muß bleiben.

Ein sicherlich gutes Buch, das Sie jetzt auch lesen können

Ein gutes Buch, das Sie nicht nur lesen sollten, sondern jetzt auch lesen können.

Helmut Loeven: Lies mal ein gutes Buch. Tagebuchnotizen im Dienste der Bedeutung.
Trikont Verlag 2018. 172 Seiten. ISBN 978-3-945634-38-7. 14 Euro.

Heute neu.
Heute (!) aus der Druckerei gekommen.
Wenn Sie es lesen, werden Sie merken, daß Sie lange drauf gewartet haben.
Das Buch des Mannes, der nicht die geringste Chance hat, im allgemeinen linken Diskurs wahrgenommen zu werden.

Bestelladresse: Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 – 375121, bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de). Sie können das Buch abholen oder sich mit der Post schicken lassen, wie Sie wünschen.

UND
unter der oben genannten ISBN überall im Buchhandel auf der ganzen Welt, sogar am Amazonas.

Ein gutes Buch? Einladung zur Subskription

Ein neues Buch ist geschrieben, gestaltet und für den Druck vorbereitet:

Helmut Loeven: Lies mal ein gutes Buch. Tagebuchnotizen im Dienste der Bedeutung.
Trikont Verlag 2018. 172 Seiten. ISBN 978-3-945634-38-7. Subskriptionspreis: 12 Euro.

— Eine Ärztin findet das Wetter nicht schön — Meine Erlebnisse mit Merkel — Was ist ein Groko? — Mein „68“ — Heinrich Böll 100 Jahre — Das Hallenbad im Elysee-Palast — Anleitung für Verschwörungstheoretiker — Die beste Idee vom lieben Gott — Warum können die Leute mich eigentlich nicht leiden? — Von der Nutzlosigkeit nützlicher Erfindungen — Die Füße der Gans oder Koch doch selber Kaffee — Gleichung mit einer Unbekannten — Kuhler Kaffee — SPD wählen muß nicht sein — Keine Demo ist auch ‘ne Demo — Der Krieg soll verflucht sein! — Müssen Pazifistinnen doof sein? — Ungeheuerliches aus dem Tatsachen-Universum — Frau am Steuer, Mann daneben — Fernsehgucken als Kunst — Bob Dylan und die Stasi — Je keiner die Ahnung desto rümpfer die Nase — Historische Haltestelle — Was wir heute bauen sind die Slums von morgen — Ein komisches Haus — Deutsches Sprache! — Die Märchentante greift zum Wort — Tongtong und der allerhöchte Ruhm des Sozialismus — Der Chor der Kassiererinnen — Über das Machen von Spaß — Deutsche als Ausländer — Die Flüchtlinge und unsere Aktien — Und solche Leute dürfen wählen — Die Dreifaltigkeit des Schreckens: Die Frau, der Fremde, der Eros — Die Überflüssigkeit der Väter — Und der Söder hat uns auch gerade noch gefehlt — Wenn Frauen hassen — Der Busen in der Leistungsgesellschaft — Erinnerung an einen Striptease — Meine Probleme mit der Menschheit — Der Pudding im Wandel der Zeiten —

Sobald das Buch auf dem Tisch liegt, ist es unter der oben genannten ISBN überall im Buchhandel und auch am Amazonas erhältlich. Sie können es jetzt schon vorbestellen in der Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 – 375121, bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de). Sie können das Buch abholen oder sich mit der Post schicken lassen, wie Sie wünschen.
Wer will, der kann es sich signieren lassen.

Neu in der Weltbühne: Der achte Rodin

Siegmar Wyrwich: Der achte Rodin. 196 S. 11,80 Euro.
Zwei alte Freunde auf der Jagd nach einem verschollenen Kunstwerk, durch dessen Fund sich für jeden von ihnen ein Traum erfüllen könnte. Wenn nur nicht immer alles mögliche schiefgehen würde. Ein Abenteuer zwischen Ruhrpott und Paris.
Stahlbaron August Thyssen war begeisterter Sammler der Skulpturen des französischen Bildhauers Auguste Rodin. Sieben Skulpturen hatte er nachweislich in Auftrag gegeben. Doch, gab es vielleicht noch eine achte Skulptur, wie eine bislang unentdeckte Tagebucheintragung vermuten lässt? Gästeführer Paul Werner und sein Freund, der Bildhauer Manni Baumann, wollen der Sache auf den Grund gehen. Die Geschichte einer Freundschaft.
Peter Klucken in der Rheinischen Post:
Seine Geschichte entwickelt Wyrwich mit leichter Feder: Der Duisburger Gästeführer Paul Werner, ein studierter Halbverweigerer von möglichen „besseren“ Berufskarrieren, erfährt davon, dass der Stahlbaron August Thyssen nicht nur, wie überall zu lesen ist, sieben Skulpturen des Bildhauers August Rodin besaß, sondern sogar acht. Wer diese achte Skulptur findet, hat finanziell für sein Leben natürlich ausgesorgt, meint Paul Werners alter Freund Manni Baumann, ein Bildhauer. Und die beiden machen sich auf die Suche nach dieser geheimnisvollen Skulptur eines Künstlers, dessen Werke heutzutage millionenschwer gehandelt werden. […] Nach der Lektüre möchte man sich einige Fortsetzungen mit diesem Romanpersonal wünschen. Ein Gästeführer mit juristischem Hintergrundwissen und eine lebenspraktische Juristin als Lebenspartnerin sowie ein Künstler, der einen Sprinter fährt und der gelegentlich sein Brot als Entrümpler verdienen muss, und die vielen möglichen Gäste und Kunden: all das sollte Siegmar Wyrwich nach einem solch gelungenen Erstling zum weiteren Schreiben ermutigen.
Thomas Becker in der WAZ:
Der 1926 auf Schloss Landsberg verstorbene Stahl-Baron August Thyssen bewies als steinreiches und zutiefst geiziges Unternehmer-Genie durchaus Ähnlichkeiten mit der Comic-Figur Dagobert Duck. Doch dass der König der Hochöfen noch einmal in einem Roman auftauchen sollte, damit war nun nicht zu rechnen. Der in Hamborn aufgewachsene Autor Siegmar Wyrwich hat jetzt mit „Der achte Rodin“ eine spannende kleine Geschichte veröffentlicht, die ideenreich und mit einem kumpelhaften Tonfall mit den historischen Fakten spielt. Dazu gibt es Begegnungen und Orte wie etwa der Landschaftspark Nord, die dem Duisburger Leser sehr bekannt sind. […] Wie die Suche nach dem achten Rodin dann zuletzt ausgeht, soll hier selbstverständlich nicht verraten werden. Die Leser können sich auf jeden Fall über eine originelle und gut erzählte Geschichte freuen.

Siegmar Wyrwich? Da war doch noch was!
Richtig! Sie erinnern sich richtig. Karikaturen in DER METZGER Nr. 34 und 35. Ein zusätzlicher Grund, das Buch zu empfehlen? Warum nicht!

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Weltbühne muß bleiben.

Neu in der Weltbühne: Post von Karlheinz


Hasnain Kazim: Post von Karlheinz. Wütende Mails von richtigen Deutschen – und was ich ihnen antworte. Penguin 2018. 272 S. 10 Euro
„… dann zeige ich dir, was ein ECHTER DEUTSCHER ist!!!“: Was man sich als Journalist mit fremd klingendem Namen alles anhören muss. Von einem SPIEGEL-ONLINE-Journalisten mit großer Fangemeinde im Netz. Mit Charme und Schlagfertigkeit gegen deutsche Überheblichkeit und Fremdenhass.
Wie man gekonnt auf Hassmails antwortet. Täglich bekommt Hasnain Kazim hasserfüllte Leserpost. Doch statt die Wutmails einfach wegzuklicken, hat er beschlossen, zurückzuschreiben – schlagfertig, witzig und immer wieder überraschend. Dieses ebenso unterhaltsame wie kluge Buch versammelt seine besten Schlagabtäusche mit den Karlheinzen dieser Welt und beweist, warum man den Hass, der im eigenen Postfach landet, nicht unkommentiert lassen sollte. Denn, wie Hasnain Kazim schreibt: „Wenn wir schweigen, beginnen wir, den Hass zu akzeptieren. Also, reden wir!

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Die Leute, die ihre Bücher in der Buchhandlung Weltbühne bestellen, tun es aus gutem Grund.

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Oder: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Buchhandlung Weltbühne: Eine gute Angewohnheit.
Weltbühne muß bleiben.

Ruhrorter Kunstmarkt 2018: gut!

Unser Stand (Buchhandlung Weltbühne / Situationspresse) bis zur zweiten Stange von links.

Jutta Ditfurth und das Dekolleté? Geht alles bei uns.

Mit Stand-Nachbar Werner Muth. Beste Koordination. Beachten Sie die bemerkenswerten Exponate! Auf die wird noch zurückzukommen sein.

Um nicht gucken gekommen zu sein, brauchen Sie schon einen triftigen Grund.
Es hat sich für uns gelohnt. Umsatz im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Buchhandlung geht stabilisiert und potenziert aus der Aktion hervor. Beliebt waren diesmal Bücher, Eigenproduktionen und Subversives in Wort und Bild. Und natürlich wichtig: Kontakte!

Subversion und Sex-Appeal in einem unserer Postkartenständer (in dem anderen auch).
LUNG WELTBUEHN
AUSTRASSE 226
URG-NEUDORF

Beautiful Ruhrort, lovely Fassade.

Heute neu: „Rock und Zeit“ von Lothar Röse


Hier soll einmal der Versuch einer historiographisch-chronologischen Tonspur für die Popmusik der Periode von ca. 1965 bis 1989 unternommen werden, authentifiziert und beglaubigt (nur) durch (wenngleich randständig-provinzielle) Zeitgenossen- und -zeugenschaft, ergänzt durch eine nachträgliche Rückblende bzw. Rekonstruktion der nicht selbst oder nur sehr vage miterlebten Vorzeit von ca. 1927 bis 1964. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur auditiven Kulturgeschichte des vergangenen Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung ihres popmusikalischen Untergrunds geleistet werden.

Das neueste Werk aus eigener Werkstatt:
Lothar Röse: Rock und Zeit. Eine Tonspur im 20. Jahrhundert. Situationspresse 2018. 138 S. Paperback, einige Abbildungen. ISBN 978-3-935673-42-6. 16 €.

Gedruckt von MaroDruck. In wenigen Tagen überall im Buchhandel und, wenn es unbedingt sein muß, auch auf dem Amazonas erhältlich.
Jetzt schon zu kriegen in der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand). Wer am schnellsten rennt, kommt als Erster.
Das Buch erscheint auch nicht zufällig anläßlich des 50. Jahrestages der magischen Jahreszahl.

Bitte beachten Sie auch die anderen Bücher von Lothar Röse in der Situationspresse:


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Neu in der Weltbühne: „Die meine Wege kreuzten“ von Walter Kaufmann

Das neue Buch von Walter Kaufmann liegt in der Buchhandlung Weltbühne für Sie bereit.
Sie können es sich auch von uns mit der Post zuschicken lassen.

Entscheiden Sie sich richtig!
Es kommt nicht nur darauf an, welche Bücher man liest, sondern auch, in welcher Buchhandlung man sie bestellt.
Unterstützen Sie die linke Buchhandlung, die in Zeiten wie diesen viel leisten muß.
Weltbühne muß bleiben

Karl Marx gratuliert Ihnen!

Um den 200. Geburtstag von Karl Marx zu feiern, gibt es eine Veranstaltung am Sonntag, 6. Mai von 11 bis 14 Uhr in Duisburg-Kasslerfeld im Haus Kontakt, Scharnhorststraße 32.

Die Buchhandlung Weltbühne ist mit einem Büchertisch dabei.

Wer hier anklickt, erfährt mehr über das Haus Kontakt und kann sich dort auch den Anfahrtsweg anzeigen lassen.

Neu in der Weltbühne: Anne Wiazemsky über den Mai ’68 in Paris

Anne Wiazemsky: Paris, Mai ’68. Ein Erinnerungsroman. Aus dem Französischen von Jan Rhein. Verlag Klais Wagenbach 2018 (Reihe SALTO). 168 S. Fadengeheftet. Rotes Leinen. Gebunden mit Schildchen und Prägung. 18 Euro

Verlagstext:
Für die junge Schauspielerin ist alles neu: ihre plötzliche Berühmtheit und die Ehe mit Jean-Luc Godard, die Welt ihres Mannes und die Themen, die Studenten, Arbeiter und Intellektuelle auf die Barrikaden treiben.
Januar 1968. Das frisch verheiratete Paar Godard-Wiazemsky bezieht sein »Liebesnest« im Pariser Quartier Latin. Godard ist siebenunddreißig, Wiazemsky zwanzig Jahre alt. Als im Mai die Revolte losbricht, verfolgt Anne das mit Sympathie und Interesse, ohne selbst politisiert zu werden. Sie steht mit Jacques Brel vor der Kamera und nimmt gelegentlich auf Rollschuhen an den Demonstrationen teil. Anne Wiazemsky erzählt von Dreharbeiten in Italien oder von der Rückreise aus Cannes mit Gilles Deleuze, von ihrem Jugendfreund Daniel Cohn-Bendit und von der Begegnung mit den Beatles in London, wo Paul McCartney sie auffordert, mit ihm unterm Tisch Tee zu trinken. Während sie ihre Jugend und den neuen Ruhm genießt, erwachsener wird und sich befreit, radikalisiert sich Godard zusehends. Er träumt von einem revolutionären Kino und wird zugleich krankhaft eifersüchtig auf seine junge Frau.
Nach dem erfolgreichen Roman »Mein Berliner Kind« erscheint nun dieses spannende, subjektive Erinnerungsbuch voller Anekdoten – ein authentisches Zeugnis der 68er-Aufstände in Frankreich und eine berührende Liebesgeschichte.

Kaufen/bestellen Sie dieses Buch in der (Versand-)Buchhandlung Weltbühne.
Fragen Sie dort nach weiteren Büchern der Autorin.
Strukturen der Aufklärung müssen gerettet werden. Weltbühne muß bleiben.

Zu Anne Wiazemsky siehe auch DER METZGER Nr. 124