Herzlichen Glückwunsch Klaus Wagenbach!

Wenn ich hier niederschreiben wollte, was ich über Klaus Wagenbach sagen möchte, würde ich heute nicht fertig.
Als ich mich entschloss, an mein Unternehmen auch noch einen Buchhandel dranzuhängen, war „Wagenbach“ der Grundstock (besser: EIN Grundstock). Alles von Wagenbach, alle Quarthefte, alle Rotbücher, alles von Fried, alles von Brückner; was verkauft ist, wird nachbestellt solange lieferbar. Eine Zeitlang ließ sich das durchhalten.

Wagenbach-Brett in der Buchhandlung Weltbühne. Einiges dabei, was man sonst nirgendwo mehr findet?

Wollen Sie mal einen guten Film sehen, schauen sie hier:

auf der Homepage des Verlages gefunden.
https://www.youtube.com/watch?v=dk0rocCIlx4

Klaus Wagenbach, dem linken Verleger, ist die tröstliche Erkenntnis zu verdanken, daß „links“ nicht Schmalspur bedeuten muß (nicht bedeuten darf), daß zum Weiter-Denken stets Anlaß besteht, und auch die wertvolle Erkenntnis, daß „Kollektiv“ nicht unbedingt der größten Weisheit allerletzter Schluß ist (Motto: Kollektiv schön und gut, aber…).
Fazit: Durch Klaus Wagenbach und durch den Wagenbach-Verlag ist die Linke etwas weniger dumm – und mehr kann man wirklich nicht erreichen.

Wollen Sie mal ein gutes Buch lesen? Ein Buch mit gutem Inhalt und gut hergestellt:

Susanne Schüssler (Hrsg.), Klaus Wagenbach. Die Freiheit des Verlegers
Erinnerungen, Festreden, Seitenhiebe
352 Seiten. Gebunden mit Schildchen. 19,90 €
Erschienen 2010 zum 80. Geburtstag.
Das muß ein guter Verlag sein, in dem ein Buch, dazu noch ein gutes, zehn Jahre nach Erscheinen immer noch lieferbar ist. Es ist – nicht nur, aber besonders – gut zu lesen im Sommer unter freiem Himmel.

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Zitat:
Herzlichen Glückwunsch, Klaus Wagenbach, zum 90. Geburtstag!

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Demnächst in der Weltbühne: Corona, Krise, Kapital

Verena Kreilinger / Winfried Wolf / Christian Zeller: Corona, Krise, Kapital. Eine solidarische Alternative in den Zeiten der Pandemie
PapyRossa Verlag, ca. 260 S., ca. 17,90
Angekündigt für Juli 2020

Wir stehen vor einer Zeitenwende: Ein Virus breitet sich aus, doch es ist der Kapitalismus, der aus ihm eine globale Krise macht. Die Pandemie verstärkt die wirtschaftliche Rezession zu einer weltweiten Depression. Der Klimawandel verschärft sich weiter. Eine dramatische Verdichtung gesellschaftlicher Krisen erschüttert unser Leben. Verantwortungslos haben die Regierenden anfänglich die Gefahr einer Pandemie ignoriert. Zu spät, ungenügend, einseitig und autoritär haben sie dann reagiert. Die Interessen der Wirtschaft stehen vor dem Schutz der Menschen. Die Konzerne sichern sich immense staatliche Unterstützung. Zugleich nimmt die Bereitschaft vieler Menschen zu, über Alternativen zum kapitalistischen System nachzudenken. Kreilinger / Wolf / Zeller argumentieren für eine solidarische und globale Strategie. Es gilt die Machtfrage zu stellen. Um die Krise gerecht zu bekämpfen, geht es darum, den gesamten Gesundheitssektor nach den gesellschaftlichen Bedürfnissen auszurichten und einen solidarischen und ökologischen Umbau der Wirtschaft zu erreichen.
Verena Kreilinger, Medienwissenschafterin, ist aktiv in der Klimabewegung und bei Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative; Winfried Wolf, Politologe und Mitbegründer von FaktenCheck: Corona. Chefredakteur von Lunapark 21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie, Bücher zu Weltwirtschaft, Verkehr und Stuttgart 21; Christian Zeller lehrt Wirtschaftsgeographie und Global Studies an der Universität Salzburg, engagiert sich für eine transnationale ökosozialistische Bewegung von unten.

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Neu in der Weltbühne: Schwarz sein in einer rassistischen Welt

Ijeoma Oluo: Schwarz sein in einer rassistischen Welt. Warum ich darüber immer noch mit Weißen spreche. aus dem amerikanischen Englisch von Carolin Burmester. Unrast-Verlag 240 S. Klappenbroschur. 16,00 €

Ijeoma Oluo hat mit Schwarz sein in einer rassistischen Welt einen New York Times-Bestseller geschrieben. Teils biografisch, teils anekdotisch, aber immer analytisch, behandelt sie in zugänglicher Sprache, mit Humor und Verstand Fragen, die sich viele nicht zu stellen trauen. Warum darf ich das ‚N-Wort‘ nicht benutzen? Warum darf ich deine Haare nicht anfassen? Hat Polizeigewalt wirklich etwas mit ‚Race‘ zu tun?
Oluo schreibt über das Gefühl, das sie hatte, als ihr Sohn seine Hand auf ihre legte und sagte: „Unsere Haut hat ja den gleichen Braunton“ – und über die Diskriminierung gegenüber Schwarzen jungen Männern. Darüber, dass eben diese so oft direkt oder indirekt von der Schule ins Gefängnis kommen, dass es schon eine eigene wissenschaftliche Bezeichnung dafür gibt: school-to-prison-pipeline. Über die Polizeigewalt in den USA und über Massenverhaftungen von Afro-Amerikaner*innen. Gleichzeitig schafft es Oluo, Diskurse über die Vor- und Nachteile identitätspolitischer Kämpfe verständlich und den Begriff der Intersektionalität einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Ein Buch, das sehr hart und sehr einfühlsam zugleich ist, Diskurse voranbringt und Verständnis schafft. Geschrieben für Menschen jeder Hautfarbe, um in allen Lebensbereichen eine gerechtere und antirassistische Gesellschaft zu schaffen.

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Neu in der Weltbühne: Fakten gegen Fake News

Patrick Gensing: Fakten gegen Fake News oder Der Kampf um die Demokratie. Dudenverlag. 176 S. Hardcover mit Schutzumschlag. 18 Euro
In Europa und auch in Deutschland tobt längst eine ideologische Propagandaschlacht. Die Gefährdung unserer Demokratie durch Desinformation und Fake News ist größer als je zuvor, zielen sie doch darauf ab, die Gräben in einer polarisierten und fragmentierten Gesellschaft zu vertiefen, Glaubwürdigkeit zu zerstören und Konflikte anzuheizen. Seit 2017 leitet Patrick Gensing das Projekt ARD-faktenfinder und kennt somit die Welt der Fake News wie kaum ein anderer. In seinem Buch erklärt er das Phänomen in all seinen Facetten: Was Fake News sind, warum es keine Option ist, vor dem Problem einfach die Augen zu verschließen, und was man gegen sie tun kann. Dieses Buch ist unentbehrlich für jeden politisch Interessierten und schafft die Basis für eine dringend nötige gesellschaftliche Debatte.

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Als Bestandteil der Merkelschen Meinungsdiktatur und Vorposten der bolschewistischen Bill-Gates-Gesundheitsverschwörung ist die Buchhandlung Weltbühne absolut vertrauenswürdig.

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Über Diskurspiraten

Das Buch ist vor zehn Jahren erschienen und gehört zu den Standard-Titeln in der Buchhandlung Weltbühne. Ich stelle es gerade heute nochmal heraus – wie es sich auf aktuelle Aufwallungen aus Verschwörungsparanoia, Rechtspopulismus, Querfronttaktik plus pure Uneinsichtigkeit (vulgo: Dummheit) bezieht, erschließt sich leicht.
Dieses Buch wird hier nicht zum ersten Mal empfohlen.
(Ich verweise auch auf den Artikel von Jakop Heinn „Wer lacht da?“ in DER METZGER 135.


Regina Wamper / Helmut Kellershohn / Martin Dietzsch (Hg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen. Unrast Verlag 2010 (Edition DISS). 288 S. 19.80 Euro
Rechte Adaptionen linker Symbole und Ästhetik und was dagegen getan werden kann. In den letzten Jahren ist ein verstärktes Bemühen auf Seiten der extremen Rechten zu beobachten, Themen, politische Strategien, Aktionsformen und ästhetische Ausdrucksmittel linker Bewegungen zu adaptieren und für ihren Kampf um die kulturelle Hegemonie zu nutzen. Dabei handelt es sich keineswegs mehr nur um ein Steckenpferd der intellektuellen Neuen Rechten, vielmehr wird dies auch von NPD und militanten Neonazis praktiziert. Im Resultat hat sich die extreme Rechte eine Bandbreite kultureller und ästhetischer Ausdrucksformen angeeignet, indem sie sich am verhaßten ‚Vorbild’ der Linken abgearbeitet hat. Man könnte auch sagen: Um überzeugender zu wirken, hat sie kulturelle Praktiken und Politikformen der Linken ‚entwendet’ – allerdings nicht, ohne sie mit den eigenen Traditionen zu vermitteln. Solche Phänomene sind keineswegs neu. Auch der Nationalsozialismus bediente sich der Codes und Ästhetiken politischer Gegner und suchte Deutungskämpfe gerade verstärkt in die Themenfelder zu tragen, die als traditionell links besetzt galten. Auch in den 1970er Jahren waren solche Strategien vorhanden. Es stellt sich die Frage, warum und in welcher Form diese Diskurspiraterien heute wieder verstärkt auftreten.
Aus dem Inhalt:
Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch: Aktuelle Strategien der extremen Rechten in Deutschland – Sabine Kebir: Gramscismus von rechts? – Volker Weiss: Sozialismusbegriff bei Moeller van den Bruck und Oswald Spengler – Volkmar Woelk: Strasserismus und Nationalbolschewismus – Renate Bitzan: Feminismus von rechts? – Richard Gebhardt: Völkischer Antikapitalismus – Fabian Virchow: Antikriegs-Rhetorik von rechts – Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und die Konservativ-subversive Aktion – Lenard Suerman: Autonome Nationalisten – Regina Wamper, Britta Michelkens: Gegenstrategien – Jens Zimmermann: – Kritik des Rechtsextremismusbegriffs.

Von Zeit zu Zeit werden Sie an dieser Stelle über Standardtitel in der Buchhandlung Weltbühne informiert – nicht immer das Neueste, aber immer empfehlenswert.
Wenn Sie bestellen wollen, dann hier. Erinnern Sie sich stets an den Slogan:
„LIEBE leute BESTELLT bücher IN der BUCHHANDLUNG weltbühne UND sonst NIRGENDS.“
Weltbühne muß bleiben.
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Neu in der Weltbühne: Was heißt hier eigentlich Verfassungsschutz?

Cornelia Kerth / Martin Kutscha (Hg.): Was heißt hier eigentlich Verfassungsschutz? Ein Geheimdienst und seine Praxis
PapyRossa Verlag 2020. 148 Seiten. 12,90 Euro
„Verfassungsschutz“ – das klingt gut. Aber werden die mit diesem Namen geadelten Behörden ihrem Anspruch gerecht? Zahlreiche Skandale wie etwa das völlige Versagen beim Aufspüren der neonazistischen Terrorzelle „NSU“ lassen daran zweifeln. Gleichwohl wurden in den letzten Jahren die Verfassungsschutzämter finanziell und personell aufgestockt und ihre Überwachungsbefugnisse noch erweitert. Dieser Sammelband nimmt Geschichte, Handlungsgrundlagen und aktuelle Praxis des Verfassungsschutzes unter die Lupe. Sind es wirklich nur »Pannen«, wenn dieser so wenig zur Aufklärung der Neonaziszene in Deutschland beiträgt? Welche Aufgaben weisen Grundgesetz und Fachgesetze den Geheimdiensten eigentlich zu? Wie sind die Vertuschung und Blockade bei der Aufdeckung terroristischer Netzwerke z. B. im NSU-Prozess zu erklären? Werden die parlamentarischen Kontrollgremien ihrer Aufgabe gerecht oder dienen sie lediglich als Feigenblatt für fragwürdige Aktivitäten? Welche Alternativen gibt es, um die demokratische Verfassungsordnung wirksam zu schützen?
Mit Beiträgen von Antonia von der Behrens, Rolf Gössner, Luca Heyer, Udo Kauß, Martin Kutscha, Till Müller-Heidelberg, Martina Renner, Niklas Schrader und Klaus Stein.

Martin Kutscha, Dr. iur., Jg. 1948, Professor a.D. für Staats- und Verwaltungsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, engagiert in der Humanistischen Union; Cornelia Kerth, Jg. 1954, Sozialwissenschaftlerin, Bundesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).

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Hilfe für Kuba in unserer Krise (2)

Eine Methode fundamentaler Solidarität mit Kuba wäre darüber hinaus:
Die Volkswirtschaft des revolutionären Landes stärken.

KUBA-KAFFEE KAUFEN .
Die DFG-VK (Gruppe Duisburg) vertreibt Cubita – Kaffee aus Kuba, angebaut, geerntet, verarbeitet und verpackt in Kuba.
Verteilstelle ist die Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg [Neudorf] Tel. 0203-375121 bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
Eine Packung (460 g vakuumverpackt) kostet 7,90 €.
Auch im Postversand möglich. Versandkostenanteil pro sendung: 2 €. Mindestmenge im Versand: 2 Packungen Cubita-Kaffee.

Bitte einzeln eintreten

Am Montag, 20. April ist es wieder soweit.
Die Buchhandlung Weltbühne wird wieder geöffnet sein – und bleiben, wenn die Ordnungsämter unsere Hygienemaßnahmen nicht schlecht finden.
Kommet zuhauf – aber nicht alle auf einmal rein.
Kauft/bestellt Bücher beim Buchhändler, nicht beim Steuerabkürzer,
kauft/bestellt Bücher nicht am Amazonas, sondern auf der Gneisenaustraße.

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Neu in der Weltbühne: Neu von Chlada:

Eben klopfte es an der (Laden-)Tür. Der Kalus war da und brachte DAS NEUE BUCH VON MARVIN CHLADA:

Marvin Chlada – Glam Rock, Bier und Schmuddelfilme
40 Gedichte und eine Zugabe
60 Seiten – 8 Euro
Trikont-Duisburg und Dialog-Edition
Duisburg 2020

Bestellen Sie dieses Buch in der Zeit abgeschlossener Buchladentür per Post in der
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Mehr über Bücher von Marvin Chlada erfahren Sie, wenn Sie hier klicken.

Es gibt auch ein Video zum Buch. Das hatten wir schon mal, aber ich zeige es Ihnen nochmal (hier klicken).

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Lest mal gute Bücher

Was tut man mit Vergnügen an Tagen schönen Sonnenscheines, an denen die Regierung Leute von uns fern hält, mit denen man sowieso nicht gern redet?
Auf der Terrasse, im Park oder im Botanischen Garten ein gutes Buch lesen.
Es gibt was zu überbrücken: Die Zeit der (manchmal ja unwillkommenen) Isolation, und auch die Zeit der existenzgefährdenden vorübergehenden Schließung der Buchhandlung Weltbühne für den Publikumsverkehr.

Der Versandservice bleibt allerdings aktiviert.
Da sollte man doch das Nützliche mit dem Nützlichen und das Angenehme mit dem Angenehmen verbinden:

Helmut Loeven: Wir bleiben im Bahnhof. Das ideale Geschenk.
Situationspresse 2013, 252 Seiten mit einigen Abbildungen. 20 €.
ISBN 978-3-935673-35-8

Glossen und Kommentare aus beweglichen Jahren, mit Zitaten, Zeichnungen, Fotos und Faksimiles zu einer Text-Bild-Collage neu zusammengefügt.
Thema: alles. Es geht‘s ums Ganze.
Zum Beispiel:
Die Fädenzieher – Genuß als ziviler Ungehorsam – Wir wollen mehr … wagen – Gegen den Pragmatismus – Braun raus! – China Town – Kritik und Kriminalität – Das Spektakel – Woodstock – Hier können Familien Kaffee kochen – Die Farbe des Geldes – Der Frosch – Über den Verkehr der Geschlechter – Die Liebe in den Zeiten des Telefons
(Das alles und noch viel mehr. Greifen Sie hinein).

Dieses Buch werden Sie gerne lesen (Genuß ohne Reue), und es ist das ideale Geschenk – auch an Leute, die man nicht leiden kann. Das Buch kann man sogar getrost dem erzkonservativen Erbonkel schenken (denn der liest es sowieso nicht).
Und: Man kann das Buch nicht nur verschenken, sondern es sich auch schenken lassen.

Also, ich finde, das ist von meinen Büchern nicht nur das dickste, sondern auch das am meisten gelungene.

Kernsätze:

Wenn die einen die Bösen sind, ja dann müssen die anderen ja die Guten sein. Das mag zwar „objektiv richtig“ sein, aber falsch ist es trotzdem.

Es kommt mir so vor, daß mit den meisten Flugblättern sich die Autoren ausdrücken, aber nicht unbedingt verständlich machen wollen.

Die Arbeiterklasse soll sich bloß nicht mit so‘n bißchen Atomkernen und Elektronen abspeisen lassen!

Dem Mangel an Aufmerksamkeit ist mit gutem Deutsch – vielleicht – nur wenig abzuhelfen, mit aufgedrehter Lautstärke aber gar nicht.

Über die Bedeutung psychedelischer Drogen für die Rock-Kultur soll man sich sachkundig äußern oder gar nicht.

Hätte die Neue Linke nicht den Törn mitgekriegt, wäre sie dogmatisch labernd in den Orkus marschiert.

Die Aufgabe der Avantgarde ist es nicht, den Leuten die Welt zu erklären, sondern sie unentwegt in Erstaunen zu versetzen.

Ein zentraler Wasserträger ist natürlich eine völlig neue Kategorie im Klassenkampf.

Wer sich erinnert, wird nicht ruhigen Gemütes von der Hand weisen können, daß im Sommer 1961 der Frieden in Europa in Gefahr war.

Anders als die BRD hat die DDR niemals Gebietsansprüche gestellt, keine faschistischen Organisationen geduldet, nie versucht, ein anderes Land zu regieren und zu annektieren, nie den Frieden gefährdet und nie Soldaten zum Kriegseinsatz in fremde Länder geschickt.

Wenn man den schlechten Sozialismus nicht verteidigt, kriegt man keinen besseren.

Emanzipation kann erst anfangen, wenn die Phrase aufhört. Sie kann nicht anfangen, wenn die Phrase dem Gedanken das Wort abschneidet.

Wenn Sie wissen wollen, wie es weiterging, hätte ich noch etwas:

Helmut Loeven: Lies mal ein gutes Buch. Tagebuchnotizen im Dienste der Bedeutung.
Trikont Verlag 2018. 172 Seiten. ISBN 978-3-945634-38-7. 14 Euro.

— Eine Ärztin findet das Wetter nicht schön — Meine Erlebnisse mit Merkel — Was ist ein Groko? — Mein „68“ — Heinrich Böll 100 Jahre — Das Hallenbad im Elysee-Palast — Anleitung für Verschwörungstheoretiker — Die beste Idee vom lieben Gott — Warum können die Leute mich eigentlich nicht leiden? — Von der Nutzlosigkeit nützlicher Erfindungen — Die Füße der Gans oder Koch doch selber Kaffee — Gleichung mit einer Unbekannten — Kuhler Kaffee — SPD wählen muß nicht sein — Keine Demo ist auch ‘ne Demo — Der Krieg soll verflucht sein! — Müssen Pazifistinnen doof sein? — Ungeheuerliches aus dem Tatsachen-Universum — Frau am Steuer, Mann daneben — Fernsehgucken als Kunst — Bob Dylan und die Stasi — Je keiner die Ahnung desto rümpfer die Nase — Historische Haltestelle — Was wir heute bauen sind die Slums von morgen — Ein komisches Haus — Deutsches Sprache! — Die Märchentante greift zum Wort — Tongtong und der allerhöchte Ruhm des Sozialismus — Der Chor der Kassiererinnen — Über das Machen von Spaß — Deutsche als Ausländer — Die Flüchtlinge und unsere Aktien — Und solche Leute dürfen wählen — Die Dreifaltigkeit des Schreckens: Die Frau, der Fremde, der Eros — Die Überflüssigkeit der Väter — Und der Söder hat uns auch gerade noch gefehlt — Wenn Frauen hassen — Der Busen in der Leistungsgesellschaft — Erinnerung an einen Striptease — Meine Probleme mit der Menschheit — Der Pudding im Wandel der Zeiten

und wenn Sie sich nicht so lange m Botanischen Garten aufhalten wollen, hätte ich noch was Dünnes.

Helmut Loeven: Barbara lächelt. Wirklich wahre Geschichten, die tatsächlich passiert sind.
Trikont-Verlag. 76 S. 10 Euro
ISBN 978-3-945634-17-2

21 Kurzgeschichten,
unglaubliche Geschichten, Glaub-ich-nicht-Geschichten, Kriminalgeschichten, Was-soll-man-dazu-sagen-Geschichten, Liebesgeschichten, Frauengeschichten
dazu drei Gedichte, einige Abbildungen
und ein Anhang: Theater des Schreckens: 8 Szenen, die man im Stadttheater nicht sehen will.

Direkt bei
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
(in Tagen des Corona nur im portofreien Versand)
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Meine anderen Bücher behalten ihre Gültigkeit:
Streiten Sie nicht mit einen Deutschen, wenn Sie müde sind,
Die Vegetarier von heute sind die Kannibalen von morgen

Der Gartenoffizier

Diese Bücher sind sofort lieferbar.
Die Anpreisung eigener Produktionen wird fortgesetzt.

Wir besorgen jedes lieferbare Buch. Wir liefern jedes Buch an jeden Ort.
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Aus der Öffnungszeit

Bild, das einer aufnahm, als ich im Schaufenster zugange war.
Ein Foto aus den seligen Zeiten der Öffnung.

Übrigens:
Der Job als Schaufensterpuppe ist noch frei.
Da ich mir eine „echte“ Schaufensterpuppe nicht leisten kann, suche ich eine junge Dame, die bereit ist, während der Öffnungszeiten im Schaufenster der Buchhandlung Weltbühne herumzustehen.
Sie muß auch nicht die ganze Zeit starr und unbeweglich herumstehen.
Sondern nur, wenn jemand guckt.

Das neue Buch von Conrad Schuhler

Neu in der Weltbühne:
Conrad Schuhler: Wie weit noch bis zum Krieg? Die USA, China, die EU und der Weltfrieden
PapyRossa Verlag 144 Seiten, € 12,90
Chinas Spurt an die Spitze der Weltwirtschaft hat wissenschaftliche und publizistische Meinungsmacher im Westen irritiert. Der Autor untersucht ihre Argumente gegen Chinas ökonomisches und gesellschaftliches Wachstum und erläutert das chinesische Konzept vom guten Leben als Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaftspolitik. Vorgestellt wird die »Neue Seidenstraße« als ›Globalisierung auf Chinesisch‹. Ausführlich erörtert wird die Gefahr eines »Dritten Weltkriegs« als Neuauflage der »Falle des Thukydides«, wonach ein Herausforderer den alten Hegemon der Weltordnung nur durch einen Krieg ablösen könne. China weist diese Zumutung von sich. Die Hauptgefahr sieht Schuhler darin, dass die USA ihre globalen Führungsansprüche auf die Dauer nicht mehr mit »zivilen« Mitteln durchsetzen und somit in Versuchung geraten können, ihre weit überlegenen militärischen Mittel einzusetzen. Eine Chance auf Zukunft gibt es für ihn, wenn die Bewegungen für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Umwelt das globale Kapital mit seinen rücksichtslosen Verwertungsinteressen als gemeinsamen Gegner erkennen und bekämpfen.

Conrad Schuhler, Jg. 1940, Diplom-Volkswirt. Hat an den Universitäten München und Manchester sowie an der Yale University und in Berkeley / USA studiert. Langjähriger Vorsitzender des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw) in München.

Bitte bestellen Sie dieses Buch (und überhaupt: jedes Buch, das Sie brauchen) in der Buchhandlung Weltbühne. Lieferung erfolgt per Post, versandkostenfrei sofort nach Eintreffen.
In diesen Tagen ist die antifaschistische Buchhandlung in Neudorf auch hinter verschlossener Ladentür nicht untätig. Unterstützen Sie uns!
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Neu in der Weltbühne: Europäische Frauen im Widerstand gegen Faschismus und Krieg

In diesen Tagen erscheint:
Florence Hervé (Hg.): Mit Mut und List. Europäische Frauen im Widerstand gegen Faschismus und Krieg. PapyRossa Verlag. 294 S. Mit einigen Abbildungen. 17,90 Euro
Im Mai 2020 jährt sich zum 75. Mal die Befreiung von der Terrorherrschaft des deutschen Faschismus. Zu ihr trug der Widerstand von Menschen in ganz Europa bei, darunter waren zahlreiche Frauen. Oftmals unter Lebensgefahr kämpften sie für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, für internationale Solidarität und ein friedliches Zusammenleben der Völker. Diese Frauen haben zudem die ihnen zugewiesene hergebrachte Geschlechterrolle durchbrochen und ihre Emanzipation gelebt. Erst im Jahr 2019 hat der Bundestag beschlossen, den Beitrag von Frauen zum deutschen Widerstand zu würdigen – der mutige Widerstand in anderen europäischen Ländern blieb unerwähnt. In dem von Florence Hervé herausgegebenen Band werden hingegen 75 Frauen aus mehr als zwanzig Ländern vorgestellt. Ein breites Team von Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen aus ganz Europa hat dazu beigetragen. Sie vervollständigen das historische Bild vom antifaschistischen Widerstand um die Frauenperspektive und machen zugleich Mut für den Einsatz gegen Neofaschismus, Rechtspopulismus, Fremdenhass, Sexismus und Krieg.
Mit Beiträgen von Sabine Bade, Tina Berntsen, Gisela Blomberg, Antje Dertinger, Irene Fick, Cristina Fischer, Erni Friholt, Mechthild Gilzmer, Christiane Goldenstedt, Lia Gorter, Frits Grimmelikhuizen & Manja Pach, Mareen Heying, Mari Jonassen, Beate Kosmala, Kathrin Mess, Ulrike Müller, Frédérique Neau-Dufour, Regina Scheer, Helga W. Schwarz, Hanni Skroblies, Ingrid Strobl, Christl Wickert sowie der Herausgeberin Florence Hervé.

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Der Laden in Zeiten von Corona


Administrativer Verfügung folgend und auch folgend besserer Einsicht ist seit heute der Publikumsverkehr in der Buchhandlung Weltbühne vorerst unterbrochen.
Wie lange diese Vorsichtsmaßnahme dauert ist noch nicht anzusehen.
Der Buchladen ist aber – vorläufig zumindest – weiterhin während der üblichen Geschäftszeiten besetzt (hier gibt es immer was zu arbeiten) und somit telefonisch erreichbar. Auch E-mails werden zeitnah gelesen.
Es werden also auch Bestellungen angenommen. Lieferungs- bzw. Übergabemodalitäten müßten dann geplant werden.
Ich erinnere bei der Gelegenheit daran, daß – nicht nur in Zeiten akuten Virenbefalls, sondern allgemein und generell, immer und stets – unser Versandservice in Anspruch genommen werden kann. Das ist ein Angebot an alle, die weiter weg sich aufhalten, z.B. in einer anderen Stadt, einem anderen Land, einem anderen Kontinent oder gar nördlich der Ruhr. Bestellt Bücher bei uns und laßt sie euch mit der Post schicken.
Ich höre dann immer wieder: „Nein, nicht so viel Umstände!“
Doch! Diese Umstände retten mir das Leben.

Buchhandlung Weltbühne
Telefonische Verbindung:
(0203) 375121
notfalls:
(0203) 353591
oder
015733141051
E-mail:
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

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War denn nichts los?

Wieso war denn hier nichts los? Wieso war der Buchladen am Samstag zu?
Am Samstag war in Oberhausen (Zentrum Altenberg) die Landeskonferenz der VVN (Sie wissen: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten).
Seit Jahrzehnten ist der Büchertisch der Buchhandlung Weltbühne auf der Landeskonferenz dabei. Ehrensache.

Noch keiner da. Zeit genug zum Aufbauen (mit Sorgfalt).

Kann losgehen.


„Eisenlager“ heißt der Konferenrzraum. Die schwindende Industrie hinterläßt wenigstens ihre (unbeabsichtigte, gleichwohl wirkende) Ästhetik: rohrreich!

Kraft und Heiterkeit! Felix Oekentorp spricht das Grußwort der DFG-VK. (Ich wollte, wir hätten zehn von der Sorte).

So zwischendurch mal kurz vor die Tür … konnte man diesen industriegeschichtlichen Turm betrachten.

Rainy day!

Verschlossene Momente

Jetzt gerade: Ein Kunde meinte:
„Wenn die Sozialdemokraten Mumm hätten, dann hätte der Steinmeier eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.“
Ja, dann hätte es sich was gehabt mit Mainz wie es singt und lacht (was ich in früher Jugend überhaupt als Grund für eine Staatstrauer empfunden habe. Seitdem nicht mehr geguckt).
Ich ändere meine Rosenmontagspläne nicht. Ich gehe wie vorgesehen in KONTEMPLATION und werde ein verlängertes Wochenende nutzen, um an meiner Zeitung Nr. 134 arbeiten.

Noch eine Verschluß-Sache:
Am Samstag, 29. Februar bleibt die Buchhandlung Weltbühne geschlossen, denn da sind wir mit einem Büchertisch unterwegs. Ich werde berichten wie‘s war.

Informieren über das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte

Das ist uns nicht gleichgültig.
Neu in der Buchhandlung Weltbühne:
Conrad Taler: Asche auf vereisten Wegen. Berichte vom Auschwitz-Prozeß
PapyRossa Verlag. Verbesserte und erweiterte Auflage, 172 Seiten. 13,90 Eiro
Was Holocaust-Überlebende als Zeugen im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965) der Nachwelt überlieferten, hat Conrad Taler für eine jüdische Zeitung in Wien festgehalten. Zur Erstauflage seiner Berichte in Buchform im Jahr 2003 schrieb der Newsletter des Fritz-Bauer-Instituts, sie seien außerordentlich lesenswert, weil der Autor eine brillante Beobachtungsgabe besitze und weil ihn eine ungeheure Auditivität auszeichne. „Talers Buch ist jedem zu empfehlen, der sich rasch über den Verlauf des Auschwitz-Prozesses, über dessen Höhepunkte und die im Gerichtssaal ausgetragenen Konflikte ein Bild machen möchte. Jeder wird zudem durch Talers außerordentliches sprachliches Darstellungsvermögen belohnt.“ Zum 50. Jahrestag der Verkündung des Urteils gegen Mitschuldige am größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte wird das Buch jetzt neu aufgelegt, ergänzt unter anderem durch einen Aufsatz über den Initiator des Verfahrens, den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, aus der Feder seiner Biografin Irmtrud Wojak.

Conrad Taler (Kurt Nelhiebel), geboren 1927, Journalist und ehemaliger Rundfunkredakteur, lebt in Bremen und ist als Autor für Printmedien im In- und Ausland tätig. Für sein publizistisches Lebenswerk wurde er 2014 mit dem Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon in Bremen ausgezeichnet.

Wir empfehlen zudem:
Ulrich Schneider: Auschwitz. PapyRossa Verlag, Reihe Basiswissen. 142 S. 9,90 Euro
Auschwitz steht weltweit als Synonym für das – neben der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs und dem Vernichtungskrieg in den besetzten Gebieten der Sowjetunion – schlimmste Verbrechen des deutschen Faschismus: für den industriellen Massenmord an Menschen, die nicht in seine Rassenvorstellung oder seine Weltherrschaftspläne passten – Juden, Sinti und Roma, Slawen, sowjetische Kriegsgefangene, politische Gegner oder wegen ihrer sexuellen Orientierung aus der „Volksgemeinschaft“ Ausgegrenzte. Neben der Massenvernichtung in Auschwitz-Birkenau umfasste der Gesamtkomplex des Lagers auch die „Vernichtung durch Arbeit“ in Auschwitz-Monowitz, dem Buna-Werk der IG Farben. Damit benennt das Buch auch die „Profi teure des Todes“. Es bietet eine kompakte Einführung in die Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und in die juristische Aufarbeitung dieses Menschheitsverbrechens. Dabei kommen die Überlebenden selber vielfältig zu Wort. Mit einem Geleitwort von Henri Goldberg, Präsident der Fondation Auschwitz.
Ulrich Schneider, Dr. phil., *1954, Historiker, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) sowie Sprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).

Bitte bestellen Sie diese Bücher in der Buchhandlung Weltbühne (Buchladen UND Buchversand).
Weltbühne muß bleiben!

Demnächst in der Weltbühne: A Clockwork Orange?

In den Verlagsvorschauen für das Frühjahr 2020 sind einige bemerkenswerte Fundstücke.
Aus den Ankündigungen der Edition Natilus:
Ingrid Strobl: Vermessene Zeit. Der Wecker, der Knast und ich. Edition Nautilus, ca. 192 Seiten, ca. € 18,00
Angekündigt für Anfang März.
Im Dezember 1987 wird Ingrid Strobl, Journalistin und Autorin, in ihrer Kölner Wohnung festgenommen, nach §129a StGB – Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Sie hatte einen Wecker der Marke Emes Sonochron gekauft, für einen Bekannten, wie sie sagte, der sie darum gebeten hatte. Dieser Wecker wurde als Zeitzünder bei einem Sprengstoffanschlag der »Revolutionären Zellen« auf ein Lufthansagebäude verwendet, bei dem ein Sachschaden entstand. Mit dem Anschlag wurde gegen die Abschiebepraxis von Asylsuchenden protestiert, was Ingrid Strobl befürwortete.
Sie weigert sich, den Namen des Bekannten zu nennen, und bleibt in Untersuchungshaft. Im Gefängnis lernt sie eine ihr völlig fremde Welt kennen, eine Welt von Schmerz und Sucht, von Wut und Unterwerfung. Kraft zieht sie vor allem aus der Arbeit an einem Buch über Widerstand von Frauen im deutsch besetzten Europa, an dem sie schon vor ihrer Verhaftung gearbeitet hatte.
Im Juni 1989 wird sie zu fünf Jahren Haft verurteilt. Nachdem der Bundesgerichtshof das Urteil zunächst aufgehoben hat, wird Ingrid Strobl in der Revisionsverhandlung 1990 schließlich wegen Beihilfe zu einem Sprengstoffanschlag zu drei Jahren Haft verurteilt.
Dreißig Jahre später reflektiert sie in diesem sehr persönlichen Buch über Hafterfahrungen, Feminismus und individuelle Verantwortung; dabei fragt sie auch nach den Motiven und der Legitimation von Widerstand und Gewalt.

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