Weihnachts-Botschaften

Soll heißen: ich nehme diplomatische Immunität in Anspruch.
Weihnachten ist ja bekanntlich die Gelegenheit für Erinnerungen, Rückblicke und Wiederholungen. Ist es nicht so? Glauben Sie es mir einfach.
Während ich mir ein paar Tage Privatissimum gönne, mache ich es Ihnen möglich, die Universalität zu wiederholen, und zwar durch diese Verlinkungen:
24. Dezember 2012
24. Dezember 2013
24. Dezember 2014
24. Dezember 2015
24. Dezember 2016

Wie sagte schon Karl Valentin:
WENN DIE STILLEN TAGE VORBEI SIND,
DANN WIRD ES AUCH WIEDER RUHIGER.

DER METZGER Nr. 124 Grund zur Freude

DER METZGER, das satirische Magazin. Neu: Nr. 124.

Und das steht drin:

Renate König: Stolze Versager. Das Gesundheitssystem in den USA ist das teuerste der Welt und zudem sehr uneffektiv.

Ulrich Sander: Schlag nach bei Erich Kästner. Statt „Lügenpresse“ müßte man von einer Lückenpresse sprechen.

Helmut Loeven: Deutschland hatte keine andere Wahl. Soll heißen: Deutschland hat keine andere Wahl zustande gebracht.

Chemische Auflösung und Rollenhygiene. Wie reagiert die rechte Presse auf den Durchmarsch der AfD?

Hundert Jahre Oktoberrevolution. Darf ich Ihnen meine Briefmarkensammlung zeigen?

Patrick Schreiner: Arbeitgeber: „Sachgrundlose Befristungen sind unverzichtbar“ – wirklich? Die Arbeitgeber-Propaganda ist leicht zu widerlegen.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal: Warum können die Leute mich eigentlich nicht leiden? Eine Ärztin findet das Wetter nicht schön; Viel Gerede über den „Playboy“; Matriarchatsträume; Klassenkampf nach Dienstvorschrift; Nachruf auf den „Roten Webmaster“; Komische Häuser, komische Schilder, komische Rasierapparatreklame; Die Idioten sind unter uns.

Les pères de la libelle. Nicht immer hat Frau Dr. Wagenknecht uns froh gemacht in letzter Zeit.

La Notte. Lina Ganowski über die französische Schauspielerin und Schriftstellerin Anne Wiazemsky.

Carl Korte: Zwischenruf. In seiner Reporterkolumne berichtet Motte über den Lokalpolitiker Pferdimann.

Neuer Karrieretrend: Versagen.

Das Heft kostet 3 Euro.
Besorgen! Bestellen! Schicken lassen! Oder in der Buchhandlung Weltbühne kaufen! Lesen! Weiterempfehlen! Draus zitieren! Und schließlich: Abonnieren! Denn: Wer abonniert, hat mehr von Metzger.

Man glaube nur nicht …

Von 12,6 % gewählt, von 87,4 % nicht gewählt.
Man glaube nur nicht, daß die ihr Wählerpotential schon ausgeschöpft haben.
Schon am ersten und am zweiten Tag nach der Wahl zerstreiten die sich.
Man glaube nur nicht, daß die sich selbst zerlegen. Man glaube nicht, daß Streit und Spaltung denen schadet.
Man glaube nur nicht, daß sich da „Gemäßigte“ von „Radikalen“ absetzen. Führt euch doch die Zitate der „Gemäßigten“ zu Gemüte. Die kloppen sich um Posten und Karrieren. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich – soll heißen, daß die, die sich da schlagen und vielleicht wieder vertragen, ein Pack sind.
Man glaube nur nicht, daß das „Protestwähler“ sind, die die gewählt haben, oder daß man für die „Ängste“ Verständnis haben und auf sie zugehen beziehungsweise sie „zurückgewinnen“ müßte. Mir fehlt da jedes Verständnis. Wer die gewählt hat, denen muß man nicht nachlaufen, sondern die ganze Verachtung zeigen, die dem häßlichen Deutschen nicht erspart werden darf. Das sind keine „Protestwähler“, sondern Arschlöcher, und das sind keine „Ängste“, sondern das ist Dummheit, die sich zur Gehässigkeit steigert. Wer die wählt, ist der böse Nachbar, dem es nicht gefällt, daß der frömmste in Frieden lebt. Das ist der ewige Spießer, angetrieben vom Neid auf das Lebensglück, angetrieben vom Haß auf alle, die sich der leidenden Kreatur erbarmen und im Mitmenschen den Mitmenschen sehen.

DER METZGER Nr. 123 Grund zur Freude

DER METZGER, das satirische Magazin. Neu: Nr. 123.

Und das steht drin:

Herbert Marcuse empfielt, sich gut zu erinnern.

Ardy Beld: Karikatur.

Nachrichten z.B. AfD und der „Kleine Mann“; AfD und der „Kleine Doktor“; AfD und die Swiss-Connection; AfD und ihr komischer Prinz.

Ottokar Grobe: Wenn ich zu sagen hätte. Warum gibt es hinter Gittern so wenig Polizisten?

Patrick Schreiner: Von wegen unbezahlbare Renten: Produktivität schlägt Demografie. Schon seit mindestens dem späten 19. Jahrhundert haben wir es der steigenden Arbeitsproduktivität zu verdanken, dass der Wohlstand in Mitteleuropa trotz demografischem Wandel wächst. Denn obwohl schon seit mindestens dem späten 19. Jahrhundert immer weniger erwerbstätige Menschen für immer mehr RentnerInnen aufkommen müssen, ist der Lebensstandard keineswegs geschrumpft.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal: Napoleon der Zweite; Über das Machen von Spaß (zu Zeiten der Getreidefelder); Bild vom Schmidt – weg damit (über dämliche Leserbriefe in der Frankfurter Rundschau); Die Quasselstrippe Kathja Bauerfeind zu Glaubensfragen; Der Pudding im Wandel der Zeiten; Der Ehrenmann und seine blöden Landschaften; Elektro Bling; GrossArt FakeNews; Komisches Haus, komisches Schild.

Die Idioten sind unter uns; Antworten; Der Weg nach oben.

Werner Muth, Helmut Loeven: Baggerlöcher. Verse und Fotos von einigen Binnengewässern.

For the Benefit of Mr. Kite there will be a show tonight. Kennen Sie?

Lina Ganowski: La Notte. Diesmal: The Children’s Hour.

Anna Driba: The high-field English song. Von Strawberry Field zu High-Field ist ein weiter Weg. Gedicht für Leute, die Englisch können und für Leute, die Englisch können werden.

Herbert HEL LascheT: Das Richtige kommt schlicht. Ein Sonett.

Das Heft kostet 3 Euro.
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Da wir vorgestern hier …

… von Kamelen redeten:
Ich hab ja selber keinen Fernsehapparat mehr (ist kaputtgegangen), kriege nur dann was vom Fernsehprogramm mit, wenn ich irgendwo bin, wo ein Fernsehapparat eingeschaltet ist.
Ich war bei meiner Mutter zu Besuch, und da lief die Sendung von Günther Jauch, wo der Höcke (AfD) das Fähnchen auf die Armlehne legte und dann redete.
Und redete.
Meine Mutter rief entsetzt: „Was ist der? Lehrer??“
Der ist sogar beamteter Lehrer, Oberstudienrat, vom Schuldienst freigestellt, und er kann jederzeit in den Schuldienst zurückkehren.
Wäre es da nicht besser, wenn die AfD in den Bundestag kommt, weil der Höcke vor dem Plenum weniger Schaden anrichtet als vor einer Schulklasse – vorausgesetzt, er stellt sich da genauso dämlich an wie bei dem Jauch. Er könnte die Pläne zu einer CDU/CSU/AfD-Koalition im Keim ersticken, wenn er zu heftig gegen die Merkel hetzt. Aber darauf spekuliert ja der Seehofer. Man kann sich heute auf gar nichts mehr verlassen.

Neu in der Weltbühne: Sebastian Friedrich (erneut) über die AfD

Sebastian Friedrich (Redaktionsmitglied beim AK – siehe auch DER METZGER 111) hat mir (und allen Kollegen, Freunden, Mitstreitern nebst Innen) geschrieben:
Es ist endlich da: mein neues Buch zur AfD mit dem schlichten Titel „Die AfD: Analysen – Hintergründe – Kontroversen“. Es ist bei bertz + fischer (Berlin) erschienen.
Wer den Vorgänger „Der Aufstieg der AfD: Neokonservative Mobilmachung in Deutschland“ gelesen hat, wird an ein paar Stellen bekannte Textfetzen finden. Allerdings sind etwa Dreiviertel des Buchs neu. Es hat sich ja in den vergangenen zwei Jahren auch einiges getan in der AfD.
Ich analysiere zunächst die unterschiedliche Ursachen für den Aufstieg der AfD. Dieser resultiert aus vier wesentlichen Entwicklungen: Krise des Konservativismus, Krise der repräsentativen Demokratie, Krise innerhalb der Unternehmensverbände, schleichende Krise des sozialen Sicherheit. Anschließend widme ich mich der Entwicklung der AfD seit ihrer Gründung. In Kap. 4 geht es dann um die soziale Basis der Partei: Ich versuche mit dem Mythos aufzuräumen, nach dem die AfD eine Partei der kleinen Leute sei. Anschließend geht es um die drei zentralen Strömungen der AfD – nationalkonservative, neoliberale, völkische – und ich frage, in welche Richtung sich die Partei bewegt. Das letzte Kapitel befasst sich dann ausführlich mit der Frage: „Was tun“. Darin greife ich die verschiedenen Diskussionen des vergangenen Jahres auf (Nachtwey, Eribon, Baron, Fraser etc.).

Ein Auszug aus dem letzten Kapitel erschien im Neuen Deutschland, nachzulesen dort:

www.neues-deutschland.de

Sebastian Friedrich: Die AfD. Analysen – Hintergründe – Kontroversen. Verlag Bertz + Fischer. 168 Seiten Paperback 7,90 Euro.

Bitte bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne (die, wie man wissen sollte, auch eine VERSANDbuchhandlung ist).
Erinnern Sie sich stets an den Slogan:
„LIEBE leute BESTELLT bücher IN der BUCHHANDLUNG weltbühne UND sonst NIRGENDS.“

AfD muß verschwinden.
Weltbühne muß bleiben.

Kommt und holt euch den neuen Metzger!

DER METZGER, das satirische Magazin. Neu: Nr. 121.

Und das steht drin:

Jakop Heinn: Gauck hat den Knall gesehen. Aber das glaubt er bloß.

Helmut Loeven: Und solche Leute dürfen wählen. Über hilflosen Antifaschismus und Was ist der Trump eigentlich für einer?

Jakop Heinn: Und überhaupt das alles. Der Dauerstreit in der AfD wird dieser Partei kaum schaden.

Ottokar Grobe: Das habe ich doch gleich gesagt. Knötter-Kommentar (Premiere).

Dokument: Ulla Jelpke zur fortdauernden Diskriminierung von Nazi-Opfern.

Versagt vor der Geschichte – Versagen mit Absicht. Kommentare aus der VVN zum Scheitern des NPD-Verbotsverfahrens.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal u.a.: Satire ist das, was Satiriker machen; Meine Probleme mit der Menschheit; Briefmarkensammlung.

Lina Ganowski: La Notte. Diesmal: „Good bye, Ruby Tuesday“, eine Liebesgeschichte. Gefühle und Lüste unter Frauen.

Lothar Röse: 2016 – postfaktisch. Es kommt vielleicht darauf an, die Dinge wieder öfter bei ihrem Klarnamen zu nennen; anderenfalls wird nicht nur die Begriffs-Verwirrung heillos. Die Wahl von Faschisten quittieren die „Märkte“ nicht von ungefähr mit Höchstkursen.

GroßArt Presseagentur kann Fake-News besser.

Herbert HEL Laschet-Toussaint: Vergeßt mir nicht den Peter Hacks!

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Neue AK-Broschüre zu AfD

Von der Redaktion der Zeitung AK (Analyse und Kritik) wurde eine Sammlung von Artikeln, die 2016 in dem Blatt zum Thema AfD erschienen sind, in Broschürenform zusammengefaßt (in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich).

Zitat:
„Dass es einer rechten Partei irgendwann gelingen würde, sich in der deutschen Parteienlandschaft zu etablieren, war angesichts weit verbreiteter rechter Einstellungen in Teilen der Bevölkerung zu erwarten. Nun ist sie da: die Partei ‚rechts der Union‘. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist auch deshalb so erfolgreich, weil sie ihre reaktionären Inhalte in eine moderne Hülle packt. Dazu gehört unter anderem, sich von Neonazis abzugrenzen und sich als bürgerlich zu präsentieren. Entsprechend funktionieren erprobte Antifastrategien – diskreditieren, blockieren und ausgrenzen – nicht mehr.
Was also tun gegen das rechte Projekt? In den Diskussionsbeiträgen wird deutlich, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine einheitliche Strategie gegen die Rechten gibt. Das dürfte jedoch weniger auf mangelnde Vorbereitung zurückzuführen sein. Vielmehr sind die verschiedenen Ansätze Ausdruck einer gesellschaftlichen Linken, in der es sehr unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, wie diese Gesellschaft zu fassen ist, wo es hingehen soll – und wie entsprechende Pfade bestritten werden können.
32 Seiten mit Beiträgen von Sebastian Friedrich, Anna Berg und Tanya Zorn, Julia Meier, Jörg Nowak, der Gruppe antifa nt, Maike Zimmermann, Peter Birke, Hannah Eberle und Emily Rose, David Begrich, David Bebnowski.
3,30 Euro + Porto.“

Alles Gute!

Heute früh hörte ich im Radio ein Interview mit dem Kölner Erzbischof Rainer Woelki.
Der Reporter fragte: „Denken wir an die Abgehängten von damals, die Hirten. Würden die heute AfD wählen.?“
Antwort des Kardinals: „Nach der Begegnung mit dem neugeborenen Kind bestimmt nicht. Denn die Weihnachtsbotschaft bedeutet etwas anderes als das, was die AfD sagt.“

Ich wünsche Ihnen, egal woran Sie glauben und woran sie nicht glauben, alles Gute.

Kommt und holt euch den neuen Metzger!

DER METZGER, das satirische Magazin. Neu: Nr. 120.
m120
Und das steht drin:

Trump und Erdogan. (Nur) ein Witz für Doofe?

Ulrich Sander: Degussa vergoldet wieder die ganz Rechten. Während die NSDAP als Kriegstreiber für die Schwerindustrie willkommen war, so ist die AfD für bestimmte Kapitalkreise heute als „Angstmacher“ interessant.

Jakop Heinn: Das wäre doch nicht nötig gewesen. Der Nahost-Konflikt findet zwei mal statt: an seinem Schauplatz als Tragödie, und im Paralleluniversum der Deutschlinken als Farce. Der neueste Klops: Konkret druckt eine Rede von Netanjahu, eingeleitet mit einem kindischen Vorwort. Realitätsverlust.

„Reichsbürger“ nicht mehr zum Lachen.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal u.a.: Bob Dylan und die Stasi (und der Biermann guckt wieder in die Röhre); Je keiner die Ahnung desto rümpfer die Nase; „Nein, nein, das ist nicht der Feminismus“ – Und was stattdessen?; Mao: tse-tung oder Zedong?; Realitätsverlust: Eine Feministin redet über Verschleierung als Männerphantasie. (und ein Verbot kommt selten allein).

Detlef Stamm: Ein Essener in Duisburg. Eine sehr genaue Beobachtung.

Weltnachrichten: Die Breite ist tiefer geworden (Muckefuck).

Anna Driba: So lebendig baumelt man in der Schlinge. Der Seidenspinner ist auch nur ein Mensch.

Les pères de la libelle. Darin: Lothar Röse über den Kapitalismus-Astrologen Paul Mason.

Lina Ganowski: La Notte. Diesmal: „Ich bin zu gar nichts zu gebrauchen“ und Facebook ist prüde, ergo dumm.

Das Heft kostet 3 Euro.
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Neu in der Weltbühne: Über den Kulturkampf von rechts

Die heutige Buchempfehlung:
Wolfgang Kastrup, Helmut Kellershohn (Hg.): Kulturkampf von rechts. AfD, Pegida und die Neue Rechte
Unrast-Verlag – Edition DISS. 244 S. 24,00 Euro
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Der Verlag hat das Wort:
„An Phänomenen wie Pegida und der AfD zeigt sich deutlich der Rechtsruck, der zurzeit durch Deutschland geht. Die Ausbreitung rechter Ideologeme in der Mitte der Gesellschaft hat durch die aktuelle Flüchtlingspolitik einen gewaltigen Schub erhalten. Der Vertrauensverlust vieler Menschen in die politische Klasse ist aber nicht nur Ausdruck einer politischen Krise, sondern auch das Resultat der Krisenprozesse kapitalistischer Ökonomie in den letzten Jahren. Neurechte Gruppierungen und Netzwerke stehen bereit, diesen Menschen mit völkischer Ansprache Orientierung zu bieten. Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) widmet sich dem Thema ‚Kulturkampf von rechts‘ in gewohnt kenntnis- und aufschlussreicher Art und Weise.“

Es kommt im Leben nicht nur darauf an, welche Bücher man sich besorgt, sondern auch: wo. Das sollte gerade im Zusammenhang mit diesem Thema einleuchten, nicht wahr?
Bitte bestellen Sie diese (und überhaupt: alle Bücher die Sie brauchen) in der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand). Weltbühne muß bleiben.

Da wird die Bestellung erwartet, und da wird sie bearbeitet:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg.
Telefong: 0203-375121
Emil:
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
..

Syntopia lädt ein: Aktions- und Infotresen

syntopia-eckeAktions- und Infotresen: Rechte Mobilisierungen in NRW – Von HOGESA bis AfD
Freitag, 19. August 2016, 19 Uhr
Eine Veranstaltung der Gruppe ‚Antirassistische Intervention Duisburg‘ (ARI)
https://ariduisburg.noblogs.org/
Am 9. Januar 2016 befanden sich unter dem Motto „Pegida schützt!“ fast 1.800 Teilnehmer auf einer Demonstration von Pegida NRW in Köln. „Aufhänger“ waren zahlreiche Fälle sexualisierter Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht. Ein Jahr und drei Monate zuvor war dieselbe Demonstrationsstrecke von etwa 3.000 rechten Hooligans genutzt worden, was mit „Krawallen“ und Angriffen auf Passanten, Gegendemonstranten und Journalisten einherging. Seit Ende 2014 vergeht kaum eine Woche ohne Aktionen von rechten Akteuren in NRW, vom Sprühen von Graffitis über Versammlungen mit rassistischen und antisemitischen Inhalten bis zu Anschlägen auf Asylunterkünfte.
Der Vortrag beschäftigt sich mit den aktuell in NRW auf der Straße und im Netz aktiven Gruppen und deren Protagonisten. Er gibt einen Überblick über die verschiedenen Regionen und die dortigen extrem rechten Aktivitäten.
Der Referent: Robin Dullinge ist freier Journalist aus dem Rheinland und berichtet u. a. für www.sechel.it über rechte Aktivitäten in NRW.

Syntopia. Stadtteil- und Projektladen in Duisburg-Hochfeld
Gerokstr. 2, 47053 Duisburg. Haltestelle: Pauluskirche.

Neue Elsässer-Schote: 10,0 Promille

Nach der dubiosen „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ hat Jürgen Elsässer jetzt ein neues Register gezogen: „Einprozent-Initiative gestartet: Wir helfen denen, die unser Land verteidigen!“ „Auf der COMPACT-Freiheitskonferenz am 24.10. von Götz Kubitschek vorgestellt und von unserer Seite voll unterstützt: Die Initiative einprozent.de. Nach dem Vorbild von Greenpeace für Ökologen wird eine Vernetzungs- und Unterstützungsplattform für Patrioten gebildet. Ein Prozent der Bevölkerung, also 800.000 Bürger, sind erforderlich, um mehr Schlagkraft als die SPD zu haben – das muss zu schaffen sein!“
Kubitschek ist Redakteur der Zeitschrift „Sezession“ und Gründer des „Instituts für Staatspolitik“. Mit von der Partie ist auch wieder der Jurist und AfD-Sympathisant Prof. Karl Albrecht Schachtschneider (zuvor „Bund freier Bürger“) und der Vorsitzende der Patriotischen Plattform (PP) in der AfD, Dr. Hans-Thomas Tillschneider (der eine schneidet den Schacht, der andere schneidet den Till). Philip Stein, Sprecher der Burschenschaft Germania Marburg, ist auch so einer.

ElsaesserKratzDas wäre eigentlich was für die Rubrik „Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte)“, wenn ich nur wüßte, zu welchem Begriff dieses nachträgliche Destruieren reaktionärer Aufwiegelungen paßt.