Eröffnung der Wander-Saison 2017

Bericht von dem, was heute vor einer Woche geschah.
Ich eröffnete den Wanderzyklus, was immer möglichst vor Beginn des Frühlings geschehen soll, also noch rechtzeitig geschah, und, anders als die späteren Wanderungen des Jahres, immer auf derselben Strecke stattfindet. Seither hat ein Wechsel der Jahreszeiten stattgefunden, erkennbar z.B. im Zunehmen des Vogelgesangs – haben Sie gemerkt? Oder achten Sie nicht auf sowas?

Unterwegsheit auf der Autobahn vor dem Walde. Hoffentlich gibt es da, wo die hin wollen, leckeren Nudelsalat. Gönne ich denen.

Duisburg-Symbolik (Sören was here): der glatte Schnitt. Diese Stechpalme stand bestimmt da ungenehmigt.

Na, ihr Wildschweine?

Achten Sie auf die Farben!

Himmelfahrt des Blickes.

Oder so (erste Stufe der Abstrahierung).

Was verkünden diese Bilder: Neues Beginnen.

Erst die systematisierte Entwässerung macht den Wald begehbar.

(Hier noch deutlicher veranschaulicht).

Wald im Aufruhr!
Nicht des Volkes gegen den Staat, sondern des Pfostens gegen den Draht.

Diese Frau bewundere ich – auch und gerade wegen ihres konsonantisch-abstrahierten Statements auf der Rückseite.
Erst als ich ihr hinterherschaute, erkannte ich den Grad meiner Bewunderung.
Das weiß sie nicht. Das erfährt sie nicht.
Denn ich kenne sie nicht.

Und wie in jedem Jahr zur gleichen Zeit rastete ich auf dieser Bank.

Von dort aus gesehen (Richtung Norden): Die höchste Stelle von Duisburg. Das ist nämlich nicht, wie oft fälschlich behauptet, der Kaiserberg, sondern der Kammerberg.

Auch hier! Die geheimen Zeichen! Damit die Bilderberger in ihrem Nazibunker in der Antarktis wissen, wohin sie ihre Tschemtrehls für Hillary Clinton hinstrahlen sollen.

Und auf diesem Baum ist gar nichts zu sehen! Das sagt doch wohl alles!

Ich geh jetzt nach Hause.
Long an winding road.

Kommt und holt euch den neuen Metzger!

DER METZGER, das satirische Magazin. Neu: Nr. 121.

Und das steht drin:

Jakop Heinn: Gauck hat den Knall gesehen. Aber das glaubt er bloß.

Helmut Loeven: Und solche Leute dürfen wählen. Über hilflosen Antifaschismus und Was ist der Trump eigentlich für einer?

Jakop Heinn: Und überhaupt das alles. Der Dauerstreit in der AfD wird dieser Partei kaum schaden.

Ottokar Grobe: Das habe ich doch gleich gesagt. Knötter-Kommentar (Premiere).

Dokument: Ulla Jelpke zur fortdauernden Diskriminierung von Nazi-Opfern.

Versagt vor der Geschichte – Versagen mit Absicht. Kommentare aus der VVN zum Scheitern des NPD-Verbotsverfahrens.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal u.a.: Satire ist das, was Satiriker machen; Meine Probleme mit der Menschheit; Briefmarkensammlung.

Lina Ganowski: La Notte. Diesmal: „Good bye, Ruby Tuesday“, eine Liebesgeschichte. Gefühle und Lüste unter Frauen.

Lothar Röse: 2016 – postfaktisch. Es kommt vielleicht darauf an, die Dinge wieder öfter bei ihrem Klarnamen zu nennen; anderenfalls wird nicht nur die Begriffs-Verwirrung heillos. Die Wahl von Faschisten quittieren die „Märkte“ nicht von ungefähr mit Höchstkursen.

GroßArt Presseagentur kann Fake-News besser.

Herbert HEL Laschet-Toussaint: Vergeßt mir nicht den Peter Hacks!

Das Heft kostet 3 Euro.
Besorgen! Bestellen! Schicken lassen! Oder in der Buchhandlung Weltbühne kaufen! Lesen! Weiterempfehlen! Draus zitieren! Und schließlich: Abonnieren! Denn: Wer abonniert, hat mehr von Metzger.

„Wo waren Sie letzten Samstag? Warum war der Laden zu?“

Wir waren am Samstag in Düsseldorf: Landesdegiertenkonferenz der VVN-BdA. Das gehört sich so.
Haus der guten Einstellung.

Wir sind mal wieder ganz früh da. Die anderen kommen noch.
Und da sind sie schon:


Seit Jahrzehnten ist der Weltbühne-Büchertisch Gast bei den Landesdelegiertenkonferenzen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten.

Konzentration!

Büchertisch mit niemand dahinter.

Büchertisch mit jemand dahinter.

Nach der Revolution gibt es Kaffee und Kuchen.
Manchmal aber schon vor dem Bericht der Antragskommission.

WIE VIEL SCHÖNER IST DAS LEBEN,
WENN EINEN KAFFEE ES TUT GEBEN!

Es ist an der Zeit

Ich bitte um Aufmerksamkeit für diese Veranstaltungsreihe – auch wenn der erste Termin schon vorbei ist und der zweite schon morgen.
Geht hin und laßt euch was einfallen, wie man diese und entsprechende Initiativen stärken kann. Wo ein Wille ist, ist auch eine Idee.

Neue AK-Broschüre zu AfD

Von der Redaktion der Zeitung AK (Analyse und Kritik) wurde eine Sammlung von Artikeln, die 2016 in dem Blatt zum Thema AfD erschienen sind, in Broschürenform zusammengefaßt (in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich).

Zitat:
„Dass es einer rechten Partei irgendwann gelingen würde, sich in der deutschen Parteienlandschaft zu etablieren, war angesichts weit verbreiteter rechter Einstellungen in Teilen der Bevölkerung zu erwarten. Nun ist sie da: die Partei ‚rechts der Union‘. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist auch deshalb so erfolgreich, weil sie ihre reaktionären Inhalte in eine moderne Hülle packt. Dazu gehört unter anderem, sich von Neonazis abzugrenzen und sich als bürgerlich zu präsentieren. Entsprechend funktionieren erprobte Antifastrategien – diskreditieren, blockieren und ausgrenzen – nicht mehr.
Was also tun gegen das rechte Projekt? In den Diskussionsbeiträgen wird deutlich, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine einheitliche Strategie gegen die Rechten gibt. Das dürfte jedoch weniger auf mangelnde Vorbereitung zurückzuführen sein. Vielmehr sind die verschiedenen Ansätze Ausdruck einer gesellschaftlichen Linken, in der es sehr unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, wie diese Gesellschaft zu fassen ist, wo es hingehen soll – und wie entsprechende Pfade bestritten werden können.
32 Seiten mit Beiträgen von Sebastian Friedrich, Anna Berg und Tanya Zorn, Julia Meier, Jörg Nowak, der Gruppe antifa nt, Maike Zimmermann, Peter Birke, Hannah Eberle und Emily Rose, David Begrich, David Bebnowski.
3,30 Euro + Porto.“

Satz komplett


Aufmerksamen Besuchern fiel auf, daß der Briefmarkensatz von 1964 hier am 6. Januar nicht komplett abgebildet wurde, ein Wert fehlte. Man mußte kein Briefmarkenexperte sein, um zu bemerken, daß bei Gedenkmarken zur Roten Kapelle eine Marke für Harro Schulze-Boysen nicht fehlen kann.
Der Satz müßte jetzt komplett sein.

Alles Gute!

Heute früh hörte ich im Radio ein Interview mit dem Kölner Erzbischof Rainer Woelki.
Der Reporter fragte: „Denken wir an die Abgehängten von damals, die Hirten. Würden die heute AfD wählen.?“
Antwort des Kardinals: „Nach der Begegnung mit dem neugeborenen Kind bestimmt nicht. Denn die Weihnachtsbotschaft bedeutet etwas anderes als das, was die AfD sagt.“

Ich wünsche Ihnen, egal woran Sie glauben und woran sie nicht glauben, alles Gute.

Eckart Spoo

„Der Journalist und Publizist Eckart Spoo ist am Donnerstag, dem 15. Dezember, in Berlin gestorben, vier Tage vor seinem 80. Geburtstag. Als Kind erlebte er Krieg und Faschismus in seiner Geburtsstadt Mönchengladbach und im Fluchtort Harz; dies hat sein ganzes Leben geprägt. Mehr als drei Jahrzehnte schrieb er als Korrespondent der Frankfurter Rundschau Zeitungsgeschichte. Er galt als unbequemer Fragesteller in Pressekonferenzen und deckte manchen Skandal auf. Von 1970 bis 1986 war er Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union (dju).“

Den vollständigen Nachruf von Hans Springstein auf Eckart Spoo (1936-2016) im Freitag können Sie hier lesen.

Eckart Spoo. Foto: Justus Nußbaum Wikimedia Commons

Eckart Spoo wird den meisten bekannt sein als maßgeblicher Herausgeber der Zeitschrift Ossietzky, die er 1997 gründete. Diese zweiwöchentlich erscheinende Zeitschrift im Din-A5-Format mit der ziegelroten Umschlag erinnert von Konzept und Erscheinungsbild, vor allem vom antimilitaristischen und antifaschistischen Standpunkt sehr an die 1918 von Siegfried Jacobsohn gegründete Zeitschrift Weltbühne, und das ist auch beabsichtigt.

„Weltbühne“ sollte sie zuerst auch heißen, als Wiedergründung. Auf diese sinnfällige Namensgebung wurde – zur Vermeidung eines sicherlich sehr langwierigen Streits um Namensrechte mit ungewissem Ausgang – verzichtet. So wurde dem Blatt der Name des langjährigen Weltbühne-Herausgebers Carl von Ossietzky gegeben.

Wieso konnte, nachdem die Weltbühne nach der Machtübergabe an die Faschisten 1933 im Exil herausgegeben wurde und dann, von Maud von Ossietzky 1946 wiedergegründet, in Berlin (DDR) weitererschien (eingestellt 1993) nicht weiterhin ihren Namen behalten? Diese mit fragwürdigen Ansprüchen gespickte Geschichte aufzuschreiben habe ich mir vorgenommen.

Daß die von Magda Gorny und mir gegründete Buchhandlung „Weltbühne“ heißt ist nat+rlich auch kein Zufall.

Kirk Douglas

Kirk Douglas spielte sehr unterschiedliche Rollen: Spartacus und den sensiblen Maler van Gogh ebenso wie den skrupellosen Chuck Tatum in „Reporter des Satans“, Odysseus ebenso wie den Colonel Dax in „Wege zum Ruhm“ und Ned Land in „20.000 Meilen unter dem Meer“. Vielleicht kann jemand besser als ich im Moment formulieren, was diesen gegensätzlichen Rollen gemeinsam ist. Dem wird dann vielleicht der Filmtitel „Einsam sind die Tapferen“ einfallen.
Kirk Douglas war nie an ein „Studio“ (soll heißen: an einen Filmkonzern) vertraglich gebunden. Er blieb immer ein freier Schauspieler. Er war auch Produzent. So war er nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Produktionsleiter von „Spartacus“ (1960).

Der Film über den historischen Sklavenaufstand in den Jahren 73-71 v.u.Z. (in der Frankfurter Allgemeinen als der „bewegendste, intelligenteste und beste Sandalenfilm aller Zeiten“ gewertet) entstand nach dem Roman von Howard Fast, geschrieben 1950 im Gefängnis, weil der Autor Mitglied der Kommunistischen Partei der USA war. Auch der Drehbuchautor Dalton Trumbo stand auf der Schwarzen Liste.
Die Anklage gegen die Versklavung des Menschen hatte Bezüge zu den Verhältnissen in den USA. Die Szene, in der einer nach dem anderen der geschlagenen Sklavenarmee aufsteht und ruft „Ich bin Spartakus“, nachdem die siegreiche Armee die Auslieferung ihres Anführers verlangt hatte, ist ein deutliches Contra gegen das staatlich angeordnete Denunziantentum in der McCarthy-Ära.
Für die Regie hatte Kirk Douglas den damals noch weitgehend unbekannten Stanley Kubrick gewonnen.

Mit Kubrik hatte er schon 1957 zusammengearbeitet in „Wege zum Ruhm“. In diesem Antikriegsfilm wird die mörderische Stupidität militaristischer Mentalität und nationalistischer Engstirnigkeit vorgeführt, die so klingt:
„Die Leute haben nicht darüber zu entscheiden, ob ein Befehl durchführbar ist oder nicht. Wenn er nicht durchführbar war, so müssten jetzt zum Beweis ihre toten Körper den Boden der Gräben bedecken.“

Eine Dialogstelle in „Wege zum Ruhm“:
„Was hat er über Patriotismus gesagt?“ – „Er sagte, daß Patriotismus die letzte Zuflucht eines Schurken sei.“
Damit dieser Film überhaupt verwirklicht werden konnte, hat Kirk Douglas auf eine Gage verzichtet. So konnte dieser Satz in die Filmgeschichte eingehen.

Was hat Kirk Douglas mit Lichtern des Lichtspiels wie Marilyn Monroe, Marlene Dietrich, Cary Grant, Maureen O’Hara, Charlie Chaplin und Alfred Hitchcock gemeinsam? Auch er hat nie den Oscar bekommen. (Ehrenoscars zählen nicht).

Kirk Douglas hat heute Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt.

Die schönsten Weihnachtskarten machen wir

Die Produktion von Postkarten in der Situationspresse wird fortgesetzt. In diesem Herbst wurden 32 neue Motive veröffentlicht. Einige davon wurden hier schon vorgestellt. Hier die nächsten.

Die Postkarte ist ein stringentes Medium. Das einheitliche Format Din-A 6 (Seitenverhältnis eins zu Wurzel aus zwei) erlaubt nur zwei formale Varianten: Hochformat und Querformat. Innerhalb dieses Rahmens gibt es inhaltlich keine Grenzen. Es gibt: Kitschpostkarten, Urlaubspostkarten, Erotikpostkarten, Glückwunschpostkarten, Kunstpostkarten (Postkarten, die Kunstwerke abbilden oder Kunstwerke sind oder beides). Et cetera. Eine besondere Kategorie des europäischen und vermutlich internationalen Postklartengeschehens ist die Weihnachtskarte.
Es liegt auf der Hand, die Postkarte als subversives Medium der Aufklärung zu nutzen, wie wir das tun.
Gilt das auch für Weihnachtskarten? Aber ja!
Die besten Weihnachtskarten sind die, die mit Weihnachten gar nichts zu tun haben (im direkten Sinne) und demnach auch zu jeder beliebigen Zeit des Jahres wirksam gemacht werden können, demnach also „das Fest“ decollagieren können! Ich mag Weihnachten. Aber ich mag nicht das, was daraus gemacht wurde.
Was also wäre geeigneter als das, was jetzt kommt:

Als deutscher Schriftsteller, der seine Tätigkeit niemals von anderen Gebieten kreativen Schaffens (Musik, Fotografie, Kabarett) absonderte, steht für mich die Tür zur Bildenden Kunst seit je sperrangelweit offen. Jetzt lasse ich aber mal meinen lange gehegten Traum materiell werden, auch als Vertreter ungegenständlicher Bildgestaltung mich unvergeßlich zu machen. Die ersten drei in der Serie Situationspostkarten informellen Bilder haben die Titel Informel 1, Informel 2 und Informel 3.

Situationspostkarte (SPK) 105: Informel 1

SPK 106: Informel 2

SPK 107: Informel 3

„Wat soll dattenn sein? Da kannmanja ganix erkennen!“
Genau das ist es!
Es handelt sich hier tatsächlich um die Auflehung des Schönen gegen das Häßliche: die schöne Kunst gegen den häßlichen Deutschen. Oh, wie er mir in Erinnerung geblieben ist, der wütende Haß, die gehässige Wut gegen „abstrakte Kunst“ (auch: „moderne Kunst“), die die ersten Jahrzehnte nach dem Ende der Hitler-Herrschaft, in der man von „entarteter Kunst“ gesprochen hatte, erfüllte, wie überhaupt der wütende Haß gegen alles Fremde, Unverstandene, Schöne, Einsichtige, Lebensfreundliche.

Er war nie weg, aber er wird wieder laut, der so lange von Humanität, Toleranz, Modernität, Umweltschutz, Pädagogik, Aufklärung, Urbanität, Differenz, Internationalität gequälte Nachbar/Onkel/besorgte Bürger nebst Gattin.
Schicken Sie dem in ihrer Verwandt- und Bekanntschaft, den Sie am wenigsten leiden können, so eine Karte und schreiben Sie „Alles Gute zum Weihnachtsfest, Dein(e)/Ihr(e) …
Mehr nicht. Das reicht.

Diese Karten sind zum Stückpreis von 1 Euro erhältlich (bei Versand bitte 1 Euro hinzurechnen, nicht pro Stück, sondern pro Auftrag). Bestelladresse ist:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
situationspresse@gmx.de

Wenn Sie in der Kategorienspalte links die Kategorie „Situationspostkarten“ anklicken, wird ein Postkartenkatalog in Fortsetzungen sichtbar.

Es gibt kein Halten mehr: Weitere Postkarten werden in den kommenden Wochen vorgestellt.

Die schönsten Postkarten machen wir

Die Produktion von Postkarten in der Situationspresse wird fortgesetzt. In diesem Herbst wurden 32 neue Motive veröffentlicht. Einige davon wurden hier schon vorgestellt. Hier die nächsten.

Die Postkarte ist ein stringentes Medium. Das einheitliche Format Din-A 6 (Seitenverhältnis eins zu Wurzel aus zwei) erlaubt nur zwei formale Varianten: Hochformat und Querformat. Innerhalb dieses Rahmens gibt es inhaltlich keine Grenzen. Es gibt: Kitschpostkarten, Urlaubspostkarten, Erotikpostkarten, Glückwunschpostkarten, Kunstpostkarten (Postkarten, die Kunstwerke abbilden oder Kunstwerke sind oder beides). Et cetera. Da liegt es doch auf der Hand, die Postkarte als subversives Medium der Aufklärung zu nutzen. Das machen wir. Machen Sie mit.

pk97-tolstoigorkiSituationspostkarte (SPK) 97: Leo Tolstoi und Maxim Gorki 1900

pk-104-charlieSPK 104: Je suis Charlie

pk99-cheSPK 99: Che Guevara

pk83-dankeSPK 83: Stadtzerstörung (Mercatorstraße)

pk-100-antifakalkwegSPK 100: Antifa Kalkweg

pk-103-werdeniesoldatSPK 103: Werde nie Soldaten

pk-101-kunstdersatireSPK 101: Kunst der Satire

pk-102-ueberwachungSPK 102: Überwachung

Motive von: Merkfoto, Hafenstaedter, DFG-VK, Projektgruppe Pudding und gestern usw.

Diese Karten sind zum Stückpreis von 1 Euro erhältlich (bei Versand bitte 1 Euro hinzurechnen, nicht pro Stück, sondern pro Auftrag). Bestelladresse ist:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
situationspresse@gmx.de

Wenn Sie in der Kategorienspalte links die Kategorie „Situationspostkarten“ anklicken, wird ein Postkartenkatalog in Fortsetzungen sichtbar.

Es gibt kein Halten mehr: Weitere Postkarten werden in den kommenden Wochen vorgestellt.

Duisburger Jahrbuch 2017

Gestern habe ich zum ersten Mal seit 40 Jahren eine Buchhandlung betreten (— die mir nicht gehört). (Ich trank auch ein Glas Sekt).
Warum, steht hier:

waz20161125-jahrbuch
Wer eine Heimat-Festschrift argwöhnt, wie sie von der IHK oder von der Fremdenverkehrswerbung stammen könnte, kann also erleichtert sein. In dem solide erarbeiteten Jahrbuch kann man z.B. auch lesen: „Duispunkt punktet gegen Pegida„.
Auch das ist drin:

jahrbucheschhaus
Wer das Duisburger Jahrbuch 2017 haben will, kann zu dem Behufe eine Buchhandlung betreten, die mir gehört (oder es sich auch schicken lassen. Geht auch).

Bilder anklicken zum Vergrößern.

Rechtsterrorismus vor der eigenen Haustür?

Freitag (25.11., 19 Uhr): Veranstaltung im Syntopia:

Rechtsterrorismus vor der eigenen Haustür? Der Fall „Legion47“.
November 2016, der Terror von rechts scheint mehr denn je präsent zu sein:
Vor genau fünf Jahren war die Selbstenttarnung des NSU, seit 2015 gab es einen rasanten Anstieg von Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte, allein in den ersten 9 Monaten dieses Jahres gab
es nach Auskunft der Bundesregierung mindestens 12 versuchte Tötungsdelikte, im September 2016 explodierte eine Bombe vor der Wohnung eines Imams in Dresden, in München stehen Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppierung „Oldschool Society“ vor Gericht, die Anschläge u.a. in Bochum geplant haben sollen.
Doch in Duisburg gibt es so etwas nicht! Diesen Einschätzung vermitteln jedenfalls die Kriminalinspektion Staatsschutz der Duisburger Polizei und die lokalen Medien.
Ende 2012 bis August 2014 agierte die NPD-nahe Kameradschaft „Legion 47“ im Duisburger Süden. Ihre Mitglieder verfügten über scharfe Waffen und Munition und über Sprengstoff. Drei der Anführer standen 2015 vor Gericht. Ihnen wurden Brandanschläge, Körperverletzungen und zahlreiche
Einbrüche nachgewiesen. Doch die politische Dimension des Falles wurde weitgehend ausgeblendet. Staatsanwälte, Verteidigung und Gericht waren sich einig: Das Trio sei lediglich eine nicht politisch motivierte Diebesbande.
Der Vortrag wird die Taten der „Legion 47“ und den Prozess beleuchten. Anschließend möchten wir mit euch diskutieren, wie wir als Antifaschisten mit solchen Fällen umgehen können.

Zum Thema siehe auch: DER METZGER Nr. 117.

syntopiavoninnenStadtteil- und Projektladen in Duisburg-Hochfeld
Syntopia / Mustermensch e.V.
Gerokstr. 2
47053 Duisburg
Haltestelle: Pauluskirche