Du Schreckliche!


Es gibt kleine Ereignisse, an die man sich genau erinnert, und dann stellt sich heraus, daß noch mehr dahinter steckte.

Unsere erste Begegnung.
Du warst 6 Jahre alt (ich viel älter). Du standest hinter einem Zaun. Du hattest einen Ball in der Hand. Du hattest lange dunkle Haare, die Brille auf der Nase, und du hattest mich schon einige Minuten lang beobachtet. Du schautest sehr mißtrauisch, fast ein wenig grimmig. Dein Blick sagte: „Was will der denn hier? Was ist das überhaupt für einer?“
Das inspirierte mich zu einem Scherz. Ich weiß nicht mehr, was ich sagte. Aber du warst empört.
„Is ja gaanich wahr!“ riefst du und gingst weg, schnellen Schrittes, um nicht noch mehr Zeit mit mir zu vergeuden.

Du hast dich gar nicht verändert.

Unsere zweite Begegnung.
Du warst 14 Jahre alt. Ich erinnerte dich daran, daß wir uns schon mal begegnet waren. Du sagtest: „Ja, ich weiß. Ich fand dich doof.“
Man kann nicht sagen, daß von der Zeit, die wir dann miteinander verbrachten, eine Sekunde vergeudet wurde.

Wer mich nach dir fragte, dem habe ich gesagt: Die hat einen unglaublichen Sinn für Humor. Ich müßte hinzufügen, daß du deinen Humor gut tarnst, damit die Leute denken, du hättest keinen. Die schärfste Waffe trägst du im Gewande.
„Lina die Schreckliche“. Den Namen trägst du mit Stolz. Er klingt auch gut. Du hast ihn dir verdient, als du ein Jahrzehnt lang in Internet-Foren für Klarheit, ergo Aufregung sorgtest. „Der Forenschreck“ wurdest du auch genannt. Du sagtest: „Mancher von denen, die ich abgefertigt hatte, tat mir danach leid. Aber zum Glück habe ich das immer schnell vergessen.“
Gibt es eigentlich noch diese Foren?

Mit deinem Lächeln bist du sparsam. Ich habe aber auch gesehen, wie du Tränen gelacht hast – über mich. Du konntest mir auf der Nase tanzen, weil du wußtest, daß du dich dann in meine Arme fallen lassen konntest. Du Schöne!

Einen deiner Lieblingsdichter hast du treffend variiert:
„Mögen die Guten sich meiner Kralle erfreuen, mögen die Schlechten meine Grazie fürchten.“

Alles Gute zum Geburtstag!
Ich mußte dir einen Liebesbrief schreiben, sei mir nicht böse.

Vor dem Wolkenbruch

Der Wetterbericht für letzten Donnerstag (Wandertag infolge katholischer Feiertäglichkeit) war nicht verheißend, da für den späten Nachmittag Gewitter, heftiger Regen und Sturm vorhergesagt wurden. So kam es auch, und ich konnte, gut in der Zeit liegend, mir diesen Natur-Aufruhr von innen durchs Fenster begucken.
Wie war es vorher?

Lauf dich fitt,
da mach ich nicht mit.
Denn wo die Wege sich teilen,
braucht man sich nicht zu beeilen.

Ja, das ist ja mal eine Schaufenstergestaltung! Das ist doch DIE Werbestrategie schlechthin!

Gäbe es hier eine Serie „Die schönsten Bushaltestellen von Duisburg“, DIE wäre dabei.

Kann mir das mal einer erklären?

Nun schließlich warum nicht?

Mahnmal „Macht euch die Erde Untertan“. Hintergrund, hier kaum zu erkennen: der Barbarasee.

Energie wie noch nie.


Hätten Sie mir ruhig glauben können: An der Masurenallee hat die Bahn neu gebaut. Nehmen Sie sich in Acht vor Fußgängern!

Auswüchse des Privatisierungswahns: Die kürzeste Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen!

Reichsbahn-Büros mit angebauten Schwimmpool. Rechts im Bild: parkende Autos von Fronleichnams-Flaneuren.

Die Masurenallee, deren nördliche Hälfte das längste Stück Straße ohne Wohnbebauung ist, flankiert von der längsten Mauer des Ruhrgebiets, war horrorfilmig für die Backfische, wenn sie zum Steno-Kurs von Buchholz nach Neudorf zu Fuß unterwegs waren, besonders im Winter, wenn es schon so früh dunkel wurde (haben mir meine Tanten erzählt).
Ich erzähle Ihnen mal was anderes:
„I met my love by the factory wall,
kissed my girl by the old canal.“
Der olle Kanal wäre in diesem Fall der (sich hier im Rücken des Fotografen befindliche) Barbarasee.
Barbara kissed me at the Barbarasee. Trifft zu.

Aufsatzthema (angesichts einer der vielen stillgelegten Fabriken): „Die Industrie – was kann sie uns heute noch sagen?“
Ein Glück, daß ich mir meine Aufsatzthemen heute selbst aussuchen kann!
Und somit: Auf zum Kalkweg!

Was für ein Quatsch!

Kommt und holt euch den neuen Metzger!

DER METZGER, das satirische Magazin. Neu: Nr. 121.

Und das steht drin:

Jakop Heinn: Gauck hat den Knall gesehen. Aber das glaubt er bloß.

Helmut Loeven: Und solche Leute dürfen wählen. Über hilflosen Antifaschismus und Was ist der Trump eigentlich für einer?

Jakop Heinn: Und überhaupt das alles. Der Dauerstreit in der AfD wird dieser Partei kaum schaden.

Ottokar Grobe: Das habe ich doch gleich gesagt. Knötter-Kommentar (Premiere).

Dokument: Ulla Jelpke zur fortdauernden Diskriminierung von Nazi-Opfern.

Versagt vor der Geschichte – Versagen mit Absicht. Kommentare aus der VVN zum Scheitern des NPD-Verbotsverfahrens.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal u.a.: Satire ist das, was Satiriker machen; Meine Probleme mit der Menschheit; Briefmarkensammlung.

Lina Ganowski: La Notte. Diesmal: „Good bye, Ruby Tuesday“, eine Liebesgeschichte. Gefühle und Lüste unter Frauen.

Lothar Röse: 2016 – postfaktisch. Es kommt vielleicht darauf an, die Dinge wieder öfter bei ihrem Klarnamen zu nennen; anderenfalls wird nicht nur die Begriffs-Verwirrung heillos. Die Wahl von Faschisten quittieren die „Märkte“ nicht von ungefähr mit Höchstkursen.

GroßArt Presseagentur kann Fake-News besser.

Herbert HEL Laschet-Toussaint: Vergeßt mir nicht den Peter Hacks!

Das Heft kostet 3 Euro.
Besorgen! Bestellen! Schicken lassen! Oder in der Buchhandlung Weltbühne kaufen! Lesen! Weiterempfehlen! Draus zitieren! Und schließlich: Abonnieren! Denn: Wer abonniert, hat mehr von Metzger.

Barbara werden Sie nicht entgehen

Barbara überlegt.

Barbara findet Anlehnung (bei ihrem jugendlichen Liebhaber).

Barbara küßt (und zwar ihn. Er faßt sie).

Barbara wohnt (in der Nähe)*.

Barbara schaut aus dem Fenster (und sieht das)*.

Barbara kauft ein (Obst & Gemuese)*.

Barbara ist in der Nähe.
Barbara lächelt.

* Stills aus „Der 11. Mai“, Hut-Film.

Alles war, nix is mehr (9)

nixis52Ein Stück die Straße runter: Einen (H)Ort besonders fröhlicher Wissenschaft hätte man vorgefunden, wenn man beizeiten durch diese Einfahrt gegangen wäre. Dort war ein umgefallenes Haus. Ein heftiger Windstoß hatte das Haus umgeweht, so daß Seitenwände zu Decke und Fußboden wurden. Von dort sah man, daß eine Frau mittleren Alters im Parterre unentwegt Fenster putzte. Von morgens bis abends. Jeden Tag. Sie unterbrach diese Tätigkeit nur, wenn sie die Fenster zur Straße hin putzte. Ich konnte es mir nicht verkneifen, einmal laut auszurufen: „Hier müßte mal Fenster geputzt werden!“
Das Forschungsinstitut (Sprache, Soziales) betreibt die Wissenschaft inzwischen in einem festen Gebäude, und in dem mittleren Fernster wird jetzt durch Aushang mitgeteilt, daß die Wohnung zu vermieten ist und daß der Mieter zur unaufhörlichen Fensterreinigung sich verpflichten muß.

nixis53Gegenüber: Hinter den großen Fenstern befindet sich (oder befand sich zumindest Ende der 60er Jahre) eine dieser evangelischen Einrichtungen, in denen die KDV-Beratung stattfand. Wie evangelisch es in den Etagen da drüber zugeht, weiß ich nicht.

nixis54Ach! Das gute alte Pampus gibt es noch! „Essen, trinken, Kunst genießen“. Dem Aushang entnahm ich, daß Mary Heckmann (die Mary) immer noch die Wirtin ist. Zum letzten Mal war ich da drin, da gab es das Eschhaus noch nicht. Zum vorletztem Mal war ich da drin, da gab es die Bröselmaschine noch.
Daneben gibt es nicht mehr das Hotel Garni – ein Stundenhotel, aber auch mal Schimanski-Location.

nixis55Und gegenüber, wo sich jetzt ein Laden für aufeinandergestapelte Kartons befindet, befand sich „Luigis Icecream Corner“. Das war ein beliebter Ort für Verabredungen an Nachmittagen.
Einer sagte mir: „Da kann man sich erfreuen am Anblick der Teenies mit ihren niedlichen Popos.“ Und ich dachte: Ach, andere tun das auch?

nixis56Früher sagte man: „Vom anderen Ufer“. Dabei ist es doch nur die andere Straßenseite.

nixis57Und inmitten all dieser Schwulenkneipen, Altfreak-Kneipe, Stundenhotel, SM-Club und SM-Shop: Das Bischöfliche Sankt-Hildegardis-Mädchens-Gymnasium. (Barbara was here).

nixis58Also, nach einem Bischöflichen Gymnasium sieht das nicht gerade aus. An allem nagt die Zeit. Auf das Mädchens-Gymnasium dürfen neuerdings auch Jungens, und damit ist es auch nur noch die Hälfte wert.

nixis59Dort in dem gelben Haus, hinter dem Fenster rechts von der Haustür, war eine winzige Firma. Dort machte Jenny ihre Lehre als Glasmalerin, bevor sie sich ganz der Musik widmete. Bei uns in der Wohnung lagen viele ihrer wirklich gekonnten Glasmalereien herum.
Jenny, oh, Jenny!

nixis60Da, bei Eller-Montan, arbeitete Barbara. Nachmittags, wenn sie Feierabend hatte, stand ich da, wo das Schild ist, und wartete auf sie, und dann war es ein richtig schöner Tag. Bei Eller-Montan arbeitete sie nur in den Semesterferien. Sonst studierte sie Jura in Bonn, und ich wohnte bei ihr auf der Kaiserstraße. Warum hat sie mich verlassen?
Ich will sie alle wiederhaben, auch die Anne, auch die Stefanie, und auch die Christina, und von den jetzt nicht namentlich Genannten auch ein paar – natürlich alle so jung und schön, wie sie waren, als sie mich verließen.
Und dann heirate ich sie alle. Geht das?
Geht nicht?
Bei der Erschaffung der Welt muß irgendwas schief gelaufen sein.

ognoaRstemn cselngsehos?

Rosenmontag2016Eigentlich soll hier ja nur den Kundinnen und Kunden mitgeteilt werden, daß die so gern von ihnen aufgesuchte Buchhandlung am „Rosenmontag“ (wie jedes Jahr aus nämlichem Anlaß) geschlossen ist.
Damit verbinden sich allerdings Überlegungen.
In frühen Zeiten, die ich noch erlebt habe, war in dieser Region die Sache völlig klar: Rosenmontag ruht jedes geschäftliche Tun. Da geht nichts. Also: Alle Geschäfte, Behörden, Ämter, Verwaltungen, Supermärkte, Werkstätten und Werkshallen außer Betrieb.
Mir war der Rosenmontag immer sehr sympathisch. Ich freute mich auf diesen Tag. Er verlängerte das Wochenende! Jeglicher karnevalistischen Anwandlung abgeneigt pflegte ich diesen Tag in kontemplativer Zurückgezogenheit zu begehen. Aber als aufmerksamer Leser wissen Sie das ja längst. (Sie ahnen, was das Foto am Ende dieses Notats an dieser Stelle bedeutet).
Jedoch:
Mit der allgemeinen Individualisierung (oder soll ich besser sagen: Atomisierung? Dummböse Menschen würden sagen: Achtundsechzigerisierung) ist das Dogma, daß an R.-Montag alle Geschäfte, Behörden, Ämter, Verwaltungen, Supermärkte, Werkstätten und Werkshallen außer Betrieb geraten, etwas ins Wackeln geraten. Und in diesem Jahr war es soweit: In Duissern warb ein Supermarkt mit dem Aushang: „Rosenmontag ganztägig geöffnet“.
Wo führt das hin? Steht uns die Schleswigholsteinisierung des Rheinlandes bevor? Werde ich durch den Wirkungsverlust des Karnevals aus meiner Kontemplation gerissen?
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
ChristinaLHOOQ-2..

Barbara ist in der Stadt

Barbara ist in der Stadt, habe ich erfahren, von einem, den ich flüchtig kenne. Ich weiß noch nicht einmal genau, wie er heißt. Er hat es mir gesagt, als ich ihn zufällig auf der Straße traf. Zufälle gibt’s.
BarbaraStadt1Er steht gerade am Bahnhof, Ostausgang, wo er auf sie wartet. Seltsam, daß er sie nicht auf dem Bahnsteig empfängt, sondern auf der Straße, die am Ostausgang des Bahnhofs entlangführt. Was er mit ihr zu schaffen hat, erfahre ich nicht. Es scheint, da bahnt sich was an zwischen den beiden.
Und da kommt sie! Sie kommt über die Straße auf uns zu! Da steht der Mann, mit dem sie verabredet ist, und neben dem stehe ich, und das ist für sie natürlich die große Überraschung.
Wie lange haben wir uns nicht gesehen! Nach unserer Trennung nur zwei, drei mal, zuletzt, als sie eine Tramp-Tour durch Deutschland machte und für zwei Nächte bei uns auf dem Immendal Station machte. Damals haben wir kaum ein Wort miteinander gesprochen, sind uns regelrecht aus dem Weg gegangen. Von meinen Ex-Freundinnen ist sie die einzige, die ich vollkommen aus den Augen verloren habe.
Sie hat sich verändert, wirkt sehr damenhaft. Aber sie sieht immer noch sehr jung aus.
Wir reden miteinander. Mensch, ist das eine Freude! Der Mann neben uns sagt gar nichts. Eigentlich ist der jetzt auch überflüssig hier. Er schaut ein wenig verärgert.
Wir können uns doch mal treffen und dann ausführlich miteinander reden, schlägt sie vor. Ja, heute abend, warum nicht heute abend. Wir verabreden uns für heute abend.

Foto (C) Hut-Film

Foto (C) Hut-Film

Den ganzen Nachmittag fahre ich mit Zügen und Straßenbahnen durch die Gegend, und zwischendurch stehe ich auf Bahnsteigen und an Haltestellen. Ich orientiere mich mühsam. Wohin fährt der Zug, in dem ich gerade sitze?
Zuletzt bin ich in einem Bus. Der fährt durch Neudorf. Ich steige aus an der Ecke Karl-Lehr-Straße/Sternbuschweg, dort, wo alle Busse einmal halten.
BarbaraStadt2Ob ich es geschafft habe, noch rechtzeitig zu meiner Verabredung zu kommen, habe ich vergessen.

Goodbey – Hello (2)

Und heute, an diesem schönen Samstag im Spätsommer, sind wir uns begegnet, auf einer Party. Die meisten Leute hier kenne ich gar nicht. Ich weiß nicht, mit wem ich reden soll und worüber. Die meiste Zeit schaue ich aus dem großen Fenster auf das große abgeerntete Feld. Und da sehe ich plötzlich: Sie kommt vorgefahren, begleitet von ihrem Lover, dem Arschloch. Zum Glück ist der nur selten in Europa. Er ist Schriftsteller, ehemaliger Black Panther, schreibt revolutionäre Stücke, ein Linker also. Aber als Partner eine Niete, egoistisch, rücksichtslos, zu Mitgefühl unfähig, eifersüchtig und sie ständig kontrollierend: So hat sie ihn mir beschrieben, als einen, auf den die Frauen fliegen (und auch, in jeder Hinsicht, als das Gegenteil von mir). Immerhin ist er einer, mit dem sie auf einer Party Bella Figura machen kann. Wenn sie unter vielen Menschen ist, ist sie in ihrem Element, wird schnell zum Blickfang, erntet Bewunderung von den Herren und Neid von den Damen, erst recht in respektabler Begleitung.
FeldAbgeerntetIch weiß etwas aus dieser respektablen Beziehung, wovon sie mir erzählt hatte, weil sie meinte, daß ich das unbedingt wissen muß: Daß er ihr manchmal eine veritable Tracht Prügel verpaßt hatte. – Ein Aspekt, der das Bild dieser Grande Dame bei ihren Bewunderern und Neiderinnen auf kontrapunktische Weise komplettieren, Bewunderung und Neid eher steigern als verringern würde. Er macht ihr klar, wie sie sich zu benehmen hat. Besonders stört er sich an ihren Fragen danach, was er treibt, wenn er mal für einige Zeit nichts von sich hören läßt. Dann befolgt sie ohne Widerspruch seine Anweisung, für die Strafe mit dem Ledergürtel ihr Hinterteil zu entblößen. Ein anderes Mal hat sie mir erzählt, es handle sich dabei um ein Arrangement zum beiderseitigen Lustgewinn. Wahrscheinlich stimmt beides. Wahrscheinlich ist er einer, der sowas nicht aus Jux und Tollerei tun würde, nicht bloß aus Quatsch, nicht bloß zum allseitigen Vergnügen, wogegen kein freiheitsliebender Mensch etwas einwenden würde.
Ob der uns Gelegenheit geben wird, miteinander zu reden? Der ahnt wohl, wer ich bin. Er weiß allerdings nicht, wie viel ich über ihn weiß; und ich weiß nicht, ob sie ihm alles über mich erzählt hat.
Sie kommt auf mich zu. Ich bringe ein höfliches Lächeln zustande: „Wie geht es dir?“
„Sehr gut. Und dir?“
„Na ja. – Na ja.“
„Was macht die Arbeit?“
„Außer dem, was sowieso öffentlich gelesen werden kann: Von einigen Seiten wird mir das Leben schwer gemacht.“
Jetzt sagt sie: „Na ja.“
„Ich mußte viel gehen in letzter Zeit, an den langen hellen Sommerabenden durch die Straßen, und den Sternbuschweg entlang.“ Ich bin sicher, daß sie versteht.
Ob ich hier sagen kann, was ich ihr noch sagen will? Es ist nicht ruhig hier, und was ich sage, wird mitgehört von denen, die zufällig in der Nähe herumstehen. Eine Stelle zu suchen, wo wir von den Partygeräuschen angeschirmt sind, würde sie ablehnen.
„Weißt du, wir sind zwei sehr unterschiedliche Menschen“, sagt sie, um gleich mit dem Fazit zu beginnen. Die hat es aber eilig!
Ich sage jetzt das Unverschämteste, was mir gerade einfällt: „Du hast mir ja geschrieben von deinem mit Summakumm-Laute abgeschlossenen 1-A-Studium. An der FU! Gratuliere zur FU. Bei mir lief das immer anders. Ich habe mich immer nur durchgewurstelt. Wir sind also wirklich unterschiedlich.“ Und ich füge hinzu: „Wohin du jetzt unterwegs bist, wirst du jemandem wie mir nicht begegnen.“
Unser Gespräch hat also seine Farbe bekommen, und daran bin ich nicht unschuldig. Es würde aber auch nicht besser verlaufen, wenn ich meinen Zorn bezwingen würde. Ich liebe diese Frau. Und wer liebt, sollte sich nicht verstellen.
Sie nimmt es mir nicht übel: „Deine Empörung ist deutlich zu spüren. Ich glaube nicht, daß ich etwas sagen oder tun kann, um Dich zu versöhnen.“
„Doch. Kannst du. Ehrlichkeit hilft immer. Resignation ist immer falsch.“ Das kann sie als Angebot oder als Affront auffassen. Sie faßt es als Affront auf. Ich habe ihr Unehrlichkeit attestiert.
Aber sie beherrscht sich: „Ich möchte nicht Quelle von Zorn und Unglück sein, Helmut. Aber vielleicht brauchst Du diesen Zorn aus irgendeinem Grund. Nur denke ich, daß die ganze Geschichte sich verselbständigt hat und ich als Projektionsfläche fungiere, was mit mir real kaum noch etwas zu tun hat.“
„Fang doch nicht schon wieder damit an! Es ist wirklich keine Freude, wenn Du Deine Fähigkeit zur Verdrängung zu einer Unfähigkeit von mir verdrehst und deine Ruppigkeit im Umgang mit Menschen mit weisen Worten verkleidest.“
„Für mich ist die Vergangenheit nicht wiedererlebbar, selbst wenn ich mich intensiv darum bemühe. Die gute Seite an dieser Unfähigkeit ist, daß mich Vergangenes nicht immer wieder einholt und lähmt. Die schlechte Seite, natürlich, verhindert, daß ich das vergangene Schöne aufrufen und retrospektiv genießen kann. Wie dem auch sei, ich kann es nicht ändern, also akzeptiere ich diese meine Eigenschaft und lebe mit ihr.“
„Mußt du mir jetzt diese Theorie der reduzierten Persönlichkeit auftischen?“
Ich mache hier keine gute Figur. Das ist ja wirklich keine Glanzrolle: der beleidigte Liebhaber. Aber die hab ich mir ja nicht ausgesucht. Ich ärgere mich darüber, daß ich hier die Rolle spiele von einem, der unbedingt das letzte Wort haben muß. Hoffentlich erfährt nie jemand, was ich hier alles sage. Aber hier gibt es für mich sowieso nichts zu gewinnen, das ist mir jetzt klar. Manchmal bereut man, was man gesagt hat. Ich will nicht bereuen müssen, was ich nicht gesagt habe.
Jetzt hätte ich Lust, zu sagen: „Dein Leben ist eine einzige Aneinanderreihung von Fehlentscheidungen.“ Aber ich beherrsche mich – obwohl sie mir in diesem Punkt nicht widersprechen würde. Stattdessen sage ich: „Wann hat bei dir der ganze Schlamassel angefangen? Als wir uns kennenlernten??“ Sie zuckt zusammen. Ich sage leise: „Ich war bestimmt nicht das Schlechteste, was dir im Leben passiert ist.“
„Jaja, du hast ja recht. Aber – – – “
„Du tust dir wirklich keinen Gefallen.“
Und dann sage ich, unpassend, aber das will ich loswerden: „Bei aller Traurigkeit gab es da eine Stelle, wo ich fast lachen mußte. Nicht aus Sarkasmus, nicht aus Häme, sondern weil es wirklich komisch war. Du hattest mir geschrieben, deine Lösung wäre, dich von Situationen und Menschen zu lösen, die dir nicht guttun. Ach, wenn du das doch könntest! Du irrst dich, wenn du sagst, du hättest mich mit deinem Unglück belästigt und wohl auch verletzt. Du hast mich damit allerdings belastet, sehr sogar, sicherlich mehr, als du vermutest. Ich fühlte mich bis an die Grenze der Belastbarkeit in Anspruch genommen, so daß mir manchmal die Hände zitterten. Aber ich sagte es dir schon: Es war mir eine Ehre! Ich habe gern für dich alles stehen und liegen lassen, und es gab in jenen Tagen, Wochen, Monaten nichts wichtigeres für mich zu tun als dir beizustehen. Daß du dann aber – ganz plötzlich – mein vor dir erbetenes Bemühen als ‚Einmischung‘ empfandest und alles umwertetest (rückwirkend!), das hat mich dann doch ein kleines bißchen verstört. Jeder hätte dir ‘n Vogel gezeigt. Ja, ich weiß, ich bin jetzt nicht nett zu dir.“
„Verstehe ich, Ich bin ja auch nicht nett zu dir.“
„Du mußt gar nicht nett zu mir sein. Sei doch endlich mal nett zu dir selbst. Daß du mich ruppig behandelst, schmerzt mich. Aber daß du dich selbst ruppig behandelst, schmerzt mich noch mehr. Ich ertrage es nicht, wenn Frauen schlecht behandelt werden. Aber ich ertrage es noch weniger, wenn Frauen sich schlecht behandeln lassen – und das dann auch noch verteidigen.“ (Sie weiß, wovon ich spreche).
Aber dazu sagt sie nichts. Muß sie auch nicht. Sie sagt: „Unsere Wut und Enttäuschung sind das Resultat der falschen Bilder, die wir uns voneinander gemacht hatten. Der reale Mensch verschwindet hinter einem solchen Bild, und wenn er dann auftaucht, sind wir bitter enttäuscht und zornig über das Mißverhältnis.“
„Mißverhältnis: Ich vermisse dich sehr. Du vermißt mich gar nicht. Trotzdem bin ich von uns der Glückliche. Weil ich gar nicht dazu in der Lage bin, ein halbes Leben auf den Sperrmüll zu stellen mit allen Erfahrungen und mit den Menschen, die man in Anspruch genommen hat. Das hast du gelernt. Ich hoffe, ich lerne das nie. Bin ich der einzige von uns beiden, der dem, was wir miteinander erlebt und getan haben, überhaupt noch etwas abgewinnen kann? Ich muß mich damit abfinden, daß ich immer damit gescheitert bin, vom Glück und Gelingen meines Lebens Dir etwas abzugeben, auch diesmal wieder.“
„Ich habe dich immer beneidet um Deine Erinnerungsfähigkeit.“
„Dann pflege doch deine eigene, Mensch! Und mach dir mal keine Gedanken, du würdest mir was antun. Mach dir kein schlechtes Gewissen. Das ‚schlechte Gewissen‘ ist oftmals auch nur ein Trick, um sich vor der Verantwortung für sich selbst zu drücken. Tu dir selber nichts an. Deine Amnesie pflegst du doch und glaubst, dich damit zu schützen. Wie soll das gutgehen?“
Sie antwortet nicht mehr. In ihrem Gesicht regt sich nichts. Sie sieht mich ausdruckslos an. Ihr dauert das alles zu lange. Alle Worte scheinen überflüssig zu sein. Trotzdem sage ich das noch:
„Seit dem Moment, als ich Dich zum ersten Mal sah, liebe ich Dich. Das kannst weder Du, noch kann ich es ändern. Diese Liebe hat sich gewandelt, aber niemals nachgelassen, und so wird es bleiben. Unter einer solchen Liebe muß man leiden. Aber man muß nicht daran verzweifeln. Aber stelle Dir selbst die Frage: Kann mein Geständnis Dich überhaupt noch berühren? Oder ist es nur eine Lästigkeit, die du in zwei oder drei Minuten von dir abgestreift haben wirst? Dann bist Du es, die zu bedauern ist.“
Ob ich sie noch einmal umarmen kann? Kein guter Platz für einen solchen Abschied, hier in aller Unruhe.
„Viele Worte! Verzeih mir bitte. Ich sollte dir danken, für jedes freundliche und liebe Wort, für jeden Moment des Glücks, auch wenn du all das für dich ausgelöscht hast.“
„Vielleicht habe ich deine Liebe gar nicht verdient“, sagt sie.
„Sag nicht sowas, denk es nicht einmal. Geh‘ nicht unter!“
„Verzeih mir alles, was mir nicht gelungen ist. Und was gut war, bewahre es. Bei dir ist es gut aufgehoben.“
Ja, sie umarmt mich. Dann geht sie, schnell. Diese Party will sie verlassen. In ein paar Minuten ist alles vergangen, vielleicht auch die Erinnerung an meinen Namen. Am Ausgang trifft sie ihren Lover, die Pappnase.
Kurze Zeit später. Da öffnet sich die Tür, und herein kommt ein verspäteter Partygast, den ich überhaupt nicht erwartet habe. Herein kommt der Schabronat.
„Mensch, Walter! Dich habe ich ja überhaupt nicht erwartet. Dich habe ich ja schon jahrelang nicht mehr gesehen, alter Kundschafter!“
„Ich muß ja auch nicht überall sein. Ich krieg auch so alles mit. Mit Frollein Anne läuft‘s nicht mehr, habe ich gehört?“
„Du erfährst wohl alles.“
Er grinst: „Ich weiß alles. Ich weiß auch einiges über den neuen Macker von deiner Ex. Da kann ich Sachen erzählen, da legst du die Ohren an.“
„Dat nützt mir jetz aunix mehr. Aber erzähl‘ ruhig.“

Goodbey – Hello (1)

Als sie mich zum ersten Mal verließ, war sie gerade 16 Jahre alt. Zum zweiten mal verließ sie mich, da war sie gerade 30. Und jetzt hat sie mich schon wieder verlassen! Das scheint eine schlechte Angewohnheit von ihr zu sein. Und diesmal – so scheint es – ist es wohl endgültig.
Und ich muß wieder den Sternbuschweg rauf und runter gehen, von der Mülheimer Straße bis zum Grunewald und wieder zurück, den ganzen langen Sternbuschweg rauf und runter, wie immer, wenn eine von mir nichts mehr wissen wollte. Wie oft mußte ich schon in solcher Verfassung die lange Straße rauf und runter laufen – bin ich denn wirklich so unerträglich? Und jedesmal, auch jetzt wieder, ist der Himmel dunkelgrau. Es fällt schwer, noch an Zufälle zu glauben.
Sie war meine zweite „richtige“ Freundin gewesen, und ich hatte die Trennung von der ersten noch nicht bewältigt (habe ich auch jetzt noch nicht). Das spürte sie. Sie litt darunter wohl mehr als sie sagte, und sie wußte genau, warum ich mir „einen Tag Urlaub von uns“ nahm. Ich hatte ihr gesagt, einen Tag vor meiner mündlichen Abiturprüfung wollte ich allein sein und – zur Entspannung – den Sternbuschweg rauf und runter gehen.
SternbuschwegDie letzten drei Jahre haben wir nicht mehr miteinander gesprochen, sind uns nicht begegnet, haben keine Briefe gewechselt, keine E-mails aneinander geschickt, nicht mehr, wie früher, dreimal am Tag stundenlang miteinander telefoniert. (Jede E-mail von ihr begann mit „Sag mal…“). Wir sind so weit voneinander entfernt, daß bei ihr die Sonne schon untergegangen ist, wenn sie hier noch über dem Horizont steht. Ich kann nicht mal nachgucken gehen, ob ihr Name noch an der Tür steht. Was mache ich, wenn ihre Adresse nicht mehr gültig ist, wenn ich nicht mehr weiß, wo sie geblieben ist? Dann wäre auch der Sternbuschweg nicht lang genug.
Ich schrieb ihr nach drei Jahren „absoluter Funkstille“, sie hätte noch ein Buch von mir. „Bitte richte es doch ein, daß ich das Buch zurückbekomme.“ Ich hatte von ihr geträumt. Sie hatte wieder ihr langes dunkles Haar ihrer Teenagerzeit. Sie stand vor mir, verlegen lächelnd. Ein Fingerzeig des Unbewußten! Ich mußte ihr schreiben.
Ich erinnerte mich daran, daß sie mir mal geklagt hatte: „Ich hatte ein Haus, ich hatte die besten Bildungschancen. Mein Vater hat mir ein Vermögen hinterlassen, ich hatte ein gutgehendes Geschäft. Ich hatte liebende Eltern. Was ist mir geblieben? Wie konnte ich mir das alles aus den Händen gleiten lassen!“ Ich hielt es für möglich, daß sie heute hinzufügt: „Und ich hatte den besten Freund, den ich mir hätte wünschen können.“ Darum nahm ich ein geliehenes Buch als Vorwand und schloß mit den Worten: „Immer noch (auch wenn Dir das gar nicht paßt) Dir sehr gewogen“.
Das hat gewissermaßen geklappt. Es erschienen wieder Worte von ihr auf meinem und Worte von mir auf ihrem Bildschirm. Aber schon bald stritten wir uns nur noch. Ich dachte: Lieber lasse ich mich von ihr beschimpfen als gar nichts mehr von ihr zu bekommen. Mich ausschimpfen, ja, das konnte sie. Ohne laut oder ausfallend zu werden, ohne die Würde zu verlieren und zu verletzen, in ruhigem Ton und in wohlgesetzten, belehrenden Worten konnte sie ihre Fassungslosigkeit über mein Verhalten über mich ausgießen, und das endete jedesmal mit der Frage: „Was bist du eigentlich für ein Mensch?“ Wenn ich dann sagte, daß sie eine Meisterin im Ausschimpfen ist, war sie ganz ungehalten: „Was sagst du da? Wie kannst du so etwas behaupten? Ich fasse es nicht! Wie kannst du behaupten, ich hätte dich ausgeschimpft? Bist du verrückt? Ich habe dich nie ausgeschimpft! Was bist du eigentlich für ein Mensch?“ Oh, wir liebten uns!
Doch diesmal war es anders. Sie war gereizt, kurz angebunden. Als ich ihr ein paar vorwurfsvolle Bemerkungen unterbreitet hatte, reagierte sie noch verständig. Als ich aber einen versöhnlichen Ton anschlug, da war es ganz aus. Das sagt doch wohl alles.
Sie hatte mir einiges zugemutet, über das man nicht so einfach mit dem Schwamm drübergehen kann: Daß sie, obwohl sie doch in einer festen Beziehung lebte, mit mir „fremdgegangen“ war, daß es, trotz ihrer festen Beziehung, zu sexuellen Handlungen zwischen uns gekommen war, und zwar nicht in einer unüberlegten Anwandlung, sondern dauerhaft, verabredet, in vollem Bewußtsein, mit ganzer Absicht – das wertete sie rückwirkend als Übertretung, obwohl wir es als unseren Sieg über Konvention und Moral ohne Schulgefühl gemeinsam genossen hatten. Aber das muß einem doch klar sein: Wenn man die falsche Konvention und die falsche Moral hinter sich gelassen hat, dann darf man sich um Himmelswillen nicht mehr von ihnen einholen lassen! Sonst gibt es ein Unglück.
Und sie hatte dann auch noch hinzugefügt: „Du hast diese sexuelle Vorliebe, ich habe sie nicht.“
Damit hatte sie mich getroffen! Hatte sie mir nicht unzählige Male gesagt und es immer wieder bekräftigt, daß wir „dieselbe sexuelle Vorliebe“ hätten und daß wir uns gerade darum „immer noch so gut verstehen“?
Daß sie den Konflikten einer Beziehung zu zwei Männern auswich, war ein Rückzieher, für den sie ihre sexuelle Vorliebe doch nicht hätte verleugnen müssen! Daß sie einem „klaren Verhältnis“ nunmehr den Vorzug vor der Lust gab, begeisterte mich zwar nicht. Aber sie hatte nun mal über ihre sexuellen Aktivitäten selbst zu entscheiden. Die Absage hätte ich als bedauerlich hingenommen. Aber ihre Art, die Absage zu begründen, fand ich kleinmütig. Ich fand sie unehrlich – unehrlich sich selbst gegenüber.
WIRD FORTGESETZT.

Die Lust in den Zeiten der Selbstoptimierung?

Das von Claudia Gehrke herausgegebene verdienstvolle und von mir auch schon mal bebeitragte Jahrbuch der Erotik „Mein heimliches Auge“ ist mit der 30. Ausgabe erschienen. Es ist in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich und sieht von vorne betrachtet so aus:
MeinHeimlAugeXXXIch stecke ja nicht so drin und weiß darum nicht, ob der Eindruck mich trügt, daß libidinöser Austausch mit einem Judokurs zusammen angeboten wird (wahrscheinlich um Zeit zu sparen). Nachdem der Fotograf seine Arbeit getan hatte, mußten die beiden zusehen, wie sie sich wieder entknoten.
Der Mann sieht etwas eingesprungen aus (mußte für das eigentlich vorgesehene Modell einspringen). Dem mußte man sagen, wo er seine linke Hand hintun soll (die rechte kommt nicht mit ins Spiel).
Ich habe nichts gegen mehrere Haarfarben gleichzeitig, finde es aber „overstyled“ (owerschteilt).
Dieser Wahn, naturgewollte Körperbehaarung zu entfernen! Die Entfernung der Achselhaare läßt befürchten, daß die sich noch an anderer Stelle Haare entfernt hat.
Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, daß Strapse erotisierend sind? Ich find die Dinger furchbar.
Verkleidung. Rotes Kleid. Natüüürlich. Wie hingegen sagte Alfred Hitchcock? „Es hat immer gewesen die Problem, to vermeiden the cliché.“

Das folgende Bild entstand in den Zeiten der Selbstverwirklichung (und das ist so lange noch gar nicht her) und des Selbstauslösers (und damit klärt sich das Rätsel vom 6. November auf).
stefanie-buntDa sieht man doch gleich, daß die beiden Lust-Personen mit sich, mit der Welt und mit einander nur Gutes im Schilde führen.

Mit der mehr als 30 Jahre jüngeren Stefanie war ich nur ein halbes Jahr lang liiert. Das war eine richtig Nette, und sie hatte Courage. Und das war eine harmonische Beziehung (sieht man doch).
Wie konnte ich mir das durch die Lappen gehen lassen?
Ich versteh mich nicht.