Kalender 2017 (Wer B sagt, muß auch C sagen)

Normalerweise heißt es ja: erst das Kalender, dann das Jahr.
Wie Sie wissen, wird es hier umgekehrt gehandhabt. Für das abgelaufene Jahr 2017 sind sogar drei Kalendere gestaltet worden: Drei mal zwölf ganz verschiedene photographische Bilder!
Hier die dritte Serie, die „Serie C“:
(Heinestraße)













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Kalender 2017 (B)

Normalerweise heißt es ja: erst das Kalender, dann das Jahr.
Wie Sie wissen, wird es hier umgekehrt gehandhabt. Für das abgelaufene Jahr 2017 sind sogar drei Kalendere gestaltet worden: Drei mal zwölf ganz verschiedene photographische Bilder!
Hier die zweite Serie, die „Serie B“:
(Heinestraße)

Januar

 

Februar

 

März

 

April

 

Mai

 

Juni

 

Juli

 

August

 

September

 

Oktober

 

November

 

Dezember

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Kalender 2017 (A)

Normalerweise heißt es ja: erst das Kalender, dann das Jahr.
Wie Sie wissen, wird es hier umgekehrt gehandhabt. Für das abgelaufene Jahr 2017 sind sogar drei Kalendere gestaltet worden: Drei mal zwölf ganz verschiedene photographische Bilder!
Hier die erste Serie, die „Serie A“:
(Gneisenaustraße, Ecke Heinestraße)

Januar

 

Februar

 

März

 

April

 

Mai

 

Juni

 

Juli

 

August

 

September

 

Oktober

 

November

 

Dezember

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Htrodrm-T#zdrö

Vielleicht können Sie mal die Spur auf das Rätsel führen.
Ich ging gestern die Bismarckstraße entlang, wollte die Memelstraße überqueren, mußte nur ein paar Sekunden an der Ampel warten. Auf der anderen Straßenseite stand ein alter Mann, kahler Schädel, Gesicht bleich, schmal, grimmig. Der starrte mich an, kniff die schmalen Lippen zusammen, es wurde grün, er ließ mich nicht aus den grimmigen Augen, in der Mitte der Straße passierten wir einander, und ich hörte deutlich, wie er murmelte:
„Also doch Red Bull!“

Ich hab hinterher mal die Straßenecke angeschaut, ob da ein Schild von Red Bull hängt oder so. Nix.

Fassaden-Guerilla

Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Fassaden-Guerilla.

Durch diese Monumental-Reklame wurde das Haus auf dem Sternbuschweg (Ecke Karl-Lehr-Straße) geradezu verschandelt. Das ist doch nicht mehr schön. Das muß doch nicht sein. Der Anblick hat mich bei jeder Sternbuschweg-Passage Richtung Grunewald geärgert.
Darum bin ich eben mal hingegangen und habe die Fassade gestrichen.

Das hat nur ein paar Sekunden gedauert. Und jetzt sieht es doch viel besser aus.
Was sagen Sie dazu?

Christo was here

Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Christo was here

Was viele gar nicht wissen: Daß der Einpacker Christo neben seinen spektakulären Aktionen (Reichstag) auch Verhüllungen im normalen Alltagsgeschäft vornimmt, zum Beispiel im Falle ordinärer Fassadenanstriche, wie hier letztens auf dem Sternbuschweg.
Der Mann muß schließlich auch sehen, wie er zurechtkommt.

Die Dinger gibt es noch

Ja, warum soll es die auch nicht geben.

Ich meine die Dinger, von denen eins auf diesem Foto abgebildet ist.
Es machte mich beim Verlassen des Hauses durch ein sonores, langdauerndes Brumm-Geräusch auf sich aufmerksam, das auch dann noch unüberhörbar ist, wenn es als Geräuschquelle kaum noch zu sehen ist, wie in diesem Fall.
Ich meine dieses helle Pünktchen inmitten des Firmaments, das Sie vielleicht übersehen haben, aber nicht überhört hätten.
„Zeppelin“ nannte man so ein Ding, ein mit Gas gefüllter, zigarrenförmiger Flugkörper, der mit einem Propellermotor in Bewegung gesetzt wird.
Früher gab es viel davon, oder besser gesagt: Früher (in den Zeiten meiner Kindheit) waren die öfter unterwegs. Heutzutage kann es sein, daß Jahre vergehen, in denen Sie keinen Zeppelin zu sehen kriegen.
„Guck mal! Ein Zeppelin!“
„Zeppelin“ ist eigentlich gar nicht die richtige Bezeichnung, belehrten uns die Bescheidwisser. Es müßte „Luftschiff“ heißen, und damit „fliegt“ man nicht, sondern man „fährt“. „Zeppelin“ wurden die genannt, weil der Graf Zeppelin da am Bodensee so Dinger fabriziert hat. Das war eine Pioniertat der Luftfahrt, sagt man. „Luftschiff“ klang auch schon übertrieben für die Geräte, die wir in den 50er Jahren bestaunten.
Die richtigen klassischen Zeppeline wurden im Ersten Weltkrieg militärisch eingesetzt. Sie dienten dann auch für Transatlantikflüge der zivilen Luftfahrt. Nach der Katastrophe von Lakehurst 1937, als ein deutsches Luftschiff bei der Landung Feuer fing und ausbrannte, war die Zeit der Zeppeline vorbei. Das leuchtet mir nicht ein. Wieso beendet eine Luftschiff-Katastrophe das Zeitalter der Luftschiffe, währen dem Ereignis tausende von Flugzeugabstürzen folgte, ohne daß eine ähnliche Wirkung die Propeller-Turbo-Tragflächen-Flugtechnik traf!
In den 50er Jahren wurden dann solche Mini-Luftschiffe, die aber immer noch von den Leuten „Zeppelin“ genannt wurden, für Reklamezwecke eingesetzt. Die werden mit Heißluft hochgehoben, was den Antrieb durch einen Verbrennungsmotor relativ risikolos macht. In der Gondel ist nur Platz für den Piloten. Man könnte doch den Reklameeinsatz mit Rundflügen für Familien o.ä. verbinden. Aber das soll denen ihre Sorge sein.
Für was dieses Luftschiff da Reklame machte, erschloß sich mir nicht, da es sich mir nicht von der beschrifteten Flanke zeigte, sondern es vorzog, über das Uni-Gelände Richtung Mülheim von mir davon zu fliegen.