Noch ein Bild vom Sonntag


Letzten Sonntag, wie angekündigt, Lesung von Werner Muth (rechts im Bild) im Theater Gdanska in Oberhausen aus seinem Buch „Glückseligkeit und wildes Herz“ (Situationspresse 2019, ISBN 978-3-935673-45-7). Dies war vor ungezählten Zuhörerinnen und Zuhörern (ich hab sie nicht gezählt) die BUCHPREMIERE.
Mit von der Partie: Die Sängerin Tony und Blind Joe Black (hier mit Five-String-Banjo).

Liebe Leute, belohnt den Wagemut eines Verlegers, der tat, was mancher für eine Wahnsinnstat halten mag: einen GEDICHTBAND zu drucken zu lassen*.
Aber was wären wir ohne die Verrückten (Gedichtschreiber, Lyrikverleger)?
Darum zieht vielleicht auch in Betracht, dieses Buch in Euren Weihnachtsgeschenke-Schlachtplan aufzunehmen. Preis 15 Euro, erhältlich in allen guten Buchhandlungen, sogar am Amazonas (aber so weit muß man ja nicht gehen), am besten natürlich in der (Versand-)Buchhandlung Weltbühne.
*gedruckt von Maro.

Muth (und Black) in Oberhausen

„Glückseligkeit und wildes Herz“ ist der Titel des Buches von Werner Muth (Situationspresse 2019), und auch der Titel der Hörrevue (zusammen mit Blind Joe Black) am Sonntag, 17. November im Theater Gdanska in Oberhausen.
Es handelt sich also um die Buch-Premiere.
Weil ich so gut Plakate gestalten kann (wird behauptet), habe ich das Plakat gestaltet:

Der Eintritt ist zwar FREI, aber man sollte erwarten können, daß in den herumgereichten Hut etwas hineingetan wird. Das möchte ich noch hinzufügen.
Durch den Eingang Gutenbergstraße 8 kommt man auch hinein.

Ernst ist das Leben, blau die Bude

Das Wort-und-Bild-Kabarett (meine Wenigkeit, Helmut Junge und Werner Muth v.l.n.r.) in einem Keller, in dem die gekälkten Wände mit Bildern behängt sind.

Ernst ist das Leben, heiter die Kunst.
H.L. und H.J. in heiterer Kunst-Stimmung, während Werner Muth mehr den Ernst des Lebens im Blick zu haben scheint.

Weil der Auftritt im Mai in der Blauen Bude schön war, freuen sich alle auf den noch kommenden.
Nächster Auftritt in der Blauen Bude in Lohberg:
Donnerstag, 14. November 2019 um 18 Uhr.

Werner Muths Gedichte zum ersten Mal in einem Buch versammelt

Soeben in der Situationspresse erschienen:

Werner Muth: Glückseligkeit und wildes Herz. Gedichte. Mit einem Vorwort von Tom Liwa. Situationspresse 2019. 108 Seiten. 15 €
ISBN 978-3-935673-45-7, darum durch alle Buchhandlungen zu besorgen,
oder direkt durch Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg [Neudorf] – auch im Versand)
Tel. 0203-375121.
E-mail bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Im Vorwort von Tom Liwa: „Es ist Zeitzeugnis, aber auch Traumland und neverending story, ein Leben, das sich narrativ fortschreibt, um dann am Frühstückstisch zu erscheinen, als wäre nichts geschehen.“

Zitat:
„Der Lärm da draußen
Macht Stille subversiv,
Als wär es ein Verbrechen,
Wenn ich nur einen Tag verschlief.
Ich spiel nicht mehr das Lustobjekt
Für jeden Besserwisser.
Ich bin ein stilles Wasser,
Versteckt im Landesinnern.“

„Glückseligkeit“ (im Titel) deutet auf die Beat-Tradition hin.
Daß die Texte in diesem Buch nachts geschrieben wurden, behaupte ich, weil ich es weiß.

Wie war das denn eigentlich am 15. September (Sonntag)?

Eine literarische Stadtrundfahrt wurde hier angekündigt für Sonntag, den 15. September. Und? Wie war‘s?
Es war ein sehr schöner Spätsommertag. Ich stand als erster auf dem Programmzettel: um 11 Uhr vor dem Rathaus. Dann ging es weiter nach Ruhrort, und zwar nicht, wie vorgesehen, mit der Straßenbahn, sondern mit dem Bus-Ersatzverkehr (oder so ähnlich hieß das) infolge Gleisarbeiten.
In Ruhrort dann zuerst am Vinckeplatz von Werner Muth ein Programm mit Texten, Bildern und Musik. Darauf dann im Damm-Café (auf der Terrasse – sehr schönes Café!) die Fußball-Texte von Ralf Koss. Man kann Fußball gleichermaßen mit Poesie und Zeitgeschichte/Alltagsgeschichte verbinden.
Im Café gab es zur Auswahl Apfelkuchen mit und Apfelkuchen ohne Sahne. Ich beschränkte mich auf einen Cappuccino (schreibt man das so? Lerne ich nie), obwohl die Gage mir einen üppigen Verzehr erlaubt hätte. Aber, so sagt man mir nach. Meine Genuß-Sucht wird nur noch von meiner Knickerigkeit übertroffen.
Manche Zuhörerinnen und Zuhörer haben die ganze Tour von morgens bis abends, von Rathaus bis Marxloh mitgemacht. Ich verabschiedete mich schon in Ruhrort, weil ich noch am Abend in den Panama-Salon mußte/wollte (Tom Liwa spielte).
Ruhrort an einem sonnigen Sonntag im Sommer (sososo) ist wunderschön. Wie aus einem Modellbaukasten. Außer den Tourneeteilnehmern kein Mensch auf den Straßen, schien es mir. Auch im Touristen-Bus, der sich durch die engen Gassen zwängte, waren keine Fahrgäste.
Endlich mal wieder gemeinsam in einem Programm mit Lütfiye Güzel. Links im Bild: Tournee-Veranlasser Klaus Brüggenwerth.
Nicht direkt eine Proklamation: Vor dem Rathaus-Portal spottete ich vom Blatt.
Bilder: (C) Merkfoto.

Kommt und holt euch den METZGER Nr. 132

Die Ausgabe von Oktober 2019:

Und das steht drin:

Berichte im Magazin: Gegneranalyse / „Rasse“ ist das Ergebnis von Rassismus und nicht umgekehrt / Rechte Wahlerfolge im Osten in Geschichte und Gegenwart / Gauland als Redner.

Timo Stoffregen: Matti in: Spenden. Comic.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal: Schule der Diktaturen (beliebte / unbeliebte); Olympiade findet statt obwohl abgeschafft; Aus dem Leben der Arschlöcher; Warum der 3. Oktober zurecht ein Feiertag ist; Komische Häuser; Komische Schilder.

Antworten an Zweites Deutsches Fernsehen, Forschungsgruppe Wahlen, Sahra Wagenknecht, Ehrenmänner von Schalke, Alex Feuerherdt und andere.

Lothar Röse: Energien, erneuerbar. Kann man das überhaupt so sagen?

Günstige Türklinken. Comic.

Lothar Röse: Speenhamland und das Problem der Freiheit. Erster Teil. Das „bedingungslose Grundeinkommen“ ist wohl auch nicht der Weisheit letzter Schluß.

HEL (Herbert Laschet-Toussaint): „Kommste nach Hamburg, brauchste Geld.“ Gedicht über das Schiffsanstreichermilieu.

Les Pères de la Libelle. Die Bücher-Rubrik. Diesmal: Bedauerlicher Abschied vom Laika-Verlag.

Rainer Dittrich: Petitessen.

Tom Liwa: … als wäre nichts geschehen. Über den Poeten Werner Muth.

Werner Muth: Glückseligkeit und wildes Herz. Sechs Gedichte als Vorabdruck aus seinem Gedichtband.

Lina Ganowski: La Notte. Themen der Nacht. Lina als zuverlässiger Forenschreck. Unverwechselbar, unvermeidlich. „Gestatten, daß ich lache?“

Das Heft kostet 4 Euro.
Besorgen! Bestellen! Schicken lassen! Oder in der Buchhandlung Weltbühne kaufen! Lesen! Weiterempfehlen! Draus zitieren! Und schließlich: Abonnieren! Denn: Wer abonniert, hat mehr von Metzger.

Stadtrundfahrt (Art: besonders)

Stadtrundfahrt-Arrangeur Klaus Brüggenwerth erläutert den Ablauf:

am kommenden Sonntag ist es so weit – die LiteraTramTour 2019 startet (von Ort zu Ort mit dem Bus, wegen der Gleisbauarbeiten in Ruhrort )
Ich gehe von ca. 20 Teilnehmern aus.
Hier ist der ungefähre Ablauf:

Start ist um 11 Uhr mit Helmut Loeven am Rathaus Duisburg
nach seiner Lesung werden wir mit der 901 gegen 11:45 in Ruhrort sein
Werner Muth tritt dort am Vinckeplatz auf.
Ein kleiner Spaziergang führt uns zum DammCafe an der Schimanskigasse.
Dort ist Gelegenheit zu Brötchen, Kaffee oder/und Kuchen.
Ralf Koss wird dann gegen 12:30 lesen.
Danach gehen wir durch Harmonie- und Fabrikstraße zum ruhrKUNSTort.
Zepp Oberpichler wird gegen 14 Uhr Neues von Oppa Wallusch vortragen.
Mit der nächsten 901 fahren wir nach Bruckhausen.
Hier hat Thomas Frahm gegen 15:30 seinen Auftritt für eine 1/2 Stunde, exakt zwischen zwei Bahnen.
Gegen 16 Uhr stranden wir am Pollmann-Eck.
Im Panorama-Restaurant PERA mit Blick auf die wunderbare Straßenkreuzung lesen
– nach Aufgabe der Bestellungen – Lütfiye Güzel und Silke Vogten
Das Ende ist ziemlich offen, gegen 18 Uhr kommen viele andere Gäste ins PERA

Ich werde gewiß nicht die ganze Zeit mit von der Partie sein – wegen eines anderen wichtigen Termins am selben Tag.
Wenn ich wüßte, was ich vorlesen soll, dann wüßte ich, was ich vorlesen soll.

Wie war’s denn in der Blauen Bude?


Wie es angekündigt wurde, so ist es auch geschehen (am Donnerstag, 23. Mai): Das Wort- und Bild-Kabarett mit Werner Muth und mit mir (Wort) und Helmut Junge (Bild) in der BLAUEN BUDE in Dinslaken-Lohberg am Rande des Zechen-Geländes. Von der Zeche sind nur noch der Rand des Geländes und Landmarken als Zechen-Souvenirs inmitten eines Parks. Auf diesem Rand: eine ehemalige Trinkhalle (Ruhrdeutsch: Bude), eine Kultur-Bude, eine Ideen-Bude gewissermaßen. Gegenüber, auf der anderen Straßenseite eine sehr schöne Zechensiedlung. Alles in allem ein guter Ort für ein Kabarett, in dem Künstler, Veranstalter und Publikum an einem Tisch sitzen. Und das an einem so schönen Maientag.
Der nächste Termin – dasselbe Ensemble am selben Ort – ist am Donnerstag, 14. November 2019 um 18 Uhr. Der November ist bei uns noch nie ein trauriger Monat gewesen.

Kommt, wenn ihr könnt, in die Blaue Bude

Ich soll, will und werde auftreten mit Werner Muth und dem Computergrafiker Helmut Junge zu einem Wort-und-Bild-Kabarett in der „Blauen Bude“ in Dinslaken-Lohberg am Donnerstag, 23. Mai 2019 um 18 Uhr, (ebenso am Donnerstag, 14 November 2019 um 18 Uhr).
Da ist das:

Ein weiterer Termin – dasselbe Ensemble am selben Ort zur selben Uhrzeit – steht also schon fest: siehe oben.

Akzente Rückblick

Heute enden die Duisburger Akzente 2019 (Thema: Utopien).
Mein vorläufiger und subjektiver Rückblick.

Erstens
Sonntag, 24. März.
Kunstausstellung auf dem Kölnig-Heinrich-Platz.
Auwm Rasen.
Ein Out-door-patchwork, würde ich das mal nennen.
Ein sehr schönes Frühlingsfest. Ich war als Fotoreporter eingeladen. Bildreportage folgt.

Zweitens
Sonntag, 31. März.
„Oh wie schön ist Panama“
die Werner-Muth-Poetic-Show (mit Musik).
Das da links oben ist nicht eine als Lachsersatz getarnte Boa Constructa, sondern irgend so’n Ding, das von der Decke runter hängt.
Ich durfte als Überraschungsgast die Leute überraschen.
(Ob ich jemals wieder dieses Gebäude betrete ist jetzt nicht weniger fraglich als vorher).

Danach ein sehr schöner Spaziergang nach Hause, vorbei an dieses Skulptur.

Drittens
Dienstag, 2 April.
Die „Talk Show“ im Kulturzentrum 47 auf der Münzstraße. Raum brechend voll, konzentrierte, gleichwohl lockere, heitere Aufmerksamkeit. Auf die Tonaufzeichnung bin ich gespannt, ebenso darauf. ob auf den Fotos bei ungünstigen Lichtverhältnissen etwas zu erkennen sein wird.
Sehr gute Vorbereitung, sehr gute Gesprächsleitung der beiden Moderatorinnen.
Honorar: Ein Restaurant-Gutschein (schon eingelöst) und (noch zum Verschenken bereitstehend) eine Flasche Rotwein aus dem GEPA-Dritte-Welt-Handel. So greift eins ins andere!

Viertens
Donnerstag, 4. April.
„Die Utopie liegt auf der Fensterbank“, meine kabarettistische Lesung (mit Extempores und Bildern) im Syntopia, überkreuzte sich unvermeidlicherweise mit anderen Akzente-Veranstaltungen. Darum wurde das Besucher-Potenzial nicht superlativ erfüllt. Auf die Ton- und Bilddokumente muß ich noch warten. Dann überlegen wir, wie wir sie verwenden.

Daß bei den ganzen Duisburger Akzenten mit dem Thema „Utopien“ das Standardwerk des in Duisburg ansässigen Autors nicht vorkommt, mußte vermieden werden durch die Auslage auf dem Büchertisch.

Akzent mit Überraschung

Morgen (Sonntag, 31. März 2019, 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum) steht als Beitrag zu den Duisburger Akzenten „Oh wie schön ist Panama!“ von & mit Werner Muth auf dem Programm.
Und obwohl die Veranstaltung in diesem Museum (am Innenhafen) stattfindet, bin ich auch dabei, und zwar vorgesehen als Überraschungsgast – worüber ich selber überrascht bin. Ich habe eine halbe Minute Redezeit und werde bestimmt überziehen.

Vorausgesetzt natürlich, daß ich es überhaupt schaffe, da überhaupt rechtzeitig hinzukommen. Von meinen vier (in Worten: 4) Akzente-Terminen habe ich noch drei vor mir. Zum Beispiel: Klicken Sie hier.

Große Akzente werfen ihre Bekanntmachungen voraus

Bei den Duisburger Akzenten (Thema in diesem Jahr: Utopien) weiß man gar nicht, wo man mit dem Empfehlen anfangen soll.
Da ich aber schon mit dem Empfehlen angefangen habe, fällt mir der nächste Hinweis leicht:

Ich betrete dieses Haus erst dann wieder, wenn ich auch was erzählen soll.
Aber Ihr könnt ruhig da hin gegen.

Mit Werner Muth habe ich heute Vormittag telefoniert. Wir bereiten schon die nächste Poesie-Attacke vor. Man darf gespannt sein.
Aber jetzt erstmal: Akzente.

Neu in der Situationspresse: Werner Muths neue CD „Lollar“


Notes on Lollar
Warum nimmt ein Autor von bisher vier “Hörrevuen”, bei denen er begleitet von Musikern
eigene Texte rezitierte, wie aus heiterem Himmel eine CD mit Songs in englischer Sprache auf? Kaum jemand weiß jedoch, dass Werner Muth vor 25 Jahren Sänger der John Silver Band war, die mittlerweile im Duisburger Norden einen gewissen Kultstatus genießt.
In den neunziger Jahren verließ Werner Muth die Band und widmete sich beeinflusst von seinem Freund und damaligen Nachbarn Tom Liwa dem Schreiben von Songs und Gedichten in deutscher Sprache.
Seit mehr als zehn Jahren besteht nun die Zusammenarbeit mit Peter Herrman, einem exzellenten Bassisten, Tontechniker und Produzenten in dessen Studio im hessischen Lollar. Und dabei ergab es sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren, dass vor der eigentlichen Arbeit an deutschen Sprechtexten altes und neues Songmaterial zu stimmlichen “Lockerungsübungen” mit Gesang verwendet wurde.
Und irgendwann waren sich Peter Herrmann und Werner Muth einig, dass sich da etwas “CD-Taugliches” angesammelt hatte. Die gespeicherten Aufnahmen, zumeist First Take Recordings wurden überarbeitet und jetzt unter dem Titel “Lollar” in Helmut Loevens Situationspresse herausgebracht. Auf der CD befindet sich auch der Titel “Eleftheria”, der 1993 zusammen mit Ralf Chmarowski komponiert wurde und als erster Song von Werner Muth gilt. Aus neuerer Zeit stammen Referenzen an den Photografen Jean Paul Gatz und den von Werner Muth verehrten Lou Reed. Zwei Vertonungen von Gedichten der Duisburger Lyrikerin Lütfiye Güzel erweitern dabei die Vielfalt dieses neuen Albums.

Ab sofort in allen guten Buchhandlungen (ISBN 978-3-935673-43-3)
auch am Amazonas
oder direkt in der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand) zum Preis von 16 Euro (Versand Inland) oder 15 Euro (im Laden).

Ruhrorter Kunstmarkt 2018: gut!

Unser Stand (Buchhandlung Weltbühne / Situationspresse) bis zur zweiten Stange von links.

Jutta Ditfurth und das Dekolleté? Geht alles bei uns.

Mit Stand-Nachbar Werner Muth. Beste Koordination. Beachten Sie die bemerkenswerten Exponate! Auf die wird noch zurückzukommen sein.

Um nicht gucken gekommen zu sein, brauchen Sie schon einen triftigen Grund.
Es hat sich für uns gelohnt. Umsatz im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Buchhandlung geht stabilisiert und potenziert aus der Aktion hervor. Beliebt waren diesmal Bücher, Eigenproduktionen und Subversives in Wort und Bild. Und natürlich wichtig: Kontakte!

Subversion und Sex-Appeal in einem unserer Postkartenständer (in dem anderen auch).
LUNG WELTBUEHN
AUSTRASSE 226
URG-NEUDORF

Beautiful Ruhrort, lovely Fassade.

Ich? Bei den Grünen?

Bitte beachtet diese Veranstaltung der Grünen in Duisburg:
Werner Muth muß seine Stimme schonen und hat einige Kolleginnen und Kollegen gebeten, Texte des Programms vorzulesen. Auch mich. Da habe ich natürlich sofort zugesagt.
Das ist an der Ecke Kardinal-Galen-Straße, da wo früher das italienische Restaurant war, wo wir so gern hingingen.

Werner Muth (C) Merkfoto

Werner Muth, wißt ihr doch, ist der.

SIE können da hingehen


Ich kann Ihnen garantieren, daß Ihnen ein Vortrag bester Qualität und voller Ideen geboten wird, und es war mir eine Freude, bei der Beschaffung der dort zu verwendenden Literatur meinen Teil beizutragen.
Ich für mein Teil verzichte weiterhin auf meine Anwesenheit in diesem Museum aufgrund sehr unschöner Erfahrungen.
Außerdem habe ich am selben Tag zur selben Uhrzeit eine wichtige Verpflichtung zu erfüllen.

Wissen Sie, was morgen für ein Tag ist?

Ja, Bundestagswahl.
Haahaa, hätte ich auch gewußt.
Aber die vorhersehbaren Ärgernisse sind nicht das Einzige, was den Sonntag, 24. September ausfüllt.
Es findet im Gemeindehaus von Duisburg-Ruhrort, Dr.-Hamacher-Straße 6 (Nähre Neumarkt) eine Veranstaltung statt mit dem Titel
Vortragswaisen – das Speeddating mit Autor()innen (Autorschafft).
Das beginnt um 15 Uhr und soll um 18 Uhr enden.

Ruhrort läßt mich nicht mehr los. In diesem Jahr schon: Doppellesung im Lokal Harmonie und der Kunstmarkt (siehe Berichte in diesem Weblog). Diesmal lese ich aber nicht vor, sondern bin nur mit Büchertisch als Situationspresse / Buchhandlung Weltbühne da. Ich muß also den schweren Koffer von der Straßenbahnhaltestelle Tausendfensterhaus die ganze lange Dr.-Hamacher-Straße entlang bis zum Gemeindehaus tragen – in der Hoffnung, daß er auf dem Rückweg leichter sein wird.

Silke Vogten wird zu den vorlesenden Autorinnen gehören, hat sie mir gesagt. Werner Muth ist auch da.

Ich bin ja mal gespannt, ob da überhaupt jemand hinkommt am Wahltag, und bitte Sie alle, gucken zu kommen, ob da überhaupt jemand hinkommt.

Neu: Die CD „Pausierer“ von Werner Muth. Neu in der Situationspresse

Die neue CD von Werner Muth ist in der Situationspresse erschienen!
Werner Muth: Pausierer. Eine Hörrevue.


„Auch diesmal verwendet Muth das Etikett „Hörrevue“ viel lieber als von einer Vertonung seiner Gedichte zu reden. Versierte Musiker aus den verschiedensten Bereichen von Pop bis Klassik haben zu einem musikalischen ‚Urban Gardening‘ beigetragen, in dem Naturlyrik, Liebesgedichte und kategoriefreie Texte ein Lebensgefühl präsentieren, das bekannte und verkannte Kreaturen im Duisburger Norden wachsen und gedeihen läßt.“

Das hört sich gut an, auch dank der Mitwirkung der Musiker Peter Herrmann, Max Kühlem, Martin Hesselbach, Mona Borbonus, Robin Heimann, Jan Schimmelpfennig und den Flowerpornoes (mit Tom Liwa und Birgit Quentmeier).

Werner Muth (C) Merkfoto

„Die Einsicht, daß nicht wir einen Garten kultivieren, sondern der Garten uns, findet ihren Niederschlag in der neuen Hörrevue eines Texters und Vorlesers, der mittlerweile zu den Stimmen seiner Stadt gezählt wird. Zwischen Bäumen und Blumen, Katzen und Katern lädt Werner Muth zu einem poetischen Rundgang ein. Da herrscht keine Idylle und keine Betulichkeit. Das leidenschaftliche Leben wird beschrieben, indem er die Metaphern pflückt, die im Aufblühen, Vergehen und in winterharten Gefühlen stecken. ‚Urban Gardening‘ erklärt sich hier mit zeitloser Präsenz. Und die Vielfalt der musikalischen Elemente hat sicherlich damit zu tun, daß die Musiker Weggefährten sind auf der Suche nach harmonischer Verbindung von Text und Musik. Und das ist auf ‚Pausierer‘ auf einzigartige Weise gelungen. Den Zauber dieser Produktion verstärken die Fotos von Jean Paul Gatz auf dem Cover und im ausführlichen Booklet mit allen Texten.“

CD 29 Min. Booklet 16 S. Für 15 € erhältlich (auch im Versand) bei:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
Tel. 0203 – 375121
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
www.buchhandlung-weltbuehne.de