Vom Putzen des Flures: Tack! Pöng!

Vom Putzmittel nimmt man die doppelte Menge. Umweltschutz und Gewässerbelastung haben hier einmal untergeordnete Bedeutung. Sorgen Sie dafür, daß der Duft von Salmiak und Zitrone sich im Hausflur ausbreitet. Am Wasser können Sie sparen. Ein zu einem Viertel gefüllter Eimer reicht. Warmes Wasser brauchen Sie nicht. Kaltes Wasser reicht. So sparen Sie Wasser und Energie und leisten der Umwelt doch noch einen Tribut.
Erzeugen Sie die typischen Flurputz-Geräusche: Den Henkel loslassen, daß er auf den Eimer knallt: tack! Den Schrubber umfallen lassen: pöng! Wiederholen Sie das oft. Wenn der Aufnehmer ausgewrungen wird, hat das geräuschvoll zu geschehen.
Wischen Sie den Boden zum Schluß nicht trocken auf. Lassen Sie ihn naß. Es soll noch lange zu sehen sein, daß hier geputzt wurde.
Wenn Ihnen während des Flurputzens Nachbarn über den Weg laufen und gar noch höflich fragen, ob sie über die gerade geputzte Fläche laufen dürfen, ist das ein besonderer Glücksfall.
Am besten, Sie kaufen sich ein eigenes Haus, das Sie mit keinen Nachbarn teilen müssen. Dann brauchen Sie nur noch das Trottoir zu fegen.

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