



Für mein Empfinden ist da ein bißchen viel BSW drin.
Die kreuzen da auf und tun so als ob.
Aus der Serie „Vielsagende Verteilerkästen, mithilfe derer was gesagt werden soll“ (17)
Der A-Pril kommt
Alexander Kluge
Der Kessel des Monats
Für Kuba

Um eine Spende wird dringend gebeten.
Viel ist besser als wenig. Wenig ist besser als nix.
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Man kann natürlich auch 10-, 20-, 50-Cent-Münzen oder 1- oder 2 Euro-Münzen oder Euro-Banknoten hineintun.
Weimer, der Reichs-Eimer
„The Times they are …“
Die 21 Grazien von Paris (10, 11, 12)
Das Foto zum (Einund)Zwanzigsten
Schuhe unbekannter Herkunft
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Was ist das für eine eigentümliche Situation?
Best(ver)zeller
Neu in der Weltbühne: Das Leben des Che
Das Leben des Che – erzählt und gezeichnet von einem der ganz Großen des Underground-Comics

Spain Rodriguez: Che. Eine illustrierte Biografie
herausgegeben von Paul Buhle, aus dem Englischen übersetzt von Leo Kühberger
im Unrast Verlag
116 Seiten, Großformat B5 (25 cm hoch) 18 €
Verlagstext:
Ernesto ›Che‹ Guevara ist heute eine Ikone, nicht nur der Linken. Sein Bild findet sich auf T-Shirts, Handtüchern und Kaffeetassen. Spain Rodriguez’ kraftvolle Illustrationen, ganz im Stile des politischen Untergrund-Comics der Sechzigerjahre, beleuchten sein Leben und die Erfahrungen, die ihn geprägt haben: von seiner Motorradreise durch Lateinamerika, über seine Rolle in der kubanischen Revolution, die Arbeit als Minister und Chef der Zentralbank, bis zu seinen Reisen nach Afrika und Bolivien, wo er am 9. Oktober 1967 ermordet wird.
Rodriguez nimmt uns mit auf eine Zeitreise, erzählt über die Erfolge und Rückschläge Kubas nach der Revolution, macht deutlich, dass die politische Richtung, die das neue Kuba schliesslich einschlagen wird, lange Zeit offen war und erst im Zusammenhang mit den dramatischen geopolitischen Entwicklungen dieser Tage und als Ergebnis der internen Auseinandersetzungen, nicht zuletzt zwischen Che und Fidel Castro, begriffen werden kann.
Die kubanische Revolution war nicht nur für die Befreiungsbewegungen des globalen Südens ein wichtiger Bezugspunkt und Beispiel dafür, dass eine Diktatur im Angesicht des US-Imperialismus gestürzt werden kann, sondern erreichte durch die Texte des Che und nicht zuletzt sein Bild auch die Bewegungen des globalen Nordens und übt bis heute eine nicht zu unterschätzende Strahlkraft aus.
»Spains Sichtweise auf Che ist brillant und radikal.« – Art Spiegelman
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WELTBUEHNE MUSZ BLEIBEN !

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Nur diese Woche: Diese zwei Bücher für zusammen 10 €
Diese beiden Bücher:

Helmut Loeven: Streiten Sie nicht mit einem Deutschen, wenn Sie müde sind. 21 Polemiken. Situationspresse 2001. 128 S. Pb.
Und Helmut Loeven: Die Vegetarier von heute sind die Kannibalen von morgen. Das philosophische Kabarett. Sie können Gedanken lesen.177 Glossen. Situationspresse 2003. 192 S. Pb.
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„Manchmal wundere ich mich selbst über manches, was ich vor so langer Zeit geschrieben habe. Aber schön war’s doch.“
Und schön auch für Sie!
Wie geht das?
Diese Sonder-Kondition gilt für jede Bestellung, die in der Woche vom 16. bis 22. März 2026 aufgegeben wird,.
Wie bestellen?
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Hier geht auch: V-Scheck oder gültige Briefmarken für zusammen 10 € beilegen.
Die Frau hat recht.
Otto Köhler
Otto Köhler 1935 – 2026.
Auf Otto Köhler wurde ich aufmerksam als junger Spiegel-Leser. Seine Beiträge „stachen hervor“.
Er war beim Spiegel „Namens-Redakteur“ – präziser zu nennen: Kolumnist. Das heißt: Er gehörte in dem Blatt zu den wenigen, deren Beiträge unter ihrem Namen erschienen. Er war beim Spiegel „Medien-Kolumnist“. Seine Kolumnen waren eine wöchentliche kritische Presse-Schau. Sehr kritisch sogar. Ihm schien nichts zu entgehen. Es schien mir, daß er die Zeitungen auswendig kannte, nicht nur die vom Tage. Er konnte einen Journalisten aus dem Stand mit dem konfrontieren, war er vor Monaten oder Jahren geschrieben hatte. Von 1966 bis 1972 war er beim SPIEGEL.
Danach war er Redakteur bei Pardon, und schließlich bei Konkret. Das war zu der Zeit, als Konkret als Wochenmagazin erschien. Otto Köhler wirkte mit bei der heftigen Auseinandersetzung um die Neugestaltung des Blattes, soll heißen: Contra Röhl, pro Gremliza.
Beiträge von Otto Köhler erschienen danach Beiträge im Freitag, im Neuen Deutschland, in der Jungen Welt, in der Gewerkschaftszeitung Metall, auch im Stern und in der Zeit, auch im Rundfunk (WDR, Deutschlandfunk).
Zu seinen Buchtiteln gehörte:
Hitler ging – sie blieben. Der deutsche Nachkrieg in 16 Exempeln.
Wir Schreibmaschinentäter. Journalisten unter Hitler und danach.
Unheimliche Publizisten. Die verdrängte Vergangenheit der Medienmacher.
Der SPIEGEL in seinem Nachruf: „Wenig brachte Otto Köhler so auf wie eine Nazivergangenheit von Kollegen. Beim SPIEGEL der Nachkriegszeit hatte er diesbezüglich einiges an Anschauungsmaterial.“
Seine publizistische Heimat fand Otto Köhler in dem zweiwöchentlichen Magazin Ossietzky. Er war einer der Herausgeber.
Die junge Welt schließt ihren Nachruf lapidar mit den Worten „Danke, Otto Köhler.“.
Dem schließe ich mich an.
Der fortschrittliche Journalist sollte nicht missionieren, sondern Klarheit schaffen, Wissen nahebringen, zum Handeln nicht antreiben, sondern zum Handeln ermutigen, die Wege zu wirksamem Handeln sichtbar machen.
Danke, Otto Köhler.
Minister muß draußen bleiben
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