Sonntag: Fest für alle

Kommt zum FEST FÜR ALLE am Sonntag, 18.09.2022
Von 15-19 Uhr in den Böninger Park in Duisburg-Hochfeld. (große Wiese Heerstr./Karl-Jarres-Str.)
Sie sagen, dass wir die Heizung nicht aufdrehen sollen im Winter.
Sie sagen, dass wir Strom sparen sollen und sie uns den Strom auch ganz bestimmt nicht abstellen werden.
Ja, ein bisschen mehr Geld geben Sie uns, aber erst im Januar. Das wird nicht reichen.
Wie sollen wir im Winter sparen, wenn es schon jetzt nicht reicht?
Wenn alles viel teurer wird, brauchen wir mehr Geld –
viel mehr Geld. Und viel mehr Teilhabe. Und zwar jetzt!
Einige werden in dieser Krise noch reicher werden, andere bettelarm.
Wir wollen nicht nur überleben, wir wollen gut leben und in Würde.
Was sollen wir tun?
Was können wir tun?
Ein Fest feiern!
Kommt zum FEST FÜR ALLE am Sonntag, 18.09.2022
Von 15-19 Uhr in den Böninger Park in Duisburg-Hochfeld.
Lasst uns miteinander reden, Musik hören und natürlich zusammen essen und trinken. Bringt mit, was ihr teilen wollt und könnt! Wir wollen uns gegenseitig helfen. Junge, Alte, Kinder, kommt in den Park!
Lasst uns gemeinsam wieder die soziale Frage stellen:
Warum geht’s den einen gut und den anderen schlecht?
Vielleicht können wir ja doch was ändern,
denn – ganz ehrlich – unsere Armut kotzt uns an

Fest der Vielen

Mit dieser Erklärung wird zum Fest der Vielen eingeladen:

Fest der Vielen | Umkämpfter Stadtteil – Geteilte Geschichten
Drei Tage umsonst & draußen Rheinpark Hochfeld
Das Fest der Vielen ist ein Fest der Solidarität und der Begegnung. Der Rheinpark, in direkter Sichtweite der „Brücke der Solidarität“, steht ein Wochenende lang unter dem Motto der Solidarität, um ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und gegen den alten, und gegen den neuen Rassismus zu setzen. Das Festival stellt aber vor allem die Frage nach dem, was uns vermeintlich trennt und dem, was uns vor allem verbindet. Denn wir sind Klasse!
Wir wollen ein Bewusstsein schaffen, für prekäre und meist unsichtbare Lebensrealitäten: Für Betroffene von Diskriminierung, Rassismus, Zwangsräumung und Polizeigewalt, Erwerbslose, Ausgebeutete und alle Menschen, die am Existenzminimum leben müssen.
Wir setzen uns für die Menschenwürde und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ein. Denn Armut und soziale Ausgrenzung sind gewollt. Lasst uns daher wieder gemeinsam die soziale Frage stellen: Warum geht’s den einen gut und den anderen schlecht?
Fangen wir jetzt und hier in Duisburg Hochfeld damit an!
Lasst uns die solidarische Gesellschaft der Vielen verwirklichen!
Wir wollen für ein Gefühl und eine Haltung der Verbundenheit, trotz unterschiedlicher Prägungen und Privilegien, werben. Es geht nicht nur um Solidarität unter Vertrauten und Freund:innen sondern um Solidarität über Klassen- und Kulturgrenzen hinweg. Dafür steht das Fest der Vielen – konkrete Solidarität, miteinander reden, Probleme verstehen, handeln, Veränderung schaffen.
Mit vielen Gästen, mit kulinarischen und kulturellen Genüssen, Livemusikprogramm auf der Bühne und einer zentralen Podiumsdiskussion gehört der Rheinpark ganz der Nachbarschaft, die Hochfeld tagein und tagaus lebendig halten. Daneben werdet Ihr auf dem weiträumigen Gelände mit Duisburger Initiativen an ihren Infoständen ins Gespräch kommen können. Auch für die Jüngeren ist mit einer Kinderbetreuung gesorgt.
Unser Fest ist nicht kommerziell und wir sind auf den Getränkeverkauf angewiesen.
Wenn Ihr Euch an der Orga oder an dem Tag selbst einbringen wollt, dann schreibt uns einfach an, am besten unter kontakt@sgdv.org
Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung und finanzielle Förderung bei:
Amadeu Antonio Stiftung +++ Förderfonds Interkultur Ruhr +++ Fonds Soziokultur e.V. +++ Fritz Cola +++ Kulturbeirat der Stadt Duisburg +++ LAG Soziokultur +++ Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Noch mehr Information (Programm, Anfahrt, Kontakt etc.):
http://festdervielen.de/

Bitte, liebe Leute, unterstützt diese Initiative. Geht da hin.
Aber macht bitte auch am Sonntag einen Abstecher zum Ruhrorter Kunstmarkt.
Wir haben überlegt, an welcher dieser beiden Veranstaltungen wir uns mit einer eigenen Präsentation beteiligen, und wir haben uns für den Ruhrorter Kunstmarkt entschieden, mit dem wir traditionell verbunden sind.
Also: EIN Wochenende mit ZWEI Ereignissen, von denen man KEINS VERPASSEN darf !!

Offener Brief der Duisburger Sinti und Einladung zur Pressekonferenz

Offener Brief der Duisburger Sinti an
Oberbürgermeister Sören Link
Dezernat für Bildung, Arbeit und Soziales, insb. Amt für Soziales und Wohnen
Dezernat für Umwelt und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur
Und Einladung zur Pressekonferenz am Mittwoch, 22.06.22, ab 10 Uhr, im Zentrum für Kultur Hochfeld, Sankt-Johann-Straße 18, 47053 Duisburg

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir, der Duisburger Sinti Verein, bemühen uns um die Rechte und Anerkennung der Duisburger Sinti. Wir verstehen uns als Teil der Duisburger Stadtgesellschaft und sind hier seit über hundert Jahren mit unseren Familien verwurzelt. Die Sichtbarkeit unserer Community und die Verbesserung ihrer Lebenssituation sind uns ein besonderes Anliegen.
Wir wenden uns an Sie, da wir über folgende Punkte mit Ihnen ins Gespräch gehen wollen:
Unsere zentrale Forderung lautet, dass die kontinuierliche Verfolgung, die Holocaust-Überlebende zu Obdachlosen macht, beendet werden muss. Des Weiteren fordern wir, dass wir Duisburger Sinti nicht als Menschen zweiter oder dritter Klasse behandelt werden, sondern für uns das Recht einfordern, ein würdevolles, gewaltfreies Leben in Duisburg führen zu können. Als Sinti sind wir seit über hundert Jahren ein Teil unserer diversen Stadtgesellschaft.
Damit geht die Anerkennung des begangenen Unrechts durch die Stadt Duisburg einher und eine angemessene Aufarbeitung der Gewaltverbrechen im Zweiten Weltkrieg sowie der Aufarbeitung der Verfolgung der Sinti nach 1945, wie es auch der Abschlussbericht der Untersuchungskommission Antiziganismus fordert. Dies soll insbesondere aus einer historischen Verantwortung der Stadt Duisburg heraus durch ein Denkmal geschehen.
Wir fordern zudem die Förderung von safer spaces für die Community durch die explizite Förderung der Selbstorganisation und der Kultur, insbesondere auch nach dem Gesetz zur Förderung von Minderheitensprachen (EU-Rahmenübereinkommen zur Sprachencharta) sowie dem Erhalt, Schutz und Instandhaltung des Lebensraumes der Sinti-Familien, die noch auf Plätzen leben.
Dieser Platz bietet uns Sicherheit und ist der Ort, an dem unsere Familien, Auschwitz-Überlebende, seit Jahrzehnten leben. Für unser Anliegen fordern wir konkrete Ansprechpartner:innen und Verantwortungsübernahme durch die Stadt Duisburg.
Konkret fordern wir:
Erhalt der Plätze Essenberger Straße und Obermeidericher Straße
Aufhebung der Beschränkung, dass die Familienangehörigen auf den Plätzen nicht wieder wohnen dürfen; und somit die Schaffung der Freizügigkeit für weitere Familienangehörigen zur Ansiedlung und Wohnrecht auf dem Platz
Anerkennung der bisherigen Obdachlosenunterkünfte als Sinti-Plätze
Umsetzung eines Gedenkortes an die ermordeten Duisburger Sinti, in enger Absprache mit der Community
Förderung der Sprache und Kultur der Duisburger Sinti

Wir bitten daher um ein Gesprächsangebot noch vor den Sommerferien durch die von uns adressierten Stellen. Wir wurden schon viel zu lange nur mit Worten hingehalten.
Mit freundlichen Grüßen
Duisburger Sinti Verein i.G.

duisburgersinti@web.de

Das ist behördlicher Rassenhass

Das stand in der Zeitung, WAZ am 24. Mai:
Die Stadt Duisburg hat erneut ein Haus in Hochfeld geräumt. Die Mieter sind verzweifelt. Massive Mängel wurden bei Überprüfung entdeckt.
Das Bauamt und die Feuerwehr Duisburg haben am Montagmorgen gemeinsam mit dem Ordnungsamt erneut Häuser in Hochfeld überprüft – diesmal an der Karl-Jarres-Straße 70 bis 82. Auf Nachfrage betont die Stadt, dass es sich nicht um einen Einsatz der Taskforce gehandelt habe. Das Ergebnis ist indes das gleiche – alle Bewohner mussten ihre Wohnungen räumen.
Hilflos standen die Familien mit Säcken voller Habseligkeiten vor der Tür. In der Regel werden die Personen direkt abgemeldet und bekommen somit keine Unterstützung mehr vom Amt. Bei Nachbarn, die sich in der Vergangenheit über die Zustände beklagt hatten, gab es aber auch Zustimmung für das Durchgreifen der Stadt.
„Wohin sollen wir gehen? Ich hab kein Geld für meine Familie“, sagt ein Vater verzweifelt. Andere haben Unterschlupf bei Bekannten und Verwandten gefunden.
Haus in Duisburg-Hochfeld geräumt: Das sagen die Mieter
Das Haus, erklären die Bewohner, die wie in anderen Fällen auch vornehmlich aus Südosteuropa stammen, habe vor drei Monaten den Besitzer gewechselt. „Die Wohnung ist ok“, sagt einer der Mieter. Wie die anderen hat er seine Miete bezahlt.
Informiert wurde er im Vorfeld durch den Eigentümer nicht, dass es Probleme mit dem Haus gebe. Die Stadt erklärt nach ersten Informationen, dass sich im Keller „erhebliche Brandlasten„ befunden haben. Wegen Gefahr in Verzug habe es keine andere Möglichkeit gegeben, als die Gebäude zu schließen.
Lena Wiese vom Verein der Solidarischen Gesellschaft der Vielen kündigte an, dass es am Mittwoch vor der Pauluskirche eine Kundgebung geben soll, die auf die Situation in Hochfeld aufmerksam machen soll. Zuletzt hatte es Anfang Mai eine Mahnwache an der Gravelottestrasse gegeben. Zum ersten Mal hatten die Bewohner dort im Vorfeld von einer möglichen Räumung erfahren. Im Februar waren zuletzt Häuser an der Gravelottenstrasse 39 geschlossen worden.

Ein Haus wechselt den Besitzer, und die Stadtverwaltung hilft ihm, das Haus zu „entmieten“. Kündigungsfristen von Mietverträgen fallen mittels behördlicher Komplizenschaft weg.
Und dann gibt es die Nachbarn, „die sich in der Vergangenheit über die Zustände beklagt hatten“. Die kennt man. Der größte Schuft im ganzen Land das ist und bleibt der Denunziant, der sich nach dem „Durchgreifen“ sehnt. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf (sagt das Sprichwort). Der Mensch ist dem Menschen ein Nachbar, das ist doch schon schlimm genug (frei nach Polt).
„Gefahr im Verzug“ ist die Generalklausel, mit der sich Gesetze und Vorschriften kurzerhand außer Kraft setzen lassen. Akute Brandgefahr durch Sperrmüll im Keller? In fast jedem Haus liegen ein paar Regalbretter im Keller rum. In Duisburg könnte man 90 Prozent der Häuser räumen. Aber zu Fällen werden die, in denen Menschen wohnen, deren Schuld es ist, geboren zu sein (nämlich in Südost-Europa). Das ist behördlicher Rassenhass. Das ist beamtliche Infamie.
Der Trick geht so: Wer auf die Straße gesetzt wird, hat keine Wohnung mehr. Wer keine Wohnung hat, wird abgemeldet. Wer nicht amtlich gemeldet ist, verliert jeden Anspruch auf Sozialleistungen.
Wer denkt sich sowas aus? Wer ist zu sowas fähig? Wer gibt sich für sowas her?

Weil Rassismus etwas kosten soll, bitte ich darum, dies weiterzuerzählen, diesen Text zu verbreiten, damit man überall von dieser Schande erfährt. Alle Welt soll wissen, zu welcher Schäbigkeit Beamte der Duisburger Stadtverwaltung fähig sind.
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Mahnwache gegen Zwangsräumung

#Räumungsalarm Duisburg, [02.05.2022 18:14]

Die Duisburger Taskforce plant für diesen Mittwoch, 4.5.22 eine Überprüfung der Gravelottestraße 48. Wir rechnen nach unserem jetzigen Informationsstand mit einer Zwangsräumung. Die Bewohner:innen und der Eigentümer wurden nicht informiert.

Jedoch scheint die Abteilung des Jobcenters „Südosteuropa“ etwas zu übereifrig gewesen zu sein. Das Jobcenter Duisburg hat anscheinend schon vor Wochen über den Termin Bescheid bekommen und die Leistungen für die Bewohner:innenganz eingestellt, obwohl sie derzeit noch an der Adresse wohnhaft sind. Uns liegen zwei entsprechende Bescheide von Familien, die unsere Sozialberatung aufgesucht haben, vor. Dieses Verfahren durch das Jobcenter Duisburg ist rechtswidrig. Es ist ein Novum, dass wir durch Zufall von dem Vorgehen des Jobcenters erfahren haben. Die interne Kommunikation der Taskforce, die offenbar zu der vorgezogenen Abmeldung führte, offenbart, dass die bisher kommunizierte Entscheidungsgrundlage über die Überprüfung auf „Gefahr für Leib und Leben“ eine vorgeschobene Lüge ist. Das ist das, was Betroffene und Engagierte schon immer an dem Vorgehen der Taskforce kritisiert haben. Zusammen werden wir gegen das Vorgehen mit einer Anwaltskanzlei angehen.

Wenn ihr Zeit habt, kommt zu der Mahnwache, zeigt euch mit den Betroffenen solidarisch und zeigt der Stadt deutlich, was ihr von deren Vorgehen haltet.

Teilt diesen Beitrag: Gegen Zwangsräumung & Verdrängung: Wir lassen die Bewohner:innen nicht allein!

Über Zwangsräumungen in Duisburg siehe auch hier,
und siehe auch hier.

Jetzt schon an den 24. März denken! (Soll heißen: Jetzt schon an die Duisburger Akzente 2022 denken).

Jetzt schon an die Duisburger Akzente 2022 denken! Soll heißen: An unseren Beitrag zu den Akzenten denken. „Unser Beitrag“ soll heißen: Der Beitrag der DFG-VK, denn in dieser Gestalt wollen wir wieder in Erscheinung treten. (Soll heißen: Wenn’s klappt). „Wenn’s klappt“ soll heißen: Wenn die Akzente nicht wieder wie voriges Mal coronabedingt abgesagt werden müssen, das wäre schade.
Alle Kultureinrichtungen in dieser Stadt (Museen, Stadtbibliothek, Stadttheater etc.) sind bei den jährlichen Duisburger Akzenten dabei. Und auch für die „Freie Szene“ steht Programm-Raum zur Verfügung. Und so ist es also unsere Angewohnheit, ein Programm-Angebot zu machen.
Thema der Akzente 2022: ! (Ausrufezeichen).
Diesen Beitrag haben wir angemeldet, und so wurde er angenommen:

Ein neues Lied! Ein besseres Lied!
Auf den Spuren der Poeten! Heine und die Folgen!
Poesie mit Ausrufezeichen!
Nicht ergreifende, sondern eingreifende Poesie!
Ein Vortrag von Helmut Loeven!
Über Heine, Brecht, Tucholsky, Kästner, Nazim Hikmet, Ernesto Cardenal, Walter Mehring, Ingeborg Bachmann!
in Vortrag mit vielen Zitaten!

Wann? Donnerstag, 24. März 2022, 19 Uhr
Wo? Syntopia Duisburg-Hochfeld
Gerokstraße 2, Ecke Eigenstraße.
Eintritt ist frei, es darf für das Syntopia gespendet werden.
(Bild: Heinrich Heine nach einer Zeichnung von Theodor Kugler, 1829).

Syntopia – ein dringender Appell

Unterstützt euer Syntopia!
6. Juni 2021
Liebe Freund*innen des Syntopias,
mittlerweile dauert es schon über ein Jahr, dass das Syntopia aufgrund der Covid19-Pandemie geschlossen bleiben muss – und dank Eurer überwältigenden Unterstützung hat der Trägerverein Mustermensch das Ladenlokal seitdem halten können. Leider ist noch nicht absehbar, wann eine Wiedereröffnung möglich wird, und somit bleibt auch das Syntopia – ohne die üblichen Veranstaltungen und Eure Besuche – weiterhin auf Unterstützung angewiesen.

Die laufenden Kosten konnten wir glücklicherweise reduzieren, diese sind aber trotzdem nicht komplett durch die Beiträge der Vereinsmitglieder gedeckt. Wir haben uns um Fördermittel für von Schließung bedrohte sozio-kulturelle Einrichtungen bemüht, passen mit dem Konzept des Syntopias aber nicht zu den Anforderungen für solche Hilfen. Daher fehlen dem Syntopia weiterhin monatlich etwa 500€. Wenn es euch finanziell möglich ist, freuen wir uns über euren Beitrag zum Fortbestand des Syntopias.

▶ Zum Beispiel bei Betterplace.

▶ Oder per einmaliger oder regelmäßiger Überweisung auf unser Vereinskonto:
Mustermensch e.V.
Commerzbank Duisburg
IBAN: DE74 3504 0038 0582 4727 00
Verwendungszweck: Syntopia
(gern stellen wir Euch Spendenquittungen aus)

▶ Wenn ihr das Syntopia dauerhaft fördern wollt werdet doch Mitglied im Trägerverein Mustermensch e.V.

Wir hoffen, dass das Syntopia durch Eure Hilfe die Corona-Zeit übersteht und dass wir uns möglichst bald dort wieder sehen. Bis es soweit ist, sind alle Spender*innen herzlich eingeladen – selbstverständlich unter Einhaltung von Abständen und mit Maske – am Donnerstag den 10. Juni von 18 bis 19 Uhr oder Samstag den 12. Juni von 14 bis 16 Uhr an der Ladentür vorbeizukommen und sich ein kleines Dankeschön abzuholen.
Vielen Dank für Eure Unterstützung zum Fortbestand des Syntopias!

Euer Syntopia-Orga-Plenum

Lesungen fallen aus

Lesungen fallen aus, darüber bin ich nicht froh.
Aber, so höre ich im Radio, die Pop-Stars geben Solokonzerte im Internet.
Dann will ich es denen mal gleichtun.
Ausschnitte aus meinen Vorträgen im Panama.
Klicken Sie mal an, das müßte funktionieren:

 

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Unterstützt euer Syntopia!

Unterstützt euer Syntopia!

10. Juni 2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Syntopias,

3 Monate sind vergangen seit wir uns am 13. März aufgrund der Covid19-Pandemie zuerst freiwillig entschlossen haben und kurz darauf auch vom Gesetzgeber dazu angehalten wurden, die Tür des Syntopias vorerst zu schließen. Wann wir wieder wie gewohnt öffnen dürfen ist derzeit noch nicht absehbar. Doch bis es soweit ist kommen auch wir leider nicht um das leidige Thema Geld herum. Seit seiner Eröffnung 2014 finanziert sich der Stadtteil- und Projektladen zum einen aus den Beiträgen der Mitglieder im Trägerverein Mustermensch e.V. und zum anderen – zum Großteil – durch Spenden. Doch ohne Veranstaltungen und Eure Besuche fallen diese natürlich weg, während wir die laufenden Kosten glücklicherweise reduzieren aber natürlich nicht auf Null senken konnten. Uns fehlen monatlich etwa 500€.

Wir hoffen, durch Eure Hilfe auch die Zeit der „Corona-Krise“ zu überbrücken und das wir uns möglichst bald alle im Syntopia wieder sehen.

Wie Ihr das Syntopia Unterstützen könnt:

-▶ Einmalige oder regelmäßige Überweisung auf unser Vereinskonto:

Mustermensch e.V.
Commerzbank Duisburg
IBAN: DE74 3504 0038 0582 4727 00
BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: Syntopia
(gern stellen wir Euch Spendenquittungen aus)

-▶ durch eine Einzahlung bei unserer Kampagne auf Betterplace

-▶ werdet Mitglied im Trägerverein Mustermensch e.V. Das geht jetzt ganz einfach per Online-Formular. Alternativ könnt ihr auch einen Mitgliedsantrag als PDF ausfüllen, Dauerauftrag einrichten und am besten per Post an Mustermensch e.V. c/ o Syntopia, Gerokstr 1, 47053 Duisburg schicken.

Vielen Dank für Euren Beitrag zum Fortbestand des Syntopias!

Ein Bild aus vergangenen und zukünftigen (!) Tagen.

Wir sind mehr

Am 1.Mai veranstaltete die Nazi-Partei „Die Rechte“ einen Aufmarsch in Wanheimerort. Diese Provokation der Faschisten wollten wir nicht bloß einfach so zur Kenntnis nehmen.

Zu unseren zahlreichen Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen gehörte das Fest der Freien Kulturszene in unserer Stadt von „DuisPunkt und wir“: „Für ein lebenswertes, weltoffenes Duisburg“.



Wir sind viele. Wir sind vielfältig.


Und nicht vergessen: die Seenotrettung.

„We are everywhere“

Das Junge Ensemble Ruhr

Bitte beachten Sie auch die Berichte im Hafenstadt-Blog.

Über einen Ausnahmezustand

Ich informiere darüber, was die VVN/BdA (Landesverband NRW und Kreisorganisation Duisburg) über Duisburg im Ausnahmezustand am 1. Mai mitteilt.
Bitte weitersagen, bitte weiterleiten.

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
wie ihr vielleicht wisst, marschieren die Rechten in Duisburg am 1. Mai. Wir möchten euch bitten, zu kommen, wenn ihr Zeit habt.
Der Aufmarsch der Rechten führt im Stadtteil Wanheimerort durch die Straßen Im Schlenk, Düsseldorfer Straße, Rheintörchen Straße und Wanheimer Straße bis zum S-Bahnhof Hochfeld Süd.
Es werden zahlreiche Protestaktionen stattfinden:
Die VVN Duisburg wird am 1. Mai auf der Fischerstraße, bei der Nr. 103 eine Mahnwache veranstalten, außerdem stehen wir mit einem Stand auf dem Kultur-Demofest am Hochfelder Markt.
Eine zweite Lärm-Mahnwache wird es auf dem Parkplatz von Waldfriedhof geben.
Auf der Fischerstraße/Ecke Düsseldorfer wird um 12 Uhr eine Gegenkundgebung von Duisburg stellt sich quer stattfinden. Von dort aus wird auch eine Demo bis zum Hochfelder Markt stattfinden.
Vor dem Bahnhof Hochfeld Süd gibt es eine Störaktionen gegen die Kundgebung der Rechten voraussichtlich ab 15:30 Uhr. Trillerpfeifen und Lärminstrumente sind erwünscht.
In Wuppertal rechnet sich die Partei „Die Rechte“ ihre relativ ungestört verlaufene der Demonstration als Erfolg an. Das wollen wir in Duisburg verhindern. Wir wissen, dass der Stadtteil relativ früh schon abgesperrt sein wird. Die Neonazis treffen sich am S-Bahnhof im Schlenk um 14:00 Uhr. Die DVG wird mit der U 79 nur bis Kulturstraße fahren. Dann gibt es Ersatzverkehr mit Bussen. Man kann zu den Veranstaltungen kommen, aber auf Umwegen.
Bitte weiterleiten
Solidarische Grüße

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
Wanheimerort wird am 1. Mai von der Außenwelt abgeriegelt, wenn es nach
dem Willen der Polizei geht. Das Recht der Nazis auf Verbreitung von
Antisemitismus und Rassismus steht in Duisburg höher als das
Demonstrationsrecht der Demokraten und die Interessen der Wanheimerorter.
Siehe auch http://hafenstadt.eu/2019/04/24/erster-mai-2019-in-duisburg/
(wird aktualisiert)
Am Hochfelder Markt werden ab 10 Uhr noch Helferinnen und Helfer für den Aufbau unseres Infozeltes gesucht.

Mit „die Rechten“ ist die Partei mit dem Namen „Die Rechte“ gemeint.

Weitere Informationen über Verkehrsbehinderungen:
https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-wegen-der-demos-am-1-mai-gibt-es-einschraenkungen-beim-oepnv_aid-38375305

14h Treffpunkt der Nazis S-Bahnhof Im Schlenk, Wanheimerort. Beabsichtigt ist ein Zug durch Wanheimerort, wahrscheinlich zum Bahnhof Hochfeld-Süd.
Der Stadtteil Wanheimerort soll nach den Plänen der Polizei fast komplett abgeriegelt werden, und das Demonstrationsrecht der Gegendemonstranten würde stark eingeschränkt.

Verschiedene Initiativen, u.a. Riseup und Duisburg stellt sich quer kündigten an, in Wanheimerort gegen die Nazis zu protestieren und sie gegebenenfalls zu blockieren.

Angekündigte Treffpunkte und Aktionen:

ab 12h: Das Bündnis Duisburg stellt sich quer ruft auf zu einer Gegenkundgebung Düsseldorferstraße/Ecke Fischerstraße in Duisburg- Wanheimerort.
https://www.facebook.com/Duisburg-stellt-sich-quer-611875952230130/

11.30h: Treffpunkt des Riseup-Bündnisses auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs.

ab 14.30h: („nach den Blockaden“) Hochfeld Pauluskirche. Riseup Kundgebung und Demonstration Richtung Stadtmitte/Hauptbahnhof.
https://www.facebook.com/RiseUp-Duisburg-288154011868911/

13-18h: Duispunkt+Wir organisiert eine Kultur-Kundgebung der Freien Kulturszene auf dem Hochfelder Markt.
https://www.facebook.com/pages/category/Community/Duispunkt-798112923626076/

Duispunkt+Wir benennt zusätzlich zwei Mahnwachen:
13.45 – 15.15h am Parkplatz des Waldfriedhofs, Düsseldorfer Str. und
15.15 – 16.30h am Bahnhof Hochfeld-Süd vor McFit.

ab ca. 13h: Mahnwache der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) in Wanheimerort vor der Fischerstr. 103 im Gedenken an die in den ersten Februartagen und am 2. Mai 1933 von den Nazis ermordeten Wanheimerorter und Hochfelder. Dazu gehören Katharine Sennholz, Wilhelmine Struth, Michael Rodenstock und Kurt Loer. Gedacht auch der auf dem Waldfriedhof beigesetzten Zwangsarbeiter und Kinder.

10 bis 18h: Das Kulturzentrum „47“ lädt ein zu einem interkulturellen Frühstück auf dem Dellplatz.
https://www.facebook.com/events/2338295153119764/

Für 17h ruft eine Gruppe zu einer „revolutionären 1. Mai Demo“ auf. Treffpunkt Wannheimerort / Fischerstr. Ecke Düsseldorfer Str.
https://erstermaiduisburg.wordpress.com/

Das Hashtag für den Tag ist #du0105.

Akzente: Da müßt ihr kommen!

Bild anklicken zum Vergrößern.
Veranstaltung der DFG-VK
im Programm der Duisburger Akzente 2019, Thema: Utopien.
Im Syntopia.
Eintritt frei, Spenden (für’s Syntopia) erwünscht.
ICH WERD‘ EUCH WAS ERZÄHLEN: Die Utopie liegt auf der Fensterbank (ein philosophisches Kabarett, Buechertisch inclusive).
So, ungefähr, sieht das dann aus.

Hochfeld Eigenstraße Ecke Gerokstraße
DVG-Haltestelle Pauluskirche

Der Kessel des Monats

Dieser Monat soll zu den Monaten gehören, die nicht vorbeigehen sollen ohne einen imponierenden Kessel.


Der Imponierkessel steht am Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld. Es ist dafür gesorgt, daß es an Sauerstoff (O2) nicht mangelt.
Nicht rauchen! (Jedenfalls nicht hier).
Man dachte wohl: Denen muß man alles zweimal sagen.

Heute: 50 Jahre Unfug, Unzucht, Umsturz

Heute ist der 1. Dezember 2018. Heute vor 50 Jahren war der 1. Dezember 1968. Das war ein Sonntag. An diesem Sonntag wurde in Hochfeld die erste Ausgabe von DER METZGER gedruckt. Also heute ist Jubiläum.
Somit ist heute auch 50. Jubiläum der Verlags-Werkstatt SITUATIONSPRESSE, in der noch weitere Produktionsprozesse vonstatten gehen.
Hier eine willkürliche Auswahl von Titelseiten aus 50 Jahren (wird fortgesetzt).











Wer gratulieren möchte, sollte bitte der Gratulation die Bestellung für ein Abonnement hinzufügen, oder, falls schon abonniert, einen neuen Abonnenten resp. eine neue Abonnentin werben oder ein Abonnement verschenken.
50 Jahre DER METZGER. Geschichtsbewußt, hedonistisch, zivil, interfraktionell, sex-positiv. Gegen alles, was langweilig, spießig und prüde ist.

Bitte denken Sie daran, uns nicht zu vergessen


GEGEN DAS GENESEN AM DEUTSCHEN WESEN. CARL VON OSSIETZKY
EINE BIOGRAFISCHE SKIZZE / VORTRAG VON HELMUT LOEVEN

Donnerstag, 15.03. 19:30 Uhr

Syntopia
Gerokstraße 2
47053 Duisburg-Hochfeld
Eintritt: frei

Carl von Ossietzky (1889 – 1938) war der Herausgeber der Zeitschrift „Die Weltbühne“. Sie war das Organ der radikaldemokratischen intellektuellen Linken in der Weimarer Republik. In ihr wurde der Gedanke formuliert, dass ein demokratischer Staat einer demokratischen Gesellschaft und einer demokratischen Kultur bedarf. Der Widerstand gegen Militarismus und gegen den aufsteigenden Faschismus blieb der Widerstand einer Minderheit.

Carl von Ossietzky, der 1936 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Konzentrationslagern des NS-Regimes.

Eine Veranstaltung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK).

Gegen das Genesen am deutschen Wesen


Die 39. Duisburger Akzente haben das Thema
NIE WIEDER KRIEG ?

Die DFG-VK Duisburg beteiligt sich an dieser Veranstaltungsreihe.
Unser Beitrag ist mein Vortrag über den Schriftsteller, Friedenskämpfer und Nazigegner Carl von Ossietzky.
Das Syntopia, in dem der Vortrag am Donnerstag, 15. März um 19,30 Uhr stattfindet, ist in Hochfeld auf der Gerokstraße / Ecke Eigenstraße.
Die nächste Straßenbahn- und Bushaltestelle: Pauluskirche.