Good old everlasting Sternbuschweg. February 2022

Dieses gibt es, wie manche Geschäfte, nicht mehr. (Ecke Holteistraße). (Da ist jetzt was anderes drin).
Jetzt muß man sich was anderes suchen zum Zwecke der Veranschaulichung, wo die kleinen Koder herkommen (falls man überhaupt meint, das erklären zu müssen).
Mancher würde jetzt sagen: Wieso Sternbuschweg. Das könnte doch überall sein.
Das könnte nicht überall sein. Das könnte noch nicht mal anderswo sein.

Good old everlasting Sternbuschweg. Oktober 2021 und Alle meine Bücher

Ich rief eine Freundin an, vor ein paar Wochen war’s. Sie sagte. „Ach, ich lese gerade, wie du den Sternbuschweg entlang gegangen bist.“
Sie las gerade in dem Buch „Barbara lächelt“, und auf Seite 39 hatte ich berichtet, daß ich den langen langen Sternbuschweg raus und runter lief, von der Mülleimer Straße bis zum Grunewald und vom Grunewald wieder zurück bis zur Mülleimer Straße, auch zuvor schon manchmal und danach auch noch, und zwar immer bei Liebeskummer.
Und ich dachte mir: Mädchen, jage DU mich NIE den Sternbuschweg rauf und runter!
Helmut Loeven: Barbara lächelt. Wirklich wahre Geschichten, die tatsächlich passiert sind. Trikont Verlag 2017. 76 S. 10 €. ISBN 978-3-945634-17-2

Neu: DER METZGER Nr. 141

Die Ausgabe Nr. 141, September 2021, ist erschienen.
So sieht die Zeitung aus:

Und das steht drin:

Jakop Heinn: Jetzt’ sind’se wieder in’ner Partei. Laut Bundesverfassungsgericht darf die DKP jetzt doch wieder zur Bundestagswahl.

Matti & Paula in „Deutsch II“. Comicstrip von Timo Stoffregen.

Willi Hoffmeister. Erinnerung an einen von uns.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal: Wir haben viel erreicht; Über Stalin; Wie es sich lebt als Millionär; Hut aus Glas; Hanns Eckelkamp, der Filmverleiher; Eloge an Grace Slick; Polyamorie ist die beste Idee, seit es Geschlechter gibt: Selbstbezichtigung eines Plagiatoren.

Lothar Röse: America first. Grundzüge US-amerikanischer Außenpolitik. Siebter Teil. In den USA haben die 500 größten Unternehmen seit 1980 vier Millionen Arbeitsplätze abgebaut und ihren Anteil am gesamten Steueraufkommen um mehr als die Hälfte reduziert.

Herbert Laschet-Toussaint (HEL): Steffen Kopetzky ALLES.

KarEn hilft Kuba.

Lina Ganowski: La Notte. Diesmal: Keine Lust mehr. Über die Delegitimierung der Lust. Sex ist nur noch als Gefahrenquelle darstellbar, auf deiner Haut dem Täter auf der Spur.

Anna Driba: Ach was. Wieder ein assoziativer Einwurf.

Marvin Chlada: 7 Gedichte. Aus dem neuen Gedichtband „Die Melancholie des Teufels“, Trikont Verlag 2021.

Good old everlasting Sternbuschweg im Juni 2021. „Wenn auch die Jahre enteilen, bleibt uns der Sternbuschweg doch.“ Eine kontroverse Diskussion.

Das Heft kostet 4 Euro.
Besorgen! Bestellen! Schicken lassen! Oder in der Buchhandlung Weltbühne kaufen! Lesen! Weiterempfehlen! Draus zitieren! Und schließlich: Abonnieren! Denn: Wer abonniert, hat mehr von Metzger.

Good old everlasting Sternbuschweg. August 2021

Vielversprechender Blick in den Sternbuschweg, vorgestern Nachmittag von der Schweizer Straße aus fotografiert (beim Überqueren der Straße). Das großzügige Haus an der Ecke Mülleimer Straße ist dem Sternbuschweg zuzurechnen, da der Eingang dort.
Schade daß das Balkan-Restaurant nicht mehr da drin ist. Das war wirklich ein gutes Restaurant, da sind wir oft hingegangen.

Good old everlasting Sternbuschweg. Juli 2021

Ja, auch das muß man mal zur Sprache bringen. Der Sternbuschweg hat nicht nur schöne Seiten (Straßenabschnitte).
Eine Bushaltestelle, die aussieht, als wäre es keine Bushaltestelle.
Die beiden Häuser links im Bild sind ja schon schlimm genug. Parterre nur geeignet für eine Fahrschule. Wohnungen für Leute, denen anscheinend alles egal ist.
Und dann: dieser Quader!
Es gibt Meisterwerke der Architektur, da möchte man fragen: Wer war das??
Da sind anscheinend welche aufs Dach gestiegen, um an den Giebeln der Nachbarhäuser was anzumalen. Das hätte man von der Straße aus nicht gesehen, aber es mußte überpinselt werden.
Da war mal dieses Eiscafé Grün oder Eisgrün Café oder wie das hieß. Waren Sie da mal drin? Ich auch nicht.
Und danach kam Matratzen Concord. Die sind immer noch da drin. Die sind ihre Matratzen immer noch nicht quitt.

Good old everlasting Sternbuschweg. März 2021


Gestern sah das auf dem Sternbuschweg so aus. Himmel hell, Straße dunkel. Oder umgekehrt. Oder hell mit hell oder dunkel mit dunkel, im Minutentakt. Schirm auf, Schirm zu.
Mit zuem Schirm wird man leicht naß.
Mit aufem Schirm wirkt man etwas daneben (wenn man nicht gemerkt hat, daß es nicht mehr regnet).
Meine Freundin Anne würde sich jetzt wieder aufregen: Zuer Schirm! Aufer Schirm! Zue Tür, Aufe Tür!
Wie viel würde ich dafür geben, daß sie sich wieder über mich aufregt!

Good old everlasting Sternbuschweg. Februar 2021


Ein Bild nicht nur aus einer anderen Jahreszeit, sondern auch aus einem anderen Jahr.
Früher gab es ja auf der Koloniestraße die Firma Ketzer & Frings. Ein Firmenname, der im Erzbistum Köln verwunderlich klingen mag. Jedenfalls gab es da alles: Fahrräder, Geschirr, Petroleum für die Petroleum-Lampe usw.
Und hier, nahe der Radrennbahn, stand am Sternbuschweg ein einzelnes Haus, recht groß, gediegen und in Würden ergraut. (Hier im Ruhrgebiet wurden die Häuser grau; nicht von selbst, sondern durch Einflüsse der Atmosphäre).
Auf der Seiten-Fassade war, im Stil früherer Jahre, eine Fassadenwerbung zu sehen. Wer in Richtung Grunewald fuhr oder ging, las in großer Schrift: „Ketzer & Co.“. Die Werbung stammte also aus der Zeit, als Frings sich noch nicht dem Ketzer zugesellt hatte.
Irgendwann, und das ist auch schon einige Zeit her, da wurde das Haus abgerissen, genauer gesagt: der Teil des Hauses oberhalb des Kellers. Die weitere Gestaltung des Gebäude-Restes wurde der Vegetation überlassen.
Auch dabei ist es nicht geblieben. Die letzten Reste wurden entfernt, um Platz zu schaffen für einen Neubau.
Was hat es damit auf sich, daß hier dem Fragment des alten Gebäudes der Vorzug gegeben wird, das neue einer Abbildung in dieser Galerie nicht für würdig erachtet wurde? Die Aussage könnte lauten: Die Ruinen von einst sind besser als die Neubauten von heute.
Heute baut man Häuser für Leute, die da schnell wieder raus wollen.

P.S.: Wer glaubt, das Verschwinden der Treppe symbolisiere das Verschwinden der Aufstiegs-Chancen in der modernen Gesellschaft, hat das falsch verstanden.