Die reparierte Heizung

Auf diesem Bild erkennt man den Grund, warum die Buchhandlung Weltbühne in diesem Sommer an zwei Tagen erst mit ein paar Stunden Verspätung geöffnet werden konnte: die Reparatur der Heizung in meiner hermetischen Wohnung war vonnöten.
Als es anfing, im Keller aus der Decke zu tropfen, ahnte ich es schon.
Und so sieht das jetzt aus: Rohre repariert, alles wieder dicht.
Jetzt müssen nur noch Handwerker kommen, die das Loch in der Wand wieder schließen (ich weiß noch nicht, wann das sein wird).
Ich hab dem Heizungsinstallateur gesagt: „Das sieht doch so schön aus, das braucht doch eigentlich nicht abgedeckt zu werden.“
Aber diese Bemerkung wurde als Scherz aufgefaßt.
Aber wenn ich wirklich mal einen Witz erzähle, lacht keiner.

Weltbühne geht nicht ganz ohne Unterbrechung

In der kommenden Woche gibt es in der Buchhandlung Weltbühne zwei Einschränkungen der Öffnungszeiten:
Mittwoch, 11. August: Handwerker im Haus (Heizungsrohre kaputt) – das könnte sich über den ganzen Tag hinziehen. Vielleicht sind die Handwerker auch schneller fertig, so wie voriges Mal.
Donnerstag, 12. August: Arzt-Termin – genauer gesagt: Ärztinnen-Termin. Da ist die Buchhandlung erst ab 15 Uhr geöffnet.

Kunst im „variierenden Zitat“

Ein Aquarell von Magda Gorny, hier als Postkarte.
Die Karte wurde von den Künstlerinnen Mone und Luett Huiss bearbeitet / ergänzt / erweitert / zitiert / variiert.
Werke der Kunst (genauer gesagt: ihre Reproduktionen) zu bearbeiten, zu übermalen oder sonstwie daran weiterarbeiten ist eine legitime Methode.
Das variierte Bild erscheint heute hier, denn Magda Gorny hätte heute Geburtstag.

Lasst euch impfen

Zu den hohen Lichtern (Highlights) des gestrigen Tages gehörte
sicher nicht das Wetter (kalt, heftiger Wind, sich am Himmel sammelnde Regenwolken),
auch nicht, vor dem Theater am Marientor in einer langen Schlange zu stehen,
auch nicht, nach einer Stunde immer noch in einer langen Schlange zu stehen,
und erst recht nicht dieser Alte mit der Sägestimme, der eine Karre voller Bretter hinter sich herziehend die Helferin, die ihm freundlich beizubringen versuchte, er müsse sich hinten an der Schlange anschließen, unflätig beschimpfte,
dann schon eher die kollektive Geduld von hunderten Menschen
und die noch größere Geduld, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit extrem in Anspruch genommener Helferinnen und Helfer.
Zu den Highlights zähle ich diese beiden jungen schwarzhaarigen Frauen, die schreiend den Verkehr regelten, die Wartenden vorbeidirigierten, laut, ja geradezu schreiend, aber nicht unfreundlich agierten und es zustande brachten, daß man zügig vorankam und keiner länger warten mußte als unvermeidlich,
und die junge langhaarige Impferin, die ihr Gefallen an meiner Haarpracht äußerte.
Der Piecks in den linken Oberarm, den manche fürchten, war als solcher nicht zu spüren – nur so, als würde man von einer Nadelspitze bloß berührt.
Und nun warte ich auf die zweite Impfung – bei hoffentlich besserem Wetter.

Wie ist das denn jetzt eigentlich?

Gestern (Montag) hat sich die Situation, in der sich die Geschäfte in der Buchhandlung Weltbühne entwickeln, zweimal wesentlich verändert.
Es galt bis gestern früh, daß Buchhandlungen in Nordrhein-Westfalen anderen Einzelhandelsbranchen gegenüber mit weniger Corona-Einschränkungen behindert waren. Daraufhin hat das Oberverwaltungsgericht alle Corona-Einschränkungen für den Einzelhandel gekippt.
Daraufhin hat die Landesregierung postwendend reagiert und neue Einschänkungen erlassen, wobei nunmehr die Einzelhandelsbranchen nicht mehr ungleich behandelt werden.

Wie läuft es jetzt also ab?
Wer zu uns in den Laden kommen will, muß sich vorher einen Termin geben lassen. Also: muß sich vor seinem kommen mit Namen anmelden. Es darf sich immer nur ein maskierter Kunde im Laden aufhalten.

Anmeldung bitte per Telefong 0203 – 375121

Das gilt für den Rest dieser Woche. Ab 29. März ist wohl wieder Lockdown wie schon mal. Dann heißt es: Die Ladentür bleibt zu, bitte anklopfen. Die Waren-Aushändigung ist dann nicht mehr im Laden, sondern VOR DER TÜR möglich.

Es ist sowieso nicht das schlechtste, die Buchhandlung Weltbühne auch als Versandbuchhandlung im Bewußtsein zu haben.

Da ist es schön, da gehen wir hin.

Unsere Emil-Adresse: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Unsere Zeiten: mo-fr 11-13 und 15-18.30 Uhr, sa 11-14 Uhr.

Übrigens: Gründonnerstag und Ostersamstag bleibt geschlossen. Das ist gut so, dann kann ich in Klausur gehen.

Hier kommt, worauf Sie gewartet haben: Jahresrückblick 2012

Das Jahr 2012, das Jahr also, in dem dieses Weblog begonnen wurde, soll uns, wie die gesamte Menschheitsgeschichte generell, immer wieder interessieren.

Greifen Sie hinein (besser gesagt: klicken Sie drauf):

Let me please introduce …

Bruno Bachler

DER METZGER wird 100: Lopezzo und Schnack

Die Erde ist rund, und es gibt „Debatten“

Besuch bei Brecht

Leberwurst. Ein Kult-Seller tauchte mal wieder auf.

Wer nichts zu verbergen hat ist ein Idiot

Meine Schwierigkeiten mit den Frauen

Froh zu sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Hier melde ich mich ein letztes Mal, bevor ich mich wieder melde.
Am MONTAG (das ist der 27. Dezember) folgt dann, frohen Mutes wie immer, das 2286. Notat. (Das, was Sie jetzt gerade begucken, ist das mit der Nummer 2285).

Wie sagte Karl Valentin?
WENN DIE STILLEN TAGE VORBEI SIND, DANN WIRD ES AUCH WIEDER RUHIGER.
..

Kommunikation unterbrochen …

Gestern Nachmittag (30. Juni) bis heute Vormittag war der E-mail-Verkehr mit der Buchhandlung Weltbühne (rein und raus) lahmgelegt. Auch das Telefon funktionierte nicht. Internetzugang: blockiert.
Jetzt geht‘s wieder. Ich bin noch da und ansprechbar. Wer mich vergeblich anzumailen versucht hat, möge sich bitte wiederholen.

Der Laden in Zeiten von Corona


Administrativer Verfügung folgend und auch folgend besserer Einsicht ist seit heute der Publikumsverkehr in der Buchhandlung Weltbühne vorerst unterbrochen.
Wie lange diese Vorsichtsmaßnahme dauert ist noch nicht anzusehen.
Der Buchladen ist aber – vorläufig zumindest – weiterhin während der üblichen Geschäftszeiten besetzt (hier gibt es immer was zu arbeiten) und somit telefonisch erreichbar. Auch E-mails werden zeitnah gelesen.
Es werden also auch Bestellungen angenommen. Lieferungs- bzw. Übergabemodalitäten müßten dann geplant werden.
Ich erinnere bei der Gelegenheit daran, daß – nicht nur in Zeiten akuten Virenbefalls, sondern allgemein und generell, immer und stets – unser Versandservice in Anspruch genommen werden kann. Das ist ein Angebot an alle, die weiter weg sich aufhalten, z.B. in einer anderen Stadt, einem anderen Land, einem anderen Kontinent oder gar nördlich der Ruhr. Bestellt Bücher bei uns und laßt sie euch mit der Post schicken.
Ich höre dann immer wieder: „Nein, nicht so viel Umstände!“
Doch! Diese Umstände retten mir das Leben.

Buchhandlung Weltbühne
Telefonische Verbindung:
(0203) 375121
notfalls:
(0203) 353591
oder
015733141051
E-mail:
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

WELTBUEHNE MUSZ BLEIBEN

Zwei gute Gründe

Dies, meine Damen und Herren, ist das zweitausendste Notat im Weblog „Amore e Rabbia“.
2000 (seit dem 1. Juni 2012).
Und da wir uns den Goldenen Zwanzigern nähern, gibt es ZWEI GUTE GRUENDE zu einem weiteren Rückblick auf das endende Jahrzehnt (im Spiegel des Blogs).
Klicken Sie:

Klick

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Klick

To be continued.

Frohe …

Ja, es ist das Fest gekommen, das wir, mit dem Glück verschworene Menschen (auch als „Anarchisten“ bekannt) annehmen wie anderen Feste auch.
LASS ES DICH NICHT VERDRIESSEN, FANG AN!
Hier wird angefangen – mit dem Jahresrückblick? Nein. Es muß schon der Jahrzehnt-Rückblick sein. Ein paar herausgegriffene Lichter:
Nehmen Sie sich die Zeit:
Klicken Sie:

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Klick!

Fröhliche Heimreise!
To be continued.

Warum ich auf meinem Geburtstag (70) keine Rede gehalten habe

Warum habe ich auf meinem Geburtstag (70) keine Rede gehalten?
Weil ich das kann.
Vor Leuten zu sprechen traue ich mr zu. Das kann ich.
Aber es ist Teil der abendländischen Kultur, daß bei runden Geburtstagen, Dienst- oder Firmenjubiläen, Hochzeit der Tochter etc. Reden gehalten werden von Leuten, die das nicht können.
Darum sage ich jetzt gar nichts mehr.

1. Juni

Der 1. Juni ist, wie Sie vielleicht schon wissen, mein GANZ PERSÖNLICHER PRIVAT-TAG. Das liegt daran, daß einige wichtige Ereignisse meines Lebens-Verlaufs – mehr oder weniger zufällig – auf einen 1. Juni fielen. Zugleich ist der 1. Juni der Beginn eines besonders sympathischen Monats. Übergang von Frühling zum Sommer, großzügig mit Sonnenlicht, der Tag läßt den Abend lange warten.
Somit kann ich, sobald die unvermeidliche wochentagsgebundene Arbeit getan ist (heute schon um 14 Uhr) meinen 1.-Juni-Spaziergang beginnen, wie an jedem 1. Juni zum Kaiserberg (auch da war an einem 1. Juni mal was). Ich bin dort heute privater als sonst, aber durchaus ansprechbar.

Das Foto von diesem KOMISCHEN HAUS nahm ich am 1. Juni 2012 auf, dem Tag, an dem dieses Weblog Amore e Rabbia zum ersten Mal ins Netz ging.