Jahrestage

1. Juni 2012, 1. Juni 2026.
Das Weblog amore e rabbia wird heute 14 Jahre alt.
4048 Notate.
Wieviel Bilder? Vielleicht zählt mal jemand nach.
7947 Kommentare – darunter solche von solchen Kapäzitaten wie Schmitzvon Reichseimer und Aufklärer wie Nobert Wielen, Trostspender wie Schmitzeuropa und viele Zuunrechtungenannte.
Wie alles anfing:


Und es wird immer besser.

Gibt es jemanden auf der Welt, der für dieses Phänomen eine Erklärung hat?

Die Besucherstatistik dieses Blogs – wie viele Besucher waren an den jeweiligen Tagen hier.
Irgendwann ganz plötzlich eine signifikante Steigerung. Und dann nach ca. 2 Wochen sind’se weg. Haben die sich abgesprochen?
Der Aufmerksamkeits-Zoom war an dem Tag, als ich dem Weimer (wEimer) Hausverbot erteilt hatte.

250 Jahre Unterwanderung!

Was ich euch, geehrte Damen & Herren, und Ihnen, liebe Genossinnen & Genossen, gestern raffinierterweise noch nicht bekanntgegeben habe und erst heute damit herausrücke:
Am 1. Mai 1776, gestern von 250 Jahren, wurde der Illuminatenorden gegründet.
Dieser geheime Gemeinorden – nein: dieser gemeine Geheimorden hat nicht nur die Französische Revolution 1917, die Oktoberrevolution 1789, die Ermordung der Kennedys, das entscheidende Tor im Wembleystadion 1966, den Bau der Berliner Mauer 1989, den Bau der Twin Towers in New York (um sie 2001 in die Luft sprengen zu können) und die Hitler-Tagebücher gefälscht. Die Illuminaten haben nicht nur den Leuten eingeredet, daß sie an allem schuld sind, damit die Leute nicht glauben, daß sie in Wirklichkeit doch an allem schuld sind.
Die Illuminaten steckten dahinter, daß am 1. Dezember 1968 (!) die Zeitschrift DER METZGER gegründet wurde, und daß am 1. Juni (!) 2012 das Weblog Amore e Rabbia losging!
(Fotto: Merkfoto-Geheimbildagentur)
In dem Geheimzimmer hinter den drei Fenestern (grüner (P)feil) wurde am Sonntag, 1. Dezember 1968 die erste Ausgabe der Zeitschrift DER METZGER gedruckt!
Anne war auch da, und das war kein Zufall.

Neu in der Weltbühne: Nautilus-Krimi von Jérôme Leroy

Neu in der Buchhandlung Weltbühne: Jérôme Leroy: Die kleine Faschistin. Kriminalroman. Aus dem Französischen von Cornelia Wend. Edition Nautilus. Klappenbroschur, 152 Seiten (Krimibestenliste März 2026). 18,00 €

Identitäre Schlägertrupps, ein Staatsstreich von unerwarteter Seite und eine junge Frau, die mit ihrem bisherigen Leben brechen wird – Jérôme Leroys neuer Noir hat die Gegenwart rechts überholt.
Eine französische Kleinstadt an der Nordsee, an der Grenze zu Belgien. Hier wächst die »kleine Faschistin«, wie Francesca zu Hause liebevoll genannt wird, zwischen Schießstand und rechtsintellektuellen Klassikern auf. Das hält sie jedoch nicht davon ab, ihrer Kindheitsliebe Jugurtha die Treue zu halten, dem Sohn eines kabylischen Kommunisten – bis dieser mit vierzehn ermordet am Strand gefunden wird. Von nun an gibt es für Francesca nur noch ihren großen Bruder Nils, ihr Idol, dem sie begeistert in den identitären Schlägertrupp der »Löwen von Flandern« folgt. Doch auch Nils wird bald nicht mehr am Leben sein.
Als Francesca zwanzig ist, steht Frankreich vor dem Zerfall: »Der Verrückte« im Élysée löst immer wieder die Nationalversammlung auf, der Patriotische Block rückt der Regierungsübernahme näher, die Technokraten an der Macht werden der Gewalt im Land nicht Herr. In der Kleinstadt am Meer soll der altgediente Mitte-Links-Politiker Bonneval erneut für den Wahlkreis antreten. Die »Tarantel«, die im linken Lager die Strippen zieht, sieht in ihm einen Hoffnungsträger für stabilere Verhältnisse – Bonneval aber flieht vor allem vor seiner Midlife-Crisis.
Francesca bricht zusammen, als sie auf ein lang gehütetes Geheimnis stößt. Kurz darauf trifft sie auf Bonneval, und beide entflammen in einer unwahrscheinlichen Leidenschaft. Doch auch die Liebe wird die Republik nicht retten …
»In Leroys neuestem Krimi, ›Die kleine Faschistin‹, ist Frankreich bereits destabilisiert«, meint Angelo Algieri in der aktuellen Ausgabe der Buchkultur. Leroy lege »erneut einen bitter-ironischen Krimi mit klaren politischen Bezügen vor. Er zeigt, wie Extremisten von politischer Lähmung profitieren, wie Schlägertrupps, Drogen- und Waffenhandel das Milieu nähren, und Intrigen im Machtapparat gedeihen. Eindringlicher denn je warnt uns Leroy vor der Erosion der Demokratie.«

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Im Laden Gneisenaustr. 226, 47057 Duisburg (Neudorf) oder im Versand.
Wir helfen auch bei der Suche nach vergriffenen, entlegenen Titeln.

Die Buchhandlung Weltbühne bittet und bietet.
Die Buchhandlung Weltbühne kämpft-
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Die Buchhandlung Weltbühne kämpft seit ihrem Bestehens um ihr Bestehen.
WELTBUEHNE MUSZ BLEIBEN !


Dies ist der 4000. Eintrag im Weblog amore e rabbia.

Jaaa-ha-ha-ha-haaa! Wenn der Senatooor erzääählt!

Weil ich immer wieder, auch heute wieder, darauf angesprochen werde:
Der „Gitarrenlehrer der Nation“ gab Interviews für den Berliner Tagesspiegel und www.psychedelicbabymag.com (in english). Darin wird schon wieder behauptet, die Folkrockband Bröselmaschine wäre 1968 gegründet worden, zu den Gründungsmitgliedern hätte Mike Hellbach gehört, und der hätte eine Maschine zum Zerbröseln von Dope erfunden/gebastelt/besessen, die Band sei bei den viel beachteten Internationalen Essener Songtagen 1968 aufgetreten, und dort hätte der Plattenboss Rolf-Ulrich Kaiser der Band „spontan“ einen Plattenvertrag angeboten. Daß das nicht so war und so auch nicht gewesen sein konnte: siehe DER METZGER Nr. 128.
Er läßt sich auch „Deutschlands dienstältester Hippie“ und „Gründer der Kraut-Rock-Band ‚Bröselmaschine‘“ nennen, die eine „Hippie-Kommune“ bevölkert hätte. Als „Hippies“ haben wir uns nie bezeichnet und nie bezeichnen lassen. Akzeptieren würde ich und akzeptiert haben wir die Bezeichnung „Freaks“. (Wenn Sie mich so nennen wollen, können Sie es heute noch ruhig tun). Die stupide Titulierung „Krautrock“ hätte damals niemand in den Mund zu nehmen gewagt!
„We have been the first commune in our hometown.“ Nein. „There were sometimes 12 or 14 people living there, with girlfriends and everything.“ Nie mehr als 7. Weiterlesen

Rosenmontag geschlossen

Ich möchte Sie nur darauf aufmerksam machen:
Rosenmontag geschlossen.
Am Rosenmontag (dieses Jahr am 16. Februar) ist die Buchhandlung Weltbühne geschlossen.
Denn der Rosenmontag ist ein Tag, an dem man ich zu Hause bleibe.

..

Der jährliche Zusammenhang der Rosenmontag-Abstinenz und der Abbildung der Dame mit dem schönen Hintern ist nicht zufällig und wird vielleicht im nächsten oder übernächsten oder überübernächsten Jahr erklärt.

Rosenmontag geschlossen

Liebe Leute, auch in diesem Jahr:
Am Rosenmontag (3. März) ist die Buchhandlung Weltbühne
GESLOTEN.
(geschlossen).

Der jährliche Zusammenhang der Rosenmontag-Abstinenz und der Abbildung der Dame mit dem schönen Hintern ist nicht zufällig und wird vielleicht im nächsten oder übernächsten oder überübernächsten Jahr erklärt.

Ein neues Buch!

Vorgenommen schon länger, geschrieben dann endlich.
Und gestern schickte ich die Korrekturfahnen an den Verlag zurück. Jetzt kommt es also nur noch auf die Schnelligkeit der Druckerei an.
Das neue Buch erscheint wieder bei Trikont.
Es hat den Titel „Bis gleich! – Einreden & Ansprüche, Aphorismen und Sentenzen“.
Es könnte auch heißen „Anreden und Einsprüche“.
80 Seiten, 10 €.

Um VORBESTELLUNGEN wird gebeten.
Entweder: Abholung in der Buchhandlung Weltbühne.
Oder: Lieferung per Post.
Bestellungen per Emil: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
..

Erster Juni – und zwölf Jahre

Heute ist wieder der 1. Juni.
Der 1. Juni ist (aus MEHREREN Anlässen) für mich ein persönlicher Feiertag. (Darum würden Sie mich heute Nachmittag – bei welchem Wetter auch immer – wie jedes Jahr am 1. Juni beim Spaziergang auf dem Kaiserberg antreffen).
Am 1. Juni 2012, heute vor 12 Jahren, ging das Weblog AMORE E RABBIA an den Start.
Seither (bis gestern) 3295 Notate.
Aus diesem Anlass 13 (!) nach dem Zufallsprinzip ausgesuchte Notate.
Klicken Sie sich da durch:

https://helmut-loeven.de/2013/01/gedankenlos-entschlossen/
https://helmut-loeven.de/2014/06/bilder-einer-wanderung-bei-schlechter-laune/
https://helmut-loeven.de/2015/07/eine-studie-der-freien-universitaet-berlin/
https://helmut-loeven.de/2022/08/the-road-that-i-rode/
https://helmut-loeven.de/2012/06/deutsches-sprache/
https://helmut-loeven.de/2012/06/der-metzger-wird-100-lopezzo-und-schnack/
https://helmut-loeven.de/2019/02/kennse-die/
https://helmut-loeven.de/2014/12/seit-30-jahren-im-dienste-der-bedeutung/
https://helmut-loeven.de/2013/04/der-judische-witz-am-sonntag/
https://helmut-loeven.de/2013/11/ueber-den-versuch-die-zivilisiertheit-in-deutschland-einzufuehren/
https://helmut-loeven.de/2019/05/encore-so-einer/
https://helmut-loeven.de/2022/08/guck-mal-ne-nackte-frau/
https://helmut-loeven.de/2017/12/du-schreckliche/

Sie sind herzlich eingeladen, in der Geschichte dieses Weblogs herumzustöbern. (Was ist schon die Wahrnehmung ohne die Erinnerung? Erst die Vergangenheit macht die Gegenwart erkennbar).
Wege in die Vergangenheit sind zum Beispiel in der linken Spalte die „Archive“ (Kalendermonate) oder die Tags („Schlagwörter“, auch unter den jeweiligen Artikeln).
Halten Sie mich nicht für unbescheiden, aber die Not hat ihre eigenen Fälle:
Ganz unten auf dieser Seite ist im Kleingedruckten das Spendenkonto angegeben.
SSB e.V. IBAN DE76 3601 0043 0403 9564 32 BIC PBNKDEFF Kennwort: Weblog
Spenden für das Weblog sind die Rettung (soll heißen: tragen zur Rettung bei).

Werbung für amore e rabbia


Das passiert nicht oft, aber manchmal passiert es: Dieser Kasten erschien als Anzeige in der Juni-Ausgabe von KONKRET. Ob das Blog dadurch neue Stammgäste gefunden hat, läßt sich nicht feststellen, weil das famose Motama- oder Matomo-Zählwerk (oder wie das heißt) nichts taugt und nur unsinnige Statistiken fabriziert.
Das Weblog ist für die Nutzerinnen und Nutzer ein frei zugängliches Medium. Für den Sender ist es nicht gratis.
Auf dieser Seite ganz unten ist im Kleingedruckten das Spendenkonto angegeben, mit dem der Betrieb dieses Blogs unterstützt werden kann (d.h.: die Kosten eingeschränkt werden können).
Hier nochmal im Großgedruckten:
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