Marvin Chlada: Noch’n Gedichtband

Neu in der Weltbühne:
Marvin Chlada: Die Melancholie des Teufels. Gedichte.
Dialog-Edition. Trikont Verlag.
66 S. Mit Abb. 10 €

„Mit 13 wollte ich
Einen Pakt mit dem
Teufel schließen

Doch […]“
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Bitte besinnen Sie sich auch auf die anderen, bei Trikont, Situationspresse, Alibri erschienenen Bücher von Marvin Chlada.

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Neu in der Weltbühne: Über Klima, Chaos und Kapital

Matthias Martin Becker: Klima, Chaos, Kapital. Was über den Kapitalismus wissen sollte, wer den Planeten retten will
PapyRossa Verlag 2021. 184 S. 14,90 €
Immer wieder hören wir, wirksamer Umweltschutz und Kapitalismus könnten langfristig harmonieren. Doch die „Marktmechanismen“ haben weder den Ausstoß an Treibhausgasen gesenkt noch die Abholzung der Tropenwälder beendet, und sie werden es auch zukünftig nicht tun. Warum das so ist, erläutert Matthias Martin Becker. Er legt den Zusammenhang zwischen Naturzerstörung und Profitstreben dar. Raubbau an den natürlichen Ressourcen und die Schädigung der Atmosphäre sind untrennbar verwoben mit der weltweiten sozialen Ungleichheit, mit Macht und Ohnmacht, Reichtum und Armut. Welche Gegenmaßnahmen wären notwendig? Welche Hindernisse stehen ihnen im Weg? Das Fazit: Ein nachhaltiger Kapitalismus wird ein Mythos bleiben. Ohne Eingriffe in Privateigentum, Markt- und Kapitalfreiheit lassen sich Klimakrise und ökologische Verwerfungen nicht entschärfen.
Matthias Martin Becker, Jg. 1971, Freier Wissenschaftsjournalist u.a. für Deutschlandfunk, SWR und WDR.

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Neu in der Weltbühne: Andreas Speit über „Verqueres Denken“

Andreas Speit: Verqueres Denken. Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus.
Ch.Links Verlag. 240 Seiten. 18 Euro
Sie gehen für „die Freiheit“ auf die Straße: Bei den Querdenken-Demonstrationen und Corona-Protesten laufen Impfgegner neben QAnon-Anhängern, Esoteriker neben Rechtsextremen, die Peace-Fahne flattert neben der Reichsflagge. Dieses Miteinander kommt jedoch nicht zufällig zustande. Wer sich für den Schutz von Natur und Tieren einsetzt, vegane Ernährung und Alternativmedizin bevorzugt, seine Kinder auf Waldorfschulen schickt oder nach spiritueller Erfüllung sucht, muss nicht frei von rechtem Gedankengut und Verschwörungsfantasien sein. Andreas Speit zeigt, dass in alternativen Milieus Werte und Vorstellungen kursieren, die alles andere als progressiv oder emanzipatorisch sind.

Das Buch soll noch in diesem Monat erscheinen. Um Vorbestellungen wird gebeten.

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Auch dieses Jahr kein Kunstmarkt

Das war nach Lage der Dinge nicht anders zu erwarten:
Und damit ist auch der Ruhrorter Kunstmarkt abgesagt – wie schon im vergangenen Jahr.
Für die Buchhandlung Weltbühne resp. Situationspresse (Stamm-Aussteller) ist das ein herber Rückschlag – nicht nur, was entgangene Einnahmen betrifft. Es geht bei dieser traditionellen Veranstaltung auch um öffentliche Präsentation und um Verbindungen.
Der nächste Ruhrorter Kunstmarkt also nicht vor Sonntag, 21. August 2022.
So schön wir’s in Ruhrort dieses Jahr nicht.

Neu in der Weltbühne: Über Corona-Krieger

Matthias Kamann, Annelie Naumann: Corona-Krieger. Verschwörungsmythen und die Neuen Rechten. Verlag Das neue Berlin. 192 Seiten Klappenbroschur. 16
Was sächsische Pegida-Anhänger und schwäbische Impfgegner eint.
Verschwörungsmythen gibt es schon lange, aber die Coronakrise, „Hygiene-Demos“ und das Internet haben ihnen noch einmal neuen Aufschwung verliehen. Einige von ihnen, etwa QAnon, gelangen auf Plattformen wie YouTube oder 4chan zu uns, andere verbreiten sich über die Sozialen Medien. Deutsche Initiativen wie die „Querdenker“ spinnen sie weiter, und auch die AfD zeigt sich dafür anfällig. Die neue Popularität von Verschwörungsfantasien benutzen rechte Parteiideologen und Rechtsextremisten für ihren Kreuzzug gegen die demokratische Ordnung. Keiner kann ausschließen, dass ihr Protest nicht in Gewalt ausartet.

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Im Wellental

Seit heute gelten diese Regeln für Ihren Besuch in der Buchhandlung Weltbühne:
Sie können als Kunde/als Kundin eintreten. Eine Anmeldung und ein aktueller Corona-Test ist nicht derzeit nicht erforderlich.
Aber mit Maske.
Bitte einzeln eintreten.

Seebrücke

Das Wort hat die Seebrücke:

Das Wort hat Maggy Wösthoff:

Liebe Freunde und Freundinnen des solidarischen Lebens!

Gute Nachrichten sind immer willkommen: Seit dem Start des ShowerBoxProjekts steht SEEBRÜCKE Duisburg an der Seite von LeaveNoOneBehind und sammelt Geld für das Duschprojekt für die asylsuchende Bevölkerung in dem Camp Kara Tepe auf Lesbos. Bis jetzt sind bei der Spendenaktion “Duschen für Lesbos” von SEEBRÜCKE Duisburg rund 3.500,00 € zusammengekommen. Allen Spender:innen gilt unser herzlicher Dank.
In Anbetracht der erheblichen Kosten für die Betreibung des Duschprojektes von LeaveNoOneBehind in Kooperation mit Partnerorganisationen wollen wir die Aktion noch eine Weile weiter betreiben. LeaveNoOneBehind schreibt zu dem Projekt #DuschenfürLesbos:

“Aktuell sind wir gemeinsam mit den Organisationen Kitrinos Healthcare, The Lava Project und Team Humanity dabei ein neues Projekt mit Dusch- und Waschmöglichkeiten aufzubauen. Geplant sind 40 Warmwasserduschen, bestehend aus vier Containern mit jeweils zehn Duschen. Zusätzlich wird es einen Container mit Toiletten geben. Um den Bewohner*innen im Camp die Möglichkeit zu geben auch ihre Wäsche zu waschen, werden außerdem sechs Waschmaschinen und zwölf Trockner angeschaftt. Neben dringend benötigten Dusch- und Waschmöglichkeiten im Allgemeinen dient das Projekt insbesondere auch dem Schutz, als auch der Behandlung von Krätzmilben, die sich aktuell im Camp Lesbos ausbreiten. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Container bereits vor Ort und die Installationen haben bereits begonnen.”

Wer mehr Infos zu dem und anderen Projekten erhalten möchte, hier die Adresse von LeaveNoOneBehind:
https://lnob.net/portfolio-items/theshowerbox/ und https://lnob.net/projekte/

Wer das Projekt “Duschen für Lesbos” finanziell fördern möchte, hier die Kontodaten

Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales
Stichwort Seebrücke/Duschen
IBAN DE86 3505 0000 0200 0128 96
Für eine Spendenbescheinigung und Dankeschön-Karte bitte die Adresse angeben.

Gegen eine Spende von 12,00 € für eine Soli-Maske kannst Du das Projekt “Duschen für Lesbos” unterstützen. Hier erhältst Du die Masken:

Unverpackt-Laden
Blumenstraße 4. 47057 Duisburg
Öffnungszeiten
Mo + Di 10.00 bis 13.00 Uhr I 15.00 bis 18.00 Uhr
Mit geschlossen
Do + Fr 10.00 bis 13.00 Uhr I 15.00 bis 18.00 Uhr
Sa 10.00 bis 15.00 Uhr

Bierbude
Wallstraße 3. 47051 Duisburg
Öffnungszeiten
Di bis Sa 11.00 bis 17.00

Die Geschäftsstelle der Grünen
Philosophenweg 1. 47051 Duisburg
Öffnungszeiten
Mo bis Do 10.00 bis 18.00
Fr 10.00 bis 15.00

Die Linke . Kreisverband Duisburg
Gravelottestraße 28. 47053 Duisburg

Buchhandlung Weltbühne
Gneisenaustraße 226. 47057 Duisburg
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 11.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.30 Uhr
Sa. 11.00 bis 14.00 Uhr

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Aktion bis jetzt solidarisch unterstützen. Wer dies weiterhin tun möchte kann:

Werbung machen für SEEBRÜCKE Duisburg und die aktuelle Spendenaktion
Geld spenden
sich informieren über die EU Abschottungspolitik an den Außengrenzen und ihre beabsichtigten, menschenverachtenden Folgen
teilnehmen an den SEEBRÜCKE Aktionen
darüber sprechen und zu den SEEBRÜCKE Treffen kommen
sich auf Facebook informieren https://fb.com/SeebrueckeDuisburg

SEEBRÜCKE setzt sich ein für

sichere Fluchtwege und damit für Seenotrettung
eine menschenwürdige Behandlung von Menschen auf der Flucht
eine humanistische Flüchtlingspolitik
die Entkriminalisierung der Seenotretter*innen
sichere Häfen

Viele liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht
Maggy Wösthoff

Dieser Hinweis ist notwendig: Die Masken, von denen hier die Rede ist, entsprechen nicht der Corona-Schutz-Verordnung, sind aber bei anderen Gelegenheiten ein demonstratives Signal.
MAN KANN AUCH ohne eine Maske zu erwerben einen beliebigen Betrag in die Spendendose tun. Beim nächsten Besuch in der Weltbühne bitte dran denken.

Sag Nein!

Gestern stand es in der Zeitung. Es wurde an den 100. Geburtstag von Wolfgang Borchert erinnert.
Der Name ist in den letzten Jahren nicht mehr oft erwähnt worden.
Wolfgang Borchert, geboren 1921, verbrachte seine jungen Jahre in der Nazizeit, in die er, anders als so viele, nicht hineinpaßte. Die empfindsame Lyrik des 15jährigen war umfangreich und dem Urteil der Literaturgeschichte von wenig Belang (Biograph Peter Rühmkorf über den jugendlichen Dichter: „Allesversucher und Nichtskönner“). Schauspieler in einem Tournee-Theater. (Über seine Verbindung mit Isot Kilian, einer späteren Freundin und Mitarbeiterin von Bertolt Brecht, ist kaum etwas zu erfahren).
Ab 1941 Soldat, Teilnahme am Überfall auf die Sowjetunion. Ein Dasein im Schützengraben, im Lazarett und im Gefängnis wegen „Wehrkraftzersetzung“, erlebte das Kriegende als schwerkranker Mann.
Die Rückkehr auf die Bühne: nicht mehr möglich. Aber er konnte noch schreiben. Der Lyriker wechselte zur Prosa.
Bekannt wurde er durch das Theaterstück „Draußen vor der Tür“, die Tragödie eines „Heimkehrers“ aus dem Krieg. Der Krieg, der Menschen zu „Menschenmaterial“ gemacht hatte, war zu Ende, und das „Menschenmaterial“ war zu Altmaterial geworden, nutzlos, im Weg. Die Gleichgültigen finden den Leidenden lästig.
Wolfgang Borchert darf als Pionier der Nachkriegsliteratur gelten – durch seine Prosawerke. Als einer der ersten bediente er sich der modernen Form der Kurzgeschichte. In den meisten Texten wird das Erlebnis des Krieges aufgezeigt, der Krieg reflektiert und verfluchlt.
Große Aufmerksamkeit fand die Erzählung „Die Hundeblume“, vom Biographen Rühmkorf als ein Meisterwerk deutscher Prosadichtung bewertet.
Der Stil dieses Dichters war nicht zeittypisch, er knüpfte eher an den Expressionismus mit seiner nicht unpathetischen Wortgewalt an. Er merkte und meldete, daß diesem Krieg kein Frieden folgte. Er ahnte, daß bald wieder Gestellungsbefehle verschickt werden, bald wieder Stahlhelme aus den Fabriken kommen. Er schrieb als einer, der es eilig hat, die jungen Menschen zu ermahnen, NEIN zu sagen.
„Draußen vor der Tür“ wurde am 21. November 1947 in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt. Am Tag zuvor war Wolfgang Borchert in Basel in einem Sanatorium 26jährig gestorben.

Sie werden verstehen, daß in der Weltbühne das Werk von Wolfgang Borchert seinen besonderen Platz innehat. Das Werk soll in seiner Gesamtheit immer präsent sein.
Das Werk des Dichters wurde von Rowohlt sorgfältig betreut. Obwohl, nachdem das Werk gemeinfrei wurde, zahllose Auswahl-Editionen erschienen sind, empfehle ich die drei „klassischen“ Editionen in der rororo-Reihe:
Das Gesamtwerk (576 Seiten) und als Einzeltitel „Draußen vor der Tür“ und ausgewählte Erzählungen, mit einem Nachwort von Heinrich Böll, und „Die traurigen Geranien und andere Geschichten aus dem Nachlaß“, herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter Rühmkorf. Bitte besuchen Sie die Buchhandlung Weltbühne und fragen Sie nach den Büchern von Wolfgang Borchert.

Vier Trikont-Autoren lesen Erich Mühsam

Vier Trikont-Autoren lesen Erich Mühsam

 

Erich Mühsam: Liebe und Revolte. Ausgewählte Gedichte. Verlag Trikont 2019. 100 S. 10 Euro
Mit einem Anhang: autobiografische Dokumente und Lebensdaten. Erschienen in der Reihe Sozialistische Klassiker, herausgegeben von Marvin Chlada, Tayfun Demir und Bernd Kalus.

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Neu in der Weltbühne: Über Joseph Beuys

Joseph Beuys: Hiermit trete ich aus der Kunst aus. Vorträge, Aufzeichnungen, Gespräche, herausgegeben und mit einem Vorwort von Wolfgang Storch. Edition Nautilus Kleine Bücherei für Hand und Kopf – Band 64. Kleinformatige Klappenbroschur, 160 Seiten. 15,00 €
Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys am 12. Mai 2021

Das heftig diskutierte Werk Joseph Beuys’ ist eines der einflussreichsten des 20. Jahrhunderts. Sein schöpferischer Reichtum umfasst bildnerische, philosophische und politische Aspekte. Die Aufzeichnungen, Gespräche und Vorträge von Joseph Beuys gehören zu seinem Werk wie seine Zeichnungen, Installationen und Aktionen. Sein bildnerisches Werk konfrontiert mit Rätseln, die nach dem Menschen fragen. Durch deren Aufschlüsseln sucht er ein Denken zu provozieren, das in Intuition umschlägt. Sie setzt kreative Kräfte frei, eine innere Freiheit, durch die der Einzelne auf eine Transformation der Gesellschaft einwirken kann: „Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität.“ Diese Transformation ist die Aufgabe, die Beuys mit dem erweiterten Kunstbegriff gestellt hat.
Mit Aufzeichnungen von 1961, als Beuys Professor an der Kunstakademie wird, beginnt die Chronologie dieser Sammlung. Sie setzt sich fort mit Gesprächen, die durch die politischen Auseinandersetzungen der sechziger und siebziger Jahre führen und Antworten auf seine Arbeiten geben. Mit Beuys’ Spürsinn, sich auf sein Gegenüber einzulassen, werden die Gespräche Aktion und bewahren durch ihre Lebendigkeit und Provokation ihre Gegenwart.

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Neu in der Weltbühne: Das Buch über den Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt

Martin Steinhagen: Rechter Terror. Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt
Rowohlt. 304 S. 18 €

Der Mord an Walter Lübcke markiert eine weitere Eskalationsstufe des rechten Terrorismus in Deutschland. Er ist weder als Zufall noch als Einzelfall erklärbar, sondern zeigt wie unter einem Brennglas die gegenwärtige Dynamik dieses Terrors. Denn dahinter steht eine Geschichte der Radikalisierung, die sich gut an den Biografien der Mörder von Rechts und ihren Taten zeigen lässt.
Martín Steinhagen erzählt die Geschichte des Opfers, des Täters, der Tat und beleuchtet das gesellschaftliche Klima, im dem das Attentat möglich wurde. Zugleich legt er Strategie, Taktik und Tradition des Rechtsterrorismus in Deutschland offen – und die wachsende, sich wandelnde Bedrohung von rechts. Das erste Buch über den politischen Mord an Walter Lübcke und seine Wurzeln im neuen Rechtsextremismus.

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Neu in der Weltbühne: über fehlenden Mindestabstand

Fehlender Mindestabstand. Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde
von Heike Kleffner (Herausgeberin), Matthias Meisner (Herausgeber)
Verlag Herder 2021. 352 Seiten Klappenbroschur. 22 Euro
Wie Corona-Skeptiker unsere Demokratie und Freiheit bedrohen
In den Anti-Corona-Protesten wurde deutlich, wie tief inzwischen die Skepsis gegenüber parlamentarischer Demokratie und wissenschaftlichen Erkenntnissen in ganz unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung verankert ist: Impfgegner, Klimawandelleugner, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger und Neonazis marschieren nebeneinander – ohne Abstand. Dieses Buch analysiert das Phänomen einer erschreckend breiten Allianz: von neuen und alten Feinden einer aufgeklärten Gesellschaft und des demokratischen Rechtsstaats. Dabei werden auch Entwicklungen in Frankreich, den USA oder Österreich in den Blick genommen.
Matthias Meisner und Heike Kleffner haben zahlreiche Expertinnen und Experten versammelt, die sich fundiert den einzelnen Gruppierungen und Milieus widmen, deren Vernetzung aufzeigen und vor den Auswirkungen einer antidemokratischen Welle im Gefolge der Coronakrise warnen.

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Neu in der Weltbühne: Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat


Peter Bierl: Die Revolution ist großartig. Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat. Unrast Verlag. 312 Seiten 18 €
Verlagstext:
Rosa Luxemburg ist eine Ikone der Linken, doch ihre inhaltlichen Positionen werden oft ignoriert. Diese Ambivalenz zeigte sich bereits kurz nach ihrer Ermordung, als die KPD der Märtyrerin zwar ein Denkmal errichtete, ihre Ansichten aber als »Syphilisbazillus« diffamierte. Für die SED galt, dass Luxemburg immer falsch lag und irrte, wo sie anderer Meinung war als Lenin.
Heute wird vielerorts ihr Konzept der ›revolutionären Realpolitik‹ wieder aufgegriffen oder auf ihre Imperialismustheorie verwiesen, wenn es um Strategie und Taktik, um imperiale Lebensweise oder Landgrabbing geht. Andere suchen Inspiration für einen sozialistischen Feminismus oder beziehen sich auf die ›rote Rosa‹, die die Tierquälerei beklagte. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Buch wesentliche Positionen Luxemburgs sowohl im historischen Kontext als auch hinsichtlich ihres aktuellen Gebrauchswerts diskutiert.
Einerseits war Luxemburg befangen im deterministischen Marxismus der Zweiten Internationale. Andererseits versagte sie sich jede Beteiligung an der Administration der Kapitalverwertung. Sie bestand auf einem radikalen Bruch zugunsten einer klassen- und herrschaftslosen Gesellschaft, die nur demokratisch zu erreichen sei. Von Anfang an bekämpfte sie die autoritäre Politik Lenins, setzte stattdessen auf Lern- und Selbstverständigungsprozesse in konkreten Kämpfen und verfocht eine anti- und transnationale Haltung. Das sind Elemente, auf die auch eine moderne Linke aufbauen muss.

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Wie ist das denn jetzt eigentlich?

Gestern (Montag) hat sich die Situation, in der sich die Geschäfte in der Buchhandlung Weltbühne entwickeln, zweimal wesentlich verändert.
Es galt bis gestern früh, daß Buchhandlungen in Nordrhein-Westfalen anderen Einzelhandelsbranchen gegenüber mit weniger Corona-Einschränkungen behindert waren. Daraufhin hat das Oberverwaltungsgericht alle Corona-Einschränkungen für den Einzelhandel gekippt.
Daraufhin hat die Landesregierung postwendend reagiert und neue Einschänkungen erlassen, wobei nunmehr die Einzelhandelsbranchen nicht mehr ungleich behandelt werden.

Wie läuft es jetzt also ab?
Wer zu uns in den Laden kommen will, muß sich vorher einen Termin geben lassen. Also: muß sich vor seinem kommen mit Namen anmelden. Es darf sich immer nur ein maskierter Kunde im Laden aufhalten.

Anmeldung bitte per Telefong 0203 – 375121

Das gilt für den Rest dieser Woche. Ab 29. März ist wohl wieder Lockdown wie schon mal. Dann heißt es: Die Ladentür bleibt zu, bitte anklopfen. Die Waren-Aushändigung ist dann nicht mehr im Laden, sondern VOR DER TÜR möglich.

Es ist sowieso nicht das schlechtste, die Buchhandlung Weltbühne auch als Versandbuchhandlung im Bewußtsein zu haben.

Da ist es schön, da gehen wir hin.

Unsere Emil-Adresse: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Unsere Zeiten: mo-fr 11-13 und 15-18.30 Uhr, sa 11-14 Uhr.

Übrigens: Gründonnerstag und Ostersamstag bleibt geschlossen. Das ist gut so, dann kann ich in Klausur gehen.

Neu in der Weltbühne: Über Paul Wulf

Freundeskreis Paul Wulf (Hg.): »Ich lehre euch Gedächtnis« Paul Wulf: NS-Opfer – Antifaschist – Aufklärer. Vorwort von Konstantin Wecker. Interview mit Axel Prahl.
Unrast Verlag 2021. 304 Seiten im Großformat B5. 19,80 Euro

Heimkinder und Psychiatrisierte wurden von den Nazis als ›lebensunwert‹ stigmatisiert und oftmals zwangssterilisiert. Doch in der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wurden die ihnen angetane Gewalt und ihre Bemühungen um Entschädigung jahrzehntelang missachtet.Paul Wulf, der im Zentrum dieses Buches steht, war einer der ersten, der das öffentliche Schweigen durchbrach und mit seinen Recherchen und Ausstellungen auf das Schicksal dieser vergessenen Opfer aufmerksam machte.
Paul Wulf (1921–1999), bereits mit elf Jahren in eine »Idiotenanstalt « eingewiesen, wurde 1938 selbst zwangssterilisiert. Gegen Ende des Krieges schloss er sich als 17-Jähriger einer Widerstandsgruppe an, die antifaschistische Informationen verteilte. Obwohl ein Gericht bereits wenige Jahre nach Kriegsende den NS-Beschluss aufhob, der ihm »angeborenen Schwachsinn« attestiert hatte, erhielt er erst 1979 eine Erwerbsunfähigkeitsrente – als einer von rund 400.000 Zwangssterilisierten.
Aus Anlass des 100. Geburtstags von Paul Wulf versammelt dieses Buch zahlreiche Texte und Dokumente aus den letzten Jahrzehnten, die im Zusammenhang mit und von ihm publiziert wurden. Hinzu kommen bisher unveröffentlichte Arbeiten, die aus unterschiedlichen Perspektiven das Leben und Wirken dieses Mannes nachzeichnen, der trotz aller Widerstände aus Politik und Gesellschaft lebendige Zeichen gegen das Vergessen gesetzt hat. Sie lehren uns den aufrechten Gang.

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Letzten Sonntag „Tatort“ gesehen? „Incels“ sind eine reale Gefahr.

Nicht zufällig wurde dieser Film am Vorabend des Internationalen Frauentages gesendet. Thema waren die „Incels“, eine neue, aber in Traditionen verwurzelte Variante fanatischer und militanter Frauenfeindlichkeit mit einem kaum noch berechenbaren Gewaltpotential.
Der Film schaffte Klarheit über die enge Beziehung von Frauenhass, Rassenhass und Rechtsextremismus, über konkrete Zusammenhänge – von Christchurch bis Halle, auch das Zaudern und Versagen staatlicher Stellen, wenn es gegen rechts gehen müßte, wurde zumindest angetippt.

Ein Standardwerk über Incels, dieses gern übersehene, aber nicht übersehbare Phänomen, empfehle ich.
Neu in der Weltbühne:


Veronika Kracher: Incels. Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults. Ventil-Verlag. 280 S. 16 €
Bevor Alek Minassian im April 2018 mit einem Auto in eine Menschenmenge in Toronto raste und zehn Menschen ermordete, hinterließ er auf Facebook folgende Nachricht: »The Incel rebellion has already begun! All hail the Supreme Gentleman Elliot Rodger!«. Elliot Rodger hatte 2014 auf dem Campus der Universität von Kalifornien in Santa Barbara sechs Menschen getötet und 13 weitere verletzt. Er hinterließ ein über hundert Seiten langes Manifest, in dem er seine Taten begründete: Sie seien ein Racheakt gegen Frauen, die ihm Liebe und Sex verweigert und demzufolge den Tod verdient hätten.
Dies sind nicht die einzigen explizit gegen Frauen gerichteten Attentate, die von sogenannten »Incels« verübt worden sind. »Incels« ist die Kurzform für »Involuntary Celibates« – unfreiwillig im Zölibat Lebende. Sie treffen sich in Onlineforen und auf Imageboards und lamentieren darüber, keinen Sex zu haben, obwohl dieser ein naturgegebenes männliches Grundrecht sei. Im mildesten Falle artikuliert sich ihr Denken in Depressionen und Selbstmitleid, im schlimmsten Falle in der Glorifizierung von Kindesmissbrauch, sexueller Gewalt oder dem Femizid. Incels sind jedoch keine »schwarzen Schafe« oder »Ausnahmeerscheinungen« innerhalb der kapitalistisch-patriarchalen Verhältnisse, sondern Ausdruck einer Gesellschaft, in der die Abwertung des Weiblichen an der Tagesordnung ist.
Obwohl Incels schon zahlreiche Gewalt- und Terrorakte begangen haben, wird das Phänomen gerade im deutschsprachigen Raum bisher nur sehr oberflächlich analysiert. Dieses Buch, das die Geschichte der Bewegung nachzeichnet, die Memes und Sprache der Incels erklärt, ihre Ideologie analysiert und eine sozialpsychologische Auseinandersetzung mit diesem Online-Kult anstrebt, wird diese Lücke füllen.

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Pariser Commune

Räumlich und zeitlich von geringer Ausdehnung, ist die Pariser Commune (oder: Pariser Kommune) von 1871 gleichwohl ein großes weltgeschichtliches Ereignis.
Welche Relevanz werden die Medien und ihre Macher dem 150. Jahrestag zumessen? Menchmal ist man froh, wenn sie sich raushalten.

Kompakte Information, Basiswissen in der verdienstvollen Reihe des Papyrossa-Verlags:


Florian Grams: Die Pariser Kommune. Basiswissen Politik / Geschichte / Gesellschaft / Ökonomie im PapyRossa Verlag. Pocketformat, 127 Seiten. 9,90 €
»Basiswissen« bringt in handlicher Form leicht verständliche kritische Einführungen in Grundbegriffe aus Politik, Geschichte, Gesellschaft und Ökonomie.
1871 herrschte Krieg zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich. Der französische Kaiser Napoleon III. befand sich in deutscher Gefangenschaft, deutsche Truppen standen vor Paris, und die neue französische Regierung musste Arbeiter und Arbeitslose in die Nationalgarde einreihen. Dies veränderte das Antlitz des Militärs in der Stadt, denn die Bataillone wählten ihre Offiziere. Die Regierung floh nun nach Versailles und verhandelte um Frieden. Die Bürger von Paris nahmen die Verwaltung ihrer Stadt selbst in die Hand. So begann, was als Pariser Kommune in die Geschichte einging. Unter den Augen der deutschen Belagerer und des Versailler Regimes entwickelten sich Grundzüge eines sozialistischen Gemeinwesens. Es verzichtete fast vollständig auf Repression, um sich auch in der Wahl der Mittel vom Gegner zu unterscheiden. Wohl auch aus diesem Grund konnten französische und deutsche Truppen die Kommune nach nur 72 Tagen im Blut ersticken. Vor dem historischen Hintergrund diskutiert Florian Grams auch ihre Bedeutung für heute.
Florian Grams, *1974. Studierte Geschichte und Germanistik. Doktorand an der Universität Hannover. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der Arbeiterbewegung, der Pädagogik und der Eugenik.

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Während des Lockdowns dürfen wir zwar keinen reinlassen, aber Bücher durch die Tür überreichen.
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