Verschwörungskenner, übernehmen Sie

Sehr geehrter Verschwörungs-Erkenner! Nachdem Sie in Ihren zahllosen Kommentaren in diesem Weblog darüber aufgeklärt haben, wohinter alles steckt, sollen Sie nun die Gelegenheit haben, sich nützlich zu machen. Bitte helfen Sie uns, Licht in die Sache zu bringen.
Heute vor 100 Jahren wurde Enrico Berlinguer geboren. Er war von 1972 bis 1984 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens.
In dem Namen ist der Name einer Stadt enthalten. Es fällt auf, daß in Zeitungsartikeln und Fachveröffentlichungen der Name immer so an das Zeilenende gerückt wird, daß der vollständige Name getrennt erscheint. Da steht dann immer: Enrico Berlin.
Und in der nächsten Zeile steht dann: guer.
Was bedeutet das? Ist das vielleicht ein heimliches Signal nach Ost-Berlin? Und bedeutet „guer“, daß der Honecker das nicht wissen soll?
Das Phänomen ist keineswegs einmalig. Ein anderer Generalsekretär der KPI ist auch nach einer ausländischen Stadt benannt: Palmiro Togliatti, genannt nach der Stadt Togliattigrad.

Geisterspiele

In der Krona-Krise: Mehr Geisterspiele! Nur noch Geisterspiele!
Fußballspiele ohne Zuschauer (ohne „Fans“) (Fußball vor „leeren Rängen“).
Vorschlag: Wenn schon „Geisterspiele“, dann richtig. Die Vollendung des „Geisterspiels“: nicht nur ohne Zuschauer, sondern auch ohne Spieler. Und ohne Ball. Von mir aus nur noch mit Schiedsrichter. Aber ohne Trillerpfeife.
Die Gelegenheit ist günstig. Fußball wird abgeschafft.
Das war ja vielleicht mal ganz nett. Aber das, was draus geworden ist, muß nicht erhalten werden. Zumindest der Profi-Fußball.
Amateur-Fußball, höchstens bis zur Landesliga, könnte man ja vielleicht noch zulassen.
Doch besser wär‘s, wenn nur noch Frauen Fußball spielen dürfen.

Der Pudding im Wandel der Zeiten

Letztens habe ich bei Edeka gesehen: Es gibt noch Puddingpulver!
Puddingpulver, kennen Sie das? Es gibt immer noch die kleinen Tüten mit dem Pulver da drin. Während der Wirtschaftswunderzeit teilten sich die Marken Reese und Doktor Oetker das Monopol. Auf der Reesepuddingtüre war ein Gutschein für einen Pfennig aufgdruckt, einzulösen gegen bar an der Ladenkasse (wenn man 50 Gutscheine beeinanderhatte – da mußte man viel Pudding essen, um zu Geld zu kommen). Auf den Tütchen mit Backpulver und denen für Vanillezucker war ein Gutschein über einen halben Pfennig.
Auwm Steinbart-Gymnsium in der Mittelstufe hatten wir einen Sportlehrer, der hieß Rehse, genannt „Pudding“ „Bei wem habt ihr Sport?“ – „Beim Pudding.“ Das war so‘n Möchtegern-Playboy. Immer wenn der über den Schulhof ging, tönte es aus allen Richtungen: „Pudding!“ „Pudding!“
1962 kam ein neues Pudding-Gefühl ins Werbefernsehen, das war der Saroma-Pudding. Das war ein Instant-Pudding. Da mußte man nur das Pulver in die Milch schütten und umrühren – und fertig war der Pudding. Der kam zur selben Zeit auf wie Nesquick.
Die Kinder mochten den Saroma-Pudding, aus Geschmacksgründen. Die Hausfrauen lehnten den Saroma-Pudding einhellig ab, aber mehr aus ethischen Gründen. Denn: einfach bloß umrühren ist doch keine Kunst, das kann ja jeder. Inzwischen kann jeder fertigen Pudding im Supermarkt kriegen. Wenn wir früher nach Holland gefahren sind, haben wir nicht nur Tabak, Tee, Kaffee, Rizla und Mascotte geholt, sondern auch Vla (in Glasflaschen!) und auch Pindakaas, chinesische Gewörtze – und überhaupt.
Für wen wird Puddingpulver noch hergestellt? Das beschränkt sich doch auf eine Generation, die noch Wert darauf legt, daß Weiterlesen

Was ist DAS?

KlavierFeuerwehr

Ein Feuerwehrklavier.

In Ermangelung eines „Martinshorns“ wird aus Ersparnisgründen ein im Löschzug mitfahrender Pianist das „Sondersignal“ (§ 55 StVZO) intonieren.
Tatuetatue
Witterungseinflüsse können zu Verstimmungen führen, so daß die „reine Quart“ (vorgeschrieben nach DIN 14610) sich ins Reich der Illusion verzieht.