Ein hübscher Katalog

Eigens zur Libertären Medienmesse (im August in Bochum) erschien dieser Sonderkatalog:

Es sind noch einige Exemplare übriggeblieben.
Wer will den Katalog haben? Der respective die soll sich melden und kriegt ein Stück.
Man kann natürlich fragen: Wieso? Das Angebot des Fliegenden Koffers ist doch auf der Homepage der Buchhandlung Weltbühne übersichtlich aufgelistet und wird dort ständig aktualisiert.
Ja.
Aber es gibt ja auch Leute, die Kataloge dieser Art sammeln, weil sie sie – zurecht – als literarische (um nicht zu sagen: künstlerische) Zeugnisse einschätzen. Die Tradition der Kataloge aus meinem Hause reicht auch weit zurück in eine Zeit, als es Internet-Informationen über subversive Kunst noch gar nicht gab. Außerdem sind da mehr Bilder drin.
Um Rückporto (mindestens 1,50 €) wird gebeten. Wer mehr springen läßt, hat wohl den Appell zum Erhalt der Buchhandlung Weltbühne gelesen und findet dort die Kontonummer, wohin er das „Rückporto“ überweisen kann.

Im „Fliegenden Koffer“ sind Arbeiten von Künstlern und Autoren aus meinem persönlichen Umfeld angeboten. Wir stecken unter einer Decke und empfehlen uns gegenseitig, weil wir viel voneinander halten.
Wieso „Fliegender Koffer“?
Zu Lesungen, Vorträgen und Vorstellungen des „Philosophischen Kabaretts“ pflege ich einen Koffer voll mit meinen verkäuflichen Arbeiten (Bücher, CDs, DVDs, Metzger et al) mitzunehmen und kündige an, daß dieser Koffer fliegen kann, aber nur dann, wenn er restlos leergekauft ist. Dann nämlich erhebt er sich wie von Geisterhand ca. 2 Meter hoch in die Lüfte.
Bisher war ich leider noch nie gezwungen, den Beweis für dieses metaphysische Versprechen anzutreten.

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