2 Kommentare zu „Wahl in Anhalt“

  1. Allgemeines zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Max Horkheimer, paraphrasiert: „Wer nicht von der bürgerlichen Mitte reden will, sollte auch von der AfD schweigen“. Überdies: Die Fokussierung alleine auf Wähler und Parteien verengt den Blick („Politizismus“). Und: In den westlichen Bundesländern wurden jahrzehntelang jene Parteien mit Inhalten gewählt, für die es rechte ‚Alternativen‘ gar nicht brauchte (vgl. etwa Reinhard Kühnl: Die NPD…, 1969).

  2. Auch jetzt, nach den wenig überraschenden Wahlerfolgen der „AfD“ in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, besteht für Linke kein Anlass, gegenüber der bürgerlichen Mitte in den „Tamagotschi“-Care-Modus zu wechseln. Als gäbe es nicht schon ausreichend Anhaltspunkte für eine solche Warnung, genügt aktuell der Blick auf den Ort Heidenau in Sachsen, wo der Stadtrat den Antrag von „CDU“ und „AfD“ absegnete, keine „Stolpersteine“ mehr verlegen zu lassen.

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