Emma verschwindet

Die Zeitschrift Emma stellt ihr Erscheinen ein. Eine Ausgabe wird noch kommen und danach – nach dem Stand der Dinge – keine mehr.
In der WAZ von gestern kommentierte Birgitta Stauber unter der Überschrift „Alice Schwarzer, alte weiße Frau“:
„Es ist nicht (nur) die sinkende Auflage. Es steckt offenbar eine gewisse Unlust dahinter. (…) Alice Schwarzer schwang mit einer pauschalisierenden Keule um sich. (…) Das Leid von Menschen, die sich nicht eindeutig zuordnen können in der zweigeschlechtlichen Welt, spielt in ihren Kampagnen keine Rolle. Dass ihr Bild von Feminismus überholt ist, dass auch der Blick auf andere diskriminierte Gruppen dazugehört, ist an Schwarzer vorbeigegangen. Spätestens als Rechtsextreme ihr applaudierten, hätte sie von ihrem Kurs abbiegen müssen. Doch sie lief mit ihrem Beton-Feminismus aus den 70er Jahren direkt in die Sackgasse. Damit ist das einstige Idol gescheitert, am Starrsinn einer alten weißen Frau.“
Dazu das „Zitat des Tages“: „Meine Gegnerinnen waren und sind linke Feministinnen“. Alice schwarzer im interview mit der „Zeit“.

Im heutigen Leserbriefteil: Der Kommentar von Birgitta Stauber trifft auf viel Zustimmung und auf viel Empörung.
Leserinnen distanzieren sich scharf von Alice Schwarzer. Hingegen schütten Herren, die schon gelegentich mit konservativen Statements aufgefallen sind wie der Herr B(r)atkowski und der unsägliche Martin W. Achtel Lobeshymnen über die Verkünderin des stressigen 70er-Jahre-Feminismus aus.

Eine „gewisse Unlust“ war von Anfang an Treibkraft für das Presseorgan Emma, besser gesagt: Unlust zu verkünden und zu verbreiten. Darauf aufmerksam zu machen habe ich beizeiten als Aufgabe gesehen und mich dazu – dagegen – zu stellen, und so entstand mein erstes Buch „Jedes Schulmädchen weiß es – Gedankengänge zur Sexualität und Emanziption“, 1979 im Otz-Verlag erschienen (64 S. Paperback).
Anlass war eine von Emma angestoßene juristische Kampagne gegen Nacktbilder in Illustrierten. Es galt, herauszuarbeiten, daß der Emma-Feminismus das Rollback gegen die Liberalisierung der öffentlichen Moral betrieb und die Frauenbewegung aus dem linken Kontext, in dem sie entstanden war, herauszulösen (nach rechts umzulenken).

In einem Buch, das vor 50 Jahren erschien, stimmt manches so nicht mehr, das ist unvermeidlich. Die Optik (Erscheinungsbild) offenbart die noch nicht weitentwickelte Vervielfältigungstechnuk als auch die Phantasie, damit umzugehen. Bei allen möglichen Einwendungen: Als Zeitdokument leistet dieses Werk doch was!
Das Buch war damals wirklich ein Renner. Die Druckauflage war optimistisch. Es gibt also noch Restbestände.
Das Buch hat die ISB-Nummer 978-3-935673-01-3 und ist im Buchhanel erhältlich. Preis: 6 €.
Auch bestellbar bei Amazon (auf dieser Seite ganz unten anklicken).
Oder bei mir direkt: loeven@buchhandlung-weltbuehne.de

Lasst es Euch nicht verdießen!

Endlich wieder was zum Lachen: Der Karikaturenkalender

In der Broschürenreihe der Situationspresse NEUE-FLUG-FLUX-BLATT-ZEITUNG ist als Nummer 6 neu erschienen:
Helmut Loeven: Karikaturenkalender. Sehr richtig.

56 Karikaturen auf 48 Seiten DIN-A5 geheftet.
Jedes Exemplar ist signiert.
In der Buchhandlung Weltbühne für 5 €.
Im Versand: 6 €
bestellen bei situationspresse@gmx.de

Charakteristisch sind die Dialoge aus dem Off.

Das ist zwar ein Kalender, hat aber gar nichts Kalendarisches.

Wenn Sie wissen wollen, was der Mann mit Glatze dem Mann mit Hut sagt, müssen Sie dieses Druckwerk bestellen.

Sie helfen dadurch auch mit, daß DER METZGER weiter erscheinen kann.

Die August-Aktion: Mehr Bücher und mehr Strom

Die August-Aktion der Buchhandlung Weltbühne.
Mit diesen vier Titeln hat es eine besondere Bewandnis.
Für jedes Buch, das bis zum 31. August 2026 im Rahmen dieser Aktion bestellt wird, werden 2 Euro abgezweigt für KarEn. Dieser Verein fördert den Bau von Anlageen zur Nutzung der Solarenergie in Kuba!

Um diese Bücher geht es:

Lothar Röse: No future! oder Vom Gesang des Türmers.
Situationspresse 2017. 174 Seiten. 18 Euro.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sieht sich der Verfasser verstärkt mit immer beunruhigendere Gestalt annehmenden, dabei inzwischen zum Alltag gehörigen Phänomenen wie Globalisierung und Terror oder Digitalisierung und Postmoderne konfrontiert und versucht sich – hier u.a. in Form einiger METZGER-Essays – seinen Reim darauf zu machen, ohne sich dabei so recht vorstellen zu können, wie das alles überhaupt noch gutgehen soll; daß im vorigen Jahrhundert zwischenzeitlich die (Idee einer) Geschichte kurzerhand für an ihr Ende gekommen erklärt worden ist, trug dann auch eigentlich weder zur Aufklärung noch zur Beruhigung bei.
Bisher wenigstens war es immer so, daß, wenn einen Deutschen so recht die Sorge umtrieb und er also in echten Schwierigkeiten steckte, er unweigerlich irgendwann auf seinen Faust kam. So erhellend und gewinnbringend es auch sein mochte, notfalls sich in einer großen Überlieferung aufgehoben fühlen zu können, so bewahrt diese am Ende möglicherweise nicht vor der ernüchternden Erkenntnis, nachher „so klug als wie zuvor“ dazustehen – jedoch nicht ohne dabei die Gelegenheit zu bieten, dennoch um den einen oder anderen Gedanken bereichert zu werden.

Lothar Röse: Spiel ohne Grenzen. Beiträge zum Problem der Freiheit. Situationspresse 2023.
280 S. Pb. 28 €
Die „Nachspielzeit zur regulären Neuzeit“ ist inzwischen abgelaufen; wir leben im „Zeitalter des Epilogs“ mit der vorherrschenden „Haltung von Endverbrauchern“. Die Moderne war schon längst nicht mehr modern, und Fragen zur Postmoderne oder zur Globalisierung sind unterdessen – auch von der Realität – so überholt, daß es fast müßig erscheint, sich von ihrer Beantwortung noch etwas zu versprechen. Wenn auch prinzipiell noch offen ist, was nach dem ›Theater der Moderne‹ in der nächsten Saison auf dem Spielplan stehen wird, so sprechen doch unverkennbare Anzeichen dafür, daß einige Aufführungen, sofern sie sich denn auf die »geistige Situation der Zeit« einlassen, einen großen Zorn auf die (Welt-)Bühne bringen, während andere den Rückzug in eine neue Innerlichkeit, gleichsam ein digitales Biedermeier inszenieren werden.
Rasend entwickeln sich die Mittel (der Technik), die, wenn sie sich darüber nicht selbst zum Zweck geworden sind, sich immer verdächtig dem Arkanum der Macht fügen. Zu den ersten Opfern der großen Verwirrung gehören sowohl der Begriff als auch die Sache der Freiheit, die den Falschen in die Hände gefallen, gar zum Unwort geworden ist, so als sei alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist oder als erschöpfe sie sich in der bloßen Abwesenheit von Zwang.
Statt also auf gnädige Besserung zu hoffen, tut nach wie vor die gründliche Auseinandersetzung mit dem not, was an Zeichen und Symptomen allenthalben wahrnehmbar ist: „Die Kritik bleibt nunmehr Bedingung dessen, was werden könnte, aber … ihre wahre Aufgabe ist, den Sachen nahe zu kommen und zu sagen, was ist.“ Mehr nicht.
Was der Klappentext vornehm verschweigt: Auf diesen Seiten ist viel zu erfahren über Wesen und Geschichte der USA, und ich behaupte, daß es zum besten und kenntnisreichsten gehört, was in den letzten Jahren zum Thema veröffentlicht wurde.
Der größte Abschnitt dieses Buches ist der Geschichte der Außenpolitik der USA – seit ihrem Eintritt in die Weltpolitik – gewidmet. Trump, als Poltergeist wahrnehmbar, ist ebenso wahrnehmbar als logische Fortführung US-amerikanischer Machtpolitik.
Der zitierte Klappentext hat unüberhörbar einen pessimistischen Unterton. Dieser Pessimismus ist produktiv, wenn man sich davon nicht anstecken, sondern informieren läßt.

chlada-verwirrung-coverMarvin Chlada: Die schöne Verwirrung des Lebens – Gedichte & Cut-Ups. Situationspresse 2013. 80 S. einige Abbildungen. Paperback. 12,50 €.
Die Legende von Jack Daniel, Sleaze Rock Poetry, Cut-Ups, Collagen, Epitaphe auf Johnny Thunders, Allen Ginsberg und Charles Bukowski sowie eine kurze Antwort auf die rätselhafte Frage, was DIE ÄRZTE mit der süßen Gwendoline tatsächlich getrieben haben.
Verstreutes und Vergessenes aus 25 Jahren Wortarbeit in einem Band, erschienen in einem der dienstältesten Verlage der deutschen Alternativ- und Undergroundpresse. Dazu ein Strauß frischer Notizen zur Läuterung und Orientierung: Was nutzt der beste Film in Worten, wenn man im falschen Kino hockt?
Marvin Chlada, Sozialwissenschaftler, Autor und Musiker, Pendler zwischen Schwaben, Kalabrien und Ruhrgebiet. Zahlreiche Publikationen zur Popkritik, Medien- und Gesellschaftstheorie.

Werner Muth: Glückseligkeit und wildes Herz. Gedichte. Mit einem Vorwort von Tom Liwa. Situationspresse 2019. 108 Seiten. 15 €
Im Vorwort von Tom Liwa: „Es ist Zeitzeugnis, aber auch Traumland und neverending story, ein Leben, das sich narrativ fortschreibt, um dann am Frühstückstisch zu erscheinen, als wäre nichts geschehen.“
Zitat:
„Der Lärm da draußen / Macht Stille subversiv, / Als wär es ein Verbrechen, / Wenn ich nur einen Tag verschlief. / Ich spiel nicht mehr das Lustobjekt / Für jeden Besserwisser. / Ich bin ein stilles Wasser, / Versteckt im Landesinnern.“
„Glückseligkeit“ (im Titel) deutet auf die Beat-Tradition hin.
Daß die Texte in diesem Buch nachts geschrieben wurden, behaupte ich, weil ich es weiß.

Wie geht das vonstatten?
Bestellen Sie eines dieser vier Bücher (oder zwei, oder drei, oder alle vier) dort:
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
Betreff:August-Aktion.

Geliefert wird mit Vorkasse zuzüglich Porto.
Für jedes einzelne Stück aus dieser Liste werden 2 Euro für KarEn abgezweigt.
Die Aktion endet am 31. August.

Wagenknecht: Letzes Gefecht?

Der (unaufhaltsame?) Abstieg der Wagenknecht-Partei („BSW“) in die Bedeutungslesigkeit soll nun doch aufgehalten werden. Ausgerechnet durch ein Arrangement mit der AfD.
Die (einstmals seriöse) Berliner Zeitung bereitete die Bühne.

In dem Brief, der nicht von Sahra Wagenknecht selbst unterschrieben wurde, werden Gemeinsamkeiten und nuanielle Unterschiede aufgezählt:

„Sehr geehrte Frau Dr. Weidel, sehr geehrter Herr Chrupalla,
Deutschland geht es schlecht, Friedrich Merz ist zurecht der unbeliebteste Regierungschef der Welt und die Alternative für Deutschland (AfD) ist im Aufwind.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat die ‚Brandmauer‘ gegenüber der AfD von Beginn an kritisiert. Sie ist undemokratisch und löst keine Probleme. […]
Zwischen unseren Parteien gibt es wesentliche Unterschiede. Doch wir würden bei einem nachträglichen Einzug in den Bundestag durch eine zwingend gebotene Neuauszählung, die Sie unterstützt haben, Untersuchungsausschüsse zur Nord-Stream-Sprengung, zur Corona-Zeit oder zu den Maskendeals von Jens Spahn (CDU) ermöglichen.
Wir entscheiden grundsätzlich immer in der Sache und nicht danach, wer in den Parlamenten die Anträge stellt. Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ist unser Wahlziel die Abwahl der Amtsinhaber und ihre Ersetzung durch überparteiliche Ministerpräsidenten, die in den Landtagen mit wechselnden Mehrheiten unter Einbindung der AfD regieren. […]
Leider verkommt der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) zunehmend zu einem propagandistischen Staatsfunk. Was der ÖRR und die großen Talkshows nicht mehr leisten, wollen wir daher selbst in die Hand nehmen. Wir wollen eine kontroverse Debatte auf einem großen Marktplatz im Osten der Republik zwischen den bekanntesten Gesichtern zweier Parteien, die aus unterschiedlichen Gründen vom Mainstream bekämpft werden: Sie, Alice Weidel, gegen Sahra Wagenknecht. Sie, Alice Weidel, gegen Sahra Wagenknecht.
Eine solche Debatte würde es ermöglichen, die politische Debatte mit zwei Frauen, die Hallen und Marktplätze füllen, wieder in die Mitte der Gesellschaft zu holen und sie jenseits der bekannten Wahlformate zu führen, in denen unsere Spitzenkandidaten in den Ländern aufeinandertreffen.
Wir sind der Meinung, dass die Zustimmung der AfD zur Hochrüstungspolitik der Bundesregierung und ihre enge Verbundenheit zu US-Präsident Donald Trump nicht im deutschen Interesse liegen. Das BSW fordert die Rückkehr zu russischem Öl und Gas, will aber auch die Abzocke der Mineralölkonzerne beenden.
Wir sagen: Dreht Nord Stream wieder auf, damit wir nicht länger von Trump erpressbar sind! Wir wollen Milliardäre und extrem hohe Erbschaften angemessen besteuern, die AfD lehnt dies ab. Das BSW will die Migration reduzieren und Gewalttäter konsequent abschieben, da Deutschland überfordert ist. […]
All dies sind Gründe, mit offenem Visier zu debattieren und die Positionen von AfD und BSW in der Öffentlichkeit zu klären.
Wir schlagen Ihnen daher vor, unsere Wahlkampfbühnen im September für diese Debatte zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel mit je einer Veranstaltung in Magdeburg und Schwerin – zwei Duelle mit Hin- und Rückspiel. Um einen fairen Ablauf zu gewährleisten, werden wir uns auf gemeinsame Spielregeln verständigen.
Wir sehen Ihrer Antwort mit Spannung entgegen.
Mit freundlichen Grüßen
Fabio De Masi (Parteivorsitzender), Amira Mohamed Ali (Parteivorsitzende), Oliver Ruhnert (Generalsekretär)“

Das BSW hält sich also immer noch an der Schnapsidee einer Neuauszählung der letzten Bundestagswahl fest.

In der TAZ kommentierte Daniel Bax:
„BSW-Brief an die AfD. Bündnis Sahra Weidelknecht
Die Wagenknecht-Partei knüpft ihr politisches Überleben an die AfD. Ein verzweifelter und gefährlicher Schrei nach Aufmerksamkeit vor den Ostwahlen.
D er Brief, den das Bündnis Sahra Wagenknecht an die AfD geschickt hat, ist ein Dokument der Verzweiflung. Das BSW schlägt gemeinsame, als „Debatten“ getarnte Wahlkampfveranstaltungen von AfD-Chefin Alice Weidel und Sahra Wagenknecht vor. Das BSW bettelt um Aufmerksamkeit, um es bei den drei Landtagswahlen im Herbst noch über die Fünfprozenthürde zu schaffen. Dafür ist der Retortenpartei jedes Mittel recht.
Inhaltlich ist der Brief keine Überraschung. Sahra Wagenknecht lehnt die „Brandmauer“ gegen die AfD schon lange ab, schon Ende 2024 traf sie sich mit Weidel zum „Duell“ bei Springers „Welt TV“. Damals saßen sie und ihre Leute noch im Bundestag und stimmten dort bei der berüchtigten, von Friedrich Merz provozierten Migrationsabstimmung im Januar 2025 gemeinsam mit Abgeordneten von AfD, Union und FDP. Ein Tabubruch, der zeigte, wie weit man zu gehen bereit war.
Zu Wagenknechts politischen Vorbildern gehört die Fünf-Sterne-Bewegung, die 2018 mit der rechtsextremen Lega Nord in Italien eine Regierung bildete. Die politische Landschaft umzupflügen und maximales Chaos zu stiften, das war und ist ihr Ziel: Wagenknecht ist eine Meisterin der Disruption. Deshalb hätte sie es gern gesehen, wenn das BSW in Brandenburg im November 2025 im Bundesrat seinen Einfluss geltend gemacht hätte, um den neuen Rundfunkstaatsvertrag zu verhindern, indem Brandenburg sein Veto einlegt. Doch am Streit darüber zerbrach dort zuerst die Koalition des BSW mit der SPD und anschließend ihre Landespartei.“


Bitte bestellen Sie die verdienstvolle V oltaire-Flugschrift (5 € incl. Porto), damit Sie alles schon vorher gewußt haben.

Nur diese Woche: Diese zwei Bücher für zusammen 10 €

Diese beiden Bücher:

Helmut Loeven: Streiten Sie nicht mit einem Deutschen, wenn Sie müde sind. 21 Polemiken. Situationspresse 2001. 128 S. Pb.
Und Helmut Loeven: Die Vegetarier von heute sind die Kannibalen von morgen. Das philosophische Kabarett. Sie können Gedanken lesen.177 Glossen. Situationspresse 2003. 192 S. Pb.

Statt zusammen 22 € plus Porto:

für 10 € portofrei!
Das sind 54,55 % Rabatt.

„Manchmal wundere ich mich selbst über manches, was ich vor so langer Zeit geschrieben habe. Aber schön war’s doch.“
Und schön auch für Sie!

Wie geht das?
Diese Sonder-Kondition gilt für jede Bestellung, die in der Woche vom 16. bis 22. März 2026 aufgegeben wird,.
Wie bestellen?

Entweder in der Buchhandlung Weltbühne abholen

oder per E-mail bestellen
loeven@buchhandlung-weltbuehne.de
und gleichzeitig 10 € überweisen auf das Konto
Helmut Reiner Loeven IBAN DE90 3601 0043 0221 7334 35
oder Rechnung abwarten

oder per Brief Buchhandlung Weltbühne Helmut Loeven, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisbburg.
Hier geht auch: V-Scheck oder gültige Briefmarken für zusammen 10 € beilegen.


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Die schönsten Neujahrskarten von der ganzen Welt

Die schönsten Neujahrskarten von der ganzen Welt haben wir.
Und wir geben sie Euch weiter, damit Ihr sie weitergeben könnt.

In diesen Tagen sind 8 neue Motive in der Serie der SITUATIONSPOSTKARTEN erschienen. Sie können in der Buchhandlung Weltbühne gekauft bzw. im Versand bestellt werden (je 1 €, im Versand zzgl. Porto):
Buchhandlung Weltbühne
Gneisenaustraße 226
47057 Duisburg
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Emma Goldmann (SPK 183)

Georg Büchner
(SPK 184)

Heinrich Heine
(SPK 186)

Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht GEGEN DEN KRIEG
(SPK 187)

Bertolt Brecht Lebenskunst
(SPK 189)

Tucholsky
(SPK 190)

Selbstbewußtsein oder Nation
(SPK 191)

Young Girl Rear View
(SPK 195)

In unserem Postkarten-Katalog sind noch mehr Motive zu sehen.

Das sensationelle Angebot, wenn es schneller gehen soll:
WIR schicken FÜR SIE den Kartengruß AN WEN SIE WOLLEN !
Senden Sie uns per E-mail (situationspresse@gmx.de):
Neujahrsgruß von (Ihr Name) an (Name & Adresse) – Postkartenmotiv Nr. …
Bitte überweisen Sie für diesen Service pro Auftrag 2,95 € oder mehr (Auslandsempfänge: 3,50 € oder mehr) auf dieses Konto:
SITUATIONISTISCHER STUDENTENBUND e.V.
IBAN DE76 3601 0043 0403 9564 32
BIC PBNKDEFF
Kennwort: Neujahrsgruß von …
Sie helfen auf diese Weise, daß DER METZGER weiter erscheinen kann.
Spenden sind nicht steuerlich absetzbar, weil dieser Club nicht gemeinnützig, sondern aufrührerisch ist.

Der November ist kein Grund sich zu grämen

Lassen Sie sich von den unlustigen Kommentaren, die den Monat November Jahr um Jahr einhüllen, nicht einhüllen!
Der November 2019 beispielsweise war voller Dinge, die der Bemerkung wert sind – wie alle Novembere seither und viele Novembere vorher.

NOVEMBER ist der Titel einer Veröffentlichung aus der Situationspresse in der Serie Neue FlugFluxBlattZeitung.
(Helmut Loeven: November. Situationspresse 2019, 40 S. Geheftet mit zahlreichen Abbildungenb, 5 €. ISBN 978-3-935673-47-1).
Es handelt sich – gewissermaßen – um ein Journal, also eine chronologische Reihe von Notaten, kommentiert durch zahlreiche Abbildungen (Fotos, Zeichnungen, Collagen, Typografien) – Erlebnisse, Erinnerungen, Marginalien, Reflexionen, deren einziges gemeinsames Kriterium eine scheinbar willkürliche Zeiteinheit ist, thematisch aber in alle Richtungen ausschweift.
November-Girl ist auch dabei.

Literatur UND Bildende Kunst in EINEM Dingen vereinigt.
Man mag sich an die gute alte Flugschriften- beziehungsweise Broschüren-Tradition, die namentlich in der Situationspresse gepflegt wurde, erinnert fühlen.

Bitte bestellen Sie das Heft, damit Ihnen dieser November mehr Freude macht.
5 € portofreie Lieferung.
Hier möglich:
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Sie können natürlich auch bei der Bezahlung der Rechnung den Betrag erhöhen..
Oder, wenn Sie das Heft schon haben oder nicht haben wollen, können Sie trotzdem 5 Euro überweisen als Spende für dieses Weblog.
Spendenkonto: Situationistischer Studentenbund e.V.

IBAN DE76 3601 0043 0403 9564 32
Oder, wenn Sie jemanden besonders gut oder überhaupt nicht leiden können, können Sie uns anweisen, derjenigen Person in Ihrem Namen das Heft zu schicken. Dann aber zuzüglich Versandkosten.
NOVEMBRIEREN SIE MIT!

Barbara ist doch keine Änderungsschneiderei!


Barbara ist keine Änderungsschneiderei, sondern Namensgeberin dieses Buches:
Helmut Loeven: Barbara lächelt. Wirklich wahre Geschichten, die tatsächlich passiert sind. Trikont Verlag 2017. 76 Seiten. 10 €

21 Kurzgeschichten,
unglaubliche Geschichten, Glaub-ich-nicht-Geschichten, Kriminalgeschichten, Was-soll-man-dazu-sagen-Geschichten, Liebesgeschichten, Frauengeschichten
dazu drei Gedichte, einige Abbildungen
und ein Anhang: Theater des Schreckens: 8 Szenen, die man im Stadttheater nicht sehen will.

Barbara ist plötzlich in der Stadt; Der Bus, der auf keiner Linie fährt und die Haltestelle, wo nie ein Bus hält; Das Videogerät, das gar nicht verloren war und Joschka Fischer kommt zum Essen; Mit einem Teller voll Spargel im Stradttheater; Striptease für die Altkleidersammlung; Das Restaurant ohne Beleuchtung und ohne Bedienung; Jagdszenen im Getreidespeicher; Frauke und das Nachtleben. Und der Charme des Stadtteils Kasslerfeld. Das alles ist wirklich passiert – und Barbara lächelt.

Dieses Buch ist ideal als Geschenk. Denn es ist nicht teuer (jeder kann es sich leisten). Es ist dünn, daher leicht zu transportieren, und es belastet den Beschenkten kaum.

Kaufen sie dieses Buch beim Autor (also bei mir).
Holen Sie es in der Buchhandlung Weltbühne ab (für 10 €)
(Gneisenaustraße 226 in Duisburg-Neudorf)
oder bestellen Sie es im Versand (zuzüglich 2 € Versandkosten)
(bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de)
Auf Wunsch signiert (gegen eine Spende von 1 € oder mehr für Kuba).

Spiel ohne Grenzen. Das Buch von Lothar Röse

Auf dieses Buch wurde hier schon ausführlich hingewiesen. Es hat an Aktualität in den anderthalb Jahren nach dem Erscheinen nicht eingebüßt, sondern zugenommen.

Lothar Röse: Spiel ohne Grenzen. Beiträge zum Problem der Freiheit. Situationspresse 2023. 280 S. Pb. Mit Abbildungen und Tabellen.
Das sagt der Klappentext:
Die „Nachspielzeit zur regulären Neuzeit“ ist inzwischen abgelaufen; wir leben im „Zeitalter des Epilogs“ mit der vorherrschenden „Haltung von Endverbrauchern“. Die Moderne war schon längst nicht mehr modern, und Fragen zur Postmoderne oder zur Globalisierung sind unterdessen – auch von der Realität – so überholt, daß es fast müßig erscheint, sich von ihrer Beantwortung noch etwas zu versprechen. Wenn auch prinzipiell noch offen ist, was nach dem ›Theater der Moderne‹ in der nächsten Saison auf dem Spielplan stehen wird, so sprechen doch unverkennbare Anzeichen dafür, daß einige Aufführungen, sofern sie sich denn auf die »geistige Situation der Zeit« einlassen, einen großen Zorn auf die (Welt-)Bühne bringen, während andere den Rückzug in eine neue Innerlichkeit, gleichsam ein digitales Biedermeier inszenieren werden.
Rasend entwickeln sich die Mittel (der Technik), die, wenn sie sich darüber nicht selbst zum Zweck geworden sind, sich immer verdächtig dem Arkanum der Macht fügen. Zu den ersten Opfern der großen Verwirrung gehören sowohl der Begriff als auch die Sache der Freiheit, die den Falschen in die Hände gefallen, gar zum Unwort geworden ist, so als sei alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist oder als erschöpfe sie sich in der bloßen Abwesenheit von Zwang.
Statt also auf gnädige Besserung zu hoffen, tut nach wie vor die gründliche Auseinandersetzung mit dem not, was an Zeichen und Symptomen allenthalben wahrnehmbar ist: „Die Kritik bleibt nunmehr Bedingung dessen, was werden könnte, aber … ihre wahre Aufgabe ist, den Sachen nahe zu kommen und zu sagen, was ist.“ Mehr nicht.

Was der Klappentext vornehm verschweigt: Auf diesen Seiten ist viel zu erfahren über Wesen und Geschichte der USA, und ich behaupte, daß es zum besten und kenntnisreichsten gehört, was in den letzten Jahren zum Thema veröffentlicht wurde.
Der größte Abschnitt dieses Buches ist der Geschichte der Außenpolitik der USA – seit ihrem Eintritt in die Weltpolitik – gewidmet. Trump, als Poltergeist wahrnehmbar, ist ebenso wahrnehmbar als logische Fortführung US-amerikanischer Machtpolitik.

Der zitierte Klappentext hat unüberhörbar einen pessimistischen Unterton. Dieser Pessimismus ist produktiv, wenn man sich davon nicht anstecken, sondern informieren läßt.

Lothar Röse: Spiel ohne Grenzen. Beiträge zum Problem der Freiheit. Situationspresse 2023.
280 S. Pb. 28 €
ISBN 978-3-935673-51-8
Überall im Buchhandel und sogar am Amazonas zu besorgen – oder am besten in der Buchhandlung Weltbühne (im Laden oder per Post)
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf). 0203-375121
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Der November ist ein Grund zur Freude

Lassen Sie sich von den unlustigen Kommentaren, die den Monat November Jahr um Jahr einhüllen, nicht einhüllen!
Der November 2019 beispielsweise war voller Dinge, die der Bemerkung wert sind – wie alle Novembere seither und viele Novembere vorher.

Der November 2019 war seine Darstellung wert.
NOVEMBER ist der Titel einer Veröffentlichung aus der Situationspresse in der Serie Neue FlugFluxBlattZeitung.
(Helmut Loeven: November. Situationspresse 2019, 40 S. Geheftet mit zahlreichen Abbildungenb, 5 €. ISBN 978-3-935673-47-1).
Es handelt sich – gewissermaßen – um ein Journal, also eine chronologische Reihe von Notaten, kommentiert durch zahlreiche Abbildungen (Fotos, Zeichnungen, Collagen, Typografien) – Erlebnisse, Erinnerungen, Marginalien, Reflexionen, deren einziges gemeinsames Kriterium eine scheinbar willkürliche Zeiteinheit ist, thematisch aber in alle Richtungen ausschweift.
November-Girl ist auch dabei.

Literatur UND Bildende Kunst in EINEM Dingen vereinigt.
Man mag sich an die gute alte Flugschriften- beziehungsweise Broschüren-Tradition, die namentlich in der Situationspresse gepflegt wurde, erinnert fühlen.

Bitte bestellen Sie das Heft, damit Ihnen dieser November mehr Freude macht.
5 € portofreie Lieferung.
Hier möglich:
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
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Erledigt

Neu in der Reihe:
Die neuen V oltaire Flugschriften:
Sahra Wagenknecht – eine Erledigung
40 Seiten Broschüre Din A 5
In der Buchhandlung Weltbühne (für 4 €) oder per Post (füt 5 € gegen Rechnung).
Gesammelte Glossen und Kommentare, die in der Zeit von 2021 bis 2024 in DER METZGER bzw. im Blog Amore e rabbia erschienen sind.

„Wenn man die Wahl hat zwischen einem Sozialismus der dummen Kerls, wie er der ehemaligen Frau Wagenknecht vorzuschweben scheint, oder der Kanzel-Kultur der wocken Haarzähler und Erbsenspalter, bleibt nur noch die dritte Möglichkeit: die Große Verweigerung.“

„Sahra Wagenknecht will Leuten gefallen, die mir nicht gefallen.
Sahra Wagenknecht macht das runter, wofür ich ein Leben lang gerade gestanden habe,
‚selbstgerecht‘ wie ich bin.
Sahra Wagenknecht gefällt den Leuten, denen ich nicht gefallen will.“

Spiel ohne Grenzen

Wer gute Bücher verlegt, die denen, die sie lesen, viel Bereitschaft zum Mitdenken abverlangen, liebt den Wagemut.
Dieses Buch bereitet seinen Leserinnen und Lesern die Freude am Mitdenken:
Was zu erwarten ist?
Das sagt der Klappentext:
Die „Nachspielzeit zur regulären Neuzeit“ ist inzwischen abgelaufen; wir leben im „Zeitalter des Epilogs“ mit der vorherrschenden „Haltung von Endverbrauchern“. Die Moderne war schon längst nicht mehr modern, und Fragen zur Postmoderne oder zur Globalisierung sind unterdessen – auch von der Realität – so überholt, daß es fast müßig erscheint, sich von ihrer Beantwortung noch etwas zu versprechen. Wenn auch prinzipiell noch offen ist, was nach dem ›Theater der Moderne‹ in der nächsten Saison auf dem Spielplan stehen wird, so sprechen doch unverkennbare Anzeichen dafür, daß einige Aufführungen, sofern sie sich denn auf die »geistige Situation der Zeit« einlassen, einen großen Zorn auf die (Welt-)Bühne bringen, während andere den Rückzug in eine neue Innerlichkeit, gleichsam ein digitales Biedermeier inszenieren werden.
Rasend entwickeln sich die Mittel (der Technik), die, wenn sie sich darüber nicht selbst zum Zweck geworden sind, sich immer verdächtig dem Arkanum der Macht fügen. Zu den ersten Opfern der großen Verwirrung gehören sowohl der Begriff als auch die Sache der Freiheit, die den Falschen in die Hände gefallen, gar zum Unwort geworden ist, so als sei alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist oder als erschöpfe sie sich in der bloßen Abwesenheit von Zwang.
Statt also auf gnädige Besserung zu hoffen, tut nach wie vor die gründliche Auseinandersetzung mit dem not, was an Zeichen und Symptomen allenthalben wahrnehmbar ist: „Die Kritik bleibt nunmehr Bedingung dessen, was werden könnte, aber … ihre wahre Aufgabe ist, den Sachen nahe zu kommen und zu sagen, was ist.“ Mehr nicht.
Was der Klappentext vornehm verschweigt: Auf diesen Seiten ist viel zu erfahren über Wesen und Geschichte der USA.
Ein umfangreicher Apparat ist Markenzeichen des Autors: 70 Seiten Anmerkungen – eben nicht nur Quellenangaben.

Lothar Röse: Spiel ohne Grenzen. Beiträge zum Problem der Freiheit. Situationspresse 2023. 280 S. Pb. Mit Abbildungen und Tabellen. Für 28 € überall im Buchhandel und sogar am Amazonas zu besorgen – oder am besten in der Buchhandlung Weltbühne (im Laden oder per Post)
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf). 0203-375121
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

Ruhrorter Kunstmarkt 2023 – eine Strecke aus Bildern

Schauen Sie her! Greifen Sie hinein!
(Greifen Sie her! Schauen Sie hinein)!

Blick hinaus um 13.22 Uhr.
Für den Urlaub zu Hause: Da haben die tatsächlich einen Sandkasten gebaut und Liegestühle drauf gestellt! Sich das Meer vorzustellen dürfte nicht schwer fallen.

Am Tag vorher in der WAZ.

Eine gute Zeitung zierd,
wenn WELTBÜHNE erwähnet wirt.


Die Lichtbildnerei ist eine Kunst (hier vor informellem Hintergrund).

Blick hinaus um 16 Uhr (und es geht noch lange weiter).

Mehr Kunst!

Bilder ©Merkfoto

Die allerersten Bilder vom Kunstmarkt

Die Erwartung, daß dieses Heft (der Reihe Neue FlugFluxBlattZeitung) der absolute Bestseller des elften Ruhrorter Kunstmarktes wird, hat sich nicht im vollen Umfang erfüllt.
Red chair fade away bring back memories !
Förtsatzung fölgt.
Bilder ©Merkfoto

Kunstmarkt in Ruhrort – I told you once and I told you twice …

… please listen to my advice !
Der 11. Ruhrorter Kunstmarkt !
am Sonntag, 20. August 2023
auf dem Neumarkt
von 9 bis 18 Uhr.
Über 50 Künstlerinnen und Künstler, Galerien, Buchhandlungen, Büchermacher und Bühnenprogramme.
Der Kunstmarkt ist, wie jedes Jahr, Teil des Ruhrorter Hafenfestes.
Und wie in den vergangenen Jahren ist auch dieses Mal wieder die BUCHHANDLUNG WELTBÜHNE, die SITUATIONSPRESSE und DER METZGER mit einem eigenen Stand präsent – viele Eigenproduktionen sind im Angebot, darunter neuere METZGER-Ausgaben und die beliebten und bestaunten Situationspostkarten.
Kommt und guckt euch unsere Gesichter und unsere Angebote an.

It could be the last time, it could be the last time, Baby the last time, I don’t know. Oh no!