VorwĂ€rts mit – zurĂŒck zu

Die Titulierung „Intellektueller Pop-Star der Linken“ klingt fĂŒr manche (die Bier-Ernsten) bestimmt abwertend, ist es aber nicht, in diesem Fall bestimmt nicht (sondern durchaus passend – und respektvoll).

Neu in der WeltbĂŒhne:

Nick Thorkelson: Herbert Marcuse. Eine illustrierte Biografie
aus dem Englischen ĂŒbersetzt von Marie Treperman
Unrast Verlag, 128 Seiten, herausgegeben von Paul Buhle & Andrew T. Lamas, mit einem Vorwort von Angela Y. Davis. 18 €

»Ich bin ĂŒberzeugt davon, dass Marcuses Ideen heute genau so wertvoll sind wie vor fĂŒnfzig Jahren.« – Angela Y. Davis (aus dem Vorwort)
Herbert Marcuse war einer der unwahrscheinlichsten Popstars des zwanzigsten Jahrhunderts: ein Philosoph. In den 1960er Jahren katalysierte sein Argument eines »unbedingten Utopismus« den Idealismus einer revolutionĂ€ren Generation und Marcuse wurde zu einem intellektuellen AnfĂŒhrer von Aktivist*innen und RevolutionĂ€r*innen auf der ganzen Welt.
Die Graphic Novel Herbert Marcuse. Eine illustrierte Biografie fĂŒhrt die Leser*innen auf amĂŒsante und geistreiche Weise durch seine ersten Studienjahre bei Martin Heidegger und seine Flucht aus Nazi-Deutschland. Sie schildert sein Leben in den USA und wie er sich dort seinen Status als Ikone der linken Gegenkultur erarbeitete. Parallel lĂ€sst sie die Leser*innen an der Entwicklung von Marcuses philosophischen Theorien und politischen RealitĂ€ten teilhaben.
Marcuses Eintreten fĂŒr eine humanere, nachhaltigere Welt wurzelte tief in seinem persönlichen Wissen ĂŒber die Gewalt, die von Autoritarismus ausgeht, und dem Risiko seines Wiedererstarkens. Sein Werk ist nachhaltig relevant, radikal und inspirierend, Marcuses Konzept einer »großen Weigerung« – der Protest gegen das, was ist – ist eine Anleitung fĂŒr unsere Zeit.

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H.M. 1936 – 2025

Im Wikipedia-Eintrag:
hielt am 1. Dezember 1997 in Stuttgart eine Laudatio zu GĂŒnter Rohrmosers 70. Geburtstag vor dessen GĂ€sten, darunter Hans Filbinger. Darin forderte er u. a., das „besetzte“ Deutschland mĂŒsse sich von seiner „Schuldknechtschaft“ zum aufrechten Gang seiner „nationalen IdentitĂ€t“ befreien. Dies sahen ehemalige WeggefĂ€hrten im SDS wie GĂŒnter Langer ebenso wie der Politikwissenschaftler Alfred Schobert als Coming-out einer konservativen oder rechtsradikalen Gesinnung. Rohrmoser dagegen erklĂ€rte 1998, bezĂŒglich der „die Religion und die sittliche Substanz zerstörenden Wirkung der 68er“ seien seine und M.s Positionen identisch, und gegenĂŒber deren kulturrevolutionĂ€ren Zielen charakterisierte er M.s Haltung als „national-christlichen Konservativismus“. Anschließend gab M. der Wochenzeitung Junge Freiheit ein Interview und veröffentlichte ab dem 17. April 1998 dort einige Artikel. Im Dezember 1998 war er zusammen mit Bernd Rabehl und Peter Furth Referent bei den „Bogenhausener GesprĂ€chen“ der MĂŒnchener Burschenschaft Danubia.

Weitere Kapitel in dem Wikipedia-Eintrag ĂŒber Horst Mahler (1936-2025( haben diese Überschriften:
Verurteilung am Landgericht Cottbus 2008
Verurteilung am Amtsgericht Erding 2008
Verurteilung am Landgericht MĂŒnchen II 2009
Verurteilung am Landgericht Potsdam 2009
Verfahren der Anwaltskammer Berlin 2009
Strafvollzug in der JVA Brandenburg a. d. Havel
Festnahme nach Haftentzug durch Flucht

Schon in der RAF war der so Àhnlich wie spÀter: eine geladene schussbereite Knarre auf zwei Beinen. SpÀter dann: die Inkarnation der Querfront.
Misstraut den Eiferern.
Bei Fanatikern kommt es, wie es scheint, auf den Inhalt gar nicht so an. Oder der ist austauschbar. Daß ein Links-Rasseler irgendwann mal die Nation entdeckt oder sonstwie fremdgeht ist nicht so selten.

P.S.: In einer GraphicNovel ĂŒber die Klarsfelds wurde Horst Mahler als Held vorgestellt, weil er 1969/70 die Beate Klarsfeld so tapfer verteidigt hatte. In Frankreich hat er möglicherweise noch einen guten Ruf. Dort weiß man sonst nix ĂŒber den.

Johannes Agnoli

Johannes Agnoli 1925 – 2003.
Dieser Tage wurde an den 100. Geburtstag erinnert. Das klingt wie: vergangene Epoche. Ich hĂ€tte ihn als Zeitgenossen, als „einen von heute“ beschrieben.
Jedenfalls ist er einer in der Galerie der BuhmÀnner.
Er war einer der Köpfe des Otto-Suhr-Instituts an der Freien UniversitĂ€t Berlin. Er war einer der wissenschaftlichen/theoretischen Wegbereiter der Studentenbewegung / Außerparlamentarischen Opposition. „Die Transformation der Demokratie“ (gemeinsam mit Peter BrĂŒckner) ist ein Grundlagenwerk, vergleichbar mit Hans-JĂŒrgen Krahls „Konstitution und Klassenkampf“ oder Herbert Marcuses „Triebstruktur und Gesellschaft“ bzw. „Der eindimensionale Mensch“. Ja, die Neue Linke hatte in ihren Reihen Denker. (Denker sind Menschen, die andere zum Denken anregen – und deren Namen vor dem Vergessen bewahrt werden sollten).
Was mich im Moment beim Blick ins VLB erstaunt (erfreut): Von Johannes Agnoli sind derzeit viele BĂŒcher bei den Verlagen noch erhĂ€ltlich.
Johannes Agnoli ist gut fĂŒr Dich, erkundige Dich nach ihm.
Fragt in der Buchhandlung WeltbĂŒhne nach BĂŒchern von Johannes Agnoli.

Sowas sollte man doch nicht vergessen: Gestern war Geburtstag

Gestern vor 5 Jahren war der 50. Jahrestag der ersten Ausgabe von DER METZGER, gestern also der 55. Jahrestag. Immer noch irgendwie rund (durch 5 teilbar), aber ohne Null am Ende, da kann man auch mal am nÀchsten Tag nachfeiern.
AnlĂ€ĂŸlich der 45 Jahre hieß es vor 10 Jahren an dieser Stelle:

Ich begab mich am Sonntagnachmittag zu Fuß nach Hochfeld zu Siegfried Baumeister (hab ich den schon mal hier erwĂ€hnt?). Der hatte eine Vorkriegs-Hektografiermaschine mit Kurbelbetrieb. Da war ein MĂ€dchen zu Besuch, eine dunkelhaarige Schönheit, die mir schon öfters bei Demonstrationen und Apo-AktivitĂ€ten aufgefallen war und die ich unbedingt mal kennenlernen wollte. Und die half mir fleißig, die BlĂ€tter zu sortieren und zusammenzuheften, damit die Hefte am Montag Vormittag auwm Schullow verkauft werden konnten.

Alle half

Anne half

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich dachte (und das glaubte ich dann noch viele Jahre lang): Was fĂŒr ein schöner Zufall, daß ausgerechnet sie heute auch hier ist.
Aber gestern sagte sie mir: Nein, das war kein Zufall. Sie hatte mitgekriegt, daß da – ausgerechnet von mir – eine neue Zeitschrift gestartet werden sollte, und daß sie das wichtig fand und beim Start mithelfen wollte.

Gratulieren Sie mir also, und auch ihr zu (bisher) 151 Ausgaben und freuen Sie sich, daß Sie Abonnent/in sind! Was? Noch nicht? Dann wird es aber höchste Zeit.

Sova hat Insolvenz angemeldet

„1971 wurde die sova, sozialistische verlagsauslieferung gmbh als Auslieferung fĂŒr Verlage der Studentenbewegung gegrĂŒndet. Die verlegten BĂŒcher mit emanzipativem Inhalt.
Als erste Auslieferung in Westdeutschland lieferten wir verlagsĂŒbergreifend gebĂŒndelt aus. Das war bei damals nur 5 Verlagen einfach, aber wir haben das Verfahren auch fĂŒr jetzt 75 Verlage beibehalten und den BĂŒndelungseffekt noch verstĂ€rkt. ErklĂ€rtes Ziel der Studentenbewegung war die Abschaffung des Kapitalismus. Deshalb wurde in der sova keine Macht des Eigentums ĂŒber die Angestellten zugelassen. Und es gab keine geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und keine formelle Hierarchie. Das ist auch heute so.
An der informellen Hierarchie arbeiten wir noch.“

Was klingt wie eine in die Gegenwart gerettete Zukunftsmusik, ist Vergangenheit:

„50 Jahren war die sova fester Bestandteil des deutschsprachigen Buchhandels, nun hat sie Insolvenz anmelden mĂŒssen. [
] Einige Verlage sind schon vollstĂ€ndig bei ihren neuen Verlagsauslieferungen [
]. Wir danken allen Kolleg:innen aus dem Sortiment fĂŒr die jahrelange Zusammenarbeit.“

Den Kolleginnen und Kollegen der SoVA zu danken habe ich allen Grund.
Die Umstellung, die nun unumgĂ€nglich ist, wirkt sich auch in der Buchhandlung WeltbĂŒhne und fĂŒr ein paar ihrer Kundinnen und Kunden hemmend aus. Ich bitte um Geduld und VerstĂ€ndnis. Wie weit die Folgen reichen fĂŒr die linke Literatur, das wird sich zeigen. Und reden wir doch gleich ĂŒber das linke Projekt an sich.
Es war immer und bleibt notwendig, Strukturen zu schaffen.
Wichtiger als Stimmanteile bei Wahlen sind – etwa – die Auflagen linker Zeritungen, um nur ein Beispiel zu nennen (und vor allem dann auch die inhaltliche und professionelle QualutĂ€t solcher Medien). Zu den Strukturen, die es zu schaffen und ĂŒberhaupt erst mal zu erhalten gilt, gehört die linke Gegen-Öffentlichkeit.
Die SoVA, aus der Studentenbewegung unmittelbar hervorgegangen, war ein solide wirtschaftendes, zuverlĂ€ssiges Unternehmen des linken Buchhandels. Auf die SoVA konnten sich Verlage und Buchhandlungen – und damit auch Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren verlassen.

Jahrestage

Am 24. Juni 1922, heute vor hundert Jahren, wurde Walther Rathenau ermordet.

ADN-Zentralbild, Dr. Walther Rathenau – Bundesarchiv

Walther Rathenau (geboren 1867) war Chef der AEG, des seinerzeit weltweit grĂ¶ĂŸten Unternehmens der Elektrobranche. Es war Politiker (in der sozialliberalen DDP) und seit Februar 1922 Außenmminister der Weimarer Republik. Und er war in jenen Monaten der meistgehaßte Mann des Landes.
„Schlagt tot den Walther Rathenau, die gottverdammte Judensau“ , grölten Deutsche Studenten, und das haben die nicht nur gesungen, das haben die auch getan. Am Morgen des 24. Juni 1922 wurde Rathenau auf der Straße durch eine Maschinenpistolen-Salve und durch eine Handgranate getötet. Die Mörder und Mordgehilfen gehörten der rechtsextremen „Organisation Consul“ an, die mit der „Brigade Ehrhardt“ verbunden war.
Am Tag nach dem Attentat sagte der Reichskanzler Josef Wirth (Zentrum) im Reichstag einen Fundamentalsatz:
DER FEIND STEHT RECHTS.
Diesen Satz hatte auch schon Philipp Scheidemann (SPD) in der Weimarer Nationalversammlung gesagt.
Und so ist der Mord an Walther Rathenau in eine Reihe von rechtsextremen Verbrechen einzuordnen: Der Mord an Eugen LevinĂ©, Gustav Landauer, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die Attentate auf Philipp Scheidemann, auf den jĂŒdischen Schriftsteller Maximilian Harden. Tage vor dem Mord an Rathenau war der Finanzminister Matthias Erzberger bei einem Attentat getötet worden. Zu dieser Blutlinie faschistischer Verbrechen gehört auch der Kapp-Putsch von MĂ€rz 1920 und der Hitler-Putsch vom November 1923.
Die „Konservative Revolution“, wie der ideologische Hintergrund der faschistischen Blutlinie sich nannte, hat auch in diesen Tagen ihre Agitatoren. Götz Kubitschek schrieb in seiner Zeitschrift Sezession: „Die sogenannte ‚Konservative Revolution‘ von 1918 bis 1932 hat bis heute ihre Strahlkraft auch deshalb nicht verloren, weil sie in ihren Hauptvertretern radikal und kompromisslos war, so ganz und gar bereit fĂŒr etwas Neues, einen Dritten Weg, einen Umsturz, eine Reconquista, einen revolutionĂ€ren, deutschen Gang in die Moderne 
 Von Harmlosigkeit, zivilisierter ZurĂŒckhaltung, Zahnlosigkeit keine Spur.“
Der Amoklauf von Hanau und der Mord an dem Kasseler RegierungsprĂ€sidenten Walter LĂŒbcke (CDU) fĂŒhrt uns vor Augen, daß Mordrohungen und Todeslisten ernstzunehmen sind.

Am 24. Juni 1952, heute vor 70 Jahren, erschien die erste Ausgabe der Bildzeitung.
Diese Zeitung, von Axel Springer auf den Markt gebracht, wurde gegrĂŒndet, um Profit zu machen mit dem Appell an niedere Instinkte.
Allein die Schlagzeilen der 60er Jahre (die hier aus GrĂŒnden der Hygiene nicht zitiert werden) hĂ€tten ausreichen mĂŒssen fĂŒr ein paar hundert Jahre GefĂ€ngnis – wenn wir in einem Lande leben wĂŒrden, in dem es eine Pressefreiheit gibt. Wenn die Bildzeitung Presse ist, dann ist Betrug und Raub wohl Gewerbe. Wer eine Zeitung so gestaltet wie die Bildzeitung contra APO, ist ein Verbrecher.
So stehen also diese beiden Jahrestage in einem Zusammenhang: Auch die Bildzeitung hat zu einem Attentat aufgestachelt: zum Mordanschlag auf Rudi Dutschke am 11. April 1968.

Das fanden wir richtig


7. November 1968. Beate Klarsfeld ohrfeigt in aller Öffentlichkeit den deutschen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger und bezeichnet ihn als „Nazi“. Diese Ohrfeige ist der Beginn ihres jahrzehntelangen Engagements im Kampf gegen alte und neue Nazis. Zusammen mit ihrem Mann Serge Klarsfeld hat sie sich der Jagd nach Kriegsverbrechern verschrieben, die sie ĂŒber Kontinente hinweg aufspĂŒren und vor Gericht bringen. Aber fĂŒr die beiden geht es um mehr: Sie geben den Opfern der Shoah ein Gesicht und haben den ewigen Kampf gegen das Vergessen aufgenommen.

Diese Graphic Novel erzĂ€hlt nicht nur die Geschichte der Ohrfeige, sondern auch die von Beate und Serge Klarsfeld und ihrem Streben nach Gerechtigkeit. Beate Klarsfeld ist eine mutige Frau, die vor Gefahren fĂŒr sich selbst nicht zurĂŒckschreckte und die unbeirrt ihren Weg fortgesetzt hat. Gegen staatliche und persönliche WiderstĂ€nde ankĂ€mpfend, hat sie nie akzeptiert, dass manche NS-Kriegsverbrecher einfach so davonkommen sollten.
Pascal Bresson, Sylvain Dorange: Beate und Serge Klarsfeld: Die NazijĂ€ger. Eine Graphic Novel ĂŒber den Kampf gegen das Vergessen.
Carlsen Verlag 2021, 208 Seiten. 28 €

Beate Klarsfeld ĂŒber die berĂŒhmte Ohrfeige und ihre Folgen
Mit der Ohrfeige wollte ich die deutsche Gesellschaft von den alten Nazis befreien, die noch in der Politik aktiv waren. Es war die Ohrfeige der Tochter an ihren Vater. Erst spĂ€ter haben mein Mann und ich erfahren, dass die Naziverbrecher, die in Frankreich ihr Unwesen getrieben hatten, nicht in Deutschland verurteilt und auch nicht nach Frankreich ausgeliefert werden konnten. Deshalb haben wir uns ab 1971 fĂŒr ein Abkommen eingesetzt, das die BRD dazu verpflichtet, die Verbrecher vor Gericht zu bringen. 1975 wurde das Gesetz, das spĂ€ter „Lex Klarsfeld“ genannt wurde, verabschiedet.

Der Verlag ĂŒber die HintergrĂŒnde der Graphic Novel:
1968 wurde die Bundesregierung von einer Großen Koalition zwischen CDU und SPD regiert. Bundeskanzler war seit 1966 Kurt Georg Kiesiger (CDU), der dritte Bundeskanzler der jungen Republik. Bis 1968 wurde in den deutschen Medien Kiesingers frĂŒhere NSDAP-Mitgliedschaft selten thematisiert, das Ă€nderte sich am 7. November 1968, als eine junge Frau Kiesinger wĂ€hrend eines CDU-Parteitags vor laufenden Kameras und den Augen der Welt ohrfeigte und als Nazi titulierte: Beate Klarsfeld.
Wer ist Beate Klarsfeld?
Beate Klarsfeld wurde am 17.2. 1939 in Berlin geboren. 1960 ging sie mit 21 Jahren als Au-Pair nach Paris, wo sie den angehenden Historiker und spĂ€teren Rechtsanwalt Serge Klarsfeld kennenlernte und 1963 heiratete. 1943 wurde Klarsfelds Vater bei einer SS-Razzia in Paris verhaftet und spĂ€ter in Auschwitz ermordet. Dieses Trauma bildete den Motor fĂŒr Serge Klarsfelds gesellschaftliches Wirken. Als Serge und Beate sich kennenlernten, wusste die junge Frau noch wenig ĂŒber die barbarische Zeit zwischen 1933 und 1945. Im Deutschland der 1950er wurde ĂŒber die Nazi-Jahre ein Mantel des Schweigens gehĂŒllt. Der jĂŒdische Geschichtsstudent wurde zum politischen Mentor der jungen Deutschen. Zusammen fingen sie an, sich politisch zu engagieren.
Wie kam es zu der Ohrfeige an Kurt Georg Kiesinger?
Beate Klarsfeld, die sich in den 1960ern als Journalistin etablierte, schrieb gegen die Kanzlerschaft Kurt Georg Kiesingers an. Aber schon bald wurde dem Ehepaar bewusst, dass man gegen die politische Apathie und die VerdrĂ€ngung der Nazi-Zeit aus dem öffentlichen Bewusstsein durch die Politik nur mit lauter Stimme ankommt: „Leider ist es so, dass man mit verbalen Aktionen nichts mehr erreichen kann. Um einen Skandal aufzudecken, muss man auch mit einem Skandal antworten“, sagte Beate Klarsfeld. Die Kiesinger-Ohrfeige, die Beate Klarsfeld eine – nie vollstreckte – Verurteilung zu einem Jahr Haftstrafe im Eilverfahren einbrachte, war der Auftakt ihrer politischen Kampagnen gegen ehemalige Nazi-Kader. In den Jahren, die folgten, bauen die Klarsfelds ein Netzwerk von Helfer*innen, Rechercheur*innen und Sympathisant*innen auf, die sie dabei unterstĂŒtzten, ehemalige Nazi-TĂ€ter in Frankreich, Deutschland und SĂŒdamerika ausfindig zu machen und nach Deutschland ausliefern zu lassen.
Ihr Engagement brachte sie auch immer wieder in Lebensgefahr. Sie erhielten unzÀhlige Morddrohungen, Briefbomben und 1972 entgingen sie einem Anschlag, als eine Bombe ihr Auto zerfetzte.
FĂŒr ihr Lebenswerk erhielten sie im Mai 2015 das Bundesverdienstkreuz. Im Oktober 2015 wurden sie zu UNESCO-Sonderbotschaftern fĂŒr Bildung ĂŒber den Holocaust und die Verhinderung von Völkermorden ernannt. 2012 wurde Beate Klarsfeld als Kandidatin der Linken fĂŒr das BundesprĂ€sidentenamt aufgestellt. 2016 verlieh Israel Beate Klarsfeld in WĂŒrdigung ihrer Verdienste die israelische StaatsbĂŒrgerschaft.

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Good old everlasting Sternbuschweg. Dezember 2020


GlĂŒcksrausch.
Kennen Sie das? Daß man, plötzlich und unvermittelt, ohne einen direkten Anstoß zu erkennen, von einem GefĂŒhl des GlĂŒcks ergriffen wird? Ich habe das ein paar mal erlebt, immer im Alter von Anfang bis Mitte Zwanzig. Und jedesmal war es dieses Bewußtsein des jugendlichen Alters: Ich habe das meiste ja noch vor mir! Das Leben will gestaltet werden, es wartet darauf!
Wir sind auf einem guten Weg. Es wird besser mit uns. Wir haben gute Ideen. Was wir in Gang gesetzt haben, ist gut in Gang gekommen.
Es muß im Dezember 1968 gewesen sein. Oder im Januar darauf? Es war ein trĂŒber Wintertag. Es lag vielleicht ein halber Zentimeter Schnee auf dem Asphalt. Ich kam von der MĂŒlleimer Straße (von rechts im Bild) und ging wie vorher manches Mal und seither so oft um die Ecke in den Sternbuschweg.
Da haben sie sich ja wirklich keine MĂŒhe gegeben, den Anfang des Sternbuschwegs in entsprechender Weise, das heißt in schöner UrbanitĂ€t zu gestalten! So war die spĂ€tkapitalistische Architektur eben. LagerstĂ€tte.
(Man hat damals oft und gern vom SpĂ€t-Kapitalismus gesprochen, kaum ahnend, daß die spĂ€te Phase des Kapitalismus seine lĂ€ngste ist).
Ich weiß noch: Ich war unterwegs zur gerade gegrĂŒndeten PĂ€dagogischen Hochschule (heute: UniversitĂ€t), um da APO-FlugblĂ€tter hinzubringen, und ich sah da Gesichter, die ich spĂ€ter noch oft sah.

Weitere Orte des GlĂŒcks werde ich Ihnen gelegentlich zeigen.

Heute ist Adorno-Tag

Im Radio heute „Stichtag“ (WDR 2). Einer, der keine Ahnung hat, hat sich bei Wikipedia und Google ein bißchen vorbereitet.

Ich erinnere an ein Buch:

Marvin Chlada: Dialektik des Dekolletés. Zur kritischen Theorie der Oberweite. Alibri Verlag 2006. 128 S.

Bitte achten Sie mal darauf, welches Bild die Dame da an ihren Busen drĂŒckt.
Der Verlag hat das Wort:
„Ausgehend von der ‚Busen-Attacke‘ auf Adorno im April 1969 sichtet er die FĂŒlle an Material, die der Kult um die Oberweite bis heute hervorgebracht hat.“

Die „Busen-Attacke“ war die peinlichste, dĂ€mlichste Aktion der Studentenbewegung, markiert den Anfang vom Ende der APO und offenbart ein falsches VerstĂ€ndnis von Sex.

An einer Stelle in dem Buch werde ich zitiert. Kommentar einer meiner liebsten Freundinnen: „Das erstaunt mich, weil du doch eigentlich gar kein Titten-Fetischist bist.“

Das Buch gibt es nur in der Buchhandlung WeltbĂŒhne, auch im Versand. NUR BEI UNS.

Ja oder nein?


Anfang der 70er Jahre wurde oft gerufen: „Raus aus den Unis – rein in die Betriebe!“
Einer hat gesagt: „Wenn Karl Marx in die Fabrik gegangen wĂ€re statt ins British Museum, wĂŒrde die Arbeiterklasse jetzt ganz schön dumm da stehen.“

War das richtig?
Ich habe dazu eine Meinung. Aber was sagen Sie? Ja oder nein?

BĂŒcher im Jahr der Jahrestage (e)

Man wird nicht zu Unrecht einwenden, daß jedes Jahr seine Jahrestage hatte und haben wird. Das soll uns nicht abhalten.
Gerhard Hanloser: LektĂŒre & Revolte. Der Textfundus der 68er-Fundamentalopposition. Unrast Verlag 2018. 168 S. 9,80 Euro
Verlagstext:
Die wichtigsten Schriften und Proklamationen der „Neuen Linken“ transportierten eine radikale Unversöhnlichkeit mit dem Bestehenden und entwarfen Utopien einer anderen, herrschaftsfreien Gesellschaft. Als ‚Lesebewegung‘ verschlangen die 68er die Befreiungstheorien von Herbert Marcuse, Marx und Mao, Alexandra Kollontai, Wilhelm Reich und Frantz Fanon. Als Teil eines ‚oppositionellen Theoriemilieus‘ rangen Rudi Dutschke, Hans JĂŒrgen Krahl, Ulrike Meinhof, Reimut Reiche und Karl Heinz Roth um den richtigen begrifflichen Zugang zu Geschichte und Gegenwart der Gesellschaft, um sie radikal zu verĂ€ndern. In Kommunen, mit Betriebsarbeit und „bewaffnetem Kampf“ sollte dies als Fundamentalopposition bewerkstelligt werden. AnlĂ€sslich des 50-jĂ€hrigen JubilĂ€ums der Revolte von 1968 bietet das Buch eine pointiert geschriebene, kritische Aufbereitung der wichtigsten Literatur der außerparlamentarischen Opposition des vergangenen Jahrhunderts.

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BĂŒcher im Jahr der Jahrestage (d)

Man wird nicht zu Unrecht einwenden, daß jedes Jahr seine Jahrestage hatte und haben wird. Das soll uns nicht abhalten.
Lothar Binger: 68. selbstorganisiert & antiautoritĂ€r. Die Jahre 1967 – 1978. Sebstverlag 464 Seiten. 19,68 €.
Der Autor ĂŒber sein Buch:
Alles auf Anfang. Ich habe in Westberlin seit 1968 in etlichen Initiativen mitgewirkt, die es so zum ersten Mal gab. 1968 der erste Berliner Kinderladen, 1969 das Kinderladen INFO, 1968 die erste deutsche Undergroundzeitung Linkeck, 1970 die ersten linken KinderbĂŒcher, 1970 Beginn der Stadtteilarbeit in Kreuzberg, GrĂŒndung des Lehrlingstheaters Rote Steine, Produktion der ersten Ton Steine Scherben Single, 1971 die ersten erfolgreichen Berliner Hausbesetzungen des Jugenzentrums Kreuzberg und des Rauch-Hauses als Ergebnis der Jugendarbeit. 1972 startete mit der GrĂŒndung der GUM, dem GUM-INFO und 1974 mit dem Positionspapier der erste Versuch, die Undogmatische Linke auf ein theoretisches Fundament zu stellen und um im FrĂŒhjahr 1974 entstand mit dem INFO BUG (Berliner Undogmatischer Gruppen) ein wöchentliches Kommunikationsorgan fĂŒr die Sponti-Linke in Westberlin, das ĂŒber vier Jahre Bestand hatte. Das alles unter der Devise: Selbstorganisiert, undogmatisch, antiautoritĂ€r und selbstverstĂ€ndlich antikapitalistisch. Diese Aspekte können bis heute Geltung beanspruchen.
Außerdem ist der 68er-Aufbruch dargestellt mit seinen zahlreichen Facetten von der Erziehung, dem neuen VerstĂ€ndnis von SexualitĂ€t, von verĂ€nderten Frauen/MĂ€nnerbeziehungen bis hin zu den Versuchen eines anderen Zusammenlebens in Kommunen/Wohngemeinschaften.

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afas meldet: Gefahr im Verzug

In meinem gestrigen Notat (Duisburger Jahrbuch 2019) erwĂ€hnte ich auch kurz das afas (Archiv fĂŒr alternatives Schrifttum). Heute ist zu vermelden, daß diese einmalige Institution sich existenzielle Sorgen machen muß, weil das Land Nordrhein-Westfalen im Haushalt fĂŒr das Jahr 2019 die Landesmittel fĂŒr das Archiv gestrichen hat.
DarĂŒber berichtete gestern auch der WDR. Siehe (beziehungsweise höre) dort:
WDR3 Kultur am Mittag
Weitere Informationen in der Internet-PrÀsenz des afas.

Ein Bild aus glĂŒcklicheren Tagen: Am 23. Februar feierten wir die Inbetriebnahme der neuen Unterkunft, jetzt in der Duisburger Innenstadt. Ziemlich weit links im Bild: ich (leicht zu erkennen), dahinter Dr. Bernd DrĂŒcke von der verdienstvollen Zeitung Graswurzelrevolution. Foto: afas.

Nicht lamentieren, sondern tÀtig werden!
„Eher wird ein Berg von einer Maus abgetragen als von dem GerĂŒcht, er könne nicht abgetragen werden.“ (Bertolt Brecht).
UnterstĂŒtzung geht so.
Wir haben alle einen Nutzen von dem Archiv, auch wenn wir nicht stÀndig und nicht unmittelbar damit zu tun haben.
Wer will und kann sollte sich ĂŒberlegen, Mitglied des TrĂ€gervereins zu werden.
Aber auch Spenden „von außen“, regelmĂ€ĂŸig oder einmalig oder sporadisch, helfen gewiß. Auch wer nur ganz wenig geben kann, sollte wissen: Ganz wenig ist sehr viel mehr als nichts.
Kontoverbindung:
afas, Stadtsparkasse Duisburg
BIC: DUISDE33XXX
IBAN: DE49 3505 0000 0250 0163 83

Und wer auf diesem Wege vielleicht erstmals von afas erfÀhrt, hat vielleicht noch Materialien, die zu schade zum Wegwerfen sind:
Archiv fĂŒr alternatives Schrifttum, MĂŒnzstraße 37-43, 47051 Duisburg, Tel.: 0203 / 93554300, afas-archiv[at]t-online.de

Das Vergessen-Lassen und Vergessen-Machen sind Mechanismen des Machterhalts. Es sollte nicht zugelassen werden, daß von interessierter Seite dem afas mal eben so heimlich still und leise geschadet wird. Leitet den Link zu diesem Notat bitte weiter.
Auch im Landtag sollte unser Mißfallen nicht ĂŒberhört werden.
Schickt bitte sachlich formulierte Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden im Landtag:

Bodo Löttgen (CDU): bodo.loettgen@landtag.nrw.de
Thomas Kutschaty (SPD): thomas.kutschaty@landtag.nrw.de
Christof Rasche (FDP): christof.rasche@landtag.nrw.de
Monika DĂŒker (Die GrĂŒnen): monika.dueker@landtag.nrw.de

Ein sicherlich gutes Buch, das Sie jetzt auch lesen können

Ein gutes Buch, das Sie nicht nur lesen sollten, sondern jetzt auch lesen können.

Helmut Loeven: Lies mal ein gutes Buch. Tagebuchnotizen im Dienste der Bedeutung.
Trikont Verlag 2018. 172 Seiten. ISBN 978-3-945634-38-7. 14 Euro.

Heute neu.
Heute (!) aus der Druckerei gekommen.
Wenn Sie es lesen, werden Sie merken, daß Sie lange drauf gewartet haben.
Das Buch des Mannes, der nicht die geringste Chance hat, im allgemeinen linken Diskurs wahrgenommen zu werden.

Bestelladresse: Buchhandlung WeltbĂŒhne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 – 375121, bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de). Sie können das Buch abholen oder sich mit der Post schicken lassen, wie Sie wĂŒnschen.

UND
unter der oben genannten ISBN ĂŒberall im Buchhandel auf der ganzen Welt, sogar am Amazonas.

Bestell mal ein gutes Buch

Ist in der Druckerei. Bis zum 31. August gilt noch der Subskriptionspreis 12 €. Ab 1. September: 14 €.

Helmut Loeven: Lies mal ein gutes Buch. Tagebuchnotizen im Dienste der Bedeutung.
Trikont Verlag 2018. 172 Seiten. ISBN 978-3-945634-38-7. Subskriptionspreis: 12 Euro bis 31. August. Danach: 14 Euro.
Subskriptionsadresse: Buchhandlung WeltbĂŒhne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 – 375121, bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de). Sie können es jetzt schon vorbestellen in der Sie können das Buch abholen oder sich mit der Post schicken lassen, wie Sie wĂŒnschen.
Danach: ebenfalls Buchhandlung WeltbĂŒhne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 – 375121, bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de).
UND
unter der oben genannten ISBN ĂŒberall im Buchhandel auf der ganzen Welt.

Ein gutes Buch? Einladung zur Subskription

Ein neues Buch ist geschrieben, gestaltet und fĂŒr den Druck vorbereitet:

Helmut Loeven: Lies mal ein gutes Buch. Tagebuchnotizen im Dienste der Bedeutung.
Trikont Verlag 2018. 172 Seiten. ISBN 978-3-945634-38-7. Subskriptionspreis: 12 Euro.

— Eine Ärztin findet das Wetter nicht schön — Meine Erlebnisse mit Merkel — Was ist ein Groko? — Mein „68“ — Heinrich Böll 100 Jahre — Das Hallenbad im Elysee-Palast — Anleitung fĂŒr Verschwörungstheoretiker — Die beste Idee vom lieben Gott — Warum können die Leute mich eigentlich nicht leiden? — Von der Nutzlosigkeit nĂŒtzlicher Erfindungen — Die FĂŒĂŸe der Gans oder Koch doch selber Kaffee — Gleichung mit einer Unbekannten — Kuhler Kaffee — SPD wĂ€hlen muß nicht sein — Keine Demo ist auch ‘ne Demo — Der Krieg soll verflucht sein! — MĂŒssen Pazifistinnen doof sein? — Ungeheuerliches aus dem Tatsachen-Universum — Frau am Steuer, Mann daneben — Fernsehgucken als Kunst — Bob Dylan und die Stasi — Je keiner die Ahnung desto rĂŒmpfer die Nase — Historische Haltestelle — Was wir heute bauen sind die Slums von morgen — Ein komisches Haus — Deutsches Sprache! — Die MĂ€rchentante greift zum Wort — Tongtong und der allerhöchte Ruhm des Sozialismus — Der Chor der Kassiererinnen — Über das Machen von Spaß — Deutsche als AuslĂ€nder — Die FlĂŒchtlinge und unsere Aktien — Und solche Leute dĂŒrfen wĂ€hlen — Die Dreifaltigkeit des Schreckens: Die Frau, der Fremde, der Eros — Die ÜberflĂŒssigkeit der VĂ€ter — Und der Söder hat uns auch gerade noch gefehlt — Wenn Frauen hassen — Der Busen in der Leistungsgesellschaft — Erinnerung an einen Striptease — Meine Probleme mit der Menschheit — Der Pudding im Wandel der Zeiten —

Sobald das Buch auf dem Tisch liegt, ist es unter der oben genannten ISBN ĂŒberall im Buchhandel und auch am Amazonas erhĂ€ltlich. Sie können es jetzt schon vorbestellen in der Buchhandlung WeltbĂŒhne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 – 375121, bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de). Sie können das Buch abholen oder sich mit der Post schicken lassen, wie Sie wĂŒnschen.
Wer will, der kann es sich signieren lassen.

Eine Überlegung aus einer Epoche der Überlegungen


Überlegt wird immer. Manchmal machen Überlegungen eine Epoche. Davon war in den letzten Monaten oft die Rede. Die Jahreszahl (1967) widerlegt, daß alles erst 1968 begonnen (und schon 1968) aufgehört hat.
Zitat aus dem ersten Band des Jahrbuchs „Tintenfisch“ (Verlag Klaus Wagenbach 1968).

50/40 Jahre 11. Mai (26-38)

Der Film, der vor 40 Jahren entstand, behandelt ein Ereignis, das vor 50 Jahren stattfand, und damit verbundene Assoziationen.

Der Titel des Films lautet „Der 11. Mai – Le Onze Mai“ (Hut-Film 1078, 35 Min.).

Der Film ist auf der DVD „Der 11. Mai und andere Kurzfilme von Helmut Loeven“ enthalten (Hut-Film DVD 2009, zusammen 98 Minuten) und fĂŒr 12,50 Euro ĂŒberall im Buchhandel (ISBN 978-3-935673-26-6) oder direkt in der Buchhandlung WeltbĂŒhne erhĂ€ltlich.

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