Bilder von einer Wanderung

Die katholischen Hochfeste, die in den Frühling fallen, wenn es lange hell bleibt, und die zudem gesetzliche Feiertage sind, nutze ich für ausgedehnte Wanderungen durch Wälder, Felder und Siedlungen. So auch am vorigen Donnerstag.
Die dafür verwendete Zeit ist Arbeitszeit.
fl2013-01In dem Haus (in Mülheim) war ich mal zu Besuch (Ende Dezember 1968). Die Geschichte dazu erzähle ich vielleicht ein anderes Mal.
fl2013-02„Ich sage Ihnen Prost! Weil Sie da wahrscheinlich jetzt hingehen!“ (Hat mal ein großer Mann gesagt). Anklicken zum Vergrößern.
fl2013-03Pferderennbahn Mülheim Raffelberg. Da rennen Pferde (manchmal).
fl2013-04Das Wasserkraftwerk an der Ruhr, Mülheim Raffelberg.
fl2013-05Wo aus Wasser Kraft gewonnen wird, ist der Reiher auch nicht weit.
fl2013-06Nebenan: Die Ruhr-Schleuse. Enorme Kräfte! Damit das Wasser macht, was wir wollen!
fl2013-07Donnerwetter!
fl2013-08Wo die Ruhr eine Schleife macht, wurde ein „Schiffahrtskanal“ ausgebaggert, damit die Ruhrkähne den Weg abkürzen können. Sieht aber eher aus wie eine Landschaft für gemütvolles Herumspazieren.
fl2013-09Felder & Weiden auf der Ruhrinsel. Die Saat ist ausgebracht, die Kühe schlafen sicher schon (18.06 Uhr).
fl2013-10Das Gelände soll man nicht benutzen!
fl2013-11Es gibt Leute, die mir nicht glauben, daß der „Schiffahrtskanal“ (Richtung Mülheimer Ruhrhafen) noch von Frachtschiffen befahren wird. Das ist der Beweis! Kommt aber nur noch selten vor, wie es viele Dinge gibt, die nur noch selten vorkommen.
fl2013-12On the Road again! (Da geht’s nach Ruhrort).
fl2013-13Auch in diesem Haus am Schwiesenkamp war ich mal zu Besuch, und zwar Karnevalssonntag 1979, um dem Karnevals-Tralala zu entgehen. Damals lag in ganz Deutschland Schnee, und es gab Verkehrschaos,wie Sie sich wahrscheinlich erinnern. Die Frau, die da unter dem Dach wohnte (eine Schönheit!) ist später nach Aachen gezogen. Ob die immer noch in Aachen wohnt, weiß der liebe Himmel.
fl2013-14Dürrenmatt hat mal eine Geschichte geschrieben über einen Tunnel, in den ein Zug hineinfährt und nie wieder rauskommt. Daß es sich dabei um diesen Tunnel handelte, ist eher unwahrscheinlich.

Ein Stück von Dürrenmatt

Über Friedrich Dürrenmatt lese ich, er habe auf dem Theater Techniken von Brecht angewandt, aber anders als Brecht keine Weltanschauung präsentiert.
Das sollte mich wundern, wo ich doch meine, daß ein Künstler mit jeder Äußerung eine Weltanschauung erkennen läßt.
Mit jeder? Ich höre schon den Einwand: „Und wenn er nur sagt, wie spät es ist?“
Aber das ist Unsinn. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Dürrenmatt ein solches Stück geschrieben hätte:
Vorhang auf. Auf der Bühne steht ein Mann. Der guckt auf die Uhr und sagt: „Es ist halbacht.“ Vorhang zu, die Leute geh‘n nach Hause.