Ein Mann versucht, ein Kreuzworträtsel zu lösen, und er fragt seine Frau:
„Mir fehlt noch: Russischer Zarenname mit fünf Buchstaben. Der erste ist ein P und der dritte ein T.“
„Putin.“
Schlagwort-Archiv: nicht getaggt
Der Witz am Sonntag
Ein Mann versucht, ein Kreuzworträtsel zu lösen, und fragt seine Frau:
„Was ist das? Englisches Königsgeschlecht. Der erste Buchstabe ist ein W.“
„Königsgeschlecht in England? Weiblich.“
Der Witz am Sonntag
Anfang der 20er Jahre.
Ein jüdischer und ein sehr deutscher Herr sitzen sich in einem Zugabteil gegenüber. Beide tragen das Eiserne Kreuz.
Nachdem der jüdische Herr von dem sehr deutschen Herrn lange gemustert wurde, sagt er:
„Gestatten, Cohn. Habe Weizen geliefert.“
„Jestatten, von Seltenstedt. Habe Schlachten jeliefert!“
„Ja, meinen Sie, ich hätte guten geliefert?“
„Meine Nummer sehen Sie.“ – „Ja, wo denn?“
Eine gute Erfindung ist der Anrufbeantworter – sofern sich das Gerät bei jemandem befindet, den ich anrufen will. Ich werde meine Mitteilung los (z.B. wenn ein bestelltes Buch eingetroffen ist) und brauche nicht tagelang hinter den Leuten hinterherzutelefonieren.
Weniger praktisch ist zuweilen der eigene Anrufbeantworter, etwa, wenn jemand mir seine Mitteilung draufnuschelt. Das ist doch keine Stereo-Box, die das genuschelte Wort erklingen läßt, sondern ein kleiner krächzender Lautsprecher.
Ärgerlich fand ich eine Anruferin, die mir einen langen Sermon aufs Band sprach, um Rückruf bat und dann, ganz karriereorientiert, eine zehnziffrige Telefonnummer innerhalb einer halben Sekunde runterrasselte. Mitschreiben war nicht möglich. Ich mußte mir den ganzen Sermon nochmal anhören, um dann wenigstens schon mal die erste oder die ersten beiden Ziffern notieren zu können. Nach dreimaligem Abhören hatte ich gerade vier Ziffern notiert und gab auf. War sowieso nichts Wichtiges.
Vorschlag zur Güte: Wenn Sie jemanden anrufen, und es meldet sich der Anrufbeantworter, legen Sie am besten erstmal auf, legen sich die Worte zurecht und wählen die Nummer nochmal, um dann kurz und knapp UND DEUTLICH Ihre Mitteilung zu hinterlassen. Telefonnummern bitte langsam UND DEUTLICH aufsagen, damit sie mitgeschrieben werden können.
Letzten Freitag sprach eine Dame auf den AB, die sich als „Doktor Öckel“ (oder Eckel oder so ähnlich) vorstellte und nach den Öffnungszeiten fragte. Dann sagte sie: „Meine Nummer sehen Sie ja.“
JA, WO DENN?
Als Flammenschrift an der Wand? Vor meinem „geistigen Auge“? Im Kaffeesatz?
„Sie werden sich ja dann melden.“
Habe ich nicht, weil ich es nicht konnte. Und die Anruferin ist jetzt bestimmt beleidigt – und wäre es noch mehr, wenn man ihr glaubhaft versichern würde, daß dieser Umstand nicht meiner Nachlässigkeit, sondern eigenem Ungeschick zu verdanken ist.
Wahrscheinlich vermutete die Anruferin, daß ihre Telefonnummer auf dem Display erscheint. Das setzt allerdings das Vorhandensein eines solchen voraus. Ich habe es in meinem langen Leben immerhin schon zu einem Tastentelefon gebracht. Aber das gehört zu den ca. 90 Prozent aller im Einsatz befindlichen Festnetz-Geräten, die kein Display haben. Das hätte die Anruferin in Betracht ziehen müssen.
Es gibt Leute, die besitzen einen Lastwagen. Aber aus der Tatsache, daß einige Leute einen Lastwagen besitzen, zu schlußfolgern, daß ich auch einen habe, das ist – ich nenne es mal: unakademisch.
Die Frage nach den Öffnungszeiten ist übrigens berechtigt. Denn in der heute beginnenden Woche wird an den meisten Tagen nicht erst, wie üblich, um halbsieben geschlossen, sondern schon um halbsechs. Denn bei den Veranstaltungen der Antifaschistischen Woche im Dokumentationszentrum der VVN ist die Buchhandlung Weltbühne mit einem Büchertisch präsent. Wie gern hätte ich das der Frau Dr. Eckel/Öckel mitgeteilt!
Fernsehapparat kaputt
Und schon wieder ist bei mir ein Fernsehapparat kaputtgegangen! Den hatte ich nur ein halbes Jahr, nachdem der Fernsehapparat, den ich davor hatte, auch kaputtgegangen war.
Ausgerechnet einen Tag vor Weihnachten ging der Apparat kaputt. Da mußte die traditionelle Video-Orgie am zweiten Weihnachtstag diesmal ausfallen.
Das ist alles nur halb so schlimm. Wenn man keinen (funktionierenden) Fernsehapparat hat, ist man in seiner Zeiteinteilung freier, stelle ich fest.
Ich habe nur an Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, eine Bitte.
Können Sie bitte hier gelegentlich einen Kommentar hinterlassen und mich auf dem Laufenden halten, wie es mit der Lindenstraße weitergeht?
Parkplatz der Vorurteile
In der Zeitung las ich und im Radio hörte ich: Eine Studie hat ergeben, daß Frauen besser einparken können als Männer.
Früher waren wir abergläubisch und chauvinistisch. Da glaubten wir: Die Fahrtüchtigkeit hängt vom Geschlecht ab.
Aber jetzt sind wir aufgeklärt und emanzipiert. Jetzt wissen wir: Die Fahrtüchtigkeit hängt vom Geschlecht ab.
Der Witz am Sonntag
Zwei Blinde stoßen auf dem Bürgersteig zusammen.
Der eine sagt: „Das sah ich kommen.“
Wie? Nichts neues?
Nein, heute habe ich Ihnen nichts neues mitzuteilen.
Das heißt: ich könnte …
Aber: Nein.
Jeden Tag muß ich mir hier was einfallen lassen. Aber heute sollen Sie Gelegenheit bekommen (und werden Sie von mir angeregt), in aller Ruhe zurückzublättern.
Ein halbes Jahr und ein Tag LIEBE UND ZORN in (bisher) 145 Kapiteln.
Sind Sie neu hier? Dann haben Sie was nachzuholen (und Sie werden mir, wenn Sie es getan haben, für diesen Hinweis dankbar sein). Man liest ja auch nicht einen Roman ab Seite 150, bloß weil es ihn schon ein halbes Jahr lang gibt. Nein, man fängt trotzdem auf Seite 1 an. Und DAS HIER ist zwar kein Roman, aber gleichwohl eine Collage, ein sich fortwährend vervollständigendes GESAMTBILD, ein WORK IN PROGRESS, das in seiner Ganzheit, in seiner Formen- und Perspektivenvielfalt begriffen und genossen werden sollte.
Die Richtung bleibt Ihnen überlassen. Sie können nach unten wandern, bis Sie auf „Older posts“ stoßen, und das so oft wiederholen, bis Sie zum 1. Juni gelangt sind. Sie können mit dem 1. Juni beginnen und sich dann Schritt für Schritt, Kapitel für Kapitel, Bild für Bild, Notat für Notat, Geistesblitz für Geistesblitz der Gegenwart annähern.
Und Sie werden staunen, wie viel Sie dabei von sich selbst erkennen.
Bis morgen!
Schon wieder: hundert
Dies ist die hundertste Mitteilung in diesem Weblog seit seiner Eröffnung am 1. Juni 2012. Diese Mitteilung beinhaltet, daß es die hundertste ist. Es handelt sich also gewissermaßen um eine Reflexiv-Mitteilung: Das Thema der Mitteilung ist sie selbst.
100 Mitteilungen vom 1.6. bis 22.10.2012. Das sind 0,7 pro Tag.
Bis morgen!
Neu in der Weltbühne: Komische Deutsche
Thomas Gsella: Komische Deutsche. Carl’s Books 2012. 224 S., 81 schw.-w. Abb. Gb. 14,99 €
„Komische Deutsche“ stellt Deutsche vor, die sich selbst nicht komisch finden, und das aus gutem Grund: Sie gehen einer Tätigkeit nach, die sie für äußerst ernsthaft halten, und ihre Witze sind miserabel. Trotzdem bringen sie uns zum Lachen. Sie machen komische Sachen, sprechen seltsame Sätze, setzen sich wunderliche Ziele und führen ein erstaunliches, ja bizarres Leben. Es sind lustige Vögel wie Sarrazin, komische Käuze wie Guttenberg und Wulff oder die Verrückte Koch-Mehrin, die überführt wurden und unverdrossen schamlos weiterbrummen wie der gleichfalls endlose Michael Schumacher; es sind irr schillernde Knaller auf grauen Posten wie Angela Merkel und Heidi Klum, und es sind unzählige andere Deutsche, die sich da tummeln in ihren Vereinen und Geheimbünden, die Eheleute, die Sparer und die Christen, die Rekruten und Revolutionäre, die mit dem blöden Namen, die mit der lustigen Brille und all die, die es verdienen. Und natürlich die Unschuldigen. Die ganz besonders.
Von Zeit zu Zeit werden Sie an dieser Stelle über Standardtitel in der Buchhandlung Weltbühne informiert – nicht immer das Neueste, aber immer empfehlenswert.
Wenn Sie bestellen wollen, dann hier. Erinnern Sie sich stets an den Slogan:
„LIEBE leute BESTELLT bücher IN der BUCHHANDLUNG weltbühne UND sonst NIRGENDS.“
Weltbühne muß bleiben.
Let me please introduce …
Liebe Leserin, lieber Leser, hier sind Sie richtig.
In diesem WEBLOG AUS GUTEM HAUSE präsentiere ich Notate und Bilder, Nachrichten, Reflexionen, Kommentare, Widerworte, Wiederholungen, philosophisches Kabarett, Beobachtungen und Erinnerungen (die Vergangenheit ist der Spiegel, in dem die Zukunft sichtbar wird).
Einseitige Beeinflussung und tendenziöse Berichterstattung sind garantiert, ebenso: Selbstbeweihräucherung. Hier bin ich Mensch; hier darf ich alles.
Greifen Sie hinein, werden Sie Zeuge (respective Zeugin).
Bookmarken Sie und kommen Sie wieder. Einmal im Monat sollte man MICH HIER besuchen – besser: einmal in der Woche – noch besser: täglich.
Kommentare sind willkommen, sofern sie der Informationen und Weiterentwicklung dienen. Sie werden nach Prüfung freigeschaltet. Trolle sollen nicht gefüttert werden.
Die Beiträge unterliegen dem Urheberrecht. Bitten um Verwendung werden großzügig behandelt. Verlinken darf man natürlich nach Herzenslust.
Jetzt können Sie sich freuen, MICH HIER entdeckt zu haben und auf alles, was folgt.
Beste Grüße,
Helmut Loeven
P.S.: Betrachten Sie die Links (links) als Empfehlung.
