Archiv der Kategorie: Der ewige Spießer
Offener Brief an Alice Schwarzer
Sie sind wohl dem Größenwahn verfallen. Denn Sie haben Heinrich Heine als Ihr „journalistisches und schriftstellerisches Vorbild“ bezeichnet, und zwar, als Sie die „Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft“ empfingen. Welcher Reichsverband, welcher Karnevalsverein, welche Stiftung und welches Klüngelsklüppken hat Ihnen denn noch keinen Orden umgehängt? Und zu welchem Thema, das ein paar Nummern zu groß für Sie ist, hätten Sie jemals die Klappe halten können?
„Während meiner Zeit in Paris habe ich mich Heine nahe gefühlt. Deutschland wird einem ja manchmal zu eng. Aber wie er fühlte ich mich im Ausland dann doch wieder als Deutsche.“
Deutsch fühlen! Die Nachwelt hat mitgekriegt, was Heinrich Heine zu solch spitzmündigem Schwulst einzufallen pflegte.
„Als sie Feministin geworden sei,“ (schreibt die WAZ), „habe sie begonnen, Heines Verhältnis zu Frauen kritisch zu sehen… Ihre Liebe und Verehrung für Heine werde durch diese Erkenntnis zwar gedämpft, aber nicht gelöscht.“
Ach, wissen Sie was Sie sind? Eine gedämpfte Kartoffel.
Just a little bit …
Ich werde in eine Marktlücke stoßen. Ich werde eine Flirt-Schule gründen.
Ich habe nur einen einzigen Kunden: Rainer Brüderle.
Dem sage ich nur einen einzigen Satz:
LASS ES SEIN!
P.S.: Wer glaubt, daß RESPEKT das Ende aller Affären ist,
der ist im Irrtum.
Der Familienvater als Misere
Heute ist Samstag, der 27. Oktober 2012. Darum werden heute Nacht die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr gestellt.
Es gibt bestimmt Leute, die sich den Wecker auf 3 Uhr stellen, dann die Uhr um eine Stunde vorstellen und dann weiterschlafen. Der Strähler macht das bestimmt auch so, denn das ist so einer.
Es gibt bestimmt in diesem Lande auch Familienväter, die ihre ganze Familie in dieser Nacht um 3 Uhr wecken, damit alle dann (und nur dann) ihre Uhren umstellen. Das ist zwar sinnlos, aber korrekt.
Solche Familienväter haben sonst nichts zu sagen, darum versteifen sie sich auf irgendeinen Firlefanz, mit dem sie der Gattin und den Kindern auf den Wecker fallen (in diesem Fall im Wortsinn).
Die Kinder wenden sich verzweifelt an die Mutter: „Das ist doch Unsinn! Wir können doch die Uhren vor dem Schlafengehen verstellen oder gleich morgen früh!“
Die Mutter sagt: „Das mag zwar sein. Aber versuch mal, dem das klarzumachen. Laß uns das so machen, wie er das will, dann haben wir den wenigsten Trabbel.“



