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Archiv des Autors: hl
Causa Kurz im Burgtheater
CAUSA KURZ: DIE #CHATPROTOKOLLE. Eine Lesung des Burgtheater-Ensembles
Premiere am 16.10.2021
Burgtheater Wien
Korruption und Betrug – gegen Sebastian Kurz und weitere Beschuldigte ermittelt die Staatsanwaltschaft. Sie gründet ihre Vorwürfe auf Chat-Nachrichten. Wir lesen diese vor! Gemeinsam mit der STANDARD-Redaktion setzen wir die Chats in den Kontext. Damit Sie sich selbst ein Bild von all den Vorgängen machen können. Die Ensemblemitglieder des Burgtheaters Regina Fritsch, Daniel Jesch, Christoph Luser, Dörte Lyssewski, Robert Reinagl und Nils Strunk schlüpfen in die Rollen von Sebastian Kurz, Thomas Schmid und anderen.
CAUSA KURZ: DIE #CHATPROTOKOLLE
Eine Kooperation von Der Standard & Burgtheater
Zweiundsiebzig
Zwei Bilder – was fällt auf?
Aus der Serie: Zwei Bilder – was fällt auf?


Zwei Bilder.
Am selben Ort? Nein. (einmal im öffentlichen Raum, einmal in Privatunterkunft).
Am selben Tag? Nein (das eine vorher, das andere nachher).
Dieselbe Person? Ja (kennen Sie inzwischen bestimmt).
Derselbe Künstler? Ja.
Dieselbe Perspektive? Ja (rear view).
2 Orte, 2 Tage, 1 Model, 1 Künstler, 1 Perspektive.
Was fällt auf?
1 fotografiert mit Kamera, 1 gezeichnet mit Tusche.
True Colors: An einem Samstag im Oktober
Früchte am Freitag
Letztens hatten sie bei Edeka seit langem mal wieder Kumquats angeboten, nur einen Tag lang.
Ich ließ sie liegen, bringe aber die Kumquats von früher in Erinnerung.
Sammelt Briefmarken
True Colors: Frühherbst
Neu in der Weltbühne: Wer sind die „Proud Boys“?
Neu in der Weltbühne:
Carl Kinsky: Proud Boys. Trumpismus und der Aufstieg ultranationalistischer Bruderschaften
Unrast-Verlag Oktober 2021, Reihe transparent. 88 S. 7,80 €

Während der Präsidentschaft Donald Trumps nahm rechte Straßengewalt in den USA deutlich zu. Dabei stand insbesondere eine Gruppe immer wieder im Rampenlicht der medialen Berichterstattung: die ›Proud Boys‹. Die 2016 von Gavin McInnes, Mitbegründer des Online- und Print-Magazins VICE, ins Leben gerufene ›Proud Boys‹ -Bruderschaft nahm einen rasanten Aufstieg und avancierte von einem Männerstammtisch in New York zu einem bundesweit aufgestellten Netzwerk mit Kontakten ins politische Umfeld von Donald Trump.
Bei der gewalttätigen Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar 2021 spielte sie eine Schlüsselrolle. Wie keine andere Gruppe stehen die ›Proud Boys‹ seitdem für den Erfolg extrem rechter Mobilisierungen und die damit einhergehende Zunahme von rassistischer und antiemanzipatorischer Gewalt im Zuge des Aufstiegs des ›Trumpismus‹. Aber auch außerhalb der USA machen die ›Proud Boys‹ auf sich aufmerksam, im Februar stufte die kanadische Regierung die Bruderschaft offiziell als ›terroristische Vereinigung‹ ein.
Doch welche ideologischen Motive treiben sie an? Wie lässt sich ihre Politik im historischen Kontext der USA verstehen? Inwiefern ist ihre Organisationsform zukunftsweisend für extrem rechte Bewegungen, auch über die USA hinaus? Um diese Fragen zu beantworten, wird die Organisationsgeschichte der ›Proud Boys‹ und die ähnlicher neuer Bruderschaften nachgezeichnet.
Die Analyse legt einen besonderen Fokus auf deren reaktionäre Männlichkeitsideale und behandelt die (vermeintliche) Einbindung von nicht-weißen und nicht-heterosexuellen Menschen innerhalb der extremen Rechten als Stütze der Weißen Vorherrschaft.
Das Buch ist in der Buchhandlung Weltbühne Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
Tel. 0203-375121
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
erhältlich im Laden, aber auch im Versand.
Bestellt Bücher in der Buchhandlung Weltbühne und sonst nirgends.
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WELTBUEHNE MUSZ BLEIBEN !
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Razitko: Note in red
We are everywhere … (34-37)
Da sollte man hingehen: Ensemble Companeras
„Gegründet wurde das Ensemble Companeras 2006 als reine Frauengruppe. Mittlerweile haben immer mal wieder auch Männer mitgemacht. Fast jedes Jahr gibt´s ein neues Stück aus dem Fundus des klassischen europäischen Theaters. 2021 gehen wir an die Wurzel: wir spielen eine antike Tragödie. Antigone!“

Aufführung:
Sophokles: Antigone
Sonntag, 17.10.2021 um 17 Uhr und
Samstag, 20.11.2021 um 19 Uhr
in der Notkirche, Martinstr. 37, 47058 Duisburg
Karten diesmal nur im Vorverkauf erhältlich!
Eintritt: 12€/ermäßigt 10€
VVK:
telefonisch: Ensemble Companeras 0151/56635084
per E-Mail: Ensemble.Companeras@gmx.de
im Hutladen „Rotkäppchens Tanten“, Moltkestr. 15, 47058 Duisburg,
im „Weltladen Duisburg“, Koloniestr. 92, 47057 Duisburg,
Vorausschauen – auf das Kalender-Jahr 2022
Demnächst in der Weltbühne: Der Antifaschistische Taschenkalender 2022
(Zitat von Esther Bejarano)
Kalendergruppe – Antifa (Hg.): Antifaschistischer Taschenkalender 2022
erscheint im Oktober 2021 im Unrast-Verlag.
Umfang: 224 Seiten im „Hosentaschenformat“.
„Stets aktuell von undogmatisch aktiven Menschen aus der Bewegung gemacht, ist der Antifa-Kalender mittlerweile ein nicht wegzudenkender Begleiter sowohl für Einsteiger*innen als auch für die Erfahrenen unter den politisch Aktiven. Die Textbeiträge nehmen die aktuellen gesellschaftlichen Themen – auch abseits des klassischen Antifaschismus – kritisch unter die Lupe und geben so einen guten Überblick über den Stand der Diskussion innerhalb der Linken“, schreibt der Verlag.
Der Kalender soll 7 € kosten. Das heißt: Preisänderung ist vorbehalten.
Der Kalender wird in der Buchhandlung Weltbühne Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
Tel. 0203-375121
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
erhältlich sein – im Laden, aber auch im Versand.
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Holt euch die Stadt zurück (23-25)
Schöne Häuser
Good old everlasting Sternbuschweg. Oktober 2021 und Alle meine Bücher
Ich rief eine Freundin an, vor ein paar Wochen war’s. Sie sagte. „Ach, ich lese gerade, wie du den Sternbuschweg entlang gegangen bist.“
Sie las gerade in dem Buch „Barbara lächelt“, und auf Seite 39 hatte ich berichtet, daß ich den langen langen Sternbuschweg raus und runter lief, von der Mülleimer Straße bis zum Grunewald und vom Grunewald wieder zurück bis zur Mülleimer Straße, auch zuvor schon manchmal und danach auch noch, und zwar immer bei Liebeskummer.
Und ich dachte mir: Mädchen, jage DU mich NIE den Sternbuschweg rauf und runter!
Helmut Loeven: Barbara lächelt. Wirklich wahre Geschichten, die tatsächlich passiert sind. Trikont Verlag 2017. 76 S. 10 €. ISBN 978-3-945634-17-2
Kalkar, oh Babybaby Kalkar!
Ja, ich weiß, was Sie jetzt sagen:
Der Oktober kommt, und dann kommt der bestimmt wieder mit seinem Kalkar. Wie jedes Jahr.
Aber jedes Jahr hat seinen Drittenoktober. Und man sollte daran erinnern, daß just an diesem Tag nationalen Aufschäumens sich die Stimme von Ratio und Humanität regt. Wie jedes Jahr.

Ich für mein Teil mache es anders. Ich werde den Drittenoktober am Schreibtisch verbringen. Wie jedes Jahr.
Zweitausendfünfhundert, in Worten: 2500
Jutta Ditfurth – Glückwunsch zum Siebzigsten!
Wie sähe diese Gesellschaft aus, wenn es die Arbeiter:innenbewegung, die Frauenbewegung, die außerparlamentarische Opposition und die Ökologiebewegung nicht gegeben hätte? Mit anderen gemeinsam habe ich die Anti-AKW-Bewegung der 70er Jahre aufgebaut. Anfangs war die Mehrheit der Bevölkerung einschließlich der Linken für Atomenergie. Unter der CDU/FDP-Regierung 1965 waren 128 Atomkraftwerke geplant. In den 1970ern unter SPD/FDP dann allen Ernstes 598 Atomreaktoren bis 2050. Am Ende wurden es weniger als 30, jeder einer zu viel. Mit aufklärerischen Aktionen und militanten Kämpfen in Wyhl, Brokdorf, Grohnde und Gorleben, die die ganze Gesellschaft erfassten, haben wir diese Mehrheitsmeinung gebrochen. Bis heute. Und zwar damals ohne einen einzigen Abgeordneten, allein außerparlamentarisch.
…
Bewegt hat sie sich, vor – und zurück. Kein sozialer Kampf ist in dieser Gesellschaft je endgültig ausgefochten. Wir haben 1975 die Kampagne gegen das Abtreibungsverbot doch nicht gemacht, damit sich in den 1990ern SPD und Grüne in „Kompromissen“ der Ideologie der organisierten Abtreibungsgegner:innen unterwerfen und statt sachlicher Begriffe wie Embryo und Fötus ideologische Begriffe wie „ungeborenes Leben“ im Gesetz verankern! Die „Lebensschützer“ haben damit heute einen Andockpunkt, um Mädchen und Frauen die selbstbestimmte Entscheidung zu erschweren. Nach mehr als 150 Jahren greift der Staat immer noch massiv in das Leben von Frauen ein. Vergleichbares gegen Männer ist unvorstellbar.
…
Es ist ein Irrtum naiver Klimaschützer:innen, dass Politik und Eliten über das Klima „aufgeklärt“ werden müssen. Die Klügeren wissen alles, aber sie haben andere Interessen als wir. Ökologische Bewegungen müssen sich auch mit der Kritik der kapitalistischen Ökonomie befassen, sonst verstehen sie nicht, in welcher Welt wir leben.
…
Wenn Annalena Baerbock sexistisch attackiert wird, verteidige ich sie. Aber ihre Kapitalismusgläubigkeit und Nato-Treue kritisiere ich.
Zitate aus: Interview in der Frankfurter Rundschau 27.9.2021.
Fridays for Future hat viele Farben – ein Bildbericht

Weltweiter Klimastreik am 24. September: Hier Bilder von der Aktion in Duisburg mit ca. 2.000 Teilnehmern.

Die Jugend-Bewegung Fridays for Future ist längst zu einer generationenübergreifenden Aktion geworden. Die Organisation liegt in den Händen der jungen Aktivisten. Und die Organisation hat brillant funktioniert. Alles hat geklappt, an alles war gedacht.
Die Reden waren gut, kein Wort zu viel, alles wurde deutlich gemacht. Was gesagt werden mußte, wurde gesagt.


Zusammenhänge wurden genannt. Die Bewegung gegen die Klimakatastrophe ist auch eine Bewegung gegen Armut, gegen Ausgrenzung und Rassenhass, gegen die Benachteiligung der Frauen weltweit, gegen Rechts.
Als Hauptursache der drohenden Klimakatastrophe wurde die kapitalistische Produktionsweise von vielen und immer wieder genannt.






Bilder: Merkfoto – H.L. (7), Hafenstaedter (5).























