Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Land Art.

Da waren sie noch da: Dem Strähler seine Schuhe.
Dalida „Am Tag als der Regen kam“ und sowas lag da.
Landschaften ändern sich nicht, ebenso die Sprache. Sie werden geändert.
Kennt man:
To everything turn, turn, turn
There is a season turn, turn, turn
And a time to every purpose
Under heaven
…
A time to cast away stones
A time to gather stones together
…
A time for peace
I swear it’s not too late
Pete Seeger (1950), The Byrds (1965)
„Turn on tune in drop out“
kennt man auch
(Timothy Leary 1967).
Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Stilleben.
Ich wußte als Kind noch nicht: Still-Leben? Oder Stil-Leben?

Aschenbecher aus Ton, geformt und gebrannt von Magda Gorny, 80er Jahre, infolge Rauchenabgewöhnung nicht mehr in Betrieb, auf Nivea-Dose (Niveau-Dose), Energie-Spar-Lampe (wartet auf Wiederverwendung), Uhu, Deodorant von Aldi:
Stillleben im 21. Jahrhundert.
Sowas ähnliches hatten wir schon mal. Gucken Sie mal hier.
Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Pop Art.

Pop Art ist farbenfroh. Und: Pop Art ist die Kunst der Oberfläche. Darum, wie auf diesem Bild zu sehen, ideal als Fassade.
Die Fassade wird zur Kunst, die Kunst wird zur Fassade.
Wie auf diesem Bild zu sehen: Unter der Oberfläche ist nichts, von dem man sich Erkenntnis erhoffen kann.
Normalerweise ist das ja so: Erst kommt der Kalender, dann kommt das Jahr.
Hier geht das schon seit Jahren anders: Der Kalender ist ein Rückblick auf das Jahr.
Für das Jahr 2018 gab es schon den ersten, und heute den zweiten (Lerchenstraße, Blick auf die Rück-Fassade der Häuser auf der Gustav-Freytag-Straße). Diese Perspektive war auch schon mal in der Serie „Die schönsten europäischen Einfahrten“ zu sehen (Nr. 14 der Gesamtfolge).
Bilder anklicken zum Vergrößern.
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