Magda Gorny: Federzeichnung.
Eines von mehreren Porträts des schlafenden Mannes.
Magda Gorny hätte heute Geburtstag gehabt.
Mahnwache am Denkmal für die deportierten jüdischen Kinder
Einladung der VVN:
Mahnwache am Denkmal für die deportierten jüdischen Kinder
Abseits gelegen und kaum wahrgenommen liegt das „Mahnmal für die deportierten jüdischen Kinder“. Mindestens 130 Kinder aus Duisburg wurden zwischen 1938 und 1945 mit der Deutschen Reichsbahn in die nationalsozialistischen Konzentrations- und Todeslager transportiert – 130 von etwa 1,5 Millionen Kindern aus ganz Europa, die während der Nazizeit grausam zu Tode kamen; bei medizinischen Versuchen, erhängt, verhungert, an nicht behandelten Krankheiten, vergast….Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer.
Die VVN/BdA* wird an der Saarstraße/Ecke Königstraße am 8. Mai ab 15 Uhr bis etwa 18 Uhr mit einer Mahnwache am Mahnmal für die deportierten jüdischen Kinder an diese grauenhaften, unvorstellbaren Verbrechen erinnern.
Am 8. Mai wurde ganz Europa von der Geißel des Faschismus befreit. Mit der Auschwitz – Überlebenden Esther Bejarano fordern wir, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg, wie in anderen europäischen Ländern, endlich auch in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag wird.
Erinnerung ist aber nur sinnvoll, wenn sie den Blick für das HEUTE öffnet:
Wieder werden in Deutschland Menschen ausgegrenzt beschimpft, bespuckt, geschlagen oder ermordet, weil sie aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Lebensweise nicht in das Bild passen, das Nazis vom »Deutschen« haben. Rassismus im Internet gehört schon fast zum Alltag. Daher kann Erinnern nur mit der Aufforderung verbunden sein, sich heute gegen alle Formen von neofaschistischer und rassistischer Gewalt in Worten und Taten entgegenzustellen.
*Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Kommt und holt euch den neuen Metzger
DER METZGER. Das satirische Magazin. Neu: Nr. 135.
Jakop Heinn: Wer lacht da? Da soll mal einer behaupten, das Corona-Virus würde das öffentliche Leben lahmlegen. Querfront-Revival inclusive. Ken Jebsen und Xavier Naudoo dürfen natürlich nicht fehlen. Den rechten Aktivisten geht es nicht um Argumente, sondern um die Zerstörung des Diskurses. Für Verschwörungs-Paranoiker ist alles ein Beweis, auch das Gegenteil.
Ottokar Grobe bezweifelt, daß die CDU noch ganz gescheit ist.
Matti und Paula in: Kultur. Comicstrip von Timo Stoffregen.
8. Mai zum Feiertag machen! Was 75 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus getan werden muß. Das Wort hat Esther Bejarano.
Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal: Bericht aus den Tagen des Kranzes; Wenn ich ein Vöglein wär‘; Kein Pimp, kein Hipp, kein Chapp (Plädoyer für gute Küche); Wo ist der Kim hin?; Lob des Kommunismus als bewährter Bürgerschreck. Außerdem: Antworten, Die Bekloppten sind unter uns, komische Schilder, komische Häuser, schengla schengla schengla caranova isabena.
Rainer Dittrich: Spurensuche. Lektürenotizen. Der Erste Weltkrieg war die sämtlich von parlamentarischen oder parlamentarisch mitbestimmten Systemen ausgelöste „Urkatastrophe“. Nur durch den Druck der radikalen Bewegungen der Novemberrevolution kam es überhaupt zur Etablierung einer bürgerlich-parlamentarischen Demokratie, während die Kräfte der sogenannten Mäßigung wie etwa auch die SPD mit Hilfe der Freikorps die Monarchie retten wollten. Es ist schlichtweg falsch, dem Nationalsozialismus Utopien zuzuschreiben. Die klassischen Utopien zielen auf eine bessere Zukunft. Sie gehören zur Freiheitsgeschichte der Menschheit. Der Nationalsozialismus hingegen orientiert auf Vergangenheit und Ursprung (Mythos), auf ein vermeintliches Reines, etwa auf ‚Rasse’. Das Denken des Nationalsozialismus entstammt dem – mythischen – Repertoire der Gegenrevolution, nicht dem der Utopien.
Lina Ganowski: La Notte. Diesmal: Gegen Sittlichkeit kämpfen selbst die Götter vergebens. Die frauenfeindliche Emma-Kampagne gegen Prostituierte erinnert an die verheerende Prohibition in den USA.
Lothar Röse: America first. Grundzüge US-amerikanischer Außenpolitik. Erster Teil. Mit der „deutsch-amerikanischen Freundschaft“ steht es nicht zum Besten; man versteht sich (und die Welt) einfach nicht mehr. Seit – oder weil – Präsident Trump, wie im Wahlkampf versprochen, die Unterzeichnung des TTIP-Abkommens verweigerte, fanden sich die TTIP-Gegner wohl unversehens in so schlechter Gesellschaft wieder, daß ihnen vermutlich nicht recht klar war, wie ihnen da geschah. Trump ist nicht einfach (nur) ein Verrückter, weil er sich nicht an die Umgangsformen hält oder ihn die gewohnten Gewißheiten kalt lassen; vor allem ist nicht zu übersehen, daß er inzwischen kein singuläres Phänomen geblieben ist. Vielmehr ist die „geistige Situation der Zeit“ im Jahr 2020 von einer weltweit zu registrierenden Renaissance des „autoritären Charakters“ geprägt, zu dessen Merkmalen allgemeine geistige Verflachung und ein beschleunigter Verfall der Formen der Auseinandersetzung gehören.
Die Kuba-Seite. Solidarität mit Kuba in der Corona-Krise. Und: Kuba-Kaffee kaufen!
Josef Dünnwald: Gute Besserung in die Pfanne. Seine Seite.
Das Weite suchen. Lust an Landschaft.
Das Heft kostet 4 Euro.
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Lesungen fallen aus
Lesungen fallen aus, darüber bin ich nicht froh.
Aber, so höre ich im Radio, die Pop-Stars geben Solokonzerte im Internet.
Dann will ich es denen mal gleichtun.
Klicken Sie mal an, das müßte funktionieren:
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Der Kessel des Monats
Karfreitag ist ein schöner Freitag (Nachtrag)
Du und Wir. Und Ihr
75. Jahrestag der Befreiung von Hitlerfaschismus und Ende des 2. Weltkriegs
Pressemitteilung von DU+Wir
Duisburg, 30. April 2020
Wir in Duisburg haben am 8. Mai 2020 mehr als einen Grund, der Stunde Null im Jahre 1945 zu gedenken, als unsere Stadt in Trümmern lag, aber die Nazi-Diktatur endlich besiegt war. Da war Hoffnung auf Frieden, auf Brot, Arbeit und Demokratie. Heute nach 75 Jahren leben wir in einer bunten pulsierenden Stadt voller Vielfalt, mit Menschen aus zahlreichen Ländern und Kulturen, friedlich und engagiert.
Dieses Zusammenleben ist bedroht: rechtsradikale Ideologen in den Parlamenten und ihre Splitter und Trupps bis hinunter in die Stadtteile wollen mit ihrem Weltbild einen Staat vorbereiten, wie er schon einmal mit Völker- und Rassenhass die Welt in Brand gesetzt hat. Die Morde und Übergriffe der letzten Monate sind Warnung und Mahnung, jetzt die Rechte und Freiheiten für alle Menschen in unserem Land entschieden zu verteidigen. Lebenswerte und demokratische Verhältnisse in unserer Stadt sind die überzeugendsten Gegenmittel gegen das Gift der Nazis.
Mit fast 80 Organisationen, Verbänden und Gruppen wollten wir, die Initiative DU +Wir , eine große Kultur Demonstration am 8. Mai 2020 in der Innenstadt ermöglichen. Es sollte eine Manifestation für das friedliche Zusammenleben und ein Zeichen gegen rechte Hetze und Fremdenfeindlichkeit sein, für ein solidarisches Miteinander.
Das Corona-Virus bremst uns nun leider auch aus. Diese pandemiebedingte Absage sollte uns jedoch ermutigen, in Zukunft unser so richtiges Anliegen wieder aufzugreifen, wenn es wieder möglich ist.
Ein Ende des Corona-Tunnels ist derzeit noch nicht in Sicht. Zu gegebenem Zeitpunkt, wenn öffentliche Beratung und Versammlungen wieder möglich sein werden, lädt DU+Wir die Stadtgesellschaft ein, einen neuen Anlauf für eine Feier des Tags der Befreiung von faschistischer Nazi-Diktatur zu machen. Vielleicht 75+1 am 8.Mai 2021? Wir werden uns für die change.org-Kampagne einsetzen, den 8.Mai zum gesetzlichen Feiertag zu machen und wenn möglich dies im Jahr 2021 realisieren.
www.change.org/p/8-mai-zum-feiertag-machen-was-75-jahre-nach-befreiung-vom-faschismus-getan-werden-muss-tagderbefreiung-bkagvat-bundesrat
Bis dahin und auch bei den Kommunalwahlen im September gibt es immer wieder Gelegenheit, deutlich zum Ausdruck zu bringen:
Unsere Stadt steht einig zusammen gegen Rechts, gegen neuen Faschismus und gegen Rassismus. Duisburg zeigt ein Herz für Menschen in Not und Bedrängnis, bleibt weltoffen, vielfältig bunt und der Demokratie verpflichtet.
Christa Broecher, Detlef Feldmann, Joachim Glund, Doris Michel, Eckart Pressler, Christine und Dieter Zentek, Edith Zischke
Neu in der Weltbühne: Was heißt hier eigentlich Verfassungsschutz?
Cornelia Kerth / Martin Kutscha (Hg.): Was heißt hier eigentlich Verfassungsschutz? Ein Geheimdienst und seine Praxis
PapyRossa Verlag 2020. 148 Seiten. 12,90 Euro
„Verfassungsschutz“ – das klingt gut. Aber werden die mit diesem Namen geadelten Behörden ihrem Anspruch gerecht? Zahlreiche Skandale wie etwa das völlige Versagen beim Aufspüren der neonazistischen Terrorzelle „NSU“ lassen daran zweifeln. Gleichwohl wurden in den letzten Jahren die Verfassungsschutzämter finanziell und personell aufgestockt und ihre Überwachungsbefugnisse noch erweitert. Dieser Sammelband nimmt Geschichte, Handlungsgrundlagen und aktuelle Praxis des Verfassungsschutzes unter die Lupe. Sind es wirklich nur »Pannen«, wenn dieser so wenig zur Aufklärung der Neonaziszene in Deutschland beiträgt? Welche Aufgaben weisen Grundgesetz und Fachgesetze den Geheimdiensten eigentlich zu? Wie sind die Vertuschung und Blockade bei der Aufdeckung terroristischer Netzwerke z. B. im NSU-Prozess zu erklären? Werden die parlamentarischen Kontrollgremien ihrer Aufgabe gerecht oder dienen sie lediglich als Feigenblatt für fragwürdige Aktivitäten? Welche Alternativen gibt es, um die demokratische Verfassungsordnung wirksam zu schützen?
Mit Beiträgen von Antonia von der Behrens, Rolf Gössner, Luca Heyer, Udo Kauß, Martin Kutscha, Till Müller-Heidelberg, Martina Renner, Niklas Schrader und Klaus Stein.
Martin Kutscha, Dr. iur., Jg. 1948, Professor a.D. für Staats- und Verwaltungsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, engagiert in der Humanistischen Union; Cornelia Kerth, Jg. 1954, Sozialwissenschaftlerin, Bundesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).
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Dieses Jahr kein UZ-Fest
Achtet auf die Rote Hilfe
Rote Hilfe e.V.
IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39
https://www.rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden
Rote-Hilfe-Gruppen – damals noch ohne Zentrale und Dachverband – bildeten sich seit etwa Anfang der 70er Jahre. Eine Rote-Hilfe-Gruppe gab es auch in Duisburg. Ich habe sie gegründet.
Diese Geschichte müßte auch mal geschrieben werden.
Und das ganze Jahr ist erster April
Element
Hilfe für Kuba in unserer Krise (2)
Eine Methode fundamentaler Solidarität mit Kuba wäre darüber hinaus:
Die Volkswirtschaft des revolutionären Landes stärken.
KUBA-KAFFEE KAUFEN .
Die DFG-VK (Gruppe Duisburg) vertreibt Cubita – Kaffee aus Kuba, angebaut, geerntet, verarbeitet und verpackt in Kuba.
Verteilstelle ist die Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg [Neudorf] Tel. 0203-375121 bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
Eine Packung (460 g vakuumverpackt) kostet 7,90 €.
Auch im Postversand möglich. Versandkostenanteil pro sendung: 2 €. Mindestmenge im Versand: 2 Packungen Cubita-Kaffee.
Good old everlasting Sternbuschweg. April 2020
Lenin hatte andere Pläne
Als Lenin im April 1917 aus dem Exil in Zürich nach Petrograd zurückkehrte, wurde er von seiner Frau Nadeschda Krupskaja und seiner Sekretärin Inessa Armand gedrängt, beim Zwischenstopp in Stockholm mit ihnen ein Warenhaus aufzusuchen. Als er nicht nur Anzug und Schuhe, sondern auch noch einen Mantel anprobieren sollte, war es ihm zu viel: „Ich fahre nicht nach Rußland, um die neueste Herrenmode vorzuführen.“
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Hilfe für Kuba in unserer Krise (1)
Das Foto zum Zwanzigsten
Die schönsten europäischen Einfahrten (24)
Die DFG-VK ist auch noch da
Die schönste DFG-VK der Welt gibt es hier.

















