Windkraft statt Tiefflieger!

Windkraft statt Tiefflieger!
Brief von der DFG-VK

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,
schon im November hat die Bundeswehr in NRW zwei weitere Tiefflugzonen reaktiviert, in denen Kampfjets zu Übungszwecken 76 Meter tief fliegen dürfen. „LFA 2“ erstreckt sich an der niederländischen Grenze etwa von Gronau bis nach Wesel, „LFA 3“ von Höxter über Winterberg nach Olpe. Erst jetzt ging durch die Medien, dass das zu erheblichen Überschneidungen mit den von der Landesregierung im vergangenen Jahr beschlossen sogenannte Windkraft-Vorranggebieten führt . Die dort geplanten Windräder sind mehr als 200 Meter hoch. In den Planungsregionen Münster und Detmold liegt die Hälfte der ausgewiesenen Windkraft-Vorranggebiete nun in Tiefflugzonen. In der Planungsregion Arnsberg sind es auf dem Gebiet des Teilplans Märkischer Kreis/Olpe/Siegen rund 46 Prozent.
„Die beiden Tiefflugzonen für Kampfjets in den Windkraft-Vorranggebieten verunmöglichen die Energiewende in NRW.“ heißt es in einer Presseerklärung der LINKEN NRW. Doch auch die Gesundheit der Menschen wird durch die Tiefflüge beeinträchtigt.
Auf unserer Homepage findet Ihr mehr zu der Einrichtung der Tiefflugzonen:

https://nrw.dfg-vk.de/windkraft-statt-tiefflieger/

Mit Friedensgrüßen,
Joachim Schramm

Neu in der Weltbühne: Krieg verlernen

Neu in der Buchhandlung Weltbühne:
Bruno Kern: »… den Krieg gründlich verlernen«
Büchner Verlag 2026. 152 Seiten Klappenbroschur. 16 €

„Wenn wir uns noch eine geringe Chance bewahren wollen, die Überlebenskrise der Menschheit zu bewältigen, dann müssen wir uns zugleich von jeder militärischen Logik radikal verabschieden. So lautet die zentrale These, die Bruno Kern hier vertritt. Allein aus ökologischen Gründen können wir uns Rüstung, Militär und Krieg gar nicht mehr leisten. Auch »militärische Verteidigung« führt sich angesichts der Zerstörungskraft der heutigen Waffen selbst ad absurdum.
Anhand einer gründlichen Analyse des Ukrainekrieges entlarvt der Autor die dahinter stehenden geopolitischen Interessen und stellt die »Lüge von der Zeitenwende« bloß. Er setzt sich mit den wichtigsten Gewaltmythen und bellizistischen Ideologien auseinander und entwickelt eine pazifistische Ethik auf der Höhe der Zeit. In deren Zentrum steht die Unüberbietbarkeit des einzelnen Menschenlebens.
Der Autor führt uns exemplarisch auch in die jüdisch-christliche Tradition ein. Das »subversive Unterlaufen der Gewalt« in der Bergpredigt hat eine säkulare politische Entsprechung: Soziale statt militärische Verteidigung als einzige aussichtsreiche Antwort auf einen Aggressor.“

Bestellen Sie dieses Buch, bestellen Sie alle Bücher in der Buchhandlung Weltbühne.
Im Laden (Gneisenaustr. 226, 47057 Duisburg (Neudorf) oder im Versand.
Wir helfen auch bei der Suche nach vergriffenen, entlegenen Titeln.

Die Buchhandlung Weltbühne bittet und bietet.
Die Buchhandlung Weltbühne kämpft-
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Neu in der Weltbühne: „Die große Mobilisierung“

Neu in der Weltbühne: AK Antimilitarismus (Hg.): Die große Mobilisierung. Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung bis zur Kriegstüchtigkeit.
PapyRossa Verlag. 208 Seiten, 16,90 Euro

Gigantische Rüstungspakete, ein nach oben offener Wehretat, ein fortwährender Appell an ›Kriegstüchtigkeit‹: Nach dem Umbau der Bundeswehr zur Interventionsarmee erreicht die ›Ertüchtigung‹ inzwischen eine neue Qualität. Unter dem Schlagwort ›Zeitenwende‹ hat die Militarisierung an Fahrt aufgenommen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. 70 Jahre nach Gründung der Bundeswehr blättert der Band deren Geschichte auf: Von der Wiederbewaffnung, dem Aufbau einer ›starken Truppe‹ im Kalten Krieg und einer Traditionspflege, die auch vor der Bezugnahme auf Eisernes Kreuz oder Wehrmacht nicht zurückschreckte; über neue Großmachtambitionen mit Einsätzen auf dem Balkan, am Hindukusch oder im Sahel; bis hin zur regelmäßigen Teilnahme an Großmanövern – von der NATO-Ostflanke bis an die Schwelle Chinas –, was in Zeiten neuer Hochrüstung die Gefahr großer Kriege real erscheinen lässt. Die Beiträge gehen den Akteuren im geopolitischen Geflecht ebenso nach wie etwa dem Mythos ›humanitärer Einsätze‹ oder einer umfassenden, auch ideologischen Mobilisierung bis in Bereiche wie Schule oder Gesundheitssystem. Damit stellt sich die Frage nach Alternativen, ja: nach antimilitaristischer Haltung und Praxis.

Der vom Arbeitskreis Antimilitarismus herausgegebene Band enthält Beiträge von Jacqueline Andres, Frank Brendle, Renate Dillmann, Ulrike Eifler, Markus Euskirchen, Daniel Frede, Emran Feroz, Pablo Flock, Martin Kirsch, Jörg Kronauer, Christoph Marischka, Ava Matheis, Matthias Monroy, Jakob Reimann, Andrea Röpke, Jürgen Wagner, Thomas Winklmeier und Annuschka Zak.

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Warnung vor Falschmeldung KDV

Brief von der DFG-VK: Warnung vor Falschmeldung KDV

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,

wie auch zu anderen Themen kursieren im Netz auch zum Thema KDV Gerüchte und Falschinformationen. Aktuell wird unter dem Titel „Bundeswehr erschwert gezielt Kriegsdienstverweigerung“ ein Text des Portals „Journalistenschule.com“ verschickt . Diese Seite gibt es gar nicht. Der gleiche Text wird aber auch mit Link auf die Seite „journalistenwatch.com“ verschickt. Dieses Portal ist eindeutig rechts ausgerichtet und warnt an andere Stelle davor, die Bundeswehr werde islamisch unterwandert.

In dem KDV-Text werden bekannte Probleme mit Halbwahrheiten und falschen Darstellungen vermischt.

Es beginnt mit dem ersten Satz „Wer als junger Mann den Kriegsdienst verweigern will, wird nicht mehr nur abgewimmelt, sondern gezielt zermürbt.“ Sicherlich müssen KDVer aktuell mit langen Wartezeiten rechnen und den Karrierecentern fällt immer mal wieder was neues ein, was sie noch anfordern, aber darüber hinaus ist die Chance als KDVer anerkannt zu werden aktuell sehr hoch. Hier werden KDVer durch den Text gezielt verunsichert.

Weiter heißt es „Wer etwas vergisst, bekommt den Antrag zurückgestempelt: „unvollständig“.“ Ja, wenn die notwendigen Unterlagen nicht eingereicht werden, bekommt man eine Aufforderung, sie zu vervollständigen. Das ist aber keine Ablehnung sondern einfach ein normaler Verwaltungsvorgang. Wir informieren auf unseren Homepages und Flyern darüber, was alles zu einem Antrag gehört.

Dann folgt dieser Absatz:

> Der Clou: Der Antrag darf nicht mehr direkt ans Bundesamt gehen, sondern muss
> zwingend persönlich im Karrierecenter abgegeben werden – in Einrichtungen, die
> hoffnungslos überlaufen sind. Termine gibt es erst in vier bis sechs Monaten.
> Genau in dieser Wartezeit kommt der Musterungsbescheid. Und wer bis dahin
> keinen anerkannten Verweigerungsbescheid in der Tasche hat, gilt automatisch als
> „freiwillig Gemeldeter“. Spiel, Satz, Sieg für die Kriegsmaschinerie.

An dem ist so ziemlich alles falsch. Der KDV-Antrag muss natürlich nicht persönlich beim Karrierecenter abgegeben werden sondern kann ganz normal per Post (EInschreiben) geschickt werden. Es gibt auch keine Abgabetermine. Wartezeiten ergeben sich nicht bei der Antragstellung sondern dann, wenn eine Musterung verlangt wird (bei Ungedienten). Diese müssen aktuell lange auf einen Termin warten. Allerdings gilt der Antrag mit dem Eintreffen im Karriercenter als gestellt. Von einem „freiwillig gemeldet “ kann nicht die Rede sein.

Die rechte Gesinnng wird spätestens an der folgenden Passage deutlich, wo indirekt der Kriegsdienstzwang für Frauen gefordert wird. Nicht der Zwangsdienst an sich wird kritisiert sondern dass er nicht für alle gilt.

> Besonders perfide: Frauen sind komplett ausgenommen. Die angebliche
> Gleichberechtigung endet genau dort, wo es ums Sterben geht. Männer werden
> weiter als Kanonenfutter behandelt – nur diesmal mit Smileys und
> Diversity-Postern kaschiert.

Also, diesen Text bitte nicht weiterleiten und Vorsicht bei Panikmeldungen im Netz. Wir versuchen eine seriöse Beratung zu machen, die wahre Missstände wie die unnötige Musterung von Ungedienten kritisiert aber nicht die Verunsicherung der jungen Männer noch vergrößert!

Viele Grüße,

Joachim Schramm
Landesprecher

Vereinigte Kriegsdienstgegner NRW

Braunschweiger Straße 22, 44145 Dortmund

0231/818032

Brief von der DFG-VK

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,
am 5. Dezember 2025 rufen verschiedene Jugendorganisationen zu einem bundesweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf – und viele tausend Jugendliche machen mit. Hintergrund ist die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht: An dem Tag soll im Bundestag über das entsprechende Gesetz abgestimmt werden. Es sieht eine Erfassung aller 18-jährigen ab dem 1.1.26 und eine Musterung ab Juli 2027 vor. Werden auf diese Art nicht genug Freiwillige geworben, soll dann in einer neuen Entscheidung des Bundestages eine Wehrpflicht reaktiviert werden.
Mit dem Schulstreik wollen junge Menschen ein klares Zeichen setzen gegen Zwangsdienst, Militarisierung und die Einschränkung individueller Lebensplanung. Viele sehen in der Rückkehr zur Wehrpflicht nicht nur eine militärpolitische, sondern eine fundamentale gesellschaftliche Entscheidung – und sie wollen aktiv mitentscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll. Die DFG-VK NRW unterstützt die Schulstreiks und die sie begleitenden Aktionen. Unsere Ortsgruppen sind an vielen Ort mit dabei.
Hier gibt es eine – unvollständige – Liste der Aktionen in NRW:

Aktionen und Schulstreiks gegen „Neuen Wehrdienst“

Das ab 1. Januar 2026 geltende Gesetz sieht in der der ersten Phase auch vor, dass vom Jahrgang 2008 beginnend alle Männer und Frauen ein Schreiben erhalten, in dem sie eine Bereitschaftserklärung zum freiwilligen Wehrdienst mittels Fragebogen abgeben sollen. Für Männer ist die Abgabe verpflichtend. Die DFG-VK ruft zum zivilen Ungehorsam gegen diese Zwangsmaßnahme auf: Man müsse nicht sofort alles erfüllen, was das Militär von einem verlangt. Der erste Bundeswehr-Brief, der bei einem eingeht, könne entweder verspätet, unvollständig oder gar nicht abgegeben werden – auch das Schreddern des Briefs aus Protest sei möglich. Erst, wenn auch der Erinnerungsbrief nicht beantwortet werde, droht ein Bußgeld wegen Ordnungswidrigkeit – ob es sich dabei lediglich um wenige Euro oder um einen höheren Betrag handelt, ist noch nicht klar. Je mehr Sand ins Getriebe der Bundeswehr gestreut wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auf die Person verzichtet wird.
Für öffentliche Aktionen bietet unser Bundesverband ein Aktionsset „Wehrdienst Schreddern“ an:

Pazifix, der Materialversand der DFG-VK

Mit Friedensgrüßen,
Benno Malte Fuchs, Landesgeschäftsführer
Joachim Schramm, Landesprecher

Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW
Braunschweiger Straße 22, 44145 Dortmund
0231/8180-32 (fax -31)
www.nrw.dfg-vk.de

Frieden braucht Bewegung! Mitglied werden:
www.dfg-vk.de/mitglied-werden

Gute Gesellschaft

Gute Gesellschaft, schönes Wochenende.
Am Wochenende 13. und 14. September fand die Landeskonferenz NRW der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigre KriegsdienstgegnerInnen statt – praktischerweise in der Jugendherberge in Duisburg.

Die Konferenz kurz vor ihrem Beginn.

Diese Zuschauermassen hatten sich zu einem anderen Ereignis (im benachbarten MSV-Stadion) eingefunden (3:1).

Das ist der Beweis, daß ich da war und an den Abstimmungen teilnehmen durfte.

Die Konferenz kurz vor ihrem Abschluss.

Erkundigt euch nach der DFG-VK. Mitglied werden wäre eine gute Antwort auf die Ertüchtigungs-Stimmung im Lande.

Der 1. September ist Antikriegstag

Der 1. September ist Antikriegstag – in Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa am 1. September 1939.
Ein solcher Tag in dieser Zeit könnte doch ein Anstoß sein, MITGLIED DER DEUTSCHEN FRIEDENSGESELLSCHAFT zu werden.
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK), gegründet 1892, ist in allen Bundesländern und in vielen Städten tätig. Wer Mitglied ist, bekommt regelmäßig die Zeitschrift ZIVILCOURAGE zugeschickt.

Die DFG-VK ist gut für dich, erkundige dich nach ihr.

dfg-vk.de

http://www.dfg-vk-duisburg.de/

Weitermachen!

Der 6. August ist Hiroshima-Tag

Der 80. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima soll Anlaß sein, zwei Kommentare wieder zu veröffentlichen, die ich 2007 und 2012 im Auftrag der DFG-VK Duisburg geschrieben habe und die von der DFG-VK verbreitet wurden. Sie erschienen auch in DER METZGER (Nr. 80 und Nr. 102).

Das Zeitalter der Atombombe ist noch nicht beendet
(2007)
Am 6. August 1945 zerstörte eine amerikanische Atombombe die japanische Stadt Hiroshima. Am 9. August 1945 wurde die zweite Atombombe über der japanischen Stadt Nagasaki abgeworfen. Durch die beiden Atomexplosionen kamen mehr als 100.000 Menschen ums Leben. In den Jahren danach – bis heute – haben die radioaktiven Spätfolgen vielen Menschen Krankheit und Leid gebracht, noch tausenden das Leben gekostet.
Mit dem Einsatz dieser fürchterlichen Waffe endete der Zweite Weltkrieg, und es begann ein neues Zeitalter. In den Jahrzehnten nach 1945 schwebte die Gefahr eines Atomkriegs als ein Damoklesschwert über der Menschheit.
Mit den Atombombenabwürfen – so wird gesagt – sollte der Zweite Weltkrieg zu einem schnelleren Ende geführt werden, und es sollte das Risiko einer verlustreichen US-Invasion in Japan vermieden werden. Doch der eigentliche Grund verbirgt sich dahinter: Nach dem Sieg über Nazi-Deutschland fiel die Anti-Hitler-Koalition, in der die Großmächte USA und Sowjetunion verbündet waren, auseinander. Die beiden Länder, die gegensätzliche Gesellschaftssysteme verkörperten, wurden zu Gegnern. Mit der Atombombe wollten die USA ihre Überlegenheit signalisieren. In Hiroshima und Nagasaki begann der Kalte Krieg.
Der Glaube, mit der Bombe ein politisches und militärisches Druck- und Drohmittel zur Durchsetzung ihrer weltpolitischen Ziele in der Hand zu haben, ließ die US-Administration eine Politik der Friedenssicherung durch Verhandlungen zugunsten einer „Politik der Stärke“ zurückstellen. Mit der oft beschworenen „sowjetischen Gefahr“ war immer die Infragestellung des Hegemonialanspruchs der USA und der Zukunftsperspektiven des kapitalistischen Gesellschaftssystems gemeint. Die US-Strategie der „Eindämmung“, des „Roll Back“ und der „Massiven Vergeltung“ basierte auf dem Atomwaffenmonopol der USA. Sie gründete sich auf die Voraussetzung, daß ein thermonuklearer Krieg möglich, vorstellbar und vertretbar ist und daß er im klassischen Sinn gewonnen und verloren werden kann. Zu diesem Zweck wurde, erst recht nachdem die USA nicht mehr allein über Atomwaffen verfügten, die Atomwaffentechnologie weiterentwickelt: durch Atombomben-Flugzeuge mit großer Reichweite, durch mit Atomwaffen ausgerüstete U-Boote, durch Militärstützpunkte, Mittelstreckenraketen, Marschflugkörper, Interkontinentalraketen und schließlich durch das Programm der Weltraumrüstung SDI.
Die Bundesrepublik Deutschland wurde zum Vorposten der US-amerikanischen Atomstrategie. Allein die in der BRD stationierten Atomwaffen hätten ausgereicht, die gesamte Menschheit auszulöschen. Einigen Politikern reichte das nicht. Sie wollten die BRD selbst zur Atommacht machen. 1957 wurde die Frage der Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen von der Bundesregierung aufs Tapet gebracht. Der seinerzeitige Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß damals: „Ein Verzicht auf Kernwaffen unter den gegebenen Umständen … würde militärisch eine Preisgabe Europas an die Sowjetunion bedeuten.“
1958 heißt es in einer Entschließung des Deutschen Bundestages, es sei notwendig, „daß die Streitkräfte der Bundesrepublik mit den modernsten Waffen so ausgerüstet werden, daß sie den von der Bundesrepublik übernommen Verpflichtungen im Rahmen der NATO zu genügen vermögen.“ Als 1968 der Atomwaffensperrvertrag abgeschlossen wurde, weigerte sich die Bundesregierung lange, diesem Abkommen, das die Weiterverbreitung von Atomwaffen einschränken sollte, beizutreten.
Der Kampf gegen die atomare Aufrüstung in den 50er und 60er Jahren war der Ausgangspunkt der Ostermarschbewegung, der Friedensbewegung, der Außerparlamentarischen Opposition und der systemkritischen Linken in unserem Land.
Mit dem Ende der Systemauseinandersetzung ist die Gefahr eines Atomkrieges keineswegs beseitigt. Heute verfügen mehr Länder über Atomwaffen als je zuvor, einige weitere Länder streben danach. Im Dauerkonflikt im Nahen Osten könnten Atomwaffen schon bald eine Rolle spielen.
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Warum Ostermarsch?

In der letzten Ausgabe vor Ostern – am Gründonnerstag, 17. April – brachte die WAZ auf Seite 2 ausführliche Hinweise und Informationen zum Ostermarsch Ruhr, mit einem Interview mit Joachim Schramm, Geschäftsführer des NRW-Landesverbandes der DFG-VK.

Hier ein paar Antworten auf Fragen d(ies)er Zeit:

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Aha? Ach!


Nicht in jedem Jahr, aber jetzt wieder erschien das Extra-Blatt Aha! – herausgegeben von der DFG-VK Duisburg – im stolzen DIN-A-3-Format!.
Darüber können sich die freuen, die Grund dazu haben.
Anlass auch diesmal wieder: Der Ostermarsch.
Das Extrablatt wird per Post in der DFG-VK herumgeschickt. Es wird auch, wie üblich, in der nächsten METZGER-Ausgabe (Nr. 159) als Supplement beiliegen.
In der Buchhandlung Weltbühne liegt das Extrablatt aus zum Mitnehmen.
Wer mehrere Stücke braucht zum Weitergeben, muß sich an den Druckkosten beteiligen*.

* DFG-VK Gruppe Duisburg IBAN DE34 4306 0967 4006 1617 04

Ob das Extrablatt auch in Duisburg bei der Auftaktkundgebung zum Ostermarsch Ruhr frei verteilt wird – oder nur an Bekannte weitergegeben wird – das muß sich erst herausstellen.
Kann sein, daß nach der „ungehaltenen Rede“ (2023) wir es nun mit einem „unverteilten Flugblatt“ zu tun haben. Aber wie die Dinge liegen …