Neu in der Buchhandlung Weltbühne: Jérôme Leroy: Die kleine Faschistin. Kriminalroman. Aus dem Französischen von Cornelia Wend. Edition Nautilus. Klappenbroschur, 152 Seiten (Krimibestenliste März 2026). 18,00 €

Identitäre Schlägertrupps, ein Staatsstreich von unerwarteter Seite und eine junge Frau, die mit ihrem bisherigen Leben brechen wird – Jérôme Leroys neuer Noir hat die Gegenwart rechts überholt.
Eine französische Kleinstadt an der Nordsee, an der Grenze zu Belgien. Hier wächst die »kleine Faschistin«, wie Francesca zu Hause liebevoll genannt wird, zwischen Schießstand und rechtsintellektuellen Klassikern auf. Das hält sie jedoch nicht davon ab, ihrer Kindheitsliebe Jugurtha die Treue zu halten, dem Sohn eines kabylischen Kommunisten – bis dieser mit vierzehn ermordet am Strand gefunden wird. Von nun an gibt es für Francesca nur noch ihren großen Bruder Nils, ihr Idol, dem sie begeistert in den identitären Schlägertrupp der »Löwen von Flandern« folgt. Doch auch Nils wird bald nicht mehr am Leben sein.
Als Francesca zwanzig ist, steht Frankreich vor dem Zerfall: »Der Verrückte« im Élysée löst immer wieder die Nationalversammlung auf, der Patriotische Block rückt der Regierungsübernahme näher, die Technokraten an der Macht werden der Gewalt im Land nicht Herr. In der Kleinstadt am Meer soll der altgediente Mitte-Links-Politiker Bonneval erneut für den Wahlkreis antreten. Die »Tarantel«, die im linken Lager die Strippen zieht, sieht in ihm einen Hoffnungsträger für stabilere Verhältnisse – Bonneval aber flieht vor allem vor seiner Midlife-Crisis.
Francesca bricht zusammen, als sie auf ein lang gehütetes Geheimnis stößt. Kurz darauf trifft sie auf Bonneval, und beide entflammen in einer unwahrscheinlichen Leidenschaft. Doch auch die Liebe wird die Republik nicht retten …
»In Leroys neuestem Krimi, ›Die kleine Faschistin‹, ist Frankreich bereits destabilisiert«, meint Angelo Algieri in der aktuellen Ausgabe der Buchkultur. Leroy lege »erneut einen bitter-ironischen Krimi mit klaren politischen Bezügen vor. Er zeigt, wie Extremisten von politischer Lähmung profitieren, wie Schlägertrupps, Drogen- und Waffenhandel das Milieu nähren, und Intrigen im Machtapparat gedeihen. Eindringlicher denn je warnt uns Leroy vor der Erosion der Demokratie.«
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