Archiv der Kategorie: Das Naturwerk
Früchte am Freitag
Holt euch die Stadt zurück (13-17)
Holt euch die Stadt zurück (9-12)
Früchte am Freitag
Holt euch die Stadt zurück (5-8)
Holt euch die Stadt zurück (1-4)
Immer zahlreicher: Situationspostkarten
Seit 1974 produziert die Situationspresse Postkarten. Seit 1974 hat sich vieles geändert, was die Reproduzierbarkeit und Herstellungstechnik betrifft. Das nutzen wir. Geändert hat sich auch das Postkartenporto. Da können wir nix dran machen. Was sich nicht geändert hat: Postkarten sind ein subversives Medium.
Im Juli wurden 35 neue Motive produziert. Die Reihe geht jetzt also bis Nr. 182.
Die Neuerscheinungen können hier nicht alle auf einmal gezeigt werden. Heute zeigen wir die Motive nach Fotos von Jean Paul Gatz.
Diese Bilder sind nicht arrangiert. Es handelt sich um aufgefundene Natur-Launen.
Jedes Stück kostet 1 €.
Der ganze Katalog ist HIER sichtbar zu machen (wenn man „HIER“ anklickt).
Früchte am Freitag
Früchte am Freitag
Bienenvolk
Den Hof hinter dem Haus betrete ich nur, um den Abfalleimer in die Mülltonne zu leeren.
Gestern war Auffälliges zu bemerken.

Ein Summen war zu hören, ein Insekten-Summen, Bienen-Summen, aber fast so laut wie der Motor eines PKW. Der Zierstrauch und die beiden gleichartigen dahinter waren von Bienen entdeckt worden, und die machten sich über die Blüten her. Es waren, schätze ich, gut 1000 Bienen versammelt. Ob von einem Imker oder von einem wildlebenden Bienenvolk – ich weiß nicht, ob man das erkennen kann, während sie die Blüten bearbeiten.
Wußten Sie, daß der Imker nur einen kleinen Teil des produzierten Honigs erntet und dem Bienenvolk den größten Teil als Nahrung läßt?
Wußten Sie, daß Bienen gehörlos sind und ihr eigenes Summen gar nicht kennen?
Bitter-Sweet

Der Jasmin, in diesem Jahr etwas früher.
Die Blüten: Da kommt keine 60er-Jahre-Waschmittel-Reklame mit. Die Blätter sind dunkelgrün. Die Blüten duften, wie sie aussehen: bittersweet, giftig-süß.
In „Knubbels Garten“ gab es Jasmintee. Das war wie für besondere Anlässe (ich glaube auch ein bißchen teurer). Sie wissen nicht, was „Knubbels Garten“ war? Erzähle ich ein anderes Mal. (ist auch schon fast ein halbes Jahrhundert her).
In dem Tee schwammen die Blütenblätter. Das fand ich nicht so gut. Aber: egal.
1. Juni
Der 1. Juni ist, wie Sie vielleicht schon wissen, mein GANZ PERSÖNLICHER PRIVAT-TAG. Das liegt daran, daß einige wichtige Ereignisse meines Lebens-Verlaufs – mehr oder weniger zufällig – auf einen 1. Juni fielen. Zugleich ist der 1. Juni der Beginn eines besonders sympathischen Monats. Übergang von Frühling zum Sommer, großzügig mit Sonnenlicht, der Tag läßt den Abend lange warten.
Somit kann ich, sobald die unvermeidliche wochentagsgebundene Arbeit getan ist (heute schon um 14 Uhr) meinen 1.-Juni-Spaziergang beginnen, wie an jedem 1. Juni zum Kaiserberg (auch da war an einem 1. Juni mal was). Ich bin dort heute privater als sonst, aber durchaus ansprechbar.

Das Foto von diesem KOMISCHEN HAUS nahm ich am 1. Juni 2012 auf, dem Tag, an dem dieses Weblog Amore e Rabbia zum ersten Mal ins Netz ging.
abc
Was halten Sie von dieser Idee?
Was halten Sie von diesem Satz:
Der November ist wie ein absteigender Februar;
Der Februar ist wie ein aufsteigender November.
Kalender 2018 (B)
Normalerweise ist das ja so: Erst kommt der Kalender, dann kommt das Jahr.
Hier geht das schon seit Jahren anders: Der Kalender ist ein Rückblick auf das Jahr.
Für das Jahr 2018 gab es schon den ersten, und heute den zweiten (Lerchenstraße, Blick auf die Rück-Fassade der Häuser auf der Gustav-Freytag-Straße). Diese Perspektive war auch schon mal in der Serie „Die schönsten europäischen Einfahrten“ zu sehen (Nr. 14 der Gesamtfolge).
Bilder anklicken zum Vergrößern.
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Kalender 2018 (A)
Normalerweise ist das ja so: Erst kommt der Kalender, dann kommt das Jahr.
Hier geht das schon seit Jahren anders: Der Kalender ist ein Rückblick auf das Jahr.
Für das Jahr 2018 gibt es heute diesen (Gneisenaustraße, Blick in die Mörickestraße), in ein paar Tagen noch einen zweiten Kalender.
Bilder anklicken zum Vergrößern.
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Holt euch die Stadt zurück
Krähen kreuzen
Herbstboten?
Daß die Platanen schon im Juli – infolge langer Trockenheit – viel Laub abgeworfen haben ist schade.
Die verfärbten Blätter zwischen den grünen könnten vermuten lassen, das Foto wäre im Oktober aufgenommen worden.
Daß die Platanen im Herbst auch grüne Blätter abwerfen ist kein Grund zur Sorge. Das liegt in ihrer Art.
In diesem Sommer werfen die Platanen auch ihre Borke ab – nicht nur auf dieser Allee, sogar in anderen Stadtvierteln gleichzeitig.
Das ist ein Vorgang, der sich alle paar Jahrzehnte wiederholt. Die Rinde der Platanen ist nicht dehnbar und zerplatzt auf den wachsenden Ästen.
Vor etwa 30 Jahren hatten alle Bäume auf dieser Straße ihre Rinde verloren, nicht nur an den Ästen, auch an den Stämmen. Wir werden sehen, wie weit das in diesem Jahr geht.
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