Kommt alle! Ihr seid eingeladen zur großen
KARFREITAGS-LACHPARADE!
Spaßmacher aus allen Teilen!
Hauptreferent: Regierungspräsident a.D. Dr. Franz-Josef Antwerpes.
Karfreitag, 29. März 2013, ab 13.45 Uhr
bei Solitaridät(tät) International
Flurstraße 931.
Kategoriearchiv: Veranstaltungen
Ostermarsch 2013 (1)
Der Ostermarsch Ruhr beginnt wie jedes Jahr am Ostersamstag in Duisburg.
Ostermarschierer bin ich seit 1967.
Damals, im Alter von 17 Jahren, in all meiner Unerfahrenheit, wußte ich gar nicht, ob man da einfach hingehen und einfach mitmachen kann, oder ob man erst fragen muß, ob man da mitmachen darf. Komisch, nicht? Aber Jahrzehnte später stellte sich heraus, daß das tatsächlich so ist.
Schon 1968, und dann in all den Jahren danach, habe ich an der Vorbereitung und Organisation des Ostermarsches mitgearbeitet (in einem der Jahre war ich sogar Pressesprecher des Ostermatsch-Komitees), bis ich mich Mitte der 90er Jahre wegen Arbeitsüberlastung aus dem Duisburger Friedensforum zurückziehen mußte.
Aber weiterhin blieb der ANTIMILITARISTISCHE BUCHBASAR, eine Gemeinschaftsanstrengung der DFG-VK Duisburg und der Buchhandlung Weltbühne, eine feste Größe und Hauptattraktion der Auftaktkundgebung – wenngleich beargwöhnt von den Gerüchtemachern, die mich für einen Zionisten, Anarchisten, Pornographen, Hedonisten, Trotzkisten/Stalinisten oder irgendwas davon oder das alles zusammen halten. (Merke: Die meisten Teilnehmer am Ostermarsch beteiligen sich am Boylott der Buchhandlung Weltbühne).
Der knaatschgelbe Sonnenschirm war jedes Jahr im Fernsehen zu sehen. Später wurde er durch einen weniger auffälligen, aber nicht minder bedeutsamen Sonnenschirm ersetzt.
2012 gab es keinen Antimilitaristischen Buchbasar. Aber an uns lag’s nicht.
Dieses Jahr (Ostersamstag, 30 März ab 10.30 Uhr, Kuhtor) soll es noch einmal unseren Büchertisch geben (mit Kaffee!), vorausgesetzt, es kommt nichts dazwischen und das Wetter ist nicht so wie in den letzten Tagen.
Weitere Informationen zum Ostermarsch in den nächsten Tagen.
Fotos: (c) DFG-VK
Isch mösch zefoos no Kölle jonn!
Und zwar am 20. März (Mittwoch).
„lieber helmut..poesie..poesie..raus aus dem pott:)..auf bald..lütfiye“
Soll heißen:
Am 20. März 2013 um 20 Uhr im Café Nachtigal, Körnerstraße 65, Köln ist eine Lesung vom Lütfiye Güzel – mit noch einem Poeten, der heißt Gerrit Wustmann.
(Aber dann bitte wieder zurück in den Pott).
Cappuccino?! Espresso?!
Wunderschön! Da kommt kein Gala-Prodomo mit!


Wo es die Bücher von Lütfiye Güzel gibt, wißt Ihr ja!
Rosa-Luxemburg-Stiftung: Veranstaltungen
Von der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW bekam ich eine Liste von Bildungsveranstaltungen im Monat März. Damit die mir das nicht umsonst mitgeteilt haben, gebe ich die Veranstaltungstermine weiter:
Köln
Am 07.03.2013
Filmreihe „Vom Mauerfall bis zur Nagelbombe: Das Problem heisst Rassismus“
Diesmal: Duvarlar (Can Candan, 2000)
Um 19 Uhr in der Keupstaße, Köln.
http://www.nrw.rosalux.de/event/48081/fimreihe-vom-mauerfall-bis-zur-nagelbombe-das-problem-heisst-rassismus.html
Mönchengladbach
Am 07.03.2013
Der 80. Jahrestag der „Machtergreifung“ und Antifaschismus heute
Vortrag und Diskussion mit Ulla Jelpke, MdB.
Um 19:30 Uhr im Gewerkschaftshaus.
http://www.nrw.rosalux.de/event/47508/der-80-jahrestag-der-machtergreifung-und-antifaschismus-heute.html
Mönchengladbach
Am 08.03.2013
Atomtransporte zwischen Deutschland und Russland: Deutscher Atommüll am Baikalsee.
Vortrag und Diskussion mit der Anti-Atom-Aktivistin Svetlana Slobina
Um 20 Uhr im Treff am Kapellchen,
http://www.nrw.rosalux.de/event/47868/atomtransporte-zwischen-deutschland-und-russland.html
Gronau
Am 09.03.2013*
Die schmutzigen Enden der deutschen Atomwirtschaft: Urananreicherung und Atomtransporte aus Gronau nach Russland.
Beiträge von Svetlana Slobina und Irina Schatrowa aus Angarsk
(Russland), Raschid Alimow (St. Petersburg), Vladimir Slivjak (Moskau).
Um 18 Uhr im Hotel Bergesbuer.
http://www.nrw.rosalux.de/event/47869/die-schmutzigen-enden-der-deutschen-atomwirtschaft.html
Köln
Am 10.03.2013
Zeitzeuginnen des Kampfes für Frieden und Gerechtigkeit
Folter, Verschwindenlassen, Pogrome, politische Morde – Die Situation der Frauen im Kampf um Demokratie und Menschenrechte in der Türkei.
Vortrag und Diskussion mit Isilay Karagöz, Yeter Gültekin, Senge
Kahraman und Rakel Dink.
Um 14:30 Uhr in der Alten Feuerwache,
http://www.nrw.rosalux.de/event/48006/zeitzeuginnen-des-kampfes-fuer-frieden-und-gerechtigkeit.html
Dortmund
Am 14.03.2013
Ratingagenturen – Einblick in die Kapitalmacht der Gegenwart
Vortrag und Diskussion mit Dr. Werner Rügemer.
Um 19 Uhr im Literaturkaffeehaus Taranta-Babu.
http://www.nrw.rosalux.de/event/47507/ratingagenturen-einblick-in-die-kapitalmacht-der-gegenwart.html
Köln
Am 14.03.2013
Filmreihe „Vom Mauerfall bis zur Nagelbombe: Das Problem heisst Rassismus“
Diesmal: Hoyerswerda-Kurzdokus (Julia Oelkers, 1992, 2012)
Um 19 Uhr in der Keupstaße (siehe Flyer im Anhang).
http://www.nrw.rosalux.de/event/48082/fimreihe-vom-mauerfall-bis-zur-nagelbombe-das-problem-heisst-rassismus-1.html
Köln
Am 21.03.2013
Fimreihe „Vom Mauerfall bis zur Nagelbombe: Das Problem heisst Rassismus“
Diesmal: The truth lies in Rostock (Mark Saunders, 1993)
Um 19 Uhr in der Keupstaße (siehe Flyer im Anhang).
http://www.nrw.rosalux.de/event/48083/fimreihe-vom-mauerfall-bis-zur-nagelbombe-das-problem-heisst-rassismus-2.html
Düsseldorf
Am 21.03.2013
Gestern Syrien, heute Mali – und das Völkerrecht …?
Europa, als imperiale Ordnungsmacht mit Prof. em. Dr. Norman Paech, MdB a.D.
Um 19:30 Uhr im ZAKK.
http://www.nrw.rosalux.de/event/47801/gestern-syrien-heute-mali-und-das-voelkerrecht.html
Dortmund
Am 21.03.2013
Der Traum vom feministischen Sozialismus-Utopien von Frauen gestern und heute
Buchvorstellung von Florence Hervé, Vortrag über Renate Wurms (1941 – 2009) von Rita Schnekmann und Monika Niehaus.
Um 19:30 Uhr im Literaturkaffeehaus Taranta-Babu.
http://www.nrw.rosalux.de/event/47843/der-traum-vom-feministischen-sozialismus-utopien-von-frauen-gestern-und-heute.html
Bochum
Am 23.03.2013
Postkoloniale Perspektiven auf Entwicklungspolitik
Vortrag mit Chandra-Milena Danielzik und Daniel Bendix von „glokal.“
Um 18:30 Uhr in der Aula der EFH Bochum.
http://www.nrw.rosalux.de/event/48005/postkoloniale-perspektiven-auf-entwicklungspolitik.html
Köln
Am 28.03.2013
Filmreihe „Vom Mauerfall bis zur Nagelbombe: Das Problem heisst Rassismus“
Diesmal: Revision (Philip Scheffner, 2012)
Um 19 Uhr in der Keupstaße (siehe Flyer im Anhang).
http://www.nrw.rosalux.de/event/48004/fimreihe-vom-mauerfall-bis-zur-nagelbombe-das-problem-heisst-rassismus-3.html
Veranstaltung des Friedensforums
Mutter Courage
Ich fand ein paar Programmzettel vor, die jemand unter der Tür hindurchgeschoben hat, und es wurde sogar von außen ein Plakat aufs Schaufenster geklebt (so, daß die anderen Plakate nicht verdeckt wurden), und ich gebe die Information gern weiter:
Mutter Courage und ihre Kinder. Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg von Bertolt Brecht mit Der Musik von Paul Dessau
Inzenierung: Bertolt Brecht Jugendprojekt und Agitpropgruppe Roter Pfeffer
wird aufgeführt am Sonntag, 24. Februar 2013 um 17 Uhr in der Weststadthalle Essen, Thea-Leymann-Straße 23, 45127 Essen.
„Zur Erinnerung an unsere Schirmherrin Hanne Hiob, der wir versprechen, lieber Revolution zu machen als in den dritten großen Krieg gegen andere Völker zu ziehen.“
Veranstalter: Bezirksschülervertretung Essen, DGB-Jugend MEO, FDJ, Linksjugend [solid], SDAJ, unterstützt von Deutscher Freidenkerverband.
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro
Kontakt: Lisa.K.Lorenz@googlemail.com
Bild: Inszenierung des Berliner Ensemble mit Gisela May als Mutter Courage. Manfred Wekwerth gibt Regieanweisungen.
Let’s go! Lütfiye on Tour.
Poesie – so sagte ein kluger Mann – hat nicht nur einen Sinn, sondern auch einen Klang. Sie soll gelesen, vor allem aber gehört werden. (Der kluge Mann war ich).
Hören Sie zu, wie die Texte von Lütfiye Güzel klingen, wenn sie sie vorträgt.
Die Lesung am 6. Januar im Baba Su (Duisburg-Neudorf) verpaßt? Keine Zeit gehabt? Nicht hingegangen? Obwohl die Lesung hier angekündigt wurde?
Verpaßtes kann (und in diesem Fall: sollte) nachgeholt werden. Gelegenheit:
Sonntag, 17. Februar, 19 Uhr in der Kulturbar Sol in Mülheim (Ruhr), Akazienallee 61.
Poesie soll gehört, aber auch gelesen werden. Darum: Besuchen Sie die Buchhandlung Weltbühne und besorgen Sie sich das eine oder das andere Buch von Lütfiye Güzel (oder beide), oder, falls Ihnen der Weg zu weit ist, bestellen Sie zur portofreien Lieferung per Post.
Die Kunst des Büchertischs
Weltbühne-Büchertisch unter den Tafeln der Dauerausstellung über Verfolgung und Widerstand in Duisburg – in der Antifaschistischen Woche „Auf den Spuren des Terrors“.
Auch heute Abend wieder. Heute auf dem Programm: Ulrich Sander stellt sein Buch Von Arisierung bis Zwangsarbeit Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933 bis 1945 vor.
Auf den Spuren des Terrors – Antifaschistische Woche in Duisburg
Am 30. Januar jährt sich zum 80. Mal die Machtübertragung an Hitler. Einige werden sich zu Worte melden, um dann so schnell wie möglich „zur Tagesordnung überzugehen“: die ewigen Ablenker, die ewigen Beschwichtiger.
Doch auch die Antifaschisten melden sich zu Wort. Ich bitte um Aufmerksamkeit für die ANTIFASCHISTISCHE WOCHE in Duisburg – von Sonntag, 27. Januar bis Samstag, 2. Februar. 14 Einzelveranstaltungen sind geplant. Die Antifaschistische Woche steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister a.D. Josef Krings.
Die Antifaschistische Woche wird vorbereitet unter Federführung des Duisburger Kreisverbandes der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Es wird sehr viel Arbeit hineingesteckt – ebenso Erfahrung und Können. Ich bitte darum, diese Anstrengungen mit Aufmerksamkeit und Teilnahme an den Veranstaltungen zu belohnen. (Bitte beachtet das Programm – Anklicken zum Vergrößern).

Der Faschismus in Deutschland ist nicht nur ein geschichtliches, sondern ein aktuelles Thema. Faschismus verschwindet nicht von selbst.
Die Buchhandlung Weltbühne beteiligt sich an der Antifaschistischen Woche mit Büchertischen bei den Veranstaltungen im Dokumentationszentrum in Kaßlerfeld:
Montag, 28.1. – 19 Uhr
Dienstag, 29.1. – 19 Uhr
Donnerstag, 31.1.- 19 Uhr
Freitag, 1.2.- 19 Uhr
Samstag, 2.2. – 13.30 Uhr
Ich bitte zu beachten, daß an diesen Tagen die Buchhandlung früher geschlossen sein wird.
Da kann man hingehen: Lütfiye liest
E-mail empfangen:
„lieber helmut..
..bitte notieren:)
ich lese am:
06. JANUAR 2013(sonntag) um 19h im:
– BABA SU –
BISMARCKSTR.12O
47057 DUISBURG
(neudorf/nähe universität)
alles liebe..
lütfiye“
Notiert und mit Empfehlung weitergegeben.

Das Baba Su befindet sich in einem dieser Glaspaläste, die der Foster da hingeplant hat.
Wo das Buch der Herzterroristin Lütfiye Güzel für Sie bereit liegt, wissen Sie ja.

Ein neues Buch – mit Kurzgeschichten und Gedichten – ist angekündigt. Bitte auf den baldigen Hinweis achten.
Ausgefallen. Soll nachgeholt werden.
Nicht jede Veranstaltung, die hier angekündigt wird, findet auch wirklich statt.
Das Pelikan-40-Jahre-Bühnen-Jubiläum, das gestern im Grammatikoff stattfinden sollte, ist ausdgefallen.
Pelikan mailte:
„Liebe Leute,
ich bin leider total erkältet, so daß das heutige Konzert ausfallen muß, da ich überhaupt nicht singen kann. keine hohen töne kriege, und die tieferen auch nur mit husten garniert.
ist doof, aber so isset. um einen nachholtermin kümmere ich mich, wenn ich wieder fit bin. die im vorverkauf erstandenen karten werden aber gültigkeit behalten.
dann bleibt gesund, und wir sehen uns ein andermal.
bis bald,
Pelikan“
Encore: Pelikan 40 Jahre auf der Bühne
Pelikan hat rundgemailt:
„Liebe Leute, ich wollte euch nur nochmal mit der Info nerven, daß am Ende der nächsten Woche, am Sonntag den 18. November im Grammatikoff um 20 Uhr (Einlaß: 19:30) mein 40-Jahre-Bühnenjubiläum stattfinden wird, bei dem auch einige Lieder meiner letzten beiden CDs präsentiert werden.“
Den Leuten auf die Nerven gehen tu ich auch gern und gebe weiter:
„Und außer meiner Wenigkeit werden noch 8 weitere Musiker – meine Jubiläumsband, die Penguins of Pop, sowie ausgesuchte Gäste (die alle irgendwie besser singen oder spielen können als ich, denn irgendjemand muß ja die Kohlen an dem Abend aus dem Feuer holen) – auf der Bühne stehen, also überlegt mal, ob ihr euch das womöglich ansehen möchtet.
Gesang: Anja Lerch, Jupp Götz, Pelikan
Mandoline: Stefan Nern
Gitarre: Rolf Maibaum, Jupp Götz, Ernie Galla, Pelikan
Baß: Tom Dudda
Schlagzeug: Andreas Köhne
Keyboards: George D.Ocean
Außerdem gibt’s auch schon eine besondere Aktion anläßlich meines 50-Jahre-Bühnenjubiläums.“
Thomas Becker hat wie gewohnt in der WAZ fachkundig berichtet.
(Zeitungsausschnitt anklicken zum Vergrößern).
Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus
Zur Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus lädt die VVN-BdA ein: Am Volkstrauertag, Sonntag, den 18. November 2012, um 15 Uhr in der Trauerhalle auf dem Waldfriedhof in Duisburg-Wanheimerort:
„Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
liebe Freundinnen und Freunde,
auch heute noch, fast 80 Jahre nach dem Beginn der bislang größten Tragödie der
Menschheit ist das Gedankengut, das den Faschismus an der Macht in Deutschland
möglich gemacht hat immer noch nicht aus allen Köpfen verbannt.
Der Kamerad Falk Mikosch wird in der Gedenkansprache unserer Veranstaltung den
Ursachen für die Zählebigkeit rechten Gedankenguts nachspüren.“
Die Gedenkveranstaltung der VVN-BdA hat eine lange Tradition. In all den Jahren hatte diese Veranstaltung weitaus mehr Besucher als die „offizielle“ Veranstaltung des Volksbundes, die an gleicher Stelle am Vormittag stattfindet. Und in jedem Jahr werden bei der VVN deutlichere Worte gesprochen.
Auch in diesem Jahr wird der Statt-Chor mitwirken.
Es folgt der Gang zum Ehrenmal. Mit dem Moorsoldatenlied endet die Gedenkveranstaltung.
Die VVN bittet auch um Spenden für die antifaschistische Arbeit.
VVN -BdA Kreisvereinigung Duisburg e.V., c/o Hans-Peter Speer, Karl-Jarres-Str. 13, 47053 Duisburg
Telefon (0203) 664371, E-Mail: vvn-bdaduisburg@t-online.de
Bankverbindung: Sparkasse Duisburg, Konto – Nr. 237 002 282, BLZ 350 500 00
Da kann man hingehen: Aufführung der Berliner Compagnie
Die Berliner Compagnie führt ihr Stück „Die Weißen kommen“ am Donnerstag, 15. November im Gemeindesaal Gustav-Adolf-Straße in Duisburg-Neudorf auf (eine Veranstaltung des Duisburger Friedensforums). Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Eintrittspreis: 10 Euro, ermäßigt: 8 Euro.

„Motiviert zu dem Stück wurden wir durch die Beobachtung, dass in der Öffentlichkeit ein großes Missverhältnis besteht zwischen einer durchaus starken emotionalen Betroffenheit aufgrund der von den Medien verbreiteten Bildern der Not einerseits und einer katastrophalen Unkenntnis der wirklichen Ursachen dieser Not andererseits. In Umfragen wird auf die Frage nach Instrumenten zur Bekämpfung des Hungers in der Welt fast ausschließlich Nahrungsmittelhilfe, Entwicklungshilfe oder bessere Regierungsführung genannt. Schlechte Regierungsführung geben in einer jüngsten Umfrage gerade die besser Verdienenden bei uns als größtes Problem der Entwicklungsländer an.
Die meisten Bürger bringen die elenden Zustände weder mit den augenblicklichen, von der EU und ihrer eigenen Regierung mitgesetzten weltwirtschaftlichen Regeln, noch mit der europäischen Kolonialgeschichte, noch mit ihrem eigenen Konsum oder Wahlverhalten zusammen.
Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO 2009) übersteigt die Zahl der Unterernährten erstmalig die Milliarden-Grenze. Ein Drittel von ihnen lebt in Afrika. Das Millenniums-Ziel, den Hunger in der Welt bis zum Jahr 2015 zu halbieren, wird ganz offenbar scheitern.
Wir möchten mit unserem Stück auf die externen Ursachen der Katastrophe in Afrika hinweisen und zwar auf diejenigen, die mit Europa zu tun haben, mit uns. Denn obwohl wir hohe Summen als Entwicklungshilfe an Afrika schicken, schädigen wir – bzw. unsere Regierungen, unsere Konzerne – auch ein halbes Jahrhundert nach dem Ende der Kolonialzeit offenbar weiterhin und auf verschiedene Weise unseren Nachbarkontinent.“ Berliner Compagnie
Da kann man hingehen: Konzert des Statt-Chors
Der rührige StattChor veranstaltet ein Konzert zum Thema Liebe.
Der 17. November – hat man vergessen zu erwähnen – ist ein Samstag.
Die Sankt-Anna-Kirche befindet sich am nördlichen Ende der Gneisenaustraße (kurz vor der Mülheimer Straße).
Die Kirche ist stillgelegt. Die Gemeinde gibt es nicht mehr.
Da kann man hingehen: „Wie kam Stalin an die Macht?“
„Wie kam Stalin an die Macht?“ ist das Thema in der Geschichtswerkstatt 2. Weltkrieg der Duisburger Volkshochschule am Sonntag, 4. November 2012 um 11 Uhr (morgens!) im Internationalen Zentrum, Flachsmarkt 15. Das ist sogar schon die 13. Sitzung dieser Veranstaltungsreihe! Geleitet wird das Seminar von Martin Clemens. Die VHS verlangt ein Eintrittsgeld von 5 Euro.

Einladungstext: Der 2. Weltkrieg ist ohne genaueres Studium der historischen Figur Stalin gar nicht zu verstehen. Mit diesem Namen verbinden sich nicht nur unerhörte Grausamkeiten in und außerhalb der Sowjetunion, sondern auch der Sieg der Roten Armee über dfie faschistischen Barbaren bis hin zur Teilung Deutschlands 1945 ff. Wir wollen in dieser Sitzung folgenden Fragen nachgehen: Welche Politik hat der Nationalitätenkommissar Stalin nach der Oktoberrevolution betrieben? Worum ging es bei dem Streit zwischen Lenin und Stalin anläßlich der Gründung der Sowjetunion 1922? Wie kam Stalin an die Macht? Zur Sitzung erscheint ein Materialheft.

Zur Information weise ich nochmal hin auf das Buch
Domenico Losurdo: Stalin. Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende. Mit einem Essay von Luciano Canfora. Papyrossa Verlag 2012. 452 S. Pb. 22,90 Euro, zu bestellen (anständigerweise nirgendwo anders als) in der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand). Weltbühne muß bleiben!
Da kann man hingehen: Pelikans 40-Jahre-Bühnenjubiläum
Am Sonntag, 18. November 2012 im Grammatikoff, großer Saal (Dellplatz 16 A, 47051 Duisburg).
Einlaß ist um 19.30 Uhr. Beginn: 20.00 Uhr

Mit „A.S.H.Pelikan and The Penguins of Pop“ featuring Tom Dudda (Baß), Rolf Maibaum (Gitarre), Andreas Köhne (Schlagzeug). Besondere Gäste: Jupp Götz (Gesang), Anja Lerch (Gesang), Georg Mahr (Keyboards), Stefan Nern (Mandoline)
Vorverkauf: 9 € (Grammatikoff, Steinbruch). Abendkasse: 12 €.
Da kann man hingehen: Acoustic Nights 2012 im Steinhof

Seit 20 Jahren Acoustic Nights der Peter Bursch All Star Band. Satisfaction guaranteed.
Wer das nicht versäumen will, sollte nicht damit warten, sich eine Karte im Vorverkauf zu sichern.
Plakat größer.
Tag des offenen Ateliers
Eigentlich: Zwei Tage (Samstag, 27. und Sonntag, 28. Oktober, jeweils von 12 bis 18 Uhr). Da kann man in ein paar Dutzend Duisburger Künstler-Ateliers sich alles angucken und die Künstler von der Arbeit abhalten.
Ich gehe am Samstag (wenn nichts dazwischen kommt) dahin, wohin ich so eingeladen werde:
„Liebe Freunde und Kunstinteressierte,
am 27./28. 10.2012 jeweils von 12-18 Uhr findet wieder der Tag des Offenen Ateliers in Duisburg statt.
Die Gruppe Hertz stellt alte und neue Werke im Haus Kaminski, Am Tannenhof 44, Nähe Wedauklinikum, aus.
Neben Malerei und Keramik, Experimenten in Darstellungstechniken sind unter dem Motto ‚textiler Aufbruch‘ Werke meiner ‚weichen‘ Kunst zu sehen.
Ältere Stickbilder, noch streng an Form und handarbeitliche Technik gebunden, werden von freieren Arbeiten abgelöst, neben dem Bestricken von Alltagsgegenständen und dem laufenden Projekt:’Da staunst du Bauklötze, wir bauen ein Haus‘, das auf einem betroffenenorientierten Ansatz zur Selbstbestimmung Psychiatrieerfahrener basiert und durch die Gruppe PSYCHOAKTIV dokumentiert wird, dehnt sich mein gestalterisches Interesse von der Strickwolle auf andere textile Materialien und Techniken aus.
Ich hoffe, ich habe Euer Interesse geweckt und Ihr findet den Weg zu unserer Ausstellung.
Also, bis dahin
Eure Luette“
Warum ich da hingehe? Ich war voriges Jahr auch da, und das war gut. Und ich ändere nicht gern meine Gewohnheiten.
Mit dem Hut ins Theater. Das ging.
Es ist also über die Bühne gegangen – über die Theater-Bühne am Sonntag, das Konzert der Peter Bursch All Star Band zur Feier des hundertjährigen Bestehens des Duisburger Stadttheaters. (Siehe Eintrag vom 17. Oktober).
„Bursch & Co ließen es so richtig krachen“, stand heute in der WAZ. „Musikalische Überraschungen gab es kaum, aber dafür sind solche Abende ja auch nicht da.“ Richtig. Gleichwohl wage ich zu sagen: sowas hatte das Stadttheater in hundert Jahren noch nicht erlebt.
Die All Star Band, die es seit 20 Jahren gibt, ist spezialisiert auf Cover-Versionen von Rock-Klassikern (an diesem Abend solche der 70er Jahre). Die Cover-Versionen brauchen sich hinter den Originalen nicht zu verstecken. Da sind Vollblut-Musiker am Werk, „in die Jahre gekommen“, also zur Reife gelangt, die dem Publikum großes Können darbieten. Überraschung des Programms war das Mitwirken des Streichquartetts der Duisburger Philharmoniker bei zwei Stücken.
Das Lob der Sängerin Birgitt Theiss an das ganz besondere Duisburger Publikum war nicht bloß eine Höflichkeitsfloskel. Es stimmt. Mich erinnerte das an unsere „Heimspiele“ der Bröselmaschine.
Das Theater, der Tempel der Hochkultur, büßte nichts von seiner Noblesse ein, als es „so richtig krachte“. Wir haben nämlich die Welt verändert.
Noch ein Klassiker (wenn ich so sagen darf), ein optischer war mein Filmchen „Kö“, das in Endlosschleife auf drei Monitoren im Foyer lief. Da standen tatsächlich Scharen von Leuten staunend und amüsiert davor. Dabei ist da doch nix anderes zu sehen als eine Straße immer wieder rauf und runter.
Hinterher Empfang auf der Bühne. Alles schwarz, der Boden, die Decke, die Wände, und riesig: eine Halle um ein Vielfaches größer als der Zuschauerraum, so funktional (und darum so schön) wie eine Fabrikhalle. Soetwas habe ich zum letzten Mal gesehen, als ich bei Mannesmann war. Man fühlt sich wohl in einer Atmosphäre der Leichtigkeit nach der Anspannung.

Da ist man ja froh, wenn man zum Ehrenmann befördert wird, in dem Eintrittspreis von nulleuronullundnullzig die Gebphren enthalten sind und man dann noch in einem Raum eingeladen wird, in dem ein Büffet steht. Spargel gab es natürlich nicht.
„Du kommst doch auch zum Weihnachtskonzert“, fragte mich der Akkordeonspieler der Band Barney Brands (gemeint: die Acoustic Nights 2012 im Steinhof). Würde ich gern. Mal sehen, was sich ergibt.










