Deutsche Sprichwörter

Ich weiß nicht mehr, aus welchem Tatort das ist:
über einen großartigen (?!) Verkäufer von Sprüchen
und Ausnutzer der Beeinflussbarkeit desorientierter Menschen (hier, wie so oft, Frauen)
auf der Flucht vor einem Leben, das sie sich so nicht gewünscht haben,
und auf der Suche nach einer falschen Alternative.

Ja, die lernen und bringen es fertig, über glühende Kohlen zu laufen, ohne daß die Füße kaputtgehen,
sondern etwas anderes.

„Dat gute Benehmen is, wenn kein Mensch merkt, wat los is.“

Jürgen von Manger zum Hundertsten.
Jürgen von Manger hat mal klargestellt, daß seine Kunstfigur Adolf Tegtmeier nicht unbedingt ein Mensch aus dem Ruhrgebiet sein muß. Es könnte auch einen hessischen oder schwäbischen Tegtmeier geben. Gleichwohl hat er in seinen Monologen das Ruhrgebiet als Erlebnisfeld hörbar gemacht.
Mit Adolf Tegtmeier wird, wie auch bei Eulenspiegel oder Simplizissimus oder Uwe Lykos „Herbert Knebel“, eine klassische Methode der Satire variiert: Schlichtes Gemüt trifft auf die Dinge der Zeit. (Merke: Auch das Mißverständnis ist eine Art von Verständnis). Ein Unterschied: Adolf Tegtmeier war ein Gemütsmensch. Herbert Knebel ist ein Choleriker.
Gut war auch: Adolf Tegtmeier erklärt Goethes Faust.
„Bin weder Fräulein, weder schön, kann unbekleidet nach Hause gehn.“