Maggy Wösthoff hat mir geschrieben:
Liebe Freundinnen und Freunde des solidarischen Lebens!
Im Namen von Seebrücke Duisburg wünsche ich euch allen ein gesundes, kraftvolles, solidarisches
und stabiles Jahr 2026.
Was für eine gute Nachricht: Nach dem erfolgreichen und sehr gut besuchten Film zum Auftakt
„KEIN KAND FÜR NIEMAND“ im Dezember
wollen wir gestärkt durchstarten. Ab Januar wird es wieder Seebrücke Treffen in Duisburg geben.
Die Missstände an den Außengrenzen, die Inhalte und Themen von Seebrücke berühren und empören
noch immer? Dann wird es Zeit aktiv zu werden . . .
Seebrücke Duisburg trifft sich am 8.1.2026 um 18:30 Uhr im Internationalen Zentrum, Flachsmarkt 15.
Komm gerne vorbei und werde aktiv.
Viele Grüße von
für Seebrücke Duisburg
Maggy Wösthoff
Archiv der Kategorie: Internationalismus
Helft Kuba!
Helft Kuba!
Kein Land für niemand
Maggy Wösthoff hat mir geschrieben:
Liebe Freundinnen und Freunde!
Im Namen der Seebrücke Duisburg lade ich Sie/Euch herzlich ein zu dem Film
KEIN LAND FÜR NIEMAND
Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in europäischen Flüchtlingslagern und lässt Menschen zu Wort kommen, die die gefährliche Flucht nach Europa überlebt haben. Zugleich hinterfragt „Kein Land für Niemand” in Interviews mit zivil engagierten Menschen, Forschenden und Politiker*innen gängige Erzählungen über Migration.
Vor dem Film werden Menschen von Seebrücke Duisburg über die Lage auf dem Mittelmeer und an den Außengrenzen berichten. Nach dem Film wird es für alle, die mögen, noch Raum zum Austausch geben. Eintritt frei. Gerne Spenden.
Datum . Uhrzeit . Ort
08.12.2025 . 19 Uhr . Soziokulturelles Zentrum Stapeltor, Stapeltor 6
Der Film wird in deutscher Sprache gezeigt. Englische Untertitel sind möglich.
Mit herzlichen Grüßen begleitet von der Bitte um Weiterleitung.
Maggy Wösthoff
Kuba nach dem Sturm: CubaSi
Kuba nach dem Sturm: FG
CubaSi and the Bees
Helft Kuba
Leonard Peltier
Bis zum letzten …
Ende Juli 2025 war für die Miliz Hamas die Lage günstig. Der Feind Israel war durch seine Regierung unter internationalen Druck geraten. Wie die Lage nutzen? Ein Image-Gewinn wäre doch auf jeden Fall zu erreichen gewesen.
Doch die Miliz Hamas reagierte anders. Motto: Eine Entspannung der Lage? Niemals!
Um Furcht, Schrecken und Entsetzen zu erzeugen schickten sie ein Horror-Video: eine israelische Geisel, abgemagert, verelendet, ein Todgeweihter.
Die Hamas legte es darauf an, von der Weltöffentlichkeit als Scheusale erkannt zu werden.
Die Hamas-Kommandeure sind Faschisten.
Ich höre schon den Einwand: Nein, sie sind keine Faschisten nach der korrekten wissenschaftlichen Definition.
Aber sie agieren wie Faschisten,. Sie ticken wie Faschisten.
Die Faschisten fürchten den Frieden mehr als die Niederlage.
Es ist ein Schrecken für sie, aus einem Konflikt anders rauszukommen als mit dem totalen Sieg.
Und wenn der totale Sieg nicht möglich ist, wollen sie heldenhaft untergehen. Darum kämpfen sie „bis zur letzten Patrone, bis zum letzten Blutstropfen.“
P.S.: Die pseudolinken Sympathisanten hierzulande, die wähnen, die Hamas wäre „objektiv“ Verbündeter im „anti-imperialistischen Kampf“, werden sich auch jetzt nicht eines Besseren belehren lassen.
Immer und immer
Kuba-Woche: Samstag
Kuba-Woche – Freitag
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Kuba-Woche: Dienstag
Kuba-Woche: Montag
Hundert Jahre Frantz Fanon
Neu in der Weltbühne:
Frantz Fanon. Ein Porträt
von Alice Cherki, Andreas Löhrer, Natasha Kelly.
Edition Nautilus 2024. Aktualisierte, neu durchgesehene und ergänzte Ausgabe der deutschen Erstausgabe von 2002, mit Glossar und Zeittafel
400 S. 26 €
»Wir haben Alice Cherki dafür zu danken, dass sie diesem hervorragenden Intellektuellen, seiner Person wie seinen Büchern, den Platz gegeben hat, den sie verdienen – nicht nur in unserer Geschichte, sondern auch in unserer Gegenwart.« Didier Eribon, Nouvel Observateur
Frantz Fanon hat in seinem kurzen Leben (1925–1961) als Psychiater, Schriftsteller und Journalist, als Freiheitskämpfer und als Vordenker der Dekolonialisierung nahezu Unermessliches geleistet. Er starb, als die meisten afrikanischen Länder gerade erst ihre Unabhängigkeit erreicht hatten; seine Warnungen an kolonisierte Länder auf dem Weg zur Unabhängigkeit haben sich als prophetisch erwiesen. Fanons Analysen werfen noch immer ein erhellendes Licht auf die postkolonialen Konflikte von heute.
Geboren auf den Antillen, kam Frantz Fanon, wie sein Zeitgenosse Che Guevara, als Arzt zu seiner revolutionären Laufbahn in einem fremden Land. Er kämpfte bei den Forces Françaises Libres gegen Nazideutschland, gründete Afrikas erste sozialtherapeutische Psychiatrie im algerischen Blida und reiste als Sprecher der algerischen Befreiungsbewegung durch Afrika. Sein Buch Die Verdammten dieser Erde wurde »Das kommunistische Manifest der antikolonialen Revolution« genannt. Fanons Schriften sind heute Klassiker des Postkolonialismus.
Zum 100. Geburtstag Frantz Fanons im Juli 2025 erscheint jetzt die Neuausgabe der großen Biografie seiner Weggefährtin Alice Cherki. Sie arbeitete in Algerien und Tunesien als Psychiaterin an seiner Seite und war wie er während des Algerienkrieges in der Befreiungsbewegung aktiv. Sie beleuchtet Entstehungsgeschichte und -kontext von Fanons Texten und Ideen und zeigt, dass Fanon die individuellen und sozialen Auswirkungen der rassistischen Unterdrückung ebenso im Blick hatte wie Möglichkeiten, die Entfremdung zu überwinden.
Kurz vor Frantz Fanons 100. Geburtstag am 20. Juli schreibt Gerrit ter Horst im Tagesspiegel über die »Wiederentdeckung von Frantz Fanon«. Dabei geht er auch auf zwei Biografien ein, von Adam Shatz einerseits, von Fanons Weggefährtin Alice Cherki andererseits. »Beide Bücher sind eindrückliche Darstellungen seines Lebens: Shatz macht den größeren Bogen, (…) während Cherkis Text nicht nur von ihrer persönlichen Freundschaft zu Fanon profitiert, sondern auch davon, dass sie als jüdische Algerierin das Land und seine Kämpfe gut kennt.« Cherki übertrage Fanon auch in die Gegenwart, in dem sie ihn »in die Banlieues nach Frankreich bringt. Die kolonialen Traumata enden nicht bei denen, die sie direkt erlebt haben. Sie werden intergenerationell weitergegeben und neu erlebt. «
Ebenfalls bei uns erhältlich:
Frantz Fanon: Schwarze Haut, weiße Masken. Turia + Kant. 19 €
Frantz Fanon: Für eine afrikanische Revolution. März Verrlag. 22 €
Frantz Fanon: Die Verdammten dieser erde. Suhrkamp. 12 €
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Als Neuausgabe wieder erhältlich: „Die Geburt der Dritten Welt“
Neu in der Weltbühne:
Mike Davis: Die Geburt der Dritten Welt. Hungerkatastrophen und Massenvernichtung im imperialistischen Zeitalter. Aus dem Englischen von Ingrid Scherf, Britta Grell und Jürgen Pelzer. Verlag Assoziatio A. 520 Seiten, Paperback, Dt. Erstausgabe 2004, 5. Aufl. (Neuausgabe) 2025
24,00 €

Ende des 19. Jahrhunderts zerstörten Dürren ungeheuren Ausmaßes wiederholt die Ernährungsgrundlagen in den Teilen der Erde, die später als »Dritte Welt« bezeichnet wurden.
Zwischen 1876 und 1879 sowie zwischen 1896 und 1900 starben in als klimabedingt definierten Hungerkatastrophen und nachfolgenden Epidemien in Äthiopien, Indien, China und Brasilien zwischen dreißig und sechzig Millionen Menschen. Als unmittelbarer Auslöser dieser ungeheuerlichen Massenvernichtung wurden in der Wissenschaft Wetterphänomene wie El Niño verantwortlich gemacht. Doch die Natur allein ist selten so tödlich.
Mike Davis legt in seiner einzigartigen politischen Ökologie des Hungers die Hintergründe zwischen Weltklima und Weltökonomie im imperialistischen Zeitalter frei, die zur »Geburt der Dritten Welt« führten und bis heute nachwirken.
»Wir haben es mit anderen Worten nicht mit ›Hungerländern‹ zu tun, die im Brackwasser der Weltgeschichte ins Abseits gerieten, sondern es geht um das Los der Menschheit in den Tropen, das sich just zu einem Zeitpunkt (1870-1914) änderte, als deren Arbeitskraft und Produkte zwangsweise in die Dynamik der von London gesteuerten Weltwirtschaft integriert wurden. Millionen starben nicht außerhalb des ›modernen Weltsystems‹, sondern im Zuge des Prozesses, der sie zwang, sich den ökonomischen und politischen Strukturen anzupassen. Sie starben im golden Zeitalter des liberalen Kapitalismus«
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