
Jetzt sogar im Wochenanzeiger.
Warum werde ich – bildjournalistisch – dem Kollegen vorgezogen?
Wahrscheinlich, weil der nicht so imposant unrasiert ist.
Summer in the City – Nachtrag
Kommt alles wieder – mal etwas anders, mal fast genauso.
Im Botanischen Garten, Abteilung: Laß es wachsen wie es ist.
Da auch:

There! She! Goes!
High Heels Tight Jeans
Pretty Botty.
Hochfeld, am Brückenplatz. Auch die Bürgerlichkeit kennt ihre Paläste.
Rechts daneben in dem grauen Haus, drittes Obergeschoß: Kommunewohnung.
„Arbeitsam“ ist die Abkürzung von „Arbeitsamt“. Das ist da ausgezogen. wer ist jetzt in dem Gebäude drin?
Die Telefong-Zelle steht immer noch da. Überall wurden die Telefong-Zellen weggemacht. Aber DIE steht noch da. Ich bin gerührt. (Früher sagte man „Telefong-Häuschen“).
Über die Treppe hinter dem Telefong-Häuschen bin ich früher oft rauf- und runtergehangen, denn ich hab da mal gewohnt, die Ecke rum auf der Duissernstraße. War nicht schön.
Die Tür (an der der Mann vorbeigeht) hatte ich nie beachtet. Ich würde da ja gerne mal reingucken.
An den Autorenplausch am Donnerstag möchte ich noch mal erinnern
Noch ein Leserbrief, der mir gefällt
Summer in the City – encore
Da kann man hingehen, der Mann hat Ahnung.
Die Schönsten europäischen Einfahrten 7
Lügenbaron
Neu in der Situationspresse: Keine Zukunft schon seit langem
Neuerscheinung in der Situationspresse:
Lothar Röse: No future! oder Vom Gesang des Türmers.
Situationspresse 2017. 174 Seiten. 18 Euro.
ISBN 978-3-935673-40-2

Klappentext:
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sieht sich der Verfasser verstärkt mit immer beunruhigendere Gestalt annehmenden, dabei inzwischen zum Alltag gehörigen Phänomenen wie Globalisierung und Terror oder Digitalisierung und Postmoderne konfrontiert und versucht sich – hier u.a. in Form einiger METZGER-Essays – seinen Reim darauf zu machen, ohne sich dabei so recht vorstellen zu können, wie das alles überhaupt noch gutgehen soll; daß im vorigen Jahrhundert zwischenzeitlich die (Idee einer) Geschichte kurzerhand für an ihr Ende gekommen erklärt worden ist, trug dann auch eigentlich weder zur Aufklärung noch zur Beruhigung bei.
Bisher wenigstens war es immer so, daß, wenn einen Deutschen so recht die Sorge umtrieb und er also in echten Schwierigkeiten steckte, er unweigerlich irgendwann auf seinen Faust kam. So erhellend und gewinnbringend es auch sein mochte, notfalls sich in einer großen Überlieferung aufgehoben fühlen zu können, so bewahrt diese am Ende möglicherweise nicht vor der ernüchternden Erkenntnis, nachher „so klug als wie zuvor“ dazustehen – jedoch nicht ohne dabei die Gelegenheit zu bieten, dennoch um den einen oder anderen Gedanken bereichert zu werden.
Das Buch kann in allen Buchhandlungen bestellt werden. Wenn Sie die ISB-Nummer angeben können, freut sich der Buchhändler.
Sogar bei Amazon.
Aber warum Amazon? Dann doch besser bei Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
1977 erschien der Song „God save the Queen“ der Punk-Band Sex Pistols mit der Textstelle „no future“.
Genau 40 Jahre später erfahren wir, was es damit auf sich hat.
Am 1. September ist Antikriegstag
Ein Leserbrief, der mir gefällt
Summer in the City
Weil ich vorgestern (Samstag) den Sternbuschweg entlanggehen mußte, bin ich gestern (Sonntag) wegen des schönen Wetters nochmal den Sternbuschweg entlanggegangen.

Da schimmert es. Lassen Sie sich das mal geschimmert sein. (Es gibt Schlimmeres).
„Hair Haus“. Was den Leuten alles einfällt. Wenigstens nicht „Hair House“. Es gab mal einen Schriftsteller, der hieß Herhaus.
Jetzt sind wir schon auf der Schweizer Straße angelangt. Kein Grund, sich zu beschweren.
Das Dingen steht ja immer noch da.
„Könnten Sie sich vorstellen, in dem Haus zu wohnen?“
Könnte ich mir schon vorstellen. Dann hätte ich endlich genug Platz.
„Aber die Schmierereien auf der Mauer?“
Das wär‘ mir egal.
Und der Sommer …
… fährt dahin, fährt dahin, fährt dahin.
Aufhören! Das ist ja furchtbar! Generation Fahrrad! Die sind ja bekloppt sind die ja!
Wenn ich ein Haus wäre, würde ich auch gern so aussehen.
Fortsetzung folgt.
Neu in der Weltbühne: Lutz Taufer: Über Grenzen
Lutz Taufer: Über Grenzen. Vom Untergrund in die Favela. Assoziation A 2017. 288 S. Paperback. 19,80 €

Von der RAF in die Favela: Das Leben Lutz Taufers gleicht einer Suchbewegung, in der das Terrain der westdeutschen radikalen Linken vermessen wird. Rebellion gegen die verkrusteten Verhältnisse der Adenauerära in der badischen Provinz, 1968 in Freiburg, Basisgruppe Politische Psychologie in Mannheim, Sozialistisches Patientenkollektiv in Heidelberg, Mitglied des Kommandos Holger Meins der RAF, Besetzung der deutschen Botschaft in Stockholm, mitverantwortlich für die Erschießung von zwei Geiseln, 20 Jahre Haft, ein Dutzend Hungerstreiks bis an den Rand des Todes, nach der Freilassung ein Jahrzehnt Basisarbeit in den Favelas von Rio de Janeiro, heute im Vorstand des Weltfriedensdienstes.
Die Bilanz seines bewegten Lebens lautet: Ohne entschiedenes politisches Handeln lassen sich die versteinerten Verhältnisse, die für die große Masse der Menschen dieses Planeten keine Perspektive bieten, nicht verändern. Genauso gilt aber: Die Mitteln des Widerstands müssen am Ziel einer befreiten Gesellschaft orientiert sein. Und: Befreiung fängt an der Basis an.
„Lutz Taufer hat in den Extremkonstellationen der linksradikalen Geschichte agiert, und da er darüber ohne jede Beschönigung und in uneingeschränkter Konfrontation mit den begangenen Fehlern schreibt und nachdenkt, wird sein Buch tatsächlich zu einem Schlüsselwerk der 1960er bis 1980er Jahre“ (Karl Heinz Roth).
Ein herausragendes Dokument der Zeitgeschichte!
Bitte bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne (Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203 375121, E-mail bestellungen@buchhandlung weltbuehne.de), auch im Versand möglich.
Erinnerungsarbeit ist ihren Lohn wert, sagt der Buchhändler. Helfen Sie uns durch Ihre Aufträge bei unserer Arbeit: Für das Erinnern, gegen das Verdrängen.
Ich weiß, wann wir uns wiedersehn: am Donnerstag, 14. September am Sittardsberg
Ein neuer Katalog
Der neue Verlagskatalog der Situationspresse ist hergestellt worden.

Der vorige Katalog (2014) umfaßte 32 Seiten im Schulheft-Format DIN-A-5. Der neue Katalog umfaßt, trotz erweiterten Angebots, nur 24 Seiten. Es muß gespart werden.
Der Katalog mit dem Angebot unserer Bücher, Broschüren und Flugschriften, Ton- und Bildträgern, grafischen Produktionen etc. liegt zum Mitnehmen in der Buchhandlung Weltbühne aus, was nicht verwunderlich sein dürfte. Wer dort nicht hinkommen kann, kann sich den Katalog zuschicken lassen. Wer Rückporto beilegt ist ein guter Mensch.

So schön sieht der Katalog von innen aus. Zwei Doppelseiten.
Die Auswahl eines geeigneten Bildes für die Titelseite (neudeutsch: Cover) hat fast ebenso viel Zeit beansprucht wie der Rest.
Dem ist nicht einfach zu folgen. „1, 2, 3“ und dann nicht etwa „4, 5, 6“, sondern gleich „7, 8, 9“. Hier wird einfach der Erkenntnis Rechnung getragen,
daß
mit Verwirrung Stiften mehr Klarheit geschaffen wird als mit Erklären.
Infomativer Bildbericht vom Ruhrorter Kunstmarkt, unsere Präsenz betreffend
Der Ruhrorter Kunstmarkt war wieder rotgestreift.
Die Zeichenfolge EHN ist Bestandteil der Mitteilung „Buchhandlung Weltbuehne“ auf dem Transparent im Rücken.
Da wußte jeder gleich: Unfug, Unzucht, Umsturz.
Kommerzieller Erfolg beim Publikum: Ging so.
Hyperkommerzieller Erfolg: Viel „Aha!“.
„Wat machen w’r nu?“ scheint dieses Bild zu sagen. Nu machen w’r Abbau.
Beide Bilder entstanden circa 4 Minüten vor Ende der Veranstaltung.
Bilder: (C) Merkfoto.
Das Foto zum Zwanzigsten
Der Ruhrorter Kunstmarkt kommt mit Niveau
„Hach! Jetzt haben wir den Ruhrorter Kunstmarkt 2017 verpaßt!“
Nein! Sie vertun sich! Der Ruhrorter Kunstmarkt 2017 ist nicht schon gewesen, sondern der kommt noch, und zwar am Sonntag.

Ich hab mir auch schon extra für Sonntag bei Edeka eine Dose Niveau-Creme gekauft,
für den Fall, daß der Sonntag seinen Namen verdient und die Sonne (the sun, le soleil) die Wolken wegschiebt, um mir ins Gesicht zu sehen.
Neu: Die CD „Pausierer“ von Werner Muth. Neu in der Situationspresse
Die neue CD von Werner Muth ist in der Situationspresse erschienen!
Werner Muth: Pausierer. Eine Hörrevue.

„Auch diesmal verwendet Muth das Etikett „Hörrevue“ viel lieber als von einer Vertonung seiner Gedichte zu reden. Versierte Musiker aus den verschiedensten Bereichen von Pop bis Klassik haben zu einem musikalischen ‚Urban Gardening‘ beigetragen, in dem Naturlyrik, Liebesgedichte und kategoriefreie Texte ein Lebensgefühl präsentieren, das bekannte und verkannte Kreaturen im Duisburger Norden wachsen und gedeihen läßt.“
Das hört sich gut an, auch dank der Mitwirkung der Musiker Peter Herrmann, Max Kühlem, Martin Hesselbach, Mona Borbonus, Robin Heimann, Jan Schimmelpfennig und den Flowerpornoes (mit Tom Liwa und Birgit Quentmeier).
„Die Einsicht, daß nicht wir einen Garten kultivieren, sondern der Garten uns, findet ihren Niederschlag in der neuen Hörrevue eines Texters und Vorlesers, der mittlerweile zu den Stimmen seiner Stadt gezählt wird. Zwischen Bäumen und Blumen, Katzen und Katern lädt Werner Muth zu einem poetischen Rundgang ein. Da herrscht keine Idylle und keine Betulichkeit. Das leidenschaftliche Leben wird beschrieben, indem er die Metaphern pflückt, die im Aufblühen, Vergehen und in winterharten Gefühlen stecken. ‚Urban Gardening‘ erklärt sich hier mit zeitloser Präsenz. Und die Vielfalt der musikalischen Elemente hat sicherlich damit zu tun, daß die Musiker Weggefährten sind auf der Suche nach harmonischer Verbindung von Text und Musik. Und das ist auf ‚Pausierer‘ auf einzigartige Weise gelungen. Den Zauber dieser Produktion verstärken die Fotos von Jean Paul Gatz auf dem Cover und im ausführlichen Booklet mit allen Texten.“
CD 29 Min. Booklet 16 S. Für 15 € erhältlich (auch im Versand) bei:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
Tel. 0203 – 375121
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
www.buchhandlung-weltbuehne.de
Weitersagen!
Wenn eine zum Weltenlenker erhobene Großschnauze die Atombombe aus dem Köcher holt und ein Inferno ankündigt, das „die Welt noch nicht gesehen hat“, dann ist das kein Grund, zu resignieren oder den Kopf zu verlieren oder in den Sand zu stecken oder sich vornehm herauszuhalten,
sondern dann ist das eher ein Grund, sich denen zur Seite zu stellen, die begriffen haben, daß der Kampf gegen die Bombe nicht aufgegeben werden darf, solange es die Bombe gibt.
Ich will keine Atomwaffen in den Händen des Vollidioten Trump sehen.
Ich will keine Atomwaffen in den Händen von Kim Jong-un sehen.
Ich will Atomwaffen in den Händen von niemandem sehen.
Siehe auch hier (vor 10 Jahren geschrieben).
































