
Vergleichen Sie das mal mit letzten Octobre.
(Bild anklicken zum Verschönern).

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Nicht nur wegen der Warnungen, im Wald könnten nach dem Sturm auch noch Tage danach Äste herabstürzen, habe ich am ersten „richtig“ frühlingshaften Samstag des Jahres den Gang durch die alten Straßen gewählt, erfreut darüber, daß das Aufzeichnen von Bildern wieder zu Tageszeiten möglich ist, an denen es vor wenigen Wochen schon finster war.




So noch nie gesehen. Die Fahrbahn der Lotharstraße in der Sonne nis zum Horizonte ohne Autos.

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Wie in jedem Jahr ist die Buchhandlung Weltbühne am Rosenmontag geschlossen.
Die Zeitung von vorgestern (Mittwoch vor dem Donnerstag).
Große Teile der (traditionellen) Linken halten Putin für einen (potentiellen, objektiven) Verbündeten. Zugleich fördert der scharfe Antikommunist rechtspopulistische und rechtsextreme Organisationen und Publikationen in Westeuropa (zum Beispiel Le Pen in Frankreich).
Putin gibt für die gegenwärtige Ukraine-Krise Lenin und den Bolschewisten die Schuld. Putin will nicht zurück zur Sowjetunion, sondern zum Großrussischen Reich. Im Westen setzt Putin auf die Rechten.
Laurie Penny: Sexuelle Revolution. Rechter Backlash und feministische Zukunft. Aus dem Englischen von Anne Emmert. Nautilus Flugschrift. 384 Seiten.
Der Verlag stellt das Buch vor:
Mitreißend und scharf schreibt Laurie Penny über Sex und Macht, Trauma und Widerstand. Über die Krise der Demokratie, die Krise weißer Männlichkeit und die Rückzugsgefechte derer, die Angst vor Machtverlust haben.
Sie fordert eine Kultur des Consent, die weit über Sex hinausgeht: Auch in Arbeitsverhältnissen, in Systemen der politischen Repräsentation, im Miteinander müssen wir zu einer Logik des fortlaufend ausgehandelten Einvernehmens finden, um individuelle und kollektive Traumata zu heilen und zukünftige zu verhindern.
Das Buch erscheint zum Internationalen Frauentag.
UM VORBESTELLUNGEN WIRD GEBETEN.
Bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne
Tel. 0203-375121
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
Bestellt Bücher in der Buchhandlung Weltbühne und sonst nirgends.
Vor allem das VERSANDGESCHÄFT müßte dringend erweitert werden.
Zögern Sie nicht.
Helfen Sie uns mit Aufträgen.
WELTBUEHNE MUSZ BLEIBEN !
Siehe auch hier.
Die 43. Duisburger Akzente finden statt vom 11.3. bis zum 3.4.2022.
Die Übersicht über die diversen Veranstaltungen findet man hier.
Ich mache schon mal aufmerksam auf die Akzente-Veranstaltung der DFG-VK im Syntopia am Donnerstag, 24.3. 19 Uhr!
Auf den Spuren der Poeten! Dann erzähle ich euch was über Heine und die Folgen!
Alles mit Ausrufezeichen!
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Alexander Kluge wurde am 14. Februar 1932 geboren, heute vor 90 Jahren. Er gehört also zu den Menschen in unserem Land, die im Kindesalter den Weltkrieg erlebt haben.
Alexander Kluge studierte Jura (Promotion zum Dr. jur. 1956). Er arbeitete als Justiziar im Frankfurter Institut für Sozialforschung (Kritische Theorie, „Frankfurter Schule“). Mit seinen literarischen Ambitionen erstaunte er die Wissenschaftler des Instituts (berichtete Habermas später, und Adorno meinte sowieso, die Literatur sei beendet). Durch Adorno kam Kluge mit Fritz Lang in Verbindung, die kannten sich aus dem Exil). Erstaunlich fand man, daß er Lebensläufe unauffälliger Zeitgenossen schrieb.
Als er dann anfing, Filme zu machen, dachte man im Institut: Jetzt ist er völlig verrückt geworden. Und man staunte nicht schlecht, als er für „Abschied von gestern“ und dann für „Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos“ bei den Filmfestspielen in Venedig höchste Auszeichnungen gewann.
Das Staunen nimmt kein Ende, denn jetzt erfahren Sie, daß ich „Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos“ (noch) nie gesehen habe.
Viel Freude und Gewinn hatte ich beim Anschauen von „Abschied von gestern“, „Gelegenheitsarbeit einer Sklavin“, „In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod“. Die Auftritte von Alfred Edel gehören zu den Highlights der europäischen Filmgeschichte. Gut fand ich den Doppelcharakter der Filme als Spiel- und Dokumentarfilme, den Einsatz (zitierter) Musik, und daß, wie es im „wahren Leben“ ja auch ist, immer mehrere Geschichten gleichzeitig erzählt werden, zum Beispiel die Geschichte von dem Polizeipräsidenten, dem wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein abgenommen wurde.