Wagenknecht weiß nicht was sie will aber weiß was sie nicht will?


GrossArt Presse-Agentur meldet:

Wie aus gut unrichtigen Kreisen verlautete, hat Sahara Wagenknecht den RĂŒckzug aus der nach ihr benannten Partei schon begonnen. Wie zu erwarten wird sie aus ihrer Partei schon ausgetreten sein, bevor sie gegrĂŒndet ist.
Die Nachfolgefrage ist auch schon geklĂ€rt. An ihrer Stelle soll Friedhelm Farthmann die FĂŒhrung ĂŒbernehmen. Farthmann ĂŒbernimmt die Aufgabe gern: „Die neue Partei ist dafĂŒr wie geschaffen, mit diesem ganzen Randgruppen-Gedöns, Minderheiten-Klimbim und Frauen-Kram aufzurĂ€umen.“

Wer’s glaubt, der schraubt.
Wer’s nicht glaubt, der nicht schraubt.

Und ĂŒberhaupt

Bei den Wahlen zu den Parlamenten des bĂŒrgerlichen Staates ist heute die Vorhersehbarkeit geringer als frĂŒher.
Nur zwei Vorhersagen können fĂŒr die Landtagswahl in NRW am kommenden Sonntag als sehr wahrscheinlich gelten:
1. Die AfD „kommt rein“.
2. FĂŒr die „Piraten“ ist nĂ€chsten Sonntag „last exit“.
Die UnwÀgbarkeiten:
Bleibt die FDP drin? Gewinnt sie sogar noch hinzu? (Dann kann ÜfdĂŒpĂŒ-Lindner sich am Wahlabend in nichtssagender Selbstzufriedenheit prĂ€sentieren).
Bleiben die GrĂŒnen drin?
Kommen die Linken wieder rein?

Ansonsten: Weiß ich nicht.
Laschet vor Kraft? Oder nicht?

Ich glaube: FĂŒr die SPD gibt es eine Pleite. Kraft verliert, vielleicht sogar so viel, daß sie das Amt an Laschet abtreten muß. Wenn die GrĂŒnen rausfliegen, dann sowieso.
Wie war das noch vor 5 Jahren? Kraft auf dem Höhepunkt! Kraft als DIE Kraft! Kraft muß Bundeskanzlerin werden. Und heute?
In Zeiten, in denen bei Wahlen Argumente, Orientierungen und Wertvorstellungen eine abnehmende Bedeutung haben, orientierungslose (Miß)Stimmungen eine umso grĂ¶ĂŸere, ist alles dem Zufall oder dem Unfall ĂŒberlassen.
So kann’s gehen. Und das hat die sich nicht selbst vermasselt. Krafts SPD-grĂŒne Koalition hat zwei Schwachstellen. Selbst wenn die Kraft alles richtig macht: Was nĂŒtzt es, wenn sie diese beiden Klötze am Bein mit sich schleppt?
Die eine Schwachstelle ist das Streber-Image der GrĂŒnen. Die gelten jetzt mehr so als Spaßbremse, als besserverdienende Besserwisser. Inwieweit das ungerecht ist, sollen andere drĂŒber nachdenken.
Jedenfalls: das fÀrbt ab.
Die andere Schwachstelle ist der Innenminister Ralf JĂ€ger. Das ist der UnglĂŒcksrabe der NRW-Landesregierung. Selbst wenn der alles richtig machen wĂŒrde: Was nĂŒtzt es, wenn alle finden, daß das alles falsch ist? Wenn der ĂŒber Wasser gehen könnte, wĂŒrde es heißen: Habt ihr gesehen? Schwimmen kann er auch nicht.
Es gibt genug GrĂŒnde, den nicht zu mögen. Siehe hier und hier und hier. Aber wer weiß das schon! Der muß weg, weil — der weg muß. Und ĂŒberhaupt.
Das fÀrbt ab.

Die Presseagentur GrossArt hat recherchiert, daß die CDU im Wahlkreis Duisburg-Meiderich auf den Aushang eigener Plakate verzichtet, stattdessen Werbung fĂŒr den Wahlkreiskandidaten der SPD (Ralf JĂ€ger) verbreitet.

Kann mir mal jemand das Land NRW erklÀren?

Will die CDU uns etwa weismachen, daß sie hinter den ganzen EinbrĂŒcken steckt – und uns BĂŒrgern verspricht, sich in nĂ€chster Zeit damit etwas zurĂŒckzuhalten?
Das kam mir alles immer schon so verdÀchtig vor.
Die Presseagentur GrossArt hat recherchiert, daß im Falle einer RegierungsĂŒbernahme der CDU in NRW allen vorbestraften Einbrechern ein Job bei der Polizei vermittelt werden soll. Einbrecher werden nicht mehr eingesperrt, sondern eingestellt. (Das brauchen Sie ja nicht zu glauben).
Sowas hĂ€ngen die auf’m Kalkweg auf!

Mehr Teller – weniger Kohldampf!
Mehr ZĂ€une – weniger KĂŒhe rennen weg.
„Mehr Polizei – weniger VerrĂŒckte“ las ich erst.

Links unten: Dem Trumpschen „America first“ schleudert die CDU ein entschiedenes „NRW geht vor“ entgegen. Das hĂ€tte ich denen gar nicht zugetraut.