Archiv des Monats: Mai 2025
Deutsche Sprichwörter
Geburtstag Helene Weigel
Am 12. Mai 1900, heute vor 125 Jahren wurde Helene Weigel geboren.
Auf dem Bild zu sehen ist aber nicht Helene Weigel, sondern eine andere Ăsterreicherin: Adele Neuhauser, die Helene Weigel in dem Brecht-Film von Breloer spielte und ihr Ă€hnlich sieht (Man kennt sie auch vom Ăsterreichischen Tatort). Man weiĂ an manchen Stellen in dem Film nicht, ob es sich um Spielzenen oder eingeschnittene Original-Aufnahmen handelt. (Auch der Brecht-Darsteller Burghart KlauĂner sieht Brecht Ă€hnlich).
Ăber Helene Weigel schrieb Sabine Kebir eine Biografie (âAbstieg in den Ruhmâ), das beim Verlag vergriffen ist â ebenso wie die anderen BĂŒcher von Sabine Kebir ĂŒber die Frauen, die mit Brecht zusammengearbeitet haben.
In der Buchhandlung WeltbĂŒhne gibt es noch was davon zu finden.
Erkundigt Euch hier nach Helene Weigel, nach diesen BĂŒchern von Sabine Kebir, nach Bertolt Brecht â und auch nach dem Buch zum Film von Heinrich Breloer.
Die Kartönges sind im Kömmen
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âVersuche, dein Leben zu machenâ
FrĂŒchte am Freitag und Hundert Jahre Hanns Dieter HĂŒsch

âDas sind fĂŒr mich gar keine Erbsen.â
Helft Kuba!
bleu ⊠bleu âŠ
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AngekĂŒndigt, in den nĂ€chsten Tagen erscheint

Tobias Fetzer / Irmtrud Wojak: Geschichten vom Widerstand aus dem Ruhrgebiet. Verlag Buxus-Stiftung, Fritz Bauer Bibliothek Band: 9.
186 S. 19 âŹ
Zum 8. Mai erscheint das Buch Geschichten vom Widerstand aus dem Ruhrgebiet vom Bochumer Fritz Bauer Forum gemeinsam mit dem Verein Kinder des Widerstandes und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes â Bund des Antifaschisten NRW im Verlag BUXUS EDITION.
Die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus steht in Deutschland meist in Verbindung mit Orten wie Berlin oder MĂŒnchen, die Wenigsten denken dabei an das Ruhrgebiet. Doch auch hier wurde Widerstand geĂŒbt, oft mit dramatischen Konsequenzen. Diesen Widerstand möchte das Fritz Bauer Forum am Tag der Befreiung und in Zeiten massiver Anfeindung unserer Demokratie besonders wĂŒrdigen.
Das Buch umfasst 14 Lebensgeschichten von Menschen, die im Ruhrgebiet Widerstand gegen das NS-Regime leisteten. Darunter Akteure wie Johann Esser â Verfasser des Moorsoldaten-Liedes â und eher unbekanntere Lebensgeschichten. Das Besondere an diesem Buch ist dabei die Beziehung der Autor*innen zu den Akteur*innen. Die Geschichten handeln nicht von Fremden, sondern von den Eltern und GroĂeltern. Dies ermöglicht einen, oft sehr persönlichen, Einblick in das familiĂ€re Leben von Arbeiter*innen in Duisburg, Essen, Herne und Oberhausen wĂ€hrend des NS-Regimes.
Mit dem Buch werden mutige Menschen gewĂŒrdigt, die zeigen, wie vielfĂ€ltig der Widerstand seitens der Arbeiter*innen des Ruhrgebiets war, so der Herausgeber Tobias Fetzer.
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8. Mai
Die Castanien bluehen

Wieder blĂŒhen die KastanienbĂ€ume auf der Max-Reger-StraĂe (die StraĂe könnte von mir aus auch anders heiĂen).
Das gehört zum Jahreskreis: das Wiedererwachen der Flora im FrĂŒhling. Achten Sie auch darauf? Ich empfehle es. Ich freue mich jedes Jahr ĂŒber das ErblĂŒhen dieser beiden BĂ€ume â freuen Sie sich doch einfach mit.
In einem Monat â 1. Juni â wohne ich genau 50 Jahre in Neudorf. Es ist zum GlĂŒck nicht alles gleich geblieben. Und es hat sich zum GlĂŒck nicht alles verĂ€ndert.
In wenigen Tagen schon werden die BlĂŒtenblĂ€tter herabregnen. Im Herbst dann hagelt es Rosskastanien. Damit mĂŒĂte man doch etwas anfangen können.
Unter den BĂ€umen steht das Gras richtig hoch. Und so gehört sich das. Es ist auch nicht mehr so wie frĂŒher, daĂ die Gehwege blitzblank leergefegt werden von dem, was von den BĂ€umen rieselt. Auch in den VorgĂ€rten herrscht jetzt mehr Wildheit.
Man könnte Heinrich Heine spiegelverkehrt zitieren: âDas ist ein wahres Paradies: Es gibt dort blĂŒhende BĂ€ume.â
Nein, natĂŒrlich nicht das Paradies. Aber eine Ahnung davon.
Campact bittet um Hilfe fĂŒr Khairi
Verfolgung, Folter, Tod: Das droht Khairi in Afghanistan. Der heute 18-JĂ€hrige floh ganz allein vor der Gewalt der Taliban und Warlords nach Deutschland. Trotzdem wollen die deutschen Behörden den Duisburger SchĂŒler dorthin abschieben. Ein BĂŒndnis aus lokalen und ĂŒberregionalen Organisationen, der âInitiativkreis Bleiberechtâ, stellt sich gegen diese Abschiebung. Auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, fordert das BĂŒndnis: Khairi muss bleiben! Jetzt unterzeichnen â Abschiebung verhindern:
Bitte stoppen Sie die drohende Abschiebung von Rezai Khairullah (Khairi) nach Afghanistan! GewÀhren Sie ihm Schutz und Bleiberecht.
Khairi kam als unbegleiteter minderjĂ€hriger GeflĂŒchteter nach Deutschland. Er lebt seitdem in Duisburg und hat sich in kurzer Zeit auĂergewöhnlich gut integriert. Seit zehn Monaten besucht er eine Schule, ist im Sportverein aktiv, nimmt regelmĂ€Ăig an sozialen Projekten teil und lernt mit beeindruckender Motivation Deutsch. Khairi wird pĂ€dagogisch und therapeutisch begleitet und ist weder straffĂ€llig noch auffĂ€llig geworden â im Gegenteil: Er ist ein Vorbild fĂŒr gelungene Integration.
Khairi hat den aufrichtigen Wunsch, eine Ausbildung zu machen und ein Leben in Sicherheit und WĂŒrde aufzubauen. Doch statt einer Perspektive droht ihm nun die Abschiebung in ein Land, das fĂŒr ihn lebensgefĂ€hrlich ist.
Khairi und sein Bruder wurden in Afghanistan Opfer von Gewalt durch Warlords. Die Aussicht, dorthin zurĂŒckkehren zu mĂŒssen, erfĂŒllt ihn mit groĂer Angst. Afghanistan ist nach wie vor kein sicheres Land â und schon gar kein Ort fĂŒr junge Menschen wie Khairi, die hier in Deutschland Hoffnung gefunden haben.
Wir fordern Sie daher auf: Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, Khairis Abschiebung zu verhindern und ihm eine sichere Zukunft in Deutschland zu ermöglichen.
Geben Sie Khairi die Chance auf Ausbildung, Schutz und ein Leben in Frieden.
âKhairi ist einer von vielen jungen GeflĂŒchteten, die vor Gewalt geflohen sind und sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen wollen. In nur zehn Monaten hat er sich vorbildlich integriert: Er geht zur Schule, spricht gut Deutsch, ist im Sportverein aktiv und nimmt regelmĂ€Ăig an sozialen Projekten teil. Er möchte eine Ausbildung machen und Teil unserer Gesellschaft sein.
Eine Abschiebung nach Afghanistan wĂŒrde all das zerstören â und ihn in ein Land zurĂŒckbringen, in dem ihm erneut Gewalt und Lebensgefahr drohen. Afghanistan ist kein sicherer Ort, besonders nicht fĂŒr junge Menschen wie Khairi.
Diese Petition steht fĂŒr Menschlichkeit, fĂŒr Integration und fĂŒr eine faire EinzelfallprĂŒfung. Niemand, dem so eine Gefahr droht, sollte abgeschoben werden.
Wenn wir jetzt unsere Stimme erheben, können wir Khairis Zukunft retten.â
Unterzeichne jetzt gegen Khairis Abschiebung
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Look up to the Sky
Und schon wieder: Karfreitag ist ein schöner Freitag
Ăber Karfreitag habe ich ja noch gar nicht berichtet.
Karfreitag â fĂŒr evangelische Christen der höchste Feiertag des Jahres â ist gewissermaĂen das Vorspiel fĂŒr Ostern. Er ist als Ausnahme â ebenso wie der 6. Januar â ein originĂ€r christliches Fest. Die anderen wie Ostern und Weihnachten gab es schon lange, bevor das Christentum nach Mitteleuropa kam.
Als Oster-OuvertĂŒre war frĂŒher fĂŒr mich der Karfreitag ein Tag harter Arbeit: Vorbereitung des Standes der DFG-VK Duisburg beim Ostermarsch â das ging den ganzen Tag und endete erst spĂ€t abends â und dann am Samstagmorgen zeitig aufstehen.
Wir machen schon lange keine eigenen Ostermarsch-StĂ€nde mehr. Darum ist der Karfreitag (Laden geschlossen) ein Beobachtungstag geworden. Es bleibt ja auch lange hell. An dem Tag geht es tatsĂ€chlich ruhig zu: weniger Autos, weniger GerĂ€usch, weniger Leute auf den StraĂen. Ruhe im öffentlichen Raum muĂ auch mal sein.
Ich hĂ€tte mir auch in diesem Jahr einen helleren Tag unter blauem Himmel und ohne graue Wolken gewĂŒnscht.
StraĂe des Sieges. Sieht man ihr gar nicht an.
Ich hab ja nicht geahnt, daĂ es mit BĂŒlles weitergeht.
Gegend an sich. Menschenleer. Bewölkt.
Kein Kommentar. Sehen Sie selbst.

Warum fotografiert ein Mensch StraĂenschilder?
Auflösung in der nÀchsten METZGER-Ausgabe.
Ich wiederhole:
âArbeitsamâ ist die AbkĂŒrzung von âArbeitsamtâ. Das ist da ausgezogen. wer ist jetzt in dem GebĂ€ude drin?
Die Telefong-Zelle steht immer noch da. Ăberall wurden die Telefong-Zellen weggemacht. Aber DIE steht noch da. Ich bin gerĂŒhrt. (FrĂŒher sagte man âTelefong-HĂ€uschenâ).
Ăber die Treppe hinter dem Telefong-HĂ€uschen bin ich frĂŒher oft rauf- und runtergehangen, denn ich hab da mal gewohnt, die Ecke rum auf der DuissernstraĂe. War nicht schön.
Die TĂŒr links birgt ein Geheimnis Vielleicht ist der der geheime Staubsauger versteckt?
(fast wörtlich am 12. September 2017)
Was es alles noch gibt! Oh Zeiten der Jugend! Links unten im Bild: die Trinkhalle, zu der man die Treppe runtergehen muĂ â im Moment geschlossen. Wenn die TĂŒr nach innen geöffnet wird, werden die schrĂ€gen Stangen zum GelĂ€nder.
AakerfĂ€hrstraĂe kommen Sie nicht rein. Raus kommen Sie immer.
Frohes Fest!
Leuchtender Christbaum bis Ostern bei den Falken. Typisch.
Besser als bei der CDU. Denn bei denen ist das ganze Jahr Aschermittwoch.
Auf der schönen Schweizer StraĂe: Sowas!
FĂŒr âne Runde Skat?
FĂŒrân Drang mit Vier.









