Nach Dortmund

Encore:
hl-tenoereSo sinnlos diese bildliche Mitteilung auch erscheinen mag, offenbart sich doch ein tieferer Sinn!
Daß der eine von den drei (sic!) Tenören nicht nur den Nutzen, sondern auch die Schönheit einer Heizung zu preisen versteht, müssen wir in diesem Fall nicht beachten. Der andere von den dreien (sic!) bekundet, daß er zu Fuß nach Dortmund gehen möchte.
Aber bestimmt nicht irgendwann und einfach nur so, sondern an mindestens einem der drei Tage vom 1. bis zum 3. Juli 2016, wenn in Dortmund, Revierpark Wischlingen, das UZ-Pressefest der DKP stattfindet.
Man gerät nicht in die Verlegenheit, den Weg dorthin zu Fuß zurücklegen zu müssen. Man kann sich den Öffentlichen Personen-Nahverkehr zunutze machen. S-Bahn-Station Wischlingen.

Die Wahrheit über das UZ-Pressefest

Ja, es ist wahr.
An dem Wochenende 1., 2. und 3. Juli findet im Revierpark Dortmund-Wischlingen das traditionelle Pressefest der DKP-Zeitung UZ statt.
Schaut her:
UZFest16-1UZFest16-2UZFest16-3UZFest16-4
Ausführliche Informationen findet man dort:
http://pressefest.unsere-zeit.de/
Und ich verrate, wohin man Spenden für die Finanzierung dieser Großveranstaltung schicken kann:
DKP-Parteivorstand
GLS Bank Bochum
IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01
Verwendungszweck: Pressefest 2016

UZFestButton2016
Von den UZ-Fest-Buttons sind in der Weltbühne nur noch wenige vorhanden. Aber wer hier zu spät kommt, kriegt die Buttons auch noch beim Betreten des Festivalgeländes.

Was mich allerdings verwundert: Warum legt die DKP ihr Fest eigentlich immer auf ein Wochenende, an dem es regnet?

P.S.:In der Buchhandlung Weltbühne kann man die Wochenzeitung UZ kaufen. Sollte man tun.

Neu in der Weltbühne: Pott im Pop

Was Ausstellungen so an sich haben: Ausstellungskataloge.
Wie dieser hier:
RockPopPott
Heinrich Theodor Grütter (Hrsg.): Rock und Pop im Pott. Klartext Verlag 2016. 280 Seiten im Großformat, zahlreiche farbige Abbildungen, Hardcover, 24,95 Euro.
Der Klartext-Verlag läßt uns wissen:
„Das Ruhrgebiet blickt auf sechzig Jahre Rock- und Popgeschichte zurück: Mit Auftritten berühmter Gruppen wie den Beatles und den Stones (gemeint sind die Rolling Stones), mit dem Rockpalast in der Essener Grugahalle und mit bedeutenden Musikern aus der Region wie Nena und Herbert Grönemeyer. Das Katalogbuch zur Ausstellung im Ruhr Museum auf Zollverein in Essen zeigt Fotos, Plakate, Eintrittskarten, Schallplatten und Fanartikel sowie Instrumente und Bühnenoutfits und beschreibt die spektakuläre Rock- und Pop-Geschichte des Ruhrgebiets von den Anfängen bis in die Gegenwart.“
Ein Register hätte dem Werk gutgetan.
Daß eine Massenkultur, der etwas Aufrührerisches mehr oder weniger innewohnte, nach Jahrzehnten von nostalgischer Träumerei aufgesogen wird, ist niemals völlig zu vermeiden. In welchem Maße dies auf dieses zeitgeschichtliche Werk zutrifft, überprüfen Sie bitte selbst. Die Ostermärsche und UZ-Pressefeste werden erwähnt, das ist gut. Katalog-Mitgestalter Holger Krüssmann erinnerte sich an meine Folkrocker-Vergangenheit (Bröselmaschine 1970-1973) und ließ sich von mir Fotos schicken. (Die wurden nicht verwendet. Macht nichts).

Was mich da schon eher bedrückt ist der schleichende Verlust an Autonomie (i.e. das herausgenommene Recht, sich selbst seinen Namen zu geben). Wieso lassen es sich Leute gefallen, zum Beispiel als „68er“ oder „Krautrock“ oder „Hippie“ – oder eben „Pott“ bezeichnet zu werden?
Früher konnte man sich darauf verlassen, daß jemand, der die hierorts ungebräuchlichen Bezeichnungen „Pott“ oder „Ruhrpott“ oder „Kohlenpott“ verwendet, nicht von hier ist.
Noch mehr betrübt mich, daß von allerlei Regionaldirektoren, Oberbürgermeistern und sogar einer Landesministerin „Grubworte“ (statt Grußworte) beigegeben wurden.

Wollen Sie dieses Buch haben? Dann bestellen Sie es nirgendwo anders als in der Buchhandlung Weltbühne (für Sie abhol- bzw. versandbereit).
WELTBÜHNE MUSS BLEIBEN, damit gute Musik und deutsche Sprache übrigbleiben.

Minimalist Statement

Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Minimalismus
RuhrortKunstmarkt16-1Sonntag, 5. Juni 2016, (m)ein Stand auf dem Ruhrorter Kunstmarkt.
Ausgestellt wurde: nichts.
Nichts ist sogar noch weniger als minimal.
Nichts ist die Vollendung der Minimaltät.
Alles ist gesagt, und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Die Kunst erreicht ihre Vollendung, indem sie verschwindet.
Nein: Indem sie vergessen wird.

Nein, das ist natürlich Quatsch. Ich hatte mich nur mal kurz hinter einen Stand von einem Künstler gestellt, der nicht erschienen war. Aber diesen Sermon habe ich einigen Leuten erzählt, und die fanden das auch lustig, weil sie wußten, daß das alles ein Witz war.
Immerhin wurde demonstriert, daß die Kunst die Zeit überwinden kann (zum Beispiel, indem sie den 1. April auf den 5. Juni bringt).

RuhrortKunstmarkt16-2So sah unser Stand auf dem Ruhrorter Kunstmarkt aus. Alles ordentlich und unfromm.

RuhrortKunstmarkt16-3„Spontan“-„Lesung“ am Stand von Werner Muth gegenüber.
Spontan war das zwar, aber vorher geplant.
Als Lesung kann man das wohl auch bezeichnen, wenngleich ich, während ich den Leuten was erzählte, ein leeren Blatt vor mir hielt. (Sonst hätte mir vielleicht keiner zugehört. Merke: Literatur ist immer mit Papier in der Hand).

Fotos © Merkfoto

4. Juni in Dortmund

Von der VVN erhielt ich diese Mitteilung, die ich zu beachten bitte:

Auf nach Dortmund am 4. Juni 2016
Gegen den bundesweiten Naziaufmarsch
Das Bündnis „Dortmund gegen Rechts“, in dem die VVN-BdA mitwirkt, plant einen antifaschistischen Rundgang durch die Nordstadt, die ja eigentliches Ziel des Nazi-Aufmarsches war. Wir beginnen um 12 Uhr am Stein für die Sinti und Roma an der U-Bahnstation Weißenburgerstr./Ecke Gronaustr. (Richtung Westfalenhütte), besuchen die Stolpersteine in den Straßen rund um den Borsigplatz und werden dort ab 13 Uhr (!) eine Kundgebung mit Kabarett und Trommlergruppe abhalten. Unsere Anmeldung ist von der Polizei bestätigt.
Vorher treffen sich in ganz Dortmund die Menschen in ihren Stadtteilen, um die Plätze vor einem möglichen Zutritt durch die Nazis zu schützen. Sie tun dies vorsichtshalber, denn die Dortmunder Polizei führt die Bürger/innen in die Irre und gibt die Naziroute vorher nicht bekannt.
Zwei Treffpunkte seien hier hervorgehoben, die vor dem Treffen an der Weißenburger Str. erreichbar sind:
Dortmund bunt statt braun Motto „Eure Zukunft endet hier! Unsere Stadt bleibt demokratisch, tolerant und weltoffen!“ Es rufen hierzu auf: die Stadtspitze von Dortmund, der DGB und seine Einzelgewerkschaften, die Kirchen, die etablierten Parteien, das Internationale Rombergpark-Komitee, Gegen Vergessen/für Demokratie und viele weitere. Kundgebung und Demonstration. 4. Juni, 11 Uhr, am Dortmunder U / Westentor, Nähe Hauptbahnhof
BlockaDO, 11 Uhr am 4.6. an der U-Bahnstation „Hafen“ der Linie U47.

Worum geht es?
Den ‚Tag der deutschen Zukunft‘ am 4. Juni in Dortmund blockieren!
Von BlockaDO verbreiteter Text
Beim sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) handelt es sich um den aktuell größten und seit 2009 regelmäßig stattfindenden Naziaufmarsch in Deutschland. Verschiedene Teile der Szene sollen hier zusammengeführt werden. Rechte Hools, Anhänger von NPD, „Die Rechte“ und „III. Weg“, Faschisten und Rassisten aller Schattierungen mobilisieren in die Stadt im Ruhrgebiet um ihre braune Hetze zu verbreiten.
Warum Dortmund?
Dortmund wurde vor allem deswegen als Versammlungsort ausgewählt, weil sich die Szene hier seit Jahren versucht zu verankern. Auch nach fünf Morden wurde das Problem mit den Rechten noch von den Etablierten verharmlost.
Die Einsatzkräfte der Polizei haben in der Stadt immer wieder die Aufmärsche der Nazis mit aller Gewalt durchgedrückt. Immer wieder wurden ganze Stadteile für ihre Demonstrationen komplett abgesperrt. Anstatt mit Nazigegner/innen zu kooperieren, wurden diese kriminalisiert.
Worum geht’s am 4. Juni?
(…) Krieg, Umweltzerstörung, Armut, Ausbeutung und Unterdrückung – es gibt ohne Zweifel genug Gründe aufzustehen und sich zu wehren. Worum geht es aber bei dem sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“? Ein Blick in den Aufruf hilft weiter. Hier ist von der „geplante Vernichtung unseres Volkes“ durch eine „unkontrollierte Asylanteneinwanderung“ die Rede. Die Alternative? Ein „Deutschland den Deutschen“. 100% „reinrassig“ natürlich. Diese Idee ist nicht neu und hat in Deutschland unter Anderem zur Zerschlagung der Arbeiterbewegung und von jeglichen demokratischen Rechten geführt, zur massenhaften Verfolgung und Vernichtung all jener, die nicht in das Weltbild der Faschisten passten und schließlich zum Zweiten Weltkrieg, der zwischen 50 und 70 Millionen Menschen das Leben kostete.

Weiterlesen

Nächsten Sonntag wieder: Ruhrorter Kunstmarkt

Nächsten Sonntag wieder: Ruhrorter Kunstmarkt. Wir sind wieder dabei. Sie auch?
RuhrortKunstmarkt16-V1„Da ist es schön, da geh‘n wir hin.“
RuhrortKunstmarkt16-V2
Besuchen Sie den Stand der Situationspresse / Buchhandlung Weltbühne mit sichtbaren, lesbaren, hörbaren Eigenproduktionen aus unserem Haus und von befreundeten Künstlern und Autoren mit ihren Arbeiten aus dem „Fliegenden Koffer“.
Erfahrungsgemäß werden Veranstaltungen bei gutem Wetter von vielen besucht. Darum hoffen wir auf viel Besuch, damit wir günstiges Wetter haben (warm, trocken, nicht schwül, windstill).

RuhrortKunstmarkt16-V3„Jaja, kommense ruhig und guckten sich das mal hier an“, scheint die Aussage dieses Bildes zu sein.
© Merkfoto

Achtet auf den Duis-Punkt!

Duispunkt1Duispunkt2Duispunkt3Duispunkt4
Auf die Veranstaltung gestern abend wurde bereits hingewiesen.
Ort und Termin der Duispunkt-Veranstaltungsreihe ist nicht zufällig. Denn immer montags abends treffen sich in Bahnhofsnähe die Pegida-Hohlköpfe, um sich an ihrer eigenen Primitivität zu berauschen. Aus den obligaten Gegen-Demonstrationen hat sich Duispunkt entwickelt.
Mehr Informationen über Duispunkt demnächst in diesem Weblog.

Limesse 2016 findet nicht statt, heißt es

Vor ein paar Tagen wurde hier die Ankündigung der Limesse 2016 erfreut gemeldet und zugleich sehr bedauert (um es zurückhaltend zu formulieren), daß diese ausgerechnet an demselben Wochenende stattfinden sollte wie das UZ-Fest in Dortmund!
Nun aber traf hier eine E-mail ein:

„Liebe Verlage, Medienprojekte und Kollektive,
leider müssen wir Euch mitteilen, dass die Limesse 2016 nicht stattfinden wird!“

Anscheinend stehen nicht genügend Aktive zur Verfügung, um Vorbereitung und Durchführung dieser (in der Vergangenheit vorbildlich organisierten) Veranstaltung zu garantieren.

Es heißt dann noch:

„Besonders leid tut uns, dass wir […] die vorläufige Einladung an Euch ausgesprochen haben. Es haben sich schon so einige von Euch zurückgemeldet, die geplant hatten zu kommen. Wir haben uns über diese Zusagen sehr gefreut und hätten mit Euch gerne dieses spannende Wochenende verbracht.
Wir sind weiterhin ansprechbar, es gibt jedoch erst mal keine weiteren Pläne.
Eure Limesse-Orga“

Also: am 1., 2. und 3. Juli 2016 zum UZ-Pressefest nach Dortmund Revierpark Wischlingen gehen, was ich jedem empfehle.
Der Ausfall der Limesse ist also – so gesehen – nur halbschade. Aber in diesem Fall ist halbschade auch sehr schade.

Aber was heißt „weiterhin ansprechbar“ und „erst mal“? Es handelt sich um Anarchisten, und denen traue ich zu, daß sie nicht nur das, was sie vorhaben absagen, sondern auch, daß sie das, was sie absagen vorhaben. Oder so.
Also ffaaalllllss doch, dann aber wirklich nicht am 1.2.3 Juli, ja? Denn dann ist & bleibt das UZ-Pressefest! Hört wenigstens dieses eine Mal auf mich.

P.S.: Und ich hatte schon darüber nachgedacht, was ich bei einer Lesung in Bochum vorlesen könnte… In Dortmund lese ich nicht, denn die Partei käme ja nie auf die Idee, mich ins Programm zu nehmen …

Ja, sind die denn doof? oder Was schief geh’n kann geht schief

Auf drei Ereignisse im Jahre 2016 habe ich mich gefreut:
Erstens: das UZ-Fest der DKP in Dortmund,
zweitens: die turnusmäßig ins Jahr 2016 fallende vierte Limesse (anarchistische Buch- und Medienmesse),
drittens: den Ruhrorter Kunstmarkt.

Die Frage war noch offen, ob (und wo) die vierte Limesse 2016 stattfinden wird. Bei der zweiten und dritten waren wir mit einem Ausstellungsstand vertreten und waren entschlossen, unsere Arbeiten bei der nächsten Messe – sollte sie denn stattfinden – wieder vorzustellen
Jetzt erhielt ich per E-mail die Mitteilung: Die vierte anarchistische Buch- und Medienmesse findet statt im Bahnhof Langendreer (Bochum) vom 1. bis zum 3. Juli 2016.

Und das ist jetzt genau derselbe Termin, an dem auch das UZ-Fest in Dortmund stattfindet!

Das ist nun allerdings sehr bedauerlich! Das ist umso bedauerlicher, weil ich vorher darauf hingewiesen habe, daß dieses spezielle Wochenende für die Terminierung der Limesse ganz und gar nicht in Frage kommen sollte – mit Hinweis auf das UZ-Fest. Die Limesse ist wichtig für die Situationspresse, das UZ-Fest aber auch. Auch wenn wir dort nur unregemäßig ausgestellt haben (und es in diesem Jahr auch nicht vorhatten) ist das UZ-Fest eine wichtige Informationsdrehscheibe und ein Ort für fruchtbare Kommunikation.

Ich habe das jemandem erzählt: Die Limesse soll am selben Wochenende sein wie das UZ-Fest.
Antwort: „Sind die denn doof?“
Ich hoffe, nicht in die Verlegenheit zu kommen, diese Frage beantworten zu müssen.
Noch mehr hoffe ich, daß die Veranstalter ihren terminlichen Fehlgriff – wenn er auch kaum noch zu korrigieren sein dürfte – wenigstens selber bedauern, zumal ich in meinem Schreiben an die Limesse-Organisatoren darauf hingewiesen hatte, daß die DKP-Veranstaltung eine Ausstrahlung und Anziehungskraft weit über das eigentliche Umfeld der Partei hat.

Unser Stand Limesse 2014 in Essen (C) Merkfoto

Unser Stand Limesse 2014 in Essen
(C) Merkfoto

Wenn Hinweise von mir in den Wind geschlagen werden, ist das keinen Grund zur Freude (um es mal so zu formulieren). Daß sie auf den Kommunikationswegen verloren gehen, kann passieren (auch wenn es nicht passieren sollte).
Daß aber vielleicht gedacht wurde „Was kümmert es uns, was die DKPler an dem Wochenende veranstalten?“ – nein, das will ich nicht glauben. Denn das wäre ein fataler Rückfall in den unglückseligen Fraktionismus der 70er Jahre!

Na, was meint Ihr denn, wo wir hingehen sollen? Ratschläge willkommen. Die Kommentarrubrik ist offen.

P.S.: Jetzt fehlt nur noch, daß der Ruhrorter Kunstmarkt auch noch auf dieses Wochenende fällt!

Schon gehört? Freerock!

Ich habe ja am nächsten Samstag (übermorgen) schon was anderes vor.
Aber wenn Sie noch nichts vorhaben, überlegen Sie mal, da hin zu gehen:

LuckyGrammEhre, wem Ehre gebührt: den Wegbereitern.
Das Echo des Eschhauses ist noch längst nicht verklungen.
Und da fällt mir ein, daß ich ja für das nächste Duisburg-Jahrbuch einen Artikel über das Eschhaus schreiben soll. Gut, daß mir das jetzt wieder eingefallen ist.
P.S.: Sprich: „Lucky“, nicht „Lacky“.

Studienfahrt zur Gedenkstätte Esterwegen

Diese Nachricht gebe ich weiter:
Studienfahrt zur Gedenkstätte Esterwegen
Samstag, 23. April,
8.00 Uhr Busabfahrt, Hauptbahnhof Duisburg;
Rückkehr gegen 19.00Uhr
Kosten 30.00 €
Die Gedenkstätte Esterwegen ist ein europäischer Gedenkort, der an alle 15 Emslandlager und ihre Opfer erinnert. In den Emslandlagern litten etwa 80 000 KZ Häftlinge und Strafgefangene, darunter auch die Schöpfer des Moorsoldatenliedes, Johann Esser und Rudi Goguel
Die Gedenkstätte setzt ein Zeichen gegen Diktatur, Gewaltpolitik und Terror, gegen Nationalismus und Rassismus.
Anmeldung und weitere Informationen dort erfragen:
vvn-bdaduisburg@t-online.de
vvn-logo..

Auf Köln-Mülheim kommt eine Stadtschreiberin zu

Meine Kollegin ließ mich wissen:
„Bin von APRIL bis JUNI Stadtschreiberin von KÖLN-MÜLHEIM.:-) Ist aber noch nicht offiziell.“

Doch! Ist jetzt offiziell:

Mitteilung aus Köln:
LuetfiMuelheim„Aktuelles aus dem Projekt
Die Gastautorin heißt: Lütfiye Güzel
Am 02. Februar ist die Bewerbungsfrist für ‚distriktneun – Die Stadtteilschreiber von Mülheim‘ mit überwältigendem Erfolg abgelaufen.
Es sind eine Vielzahl interessanter Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem Ausland (Türkei und Österreich) eingegangen. Insgesamt waren 12 unterschiedliche Herkunftsnationen vertreten. Wir freuen uns sehr über die große Resonanz und das damit verbundene Interesse, auf das die Ausschreibung getroffen ist.
Besonders freue ich mich, nun die Duisburger Lyrikerin und Autorin Lütfiye Güzel als Gastautorin im distriktneun begrüßen zu dürfen!
Lütfiye Güzel (geb. 1972) wurde im Mai 2014 mit dem Fakir Baykurt Kulturpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Ihre Eltern kamen als Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland. 2015/1016 wurde sie ins Förderprogramm ‚Werkproben‘ des Kultursekretariats NRW aufgenommen. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit leitet sie Poetry-Workshops. Ihr aktuelles Buch heißt ‚hadi hugs‘ (Selbstgespräch) und ist im Januar 2016 erschienen.
http://luetfiye-guezel.tumblr.com
Am 11. März 2016 um 20 Uhr liest Frau Güzel bei ‚Hellopoetry‘ im Kölner Kulturcafé Lichtung.
Marco Hasenkopf, Köln-Mülheim im Februar 2016“
LuetfiyeGuezel2SIE wird sich Köln-Mülheim vornehmen …