Liebe Leute, wie wäre es mit einer Fahrt nach Panama?

Nicht zum ersten Mal wurde ich freundlich nach Panama eingeladen. Man wird mir zustimmen: eine solche Einladung, wollte man sie annehmen, ist mit Aufwand verbunden, und zwar weitaus mehr als Sie spontan sich vorgestellt haben mögen. Ja, wenn es bloß um die Überquerung des Atlantik ginge …

Nicht nur der Atlantik, auch die Ruhr trennt Kontinente, nämlich den nördlichen und den südlichen Teil von Duisburg.
Und eben dort in Norden liegt das Panama, das Janosch‘sche Panama gewissermaßen, der schon legendäre Garten Kepos von Werner Muth.
Da Sie – vielleicht automobilisiert, vielleicht zu früherem Aufbruch fähig – es leichter haben könnten, an diesem Fest teilzunehmen, gebe ich die Einladung weiter:

Ihr Lieben,
die Sommerpause ist vorbei und Panama wartet mit einem musikalischen Highlight auf, zu dem ich Euch recht herzlich einladen möchte.
RYAN LEE CROSBY (USA) und PETER THISELL (SWE)
Donnerstag, 6. Oktober 2016, 20.00 Uhr Konzertbeginn
Westfälische Str. 12 in 47169 Duisburg
ab 19.00 Uhr Eintreffen der Gäste und erster Umtrunk

Der Multiinstrumentalist Ryan Lee Crosby aus Boston ist einer der kreativsten Musiker im Genre „Roots/Americana“, der zur Zeit live zu erleben ist. Sein versiertes Fingerpicking und der kultivierte Umgang mit der US-amerikanischen Blues Musik der 30er Jahre rückt ihn in die Nähe eines Kelly Joe Phelbs oder Ry Cooders. Ob auf der 12-saitigen oder der 6-Saitigen Gitarre: Crosbys ganz eigener Umgang mit der Tradition des Mississippi-Delta-Blues entfaltet eine fast schon hypnotische Wirkung und zieht die Zuschauer in eine andere, fremde Welt.
Crosby hat in den letzten 10 Jahren 5 Studioalben veröffentlicht. Er schrieb Filmmusik und teilte sich in den USA mit diversen Grössen des Blues die Bühne.
Auf seiner aktuellen Europatour wird Crosby zum ersten mal neben den 12- und 6-Saitigen Gitarren eine mit 20 Saiten bestückte Mohan Vina auf der Bühne zum Einsatz bringen. Die Mohan Vina ist eine modifizierte Slide Gitarre, die in Europa vor allem durch den Ausnahmemusiker Vishwa Mohan Batt und dessen Zusammenarbeit mit Ry Cooder auf dem Album A Meeting by the River bekannt wurde.
Ryan Lee Crosby verwendet die Klangmöglichkeiten seiner Mohan Vina sowohl für seine eigenen als auch für traditionelle Kompositionen, die indische Ragas und US-amerikanischen Blues zusammenführen.
Ein weiterer Gast des Abends ist die Band des großartigen schwedischen Songwriters Peter Thisell. Terrascope magazine schwärmt:
“Filled with honest and beautiful songs, the latest album (“I”) from the Swedish band THISELL is a delight from beginning to end.”

Außer Musik gibt es noch wie gewohnt Bier, Wein und Wasser, sowie Brot, Schinken, Salami und Käse als abendlichen Imbiss. Und irgendwann geht ein Hut ( oder eine Dose) rum, damit wir die Musiker mit einer kleinen Gage verabschieden können.
Bitte macht euch auf den Weg. Ich würde mich sehr freuen.
Viele Grüße
Werner

P.S.: Im Kepos/Panama soll, so viel ist schon mal angedacht, in der ersten Jahreshälfte (und das ist ja auch nicht mehr so lange hin) eine gemeinsame Lesung mit Werner Muth, Lütfiye Güzel und mir stattfinden: Das Traumtrio tritt auf! (Der Ausdruck „Traumtrio“ ist von mir). Na, dann! (Informationen beizeiten hier).

Kalkar – Oh Babybaby Kalkar!

Der Oktober nähert sich uns, da werden viele denken: Jetzt kommt der bestimmt wieder mit Kalkar.
Und richtig!
kalkar16-1Kalkar ist wichtig, Kalkar muß sein.
kalkar16-2
Man weiß ja nie, wen man bei sowas sonst noch so trifft.
Aber es soll bloß keiner sagen, ich hätte ihn mit Kalkar im Unklaren gelassen!
Und jetzt der Kulturteil:
Kalkaaar – Oh Babybaby Kalkaaar!

Syntopia lädt ein: Aktions- und Infotresen

syntopia-eckeAktions- und Infotresen: Rechte Mobilisierungen in NRW – Von HOGESA bis AfD
Freitag, 19. August 2016, 19 Uhr
Eine Veranstaltung der Gruppe ‚Antirassistische Intervention Duisburg‘ (ARI)
https://ariduisburg.noblogs.org/
Am 9. Januar 2016 befanden sich unter dem Motto „Pegida schützt!“ fast 1.800 Teilnehmer auf einer Demonstration von Pegida NRW in Köln. „Aufhänger“ waren zahlreiche Fälle sexualisierter Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht. Ein Jahr und drei Monate zuvor war dieselbe Demonstrationsstrecke von etwa 3.000 rechten Hooligans genutzt worden, was mit „Krawallen“ und Angriffen auf Passanten, Gegendemonstranten und Journalisten einherging. Seit Ende 2014 vergeht kaum eine Woche ohne Aktionen von rechten Akteuren in NRW, vom Sprühen von Graffitis über Versammlungen mit rassistischen und antisemitischen Inhalten bis zu Anschlägen auf Asylunterkünfte.
Der Vortrag beschäftigt sich mit den aktuell in NRW auf der Straße und im Netz aktiven Gruppen und deren Protagonisten. Er gibt einen Überblick über die verschiedenen Regionen und die dortigen extrem rechten Aktivitäten.
Der Referent: Robin Dullinge ist freier Journalist aus dem Rheinland und berichtet u. a. für www.sechel.it über rechte Aktivitäten in NRW.

Syntopia. Stadtteil- und Projektladen in Duisburg-Hochfeld
Gerokstr. 2, 47053 Duisburg. Haltestelle: Pauluskirche.

War schön: UZ-Pressefest (13-20). Wer war denn alles da?

UZFest2016-13Rote Fahnen sieht man besser.

UZFest2016-14
UZFest2016-15Auf dem Leninplatz war es schön. Das große Zelt der Jungen Welt war gut für den Rückzug bei Regen. Und der Himmel hängt schon wieder voller Vieldeutigkeit.

UZFest2016-16Das freut uns: Die DFG-VK, mit Felix und Rekordbart-Johannes.

UZFest2016-17Großes Papieraufgebot des Freidenkerverbandes. Das war nicht verkehrt, zum Bundesverband Arbeiterfotografie räumliche Distanz zu wahren. Viele sind gegen Ansteckung nicht immun.

UZFest2016-18Links im Bild: Die Tudeh Partei. Sie hat sich schwere Lasten aufgeladen. Daneben: Die KKE, Ackermanns Lieblings-KP.
Dahinter: Der See.

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Aha. Der Vorsitzende der DKP Patrik Köbele war auch da.

UZFest2016-20„Der Himmel ist blau, und es leuchtet ein Rot“, heißt es in einem Lied von Fasia.

War schön: UZ-Pressefest 2016 (10-12)

Wer nicht da war, kann nicht sagen: „Ich bin dabeigewesen“.
Das heißt: Sagen kann er es schon, aber nicht zutreffenderweise.

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In der Casa Cuba lag ein Glückwunsch-Buch aus für den 90. Geburtstag von Fidel Castro (13. August). Da hab ich auch was reingeschrieben.

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Kann man das lesen? Es ist in Karl-Kraus-Zitat´.

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Ich bringe Karl Kraus nach Kuba.

Fotos © Merkfoto

War schön: UZ-Pressefest 2016 (1-9)

UZFest2016-01
UZFest2016-02Ungewohntes Bild! Blauer Himmel über dem Revierpark (Dortmund-)Wischlingen, WÄHREND das UZ-Pressefest stattfindet? Stimmt das? Sind wir wirklich auf dem Fest der DKP? Kann doch irgendwie nicht sein.

UZFest2016-03Rotes Bayern! Da legst di nieder!

UZFest2016-04In der zur Buchmesse umfunktionierten Eishalle:
Der Sozialistische Realismus im Wandel der Zeiten.
(Fotoshopping).

UZFest2016-05In DER METZGER 114 und 116 wurde über das Alptraumpaar Andreas (eigentlich: Alfred G.) Neumann und Anneliese Fikentscher berichtet („Links-rechts-Vermischungen“, „paranoide Verwirrtheit“). METZGER-Leser erfuhren, daß die Unzertrennlichen den Neofaschismus (NPD, NSU) für ein von Geheimdiensten inszeniertes Ablenkungsmanöver halten und sich gern mit Elsässer verbünden. Zum Ventilieren wirrer Botschaften haben sie den „Bundesverband Arbeiterfotografie“ gekapert.
„Querfront“ breitet sich in linken Kreisen wie eine unheilbare Krankheit aus – von den einen nicht wahrgenommen, von anderen für eine Arznei gehalten.
„Bundesverband Arbeiterfotografie“ auf dem UZ-Pressefest. Das muß doch nicht sein, sowas!

UZFest2016-06Wir brauchen: Berufsrevolutionäre (ich schaff das ja alles nicht allein).

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Was ist DAS? Was ist DAS? Die Wolken des Himmels senken sich auf mich nieder? Chemtrails? Mein Haupt umwölkt? Das ist der Beweis.
Sagen Sie das den beiden vom Bundesverband Arbeiterfotografie, damit die das weitererzählen.

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Ich sag‘s ja: Die Pappbecher sind wieder im Kommen. Auch die Plastikbecher kommen wieder.
Auch das ist der Beweis: Kaffee von einem Stand von Palästinensern! Sagen Sie das dem Herrn Feuerherdt oder dem Herrn Pohrt, damit die das weitererzählen.

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Und noch‘n Beweis! Ja, man sieht es deutlich. Das war wirklich das UZ-Pressefest.

Fortsetzung folgt.
Fotos © Merkfoto

Nach Dortmund

Encore:
hl-tenoereSo sinnlos diese bildliche Mitteilung auch erscheinen mag, offenbart sich doch ein tieferer Sinn!
Daß der eine von den drei (sic!) Tenören nicht nur den Nutzen, sondern auch die Schönheit einer Heizung zu preisen versteht, müssen wir in diesem Fall nicht beachten. Der andere von den dreien (sic!) bekundet, daß er zu Fuß nach Dortmund gehen möchte.
Aber bestimmt nicht irgendwann und einfach nur so, sondern an mindestens einem der drei Tage vom 1. bis zum 3. Juli 2016, wenn in Dortmund, Revierpark Wischlingen, das UZ-Pressefest der DKP stattfindet.
Man gerät nicht in die Verlegenheit, den Weg dorthin zu Fuß zurücklegen zu müssen. Man kann sich den Öffentlichen Personen-Nahverkehr zunutze machen. S-Bahn-Station Wischlingen.

Die Wahrheit über das UZ-Pressefest

Ja, es ist wahr.
An dem Wochenende 1., 2. und 3. Juli findet im Revierpark Dortmund-Wischlingen das traditionelle Pressefest der DKP-Zeitung UZ statt.
Schaut her:
UZFest16-1UZFest16-2UZFest16-3UZFest16-4
Ausführliche Informationen findet man dort:
http://pressefest.unsere-zeit.de/
Und ich verrate, wohin man Spenden für die Finanzierung dieser Großveranstaltung schicken kann:
DKP-Parteivorstand
GLS Bank Bochum
IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01
Verwendungszweck: Pressefest 2016

UZFestButton2016
Von den UZ-Fest-Buttons sind in der Weltbühne nur noch wenige vorhanden. Aber wer hier zu spät kommt, kriegt die Buttons auch noch beim Betreten des Festivalgeländes.

Was mich allerdings verwundert: Warum legt die DKP ihr Fest eigentlich immer auf ein Wochenende, an dem es regnet?

P.S.:In der Buchhandlung Weltbühne kann man die Wochenzeitung UZ kaufen. Sollte man tun.

Neu in der Weltbühne: Pott im Pop

Was Ausstellungen so an sich haben: Ausstellungskataloge.
Wie dieser hier:
RockPopPott
Heinrich Theodor Grütter (Hrsg.): Rock und Pop im Pott. Klartext Verlag 2016. 280 Seiten im Großformat, zahlreiche farbige Abbildungen, Hardcover, 24,95 Euro.
Der Klartext-Verlag läßt uns wissen:
„Das Ruhrgebiet blickt auf sechzig Jahre Rock- und Popgeschichte zurück: Mit Auftritten berühmter Gruppen wie den Beatles und den Stones (gemeint sind die Rolling Stones), mit dem Rockpalast in der Essener Grugahalle und mit bedeutenden Musikern aus der Region wie Nena und Herbert Grönemeyer. Das Katalogbuch zur Ausstellung im Ruhr Museum auf Zollverein in Essen zeigt Fotos, Plakate, Eintrittskarten, Schallplatten und Fanartikel sowie Instrumente und Bühnenoutfits und beschreibt die spektakuläre Rock- und Pop-Geschichte des Ruhrgebiets von den Anfängen bis in die Gegenwart.“
Ein Register hätte dem Werk gutgetan.
Daß eine Massenkultur, der etwas Aufrührerisches mehr oder weniger innewohnte, nach Jahrzehnten von nostalgischer Träumerei aufgesogen wird, ist niemals völlig zu vermeiden. In welchem Maße dies auf dieses zeitgeschichtliche Werk zutrifft, überprüfen Sie bitte selbst. Die Ostermärsche und UZ-Pressefeste werden erwähnt, das ist gut. Katalog-Mitgestalter Holger Krüssmann erinnerte sich an meine Folkrocker-Vergangenheit (Bröselmaschine 1970-1973) und ließ sich von mir Fotos schicken. (Die wurden nicht verwendet. Macht nichts).

Was mich da schon eher bedrückt ist der schleichende Verlust an Autonomie (i.e. das herausgenommene Recht, sich selbst seinen Namen zu geben). Wieso lassen es sich Leute gefallen, zum Beispiel als „68er“ oder „Krautrock“ oder „Hippie“ – oder eben „Pott“ bezeichnet zu werden?
Früher konnte man sich darauf verlassen, daß jemand, der die hierorts ungebräuchlichen Bezeichnungen „Pott“ oder „Ruhrpott“ oder „Kohlenpott“ verwendet, nicht von hier ist.
Noch mehr betrübt mich, daß von allerlei Regionaldirektoren, Oberbürgermeistern und sogar einer Landesministerin „Grubworte“ (statt Grußworte) beigegeben wurden.

Wollen Sie dieses Buch haben? Dann bestellen Sie es nirgendwo anders als in der Buchhandlung Weltbühne (für Sie abhol- bzw. versandbereit).
WELTBÜHNE MUSS BLEIBEN, damit gute Musik und deutsche Sprache übrigbleiben.

Minimalist Statement

Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Minimalismus
RuhrortKunstmarkt16-1Sonntag, 5. Juni 2016, (m)ein Stand auf dem Ruhrorter Kunstmarkt.
Ausgestellt wurde: nichts.
Nichts ist sogar noch weniger als minimal.
Nichts ist die Vollendung der Minimaltät.
Alles ist gesagt, und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Die Kunst erreicht ihre Vollendung, indem sie verschwindet.
Nein: Indem sie vergessen wird.

Nein, das ist natürlich Quatsch. Ich hatte mich nur mal kurz hinter einen Stand von einem Künstler gestellt, der nicht erschienen war. Aber diesen Sermon habe ich einigen Leuten erzählt, und die fanden das auch lustig, weil sie wußten, daß das alles ein Witz war.
Immerhin wurde demonstriert, daß die Kunst die Zeit überwinden kann (zum Beispiel, indem sie den 1. April auf den 5. Juni bringt).

RuhrortKunstmarkt16-2So sah unser Stand auf dem Ruhrorter Kunstmarkt aus. Alles ordentlich und unfromm.

RuhrortKunstmarkt16-3„Spontan“-„Lesung“ am Stand von Werner Muth gegenüber.
Spontan war das zwar, aber vorher geplant.
Als Lesung kann man das wohl auch bezeichnen, wenngleich ich, während ich den Leuten was erzählte, ein leeren Blatt vor mir hielt. (Sonst hätte mir vielleicht keiner zugehört. Merke: Literatur ist immer mit Papier in der Hand).

Fotos © Merkfoto

4. Juni in Dortmund

Von der VVN erhielt ich diese Mitteilung, die ich zu beachten bitte:

Auf nach Dortmund am 4. Juni 2016
Gegen den bundesweiten Naziaufmarsch
Das Bündnis „Dortmund gegen Rechts“, in dem die VVN-BdA mitwirkt, plant einen antifaschistischen Rundgang durch die Nordstadt, die ja eigentliches Ziel des Nazi-Aufmarsches war. Wir beginnen um 12 Uhr am Stein für die Sinti und Roma an der U-Bahnstation Weißenburgerstr./Ecke Gronaustr. (Richtung Westfalenhütte), besuchen die Stolpersteine in den Straßen rund um den Borsigplatz und werden dort ab 13 Uhr (!) eine Kundgebung mit Kabarett und Trommlergruppe abhalten. Unsere Anmeldung ist von der Polizei bestätigt.
Vorher treffen sich in ganz Dortmund die Menschen in ihren Stadtteilen, um die Plätze vor einem möglichen Zutritt durch die Nazis zu schützen. Sie tun dies vorsichtshalber, denn die Dortmunder Polizei führt die Bürger/innen in die Irre und gibt die Naziroute vorher nicht bekannt.
Zwei Treffpunkte seien hier hervorgehoben, die vor dem Treffen an der Weißenburger Str. erreichbar sind:
Dortmund bunt statt braun Motto „Eure Zukunft endet hier! Unsere Stadt bleibt demokratisch, tolerant und weltoffen!“ Es rufen hierzu auf: die Stadtspitze von Dortmund, der DGB und seine Einzelgewerkschaften, die Kirchen, die etablierten Parteien, das Internationale Rombergpark-Komitee, Gegen Vergessen/für Demokratie und viele weitere. Kundgebung und Demonstration. 4. Juni, 11 Uhr, am Dortmunder U / Westentor, Nähe Hauptbahnhof
BlockaDO, 11 Uhr am 4.6. an der U-Bahnstation „Hafen“ der Linie U47.

Worum geht es?
Den ‚Tag der deutschen Zukunft‘ am 4. Juni in Dortmund blockieren!
Von BlockaDO verbreiteter Text
Beim sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) handelt es sich um den aktuell größten und seit 2009 regelmäßig stattfindenden Naziaufmarsch in Deutschland. Verschiedene Teile der Szene sollen hier zusammengeführt werden. Rechte Hools, Anhänger von NPD, „Die Rechte“ und „III. Weg“, Faschisten und Rassisten aller Schattierungen mobilisieren in die Stadt im Ruhrgebiet um ihre braune Hetze zu verbreiten.
Warum Dortmund?
Dortmund wurde vor allem deswegen als Versammlungsort ausgewählt, weil sich die Szene hier seit Jahren versucht zu verankern. Auch nach fünf Morden wurde das Problem mit den Rechten noch von den Etablierten verharmlost.
Die Einsatzkräfte der Polizei haben in der Stadt immer wieder die Aufmärsche der Nazis mit aller Gewalt durchgedrückt. Immer wieder wurden ganze Stadteile für ihre Demonstrationen komplett abgesperrt. Anstatt mit Nazigegner/innen zu kooperieren, wurden diese kriminalisiert.
Worum geht’s am 4. Juni?
(…) Krieg, Umweltzerstörung, Armut, Ausbeutung und Unterdrückung – es gibt ohne Zweifel genug Gründe aufzustehen und sich zu wehren. Worum geht es aber bei dem sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“? Ein Blick in den Aufruf hilft weiter. Hier ist von der „geplante Vernichtung unseres Volkes“ durch eine „unkontrollierte Asylanteneinwanderung“ die Rede. Die Alternative? Ein „Deutschland den Deutschen“. 100% „reinrassig“ natürlich. Diese Idee ist nicht neu und hat in Deutschland unter Anderem zur Zerschlagung der Arbeiterbewegung und von jeglichen demokratischen Rechten geführt, zur massenhaften Verfolgung und Vernichtung all jener, die nicht in das Weltbild der Faschisten passten und schließlich zum Zweiten Weltkrieg, der zwischen 50 und 70 Millionen Menschen das Leben kostete.

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Nächsten Sonntag wieder: Ruhrorter Kunstmarkt

Nächsten Sonntag wieder: Ruhrorter Kunstmarkt. Wir sind wieder dabei. Sie auch?
RuhrortKunstmarkt16-V1„Da ist es schön, da geh‘n wir hin.“
RuhrortKunstmarkt16-V2
Besuchen Sie den Stand der Situationspresse / Buchhandlung Weltbühne mit sichtbaren, lesbaren, hörbaren Eigenproduktionen aus unserem Haus und von befreundeten Künstlern und Autoren mit ihren Arbeiten aus dem „Fliegenden Koffer“.
Erfahrungsgemäß werden Veranstaltungen bei gutem Wetter von vielen besucht. Darum hoffen wir auf viel Besuch, damit wir günstiges Wetter haben (warm, trocken, nicht schwül, windstill).

RuhrortKunstmarkt16-V3„Jaja, kommense ruhig und guckten sich das mal hier an“, scheint die Aussage dieses Bildes zu sein.
© Merkfoto

Achtet auf den Duis-Punkt!

Duispunkt1Duispunkt2Duispunkt3Duispunkt4
Auf die Veranstaltung gestern abend wurde bereits hingewiesen.
Ort und Termin der Duispunkt-Veranstaltungsreihe ist nicht zufällig. Denn immer montags abends treffen sich in Bahnhofsnähe die Pegida-Hohlköpfe, um sich an ihrer eigenen Primitivität zu berauschen. Aus den obligaten Gegen-Demonstrationen hat sich Duispunkt entwickelt.
Mehr Informationen über Duispunkt demnächst in diesem Weblog.