Sich am Montag, 18. Januar im Grammatikoff eine CD vorspielen lassen

„Am Montag, den 18. Januar 2016 werde ich im Studio des Grammatikoff (Dellplatz 16 a) eine CD-Vorstellung abhalten“, gibt A.S.H. Pelikan auf seiner Homepage bekannt. Was hat es damit auf sich? Ich zitiere:
„Präsentiert wird meine im Mai 2015 erschienene Doppel-CD ‚Falsch abgebogen‘, auf der mehr als 30 Songs aus 40 Aufnahmejahren (1975 – 2014) versammelt sind.
Wenn ich an öffentliche CD-Vorstellungen denke, sind das eigentlich immer CD-Vorstellungskonzerte gewesen. Bei einem solchen könnte ich (mit Ausnahme der vier Solostücke auf diesem Album) aber nur den Aufbau der Lieder vorstellen und nicht das, was wirklich (in Duo- bis Sextettbesetzungen eingespielt) auf der CD zu hören ist. Beispielsweise die ‚Francis Serafini Band‘ featuring Pelikan on lead guitar mit Aufnahmen von 1975 in Berlin. Oder die Duisburg City Rock ‘n’ Roll All Stars live im Eschhaus 1979 und im Grammatikoff 2008.
Also spiele ich die ausgewählten Songs an diesem Abend einfach im CD-Player vor.
Weil aber auch das 32-seitige Booklet ein äußerst wichtiger Bestandteil dieser Veröffentlichung für mich ist, soll auch die informative Seite nicht zu kurz kommen. Und ganz nach dem Motto ‚Jeder Song hat seine Geschichte‘ werde ich ebendiese zuerst in einem kleinen (oder größeren) Vortrag zu Gehör bringen, bevor das entsprechende Lied dann beim gemeinsamen Musikhören aus den Lautsprecherboxen erklingt.
Wer also wissen möchte, was auf dieser Scheibe wirklich drauf ist und ob ich auch als Laberkünstler unterhaltsam sein kann, sollte sich den 18. Januar 2016 schon mal vormerken.
Der Eintritt beträgt 5 € (im Vorverkauf 4 € plus Gebühren) und wird beim eventuellen Kauf dieser CD als Rabatt angerechnet.
Einlaß: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr“

Da können Sie ruhig hingehen. Frau Uta Binz kommt bestimmt nicht.
abgebogen2Um diese CD geht’s.

Pelikan kündigt Liwa an

und sich selbst.
Es wurde schon kurz angemeldet in der WAZ, jetzt erfahre ich es in Pelikans eckigem Rundbrief (ich zitiere):
Zweitens:
In der nächsten Woche werde ich (zum ersten Mal seit meinem Jubiläumskonzert im Mai 2013) mal wieder auf der Bühne stehen. Wenn auch nur für 3 Songs. Möglich gemacht hat das der in meinen Augen beste Duisburger Liederschreiber, Tom Liwa, der am Donnerstag, den 22. Oktober im Steinhof (in Duisburg Huckingen – aber nicht im großen Saal, sondern im viel familiäreren Turmzimmer) ein Solokonzert gibt. Er wird dabei auch seine neue CD vorstellen und hat mich kürzlich gefragt, ob ich an diesem Abend nicht als Gast mitwirken wolle. Und nachdem ich noch 3 einfach zu spielende Stücke gefunden habe (damit ich nicht so viel üben muß / 2 davon übrigens von meiner aktuellen CD), habe ich mit Freuden zugesagt. Das wird dann der erste Pelikan-Auftritt mit über 60 sein. Hurra.
RuhrortKunstmarkt15-10

Foto: Tom Liwa, fotografiert auf dem Ruhrorter Kunstmarkt

Auf zweitens folgt ja normalerweise erstens. Und da ist zu lesen:
Erstens:
In meinem letzten Rundbrief (vor einem halben Jahr ungefähr) hatte ich euch mitgeteilt, daß ich euch benachrichtigen würde, sobald meine aktuelle Doppel-CD „Falsch abgebogen“ (mit Aufnahmen von 1975 – 2014) auch in ausgewählten Läden zu bekommen sei. Und irgendwie habe ich diese Mail dann glatt verschwitzt, was ich hiermit nachholen möchte. Die ausgewählten Läden sind (wie immer):
– Helmut Loevens „Buchhandlung Weltbühne“ auf der Gneisenaustr. 226 in DU-Neudorf
– Dirk Rosenbergers Plattenladen „Red Rose Records“ auf dem Sonnenwall 36 in DU-Mitte
Der Preis ist jeweils gleich: 17,50 €.
Bisher ist dies noch meine schlechtverkaufteste CD, aber ich bin zuversichtlich, daß sie in der Endabrechnung auf den fünften Platz (von insgesamt sechsen) vorgerückt sein wird. Hurra.
abgebogen2Wenn eine CD schlechtverkauftest ist, dann ist das nicht schlimm, wenn sie gutverkauft ist.
MAN KANN HIER
dazu beitragen, daß „Falsch abgebogen“ auf den fünften Rang klettert,
ODER
beziehungsweise
ODER AUCH
dazu beitragen, daß die fünft-, viert-, dritt-, zweit- und erstrangige CD dem Ansturm der jetzt noch sechstrangigen CD standhält (denn ständig sind alle sechs hier erhältlich).

Kalkar – Oh Babybaby Kalkar!

Der Oktober nähert sich uns, da werden viele denken: Jetzt kommt der bestimmt wieder mit Kalkar.
Und richtig!
Kalkar15-1Kalkar ist wichtig, Kalkar muß sein.
Kalkar15-2Kalkar15-3Damit bloß keiner sagen kann, ich hätte ihn mit Kalkar im Unklaren gelassen!

Humanismus jetzt auch in Hochfeld

Der Humanistische Verband Deutschlabds (HVD) ist stolz auf sein neues Büro in Duisburg (Hochfeld) und bittet mich, auf die Veranstaltung am kommenden Dienstag aufmerksam zu machen.
Wird gemacht:
HVD-Sept-15
Den Humanistischen Verband soll man nicht verwechseln mit der Humanistischen Union.

Das war doch nicht schlecht, oder? Nein, das war nicht schlecht.

Die dritte „Lesung des Jahres“ in diesem Jahr. Diesmal wieder in Hochfeld.

syntopiaLesung15-01Am Ende waren Publikum, Referent (ich) und Veranstalter (Syntopia) doch recht zufrieden.

SyntTafelSept15fIch darf froh sein über ein interessiertes, hellwaches Publikum und über Veranstalter, die gern bei der Sache sind.

syntopiaLesung15-03Über die ungewöhnliche Länge hat sich niemand beschwert, im Gegenteil: daß es bis zum Schluß spannend war, bestätigten mir mehrere unabhängig voneinander.
Es gab was zu lachen, zu erfahren und zu bedenken. Ernst und Spaß, auch Ernst im Spaß und Spaß im Ernst.

SyntTafelSept15gEine Tonaufnahme von Anfang bis Ende wurde aus archivarischen Gründen getan. Es gibt auch ausschnittsweise Bildaufnahmen (Clips), die in den nächsten Tagen hier per Video Sternbuschweg zu hören & sehen sein werden.

syntopiaLesung15-06Tja!

Fotos © Merk-Foto

Und Donnerstag ins Syntopia!

„Jetzt macht der bestimmt wieder Reklame für seine Lesung. So mußte es ja kommen. Der hält sich dran und erzählt uns wieder, daß wir alle da hin kommen sollen.“
Genau so ist es!

DIE WELT ERKENNEN
und
DAS LEBEN GENIESSEN
im philosophischen Kabarett!

Kommet zuhauf!
Wir laden Sie ein, Fräulein!

Geschichten aus zwei Jahrhunderten.
Und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht, zum Beispiel Meine Begegnungen mit Merkel.
Getränke an der Bar.
Büchertisch (Getränke DA drauf abstellen bitte nicht).

Die Lesung des Jahres mit Helmut Loeven
Donnerstag, 17. September 2015, 19 Uhr Einlaß
Syntopia, Duisburg-Hochfeld
Gerokstraße Ecke Eigenstraße
Bus/Bahn-Haltestelle Pauluskirche
Eintritt gegen Spende

DA KANN JA JEDER KOMMEN!
Na ja, nicht jeder. Aber SIE!

SyntTafelSept15dUnd wenn Sie sich auf den Kopf stellen…

for Australians

for Australians

Syntopia muß bleiben!
Weltbühne muß bleiben!

Die Lesung des Jahres diesmal nicht versäumen

Alle, die aus irgendeinem Grund die erste LESUNG DES JAHRES (13. Januar, Spinatwachtel) und die zweite LESUNG DES JAHRES (8. Mai, Altes Stellwerk) verpaßt haben, sollten die dritte Gelegenheit meiner LESUNG DES JAHRES nutzen!
(Wer nicht kommen kann, sollte wenigstens einen mitbringen).

SyntTafelSept15aMan kann es auch so ausdrücken:
SyntTafelSept15bAuch SPIEGEL-Leser wissen Bescheid:
SyntTafelSept15c..

Syntopia feierte und kam in die Zeitung

Das Syntopia feierte letzten Samstag stellvertretend für ganz Hochfeld und kam in die Zeitung:

WAZ 8.9.2015

WAZ 8.9.2015

 

(C) Merkfoto

(C) Merkfoto

Von Stunde zu Stunde steigerte sich meine Freude an der Feststellung „Verhüllung ist Verheißung“. Nach Jahrzehnten mühevollen Enthüllens: Warum nicht mal so rum?
Der Pohl, der die Verhüllung verheißt, hat aber zugleich die Verheißung verhüllt. Denn da standen zwei Pöhle hintereinander, und der hintere, eigentlich verhüllende, wird auf diesem Bild vom vorderen verdeckt. Das muß wohl alles damit zusammenhängen.
Und seien Sie bitte stets dessen eingedenk:

SyntTafelSept15P.S.: Dies ist der Blogeintrag mit der Nummer 883. Das ist doch kein Zufall!

Donnerstag, 17. September: Das philosophische Kabarett live im Syntopia!

Donnerstag, 17. September 2015: Die Lesung des Jahres (19.00 Uhr Einlaß).
Dann lese ich im Syntopia: Duisburg-Hochfeld, Eigenstraße / Ecke Gerokstraße.
Endlich wieder was zu Lachen.
Eintritt gegen Spende.

SyntEinladSept15So macht das Syntopia Reklame für diese wichtige Veranstaltung (mit einem Jugendfoto). Anklicken zum Genießen (Vergrößern).

Bus- und Straßenbahnhaltestelle Paluskirche.

syntopia-eckeKommt am Donnerstag dem 17 September da hin und hört mir zu.

Achten Sie auch weiterhin auf die Geschichtswerkstatt

Ende des Zweiten Weltkriegs: 8 Mai 1945. Das ist eine dieser Ungenauigkeiten, die Ihnen sicherlich ebenso mißfallen wie mir. Am 8. Mai endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Aber es war kein Europakrieg, sondern ein Weltkrieg. Er dauerte nach dem 8. Mai noch vier Monate länger, und in diesen Zeitabschnitt fielen Ereignisse, die für den weiteren Verlauf der Weltgeschichte bedeutend waren.
Mit diesem Zeitabschnitt beschäftigt sich die Geschichtswerkstatt der Duisburger Volkshochschule an den nächsten drei Terminen.
Die nächste Veranstaltung findet statt am Sonntag (!), 13. September 2014 von 11 bis 14 Uhr in der neuen VHS-Unterkunft an der Steinschen Gasse. Ankündigung:
Geschichtswerkstatt 2. Weltkrieg Kriegsende in Asien – Japans Kapitulation
Nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima (6. August 1945) und Nagasaki (9. August) und nach dem Einmarsch der sowjetischen Armee in die Mandschurei musste Japan um einen Waffenstillstand nachsuchen. Am 2. September 1945 wurde an Bord der Missouri die Kapitulationsurkunde unterzeichnet. Der 2. Weltkrieg war nun auch im pazifischen Raum beendet. Thema dieser Sitzung: Ursachen, Verlauf und Folgen des Kriegsendes in Asien. Zur Sitzung erscheint ein Materialheft.
Kursnummer SZ1330. Eintritt: 5 Euro.

Kursleiter ist Martin Clemens.
Den kenn ich. Der hat Ahnung.

Über diese Straßen mußt Du geh’n

Auf zwei Straßen möchte ich Euch lenken.
Die eine ist die Königstraße.
Die andere ist die Eigenstraße.
DuisburgerFestGgRassismushttps://www.facebook.com/FreiesForumDuisburg

Ulla Jelpke kommt auch.

Zur selben Zeit in Hochfeld:
SyntopiaEinJahrEin Jahr Syntopia!
Als das SYNTOPIA eröffnet wurde, war noch nicht sicher, ob es überhaupt länger als ein paar Monate bestehen würde. Nun gibt es diesen unabhängigen und selbstverwalteten Ort für politisches und soziales Engagement und für Kultur von unten in Duisburg schon seit gut einem Jahr – das soll gefeiert werden!
Am Samstag den 5. September feiern wir SYNTOPIAs 1ten Geburtstag auf dem Hochfelder Nachbarschaftsfest direkt vor und im Laden. Es wird kreative Mitmach-Aktionen und Spiele, ein Kinderprogramm und Musik geben und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Ausklingen lassen werden wir den Tag am Geburtstagstresen (im SYNTOPIA) mit Musik abseits der Spur, dargeboten von DJ Sebastian und der B1-Untitled Bande.
Nachbarschaftfest ab 13 Uhr
Geburtstagstresen ab 22 Uhr
http://www.syntopia.info/

Da der Tag lang ist, könnte man / sollte man doch zu beiden Veranstaltungen hingehen.

P.S.: Ich verrate es schon mal: Am Donnerstag, 17. September, 19.30 Uhr ist meine Lesung im Syntopia! Weiter! Sagen! Und: Hinkommen!

Und Donnerstag ins Babasu. Lütfiye Güzel liest.

Da freuen wir uns schon drauf: Nächsten Donnerstag (3. September):

LuetfiBabasu2015Featuring Buchhandlung-Weltbühne-Büchertisch.
„Was? H.L. und L.G. wieder zur selben Zeit am selben Ort?
Bringt ’n Fotoapparat mit.“
(Zusammen sind wir unwiderstehlich).
Also, bis Donnerstag!

(Wie finden? Das Babasu – offiziell Baba Su – ist Teil von einem der Norman-Foster-Glaskästen auf der Bismarckstraße – könnt ihr da sehen, zweites Bild von oben).

Bilder eines Kunst-Marktes (Ruhrort)

Zum fünften Mal fand der Ruhrorter Kunst- und Kulturmarkt statt – zum ersten Mal mit unserer Beteiligung. Diese Kunst-Aktion war Teil des 22. Ruhrorter Hafenfestes.

RuhrortKunstmarkt15-01Das war vom frühen Vormittag bis zum späten Nachmittag eine schöne Veranstaltung, zu der ich hier schon am 15. August eingeladen hatte. Wer trotzdem nicht hingegangen ist, ist es selber schuld („Ach bitter bereut, wer des Weisen Rat scheut“ sagt der Dichter). Es sei denn, man war bedauernd verhindert oder man hatte tatsächlich etwas tatsächlich Besseres zu tun, zum Beispiel — (Satz selbst vervollständigen).

Gutes Wetter, gute Atmosphäre, freundliche Menschen, die sich gern einen schönen Tag machten, Wiedersehen mit alten Bekannten, alles gut vorbereitet und organisiert von Klaus Brüggenwerth und Katrin Roth.

RuhrortKunstmarkt15-02Unser Stand, seitlich betrachtet.

RuhrortKunstmarkt15-03Bilder des Informel. Bilder von Barito. Barito ist ein 14jähriger Orang Utan im Krefelder Zoo, der seit Jahren Farbe auf Fläche verteilt und immer wußte, wann ein Bild fertig ist, und sich mit der Zeit in seiner Malweise entwickelte. Über das Projekt Affenbrut (angelehnt an Art brut) ist mehr zu erfahren unter www.affenbrut.de.

RuhrortKunstmarkt15-04Und jetzt alle:
„Das machen nuuur die Beine von Dolooores!“

RuhrortKunstmarkt15-05Der Künstler vom Stand nebenan möge mir das nicht übelnehmen. Aber beim Betrachten der phallischen Skulptur (Bildmitte) stellte sich bei mir spontan der Gedanke an einen Katzen-Kratzbaum ein. Ich meine das nicht spöttisch, sondern assoziativ.
Was würden wohl die Katzen zu den Orang-Utan-Bildern sagen? Wahrscheinlich: „Na wenn schon! WIR kratzen Skulpturen.“ Aber wahrscheinlich interessieren die sich ÜBERHAUPT NICHT dafür. Die Bilder wären denen noch nicht einmal egal.
Im Laufe des Tages (vom wechselnden Sonnenstand?) dachte ich mehr an einen Döner-Spieß.

RuhrortKunstmarkt15-06„Kommen Sie ruhig näher“, wie dieses Bild ausdrücken zu sollen scheint. (Typisch germanische Verbanhäufung am Satzende. Aber richtige Empfehlung wurde zum Ausdruck gebracht).

RuhrortKunstmarkt15-07Die Foto- und Grafikkünstlerin Susanne Gwisdalla (links in diesem Bild) bietet T-Shirts mit dem Porträt von Charles Fourier an.

RuhrortKunstmarkt15-08Im Bühnenprogramm: Tom Liwa.

RuhrortKunstmarkt15-09Alle lieben Susi.

Ruhrorter Kunst- und Kulturmarkt

Am Sonntag, 23. August 2015 findet auf dem Neumarkt in Duisburg-Ruhrort zwischen 11 und 18 Uhr zum fünften Mal der Kunst- und Kulturmarkt mit vielen ausstellenden Künstlern und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm statt. Es wird (ausschließlich) Kunst verschiedenster Sparten gezeigt und zum Verkauf angeboten.

RuhrortKunstmarktSo, ungefähr, wird es auch wieder beim fünften Ruhrorter Kunst- und Kulturmarkt aussehen. (Werbefoto).
Besuchen Sie den Stand der Situationspresse/Buchhandlung Weltbühne!

UZ-Pressefest auch 2016, und wieder mit Original-Buttons!

Das kann ich schon mal verraten:
Auch im Jahre 2016 wird es das UZ-Pressefest der DKP geben. Und zwar wo? In Dortmund im Revierpark Wischlingen, wie schon so oft. Wann genau? am 1. bis 3. Juli.
UZFestButton2016Es gibt jetzt schon die Buttons, mit deren Verkauf die enormen Kosten gedeckt werden sollen und durch deren Erwerb man zu allen Veranstaltungen des Festivals freien Eintritt hat.
Die kosten 5 Euro, und kauft sie mir bitte ab, damit ich vor unserer Kreiskassiererin gut dastehe. Ich verschick die Buttons auch gern mit der Post.

Es gibt auch Buttons, die 10 Euro kosten. Das kann man bei denen links im Bild ganz winzig erkennen.
Eine veränderte Druck-Vorlage? Da hätte man doch auch die Farben austauschen können.
Aber: Warum denn praktisch, wenn es auch unpraktisch geht?

Und das ist das Beruhigende: Die alten Prinzipien gelten noch.

Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

Die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ macht Station in Duisburg. Sie hat schon am 30. April begonnen, geht aber noch bis zum 21. Mai.
Die Ausstellung wurde gestaltet von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) und wird unterstützt von den Gewerkschaften IG Metall, ver.di und GEW sowie von der Stiftung Auschwitz-Komitee.

11_01Die Ausstellung wird gezeigt im Evangelischen Familienbildungswerk, Hinter der Kirche 34, 47058 Duisburg (Duissern), montags bis donnerstags von 9 bis 20 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Am Freitag, 8. Mai werden die Exponate in der Salvatorkirche ausgestellt. Die Ausstellung ist an diesem Tag Teil des Gottesdienstes um 18.30 Uhr, in dem des 70. Jahrestages der Befreiung gedacht wird. Es predigt Superintendent Armin Schneider.

Aus den Erläuterungen zu den Exponaten:

Über 180 Todesopfer hat die neofaschistische und rassistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert, möglicherweise ein Mehrfaches davon – weil Hinweise auf neofaschistische Tatmotive nicht verfolgt wurden.
Die Ausstellung will dazu beitragen, dass Neofaschismus nicht auf Dauer zum Alltag gehört. Sie informiert über dessen Ideologie und Praxis und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns.

Die Begriffe „Rechtsextremismus“, „Rechtsradikalismus“ usw. unterstellen, dass es sich um eine politische Randerscheinung unter vielen handelt. Der konkrete historische Hintergrund wird vernachlässigt.
Wir verwenden stattdessen die international üblichen Begriffe „Faschismus“ und „Neofaschismus“.
Wir wollen damit deutlich machen, dass sich diese politische Bewegung in ihrem Wesen nicht von ihren historischen Vorbildern seit Ende des Ersten Weltkrieges unterscheidet.

Ab 1918 organisierten sich in allen europäischen Ländern faschistische Kampfverbände, Terrorgruppen und Parteien. Ende der 1920er Jahre setzte sich in Deutschland Adolf Hitlers NSDAP zunehmend durch und gewann Massenunterstützung.
1933 wurde ihr mit Hilfe wichtiger Vertreter der Industrie, konservativer Politiker und Militärs die Macht übertragen. Der Terror gegen politische Gegner und alles von ihnen als »undeutsch« Diffamierte begann sofort. 1939 überfiel Nazi-Deutschland Polen und begann so einen imperialistischen Raub- und Vernichtungskrieg mit nie dagewesenen Massenverbrechen und Völkermorden.

Neofaschisten ordnen Menschen angeblichen Rassen mit unterschiedlichem Wert zu. Das zeigt sich heute oft in der Abwertung anderer Kulturen und der Unterstellung fehlender „Integrationsfähigkeit“ von Migranten.
Antisemitismus, Antiziganismus und Islamfeindschaft sind besondere Formen des Rassismus. Neofaschisten schüren Hass, sie verharmlosen oder leugnen die NS-Verbrechen.

Neofaschisten versuchen Männer und Frauen durch die Zuordnung von Geschlechterrollen zu disziplinieren und in ihr völkisches Weltbild einzubinden. Frauen werden auf eine letztlich dienende Rolle festgelegt.

Ehemalige Nazis und Mitläufer haben nach 1945 in Westdeutschland die Möglichkeit gehabt, wichtige Positionen in Staat und Gesellschaft wieder zu besetzen. Ein konsequenter Bruch mit den Inhalten und Werten des NS-Regimes wurde trotz des demokratischen Gegenentwurfs „Grundgesetz“ versäumt. So konnten sich auch offen neofaschistische Organisationen in einem Klima der Akzeptanz neu etablieren. In den 1960er Jahren begann eine zunehmend kritische gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem NS-Regime.
Nach 1945 wurden in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR Nazis und Kriegsverbrecher enteignet, verfolgt und aus dem Staatsdienst entfernt. Rassistische und antisemitische Einstellungsmuster wurden aber unterschätzt, weil man glaubte, mit der neuen Gesellschaft die Wurzeln des Faschismus beseitigt zu haben. Nach 1989 setzten sich neofaschistische Organisationen in den neuen Bundesländern erfolgreich fest und profitierten vom Zusammenbruch der DDR. Heute sind im Osten Deutschlands Rassismus und ein autoritäres Staatsverständnis stärker verbreitet als in Westen.

Neofaschistische Ideologie wird nicht im luftleeren Raum propagiert. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegenüber Juden, Sinti und Roma, Migranten, Muslimen, Frauen, Homosexuellen, Obdachlosen und Erwerbslosen ist bei erheblichen Teilen der Bevölkerung verbreitet. An diese Vorurteile knüpfen in populistischer Manier auch immer wieder Politiker aus demokratischen Parteien sowie Medien an und öffnen so Spielräume für Neofaschisten.
In Netzwerken, Stiftungen und Traditionsverbänden treffen Neofaschisten und Konservative aufeinander und kooperieren. Gemeinsame Feindbilder und Ähnlichkeiten im Geschichtsbild verbinden sie mehr oder weniger stark.
In ganz Europa gewinnen rechtspopulistische Parteien und Organisationen zum Teil große Anhänger- und Wählerschaften. Inhaltlich und personell überschneiden sie sich mit dem Neofaschismus.

Berlin, 12.12.2007: Übergabe von 175 445 Unterschriften für das Verbot der NPD an den Bundestag

Berlin, 12.12.2007: Übergabe von 175 445 Unterschriften für das Verbot der NPD an den Bundestag

Männer und Frauen des Widerstandes, Verfolgte und Opfer des NS-Regimes gründeten 1947 die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“. 1971 öffnete sich die Organisation für jüngere Mitglieder als „VVN – Bund der Antifaschisten“. Sie ist die größte überparteiliche und generationenübergreifende antifaschistische Organisation in Deutschland.

Bundesgeschäftsstelle der VVN-BdA,
Franz-Mehring-Platz 1,
10243 Berlin

Weitere Informationen zur Ausstellung: http://www.neofa-ausstellung.vvn-bda.de/

Encore: Unfrieden in Stein gemeißelt

Der Vortrag über Kriegsdenkmäler wird wiederholt. Wer vorige Woche nicht ins Syntopia kommen konnte, schafft es vielleicht am Freitag, 17. April um 18 Uhr zur VVN (Wrangelstraße/Waldemarstraße in Duisburg-Kaßlerfeld).
Eine Veranstaltung der Partei DIE LINKE.
Kriegsdenkmaeler2Kriegsdenkmaeler3Ich hatte zwar vor, für diese Analphabeten-Partei keinen Finger mehr zu rühren, so wie die sich mir gegenüber benehmen. Aber manchmal muß man sich eben überwinden.