Anti-Pegida Demonstration, Duisburg, am 22. März 2015.
1400 Tänzerinnen und Tänzer waren auf dem König-Heinrich-Platz: Ein neuer Weltrekord im Halay-Tanz wurde aufgestellt!
Ton- und Bildaufzeichnung: Hafenstaedter.
Anti-Pegida Demonstration, Duisburg, am 22. März 2015.
1400 Tänzerinnen und Tänzer waren auf dem König-Heinrich-Platz: Ein neuer Weltrekord im Halay-Tanz wurde aufgestellt!
Ton- und Bildaufzeichnung: Hafenstaedter.
INPUT – antifaschistischer Themenabend
Links blinken, rechts abbiegen – Die Wege des Jürgen Elsässer und seines Projekts Compact
Referent: Volkmar Wölk
Linkes Zentrum Hinterhof, Düsseldorf
Mittwoch, 1. April 2015
Beginn: 19.30 Uhr
Es ist ein weiter Weg vom Berufsschullehrer in Stuttgart zum Herausgeber einer Monatszeitschrift, Veranstalter von Kongressen und Wanderreisenden zu Demonstrationen in der gesamten Bundesrepublik. Es ist ein noch weiterer Weg von der Leitung des „Komunistischen Bundes“ zum informellen Chefideologen der Antideutschen und schließlich zum bekennenden Fan der AfD. Das „Volk“ ist inzwischen die zentrale Kategorie in der Strategie des Jürgen Elsässer. Sein Denken knüpft direkt an die Abendland-Ideologie der „Konservativen Revolution“ an. Insofern ist es nur logisch, wenn als Redner beim Leipziger PEGIDA-Ableger auftritt.
In seinem Vortrag wird Volkmar Wölk Elsässers Weg nach rechts näher unter die Lupe nehmen und hierbei auch auf das „Mut zur Wahrheit“-Projekt „Compact“ eingehen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit SJD – Die Falken Kreisverband Düsseldorf
INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf existiert seit 2002 und findet in der Regel einmal monatlich statt.
Linkes Zentrum Hinterhof
Corneliusstraße 108
40225 Düsseldorf
E-Mail: info@linkes-zentrum.de
Das Linke Zentrum heißt nicht nur „Hinterhof“. Es befindet sich an der Ecke Corneliusstraße / Oberbilker Allee und liegt zurückgezogen hinter einer Toreinfahrt, neben der ein Ladenschild hängt.
Ein Abend zur Geschichte eines Konzentrationslagers in Tschechien,
ein Abend zum Porajmos, dem Völkermord an Sinti und Roma und
ein Abend zum Antiziganismus in der Tschechischen Republik.
Mittwoch, 25. März 2015
19 Uhr
SJD – Die Falken
Düsseldorfer Str. 399, 47055 Duisburg-Wanheimerort
Vor ein paar Tagen war einer hier (den ich schon lange kenne), der erzählte mir vom Zustandekommen des literarischen Teils des Programms der Duisburger Akzente.
Als das Programm zusammengestellt und gedruckt und alles zu spät war, fiel denen ein:
„Wir haben den Loeven vergessen!“
Und jetzt ärgern die sich.
Ja, dann sollen die sich mal ruhig ärgern! Darüber freue ich mich.
Normalerweise ärgere ich mich, aber diesmal ärgern die sich. Und das freut mich.
Ausgerechnet „Heimat“ ist das Thema der 36. Duisburger Akzente – ein Thema, zu dem mir so viel schon eingefallen ist. „Mein“ Thema!
Kein Wort würde ich hier verlieren über die Duisburger Akzente 2015. Eisern verschweigen würde ich sie. Aber daß die sich wenigstens ärgern, stimmt mich versöhnlich. Und das ist auch gut so, weil es mir ermöglicht wird, Veranstaltungen mit Künstlern zu empfehlen, die ich schätze (siehe Notat vom 5. März.
„Wie kann man Dich nur vergessen haben?“ schrieb mir meine liebe Kollegin L. gestern per E-mail und fügte kommentierend ein Wort hinzu, das im Duden irgendwo zwischen „Schein“ und „Scheitelpunkt“ zu finden sein dürfte.
Ja, wie kann man nur! Kommt allerdings öfter vor – seltener zu meiner Freude.
Meine liebe Kollegin Lütfiye Güzel liest am Donnerstag, 12. März um 20 Uhr im Cafe Alex „Anne Ecke“, Münzstraße 44 / Ecke Beekstraße (Duisburg Altstadt). (Eintritt: 5 Euro). Da sollte man hin gehen.
Der nächste empfohlene Termin: Werner Muth („The Voice“) liest am Sonntag, 15 März um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Johannes-Corputius Platz 1, am Innenhafen in der Veranstaltunghsreihe ERZÄHLCAFÉ Lebendige Geschichte(n):
FRAG´ NICHT NACH MEINEM HEIMATORT. Literarische Reise eines Romantikers zu den Orten, an denen er sich zuhause fühlt: Vom Gartenhaus in Marxloh bis zu den schattigen Tavernen im Süden.
Eintritt: 4,50 Euro, ermäßigt 2,00 Euro. Da sollte man hin gehen.
Im Rahmen der Duisburger Akzente (Thema dieses Jahr: Heimat) findet eine Vernissage statt, zu der ich eingeladen bin. Die Einladung gebe ich weiter:
EINBLICKE
Fotografien von Susanne Gwisdalla
Ehemaliges Möbelhaus UNI-Polster
Erdgeschoss
Beekstraße 35 – 39
47051 Duisburg
Eintritt: Eintritt frei
Die Vernissage findet am Samstag, 7. März um 18 Uhr statt.
Danach, vom 8. März bis zum 22. März ist die Ausstellung täglich vom 10 bis 12 und von 15 bis 19.30 zu sehen.
Das Fotoprojekt „Einblicke“ zeigt private Fenster in Duisburg, die von den Bewohnern auf außergewöhnliche und skurrile Weise dekoriert und geschmückt wurden. Die Fenster treffen dabei niemals den Geschmack der Allgemeinheit sondern sind immer individueller Ausdruck des dahinter Lebenden. Gemeinsam mit der Journalistin Fabienne Piepiora hat sich die Fotografin Susanne Gwisdalla auf den Weg gemacht um auch den Menschen hinter der Scheibe zu portraitieren.
Ach! Es liegt so viel Arbeit auf meinem Schreibtisch, für die ich eigentlich nur am Wochenende Zeit habe (zum Beispiel: METZGER Nr. 113 endlich fertig kriegen). Aber zu der Vernissage will ich hingehen. Ich kann es nicht versprechen. Aber ich versuch’s.
..
Wahl in Griechenland: Die Linken haben gewonnen: Eigentlich: Ein Grund zur Freude. Oder?
Oder: Zu früh gefreut?
Die Linkspartei (Sie wissen, wen ich meine: In Berlin die) hat eine stellvertretende Hurra!-Party veranstaltet (läßt andere für sich gewinnen?).
Gibt es eine Chance? Oder ist die Lage aussichtslos? Ein letztes Aufbäumen mit Galgenhumor, damit die aussichtslose Lage dann wenigstens nicht ernst ist? (Das war einer dieser faden Sponti-Sprüche).
Lauter Fragen, die ich nicht beantworten kann.
Aber fragen Sie doch mal die:
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung veranstaltet:
„Griechenland hat gewählt – und nun?
Wie sehen die Machtverhältnisse jetzt aus? Was will Syriza? Welche Möglichkeiten gibt es für eine linke Politik? Droht wirklich ein ‚Grexit‘, also ein Euro-Austritt Griechenlands? Und welche Strategie verfolgt die Bundesregierung? Was bedeutet das Ganze für die deutsche Bevölkerung?
Wir freuen uns auf rege Diskussionen über die Auswirkungen der Wahlen in Griechenland mit Skevos Papaioannou, Professor für Soziologie an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Kreta“
am 11.2. im K14, Oberhausen 19 Uhr
und am 12.2. in Bochum, Bahnhof Langendreer 19 Uhr.
Es gibt auch einen längeren Text „Griechenland nach den Wahlen“.
Lesen Sie sich das mal durch, und dann kann ich Sie ja fragen, ob ich mich über die Wahl in Griechenland freuen soll.
Über das Pro-und-contra-Pegida-Happening vor einer Woche ist im Antifa-Infoportal Duisburg ein Kommentar zu lesen. Hier ein Auszug:
(…) An der Pegida-Demonstration nahmen ungefähr 400 „besorgte Bürger“, rechte Hooligans, Rechtspopulisten und Neonazis teil. Angeführt wurde die Demo u.a. von Paul Spätling, einem Pastor aus Emmerich, dem mittlerweile das Bistum Münster die Predigterlaubnis entzogen hat (…).
Wie schon im Vorfeld vermutet war die Distanzierung der Pegida-NRW-Organisatoren von „Rechtsextremen“ in ihrem Aufruf eine glatte Lüge. Am Montag stellten nämlich die zahlreichen Neonazis und Rechtspopulist einen großen und willkommenen Anteil des Pegida-Aufmarsches. Von weitem schon war die Fahne der extrem rechten „German Defence League“ zu sehen. Außerdem befand sich in den ersten Reihen die Fahne des rassistischen und islamfeindlichen Blogs „pi-news“ – getragen von einer Frau mit einem Button der „Identitären Bewegung“. (…). Auch Mario Malonn, dessen Austritt bei Pro NRW nichts an seiner politischen Einstellung geändert hat, nahm an der Demo zusammen mit Andre Maniera, dem Landesvorsitzenden der Republikaner NRW, teil. Außerdem waren Mitglieder der NPD (…) anwesend. Des Weiteren waren zahlreiche rechte Hooligans aus dem HoGeSa-Spektrum und von der Division Duisburg dabei.
Der Abend hat gezeigt, dass nicht nur Pegidas „Distanzierung“ von Rechts leere Worte waren, sondern auch das Neutralitätsgebot der Polizei. Diese drückte ihre Zustimmung zu Pegidas Thesen mit der Hupe ihres am Kundgebungsplatz geparkten Einsatzfahrzeuges aus. Zuvor wurde von den Dresdener Pegida-Organisatoren folgender Aufruf veröffentlicht: „als Zeichen gilt für morgen Abend, Lichter und Nationalfahnen zu Hause! Auto-Signalhorn und Hupen Punkt 18:30 Uhr in ganz Deutschland/ Europa!!!“.
Doch das ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs von dem was sich die Polizei am Montag geleistet hat. Die Initiative gegen Duisburger Zustände berichtet, dass ihre Kundgebung von einer Horde Polizeibeamter überfallartig und ohne einen erkennbaren Anlass gestürmt wurde. Dabei droschen mehrere Polizisten mit Schlagstöcken wüst und blindwütig auf alle Umstehenden, derer sie irgendwie habhaft werden konnten, ein.
(…) Das Netzwerk gegen Rechts berichtet ebenfalls von völlig unverhältnismäßigen Angriffen der Polizei gegen Gegendemonstranten. Als etwa 30 bis 50 Neonazis und Hooligans versuchten die Kundgebung des Netzwerks gegen Rechts am Bahnhof anzugreifen, hatte die Polizei alle Zeit der Welt bevor sie sich bequemte der Aufforderung einzugreifen nachzukommen. (…) In der Presse wird der Umstand allerdings entweder überhaupt nicht erwähnt oder fälschlicherweise als „Auseinandersetzung von kleinen Personengruppen“ beschrieben, da WAZ und RP die Meldungen der Polizei unhinterfragt übernahmen. (…)
Unseren Beobachtungen nach nahmen etwa 400 an der Pegida-Demonstration teil, diesen standen insgesamt etwa 5000 Gegendemonstranten gegenüber, die sich allerdings auf mehrere Kundgebungen verteilten. Nur etwa 1000 davon standen Pegida am Bahnhof wirklich gegenüber, während etwa 100 bei der Kundgebung der Initiative gegen Duisburger Zustände am Kaufhof waren und etwa 4000 bei der Kundgebung des DGB vor dem Stadttheater standen und den Reden von Sören Link & co lauschten.
Derselbe Sören Link, der sich jetzt gegen Pegida aussprach, setzte 2013 auf einen Dialog mit den rassistischen Bürgern in Bergheim und Neumühl und sprach auf einer Kundgebung gegen „Pro Deutschland“ in Bergheim lieber von Wiedereinreisesperren gegen bulgarische und rumänische EU-Bürgern und von „rechten und linken Krawalltouristen“ als von der dringend notwendigen Rassismuskritik. Dass es auf der DGB-Kundgebung außer den üblichen Phrasen wie tolerant wir alle seien, keine radikale Rassismuskritik geben wird, war bereits absehbar. (…)
Am kommenden Montag (das ist heute! H.L.) wird sich Pegida wieder in Duisburg versammeln. (…) Dass der DGB diesmal nicht zu Gegenprotesten aufruft, zeigt, dass ihre Kundgebung am 19. Januar nur symbolischen Wert (im Sinne von „Flagge zeigen“ oder „Bratwurst grillen“ gegen Rechts) hatte und mehr eine Alibi-Veranstaltung war. Vor diesem Hintergrund ist es um so wichtiger, dass die anderen beiden Kundgebungen mehr als nur „Flagge zeigen“. Auch wenn die unterschiedlichen Bündnisse aus unterschiedlichen Gründen keine gemeinsame Kundgebung machen wollen, ist ein sinnvolles Agieren gegen Pegida durch strategisches Platzieren an der Route möglich. Es macht nämlich durchaus Sinn mehrere Kundgebungen anzumelden, doch diese sollten Pegida umzingeln und stoppen. Selbst die WAZ schreibt, dass zersplitterte Gegendemos nur Pegida nutzen.
In diesem Sinne: Kommt am Montag in die Innenstadt, kommt zu der Kundgebung, die strategisch Sinn macht! Zeigen wir Pegida gemeinsam, dass sie in Duisburg nicht erwünscht sind! Gegen Rassismus und geistige Brandstiftung! Für eine solidarische Gesellschaft!
17:30 Bahnhofsvorplatz Kundgebung des Duisburger Netzwerks gegen Rechts und des Bündnisses Duisburg stellt sich quer
17:30 vor Galeria Kaufhof Kundgebung der Initiative gegen Duisburger Zustände Aufruf der Gruppen Creme Critique & Emanzipatorische Antifa Duisburg
„Helmut Loeven (also: ich) Das Philosophische Kabarett live am Dienstag, 13. Januar 2015 (also: vorgestern) in der Spinatwachtel (also in Hochfeld).“
Um sowas ranken sich Legenden. Zum Beispiel: Also,
das war so:
Wenn eine Veranstaltung um 19.30 Uhr (also: halbacht) anfangen soll, dann fängt man natürlich nicht pünktlich um halbacht an, sondern wartet noch ein bißchen, bis alle da sind und sich im wahrsten Sinne des Wortes eingefunden haben.
Wir haben gedacht: Der Werner M. Ist noch nicht da. Der wollte kommen. Wir warten, bis der da ist, dann fangen wir an.
Jetzt ist der aber nicht gekommen. Folge: Die Veranstaltung, die eigentlich Dienstagabend auch zu Ende gehen sollte, hat noch gar nicht angefangen. Das Publikum dürfte inzwischen nach Hause gegangen sein.
War es so?
Nein, es war ganz anders.
Ein Mann – ein Wort?
Ein Mann – eine Hand!


Man beachte die Tischplatten-Geometrie und den Spiegelungs-Effekt …
… mal mitohne, mal mit Brille.
Hähä!
Fotos © Hafenstaedter.
Fazite: Einige Freundinnen und Freunde waren nicht da (konnten wirklich nicht an dem Abend). Viele Unbekannte im Publikum, Wiedersehen mit unerwarteten Gästen, gelungener Mitschnitt, viel Beifall und wieder ein gutes Spinatwachtel-Erlebnis.
Liebe Leute, erinnert Euch daran, daß Ihr für morgen (Dienstag, 13. Januar) eingeladen seid: Lesung in der Spinatwachtel, 19.30 Uhr. 2015. Eigenstraße 42 Hochfeld (Duisburg). Das philosophische Kabarett live – gedankliche Weisheit mit stimmlichem Wohlklang kombiniert. Ein Tritt 5 Euro.
Nein, nicht nach New York müssen Sie für so eine Szene. Hochfeld nicht minder.
Susanne (Spinatwachtel-Chefin) hat rundgemailt:
Liebe Wachtelfreunde!
Ein schönes Neues Jahr wünschen wir Euch und starten gleich nächste Woche mit einer hervorragenden Veranstaltung zu der wir Euch sehr gerne einladen möchten!
Helmut Loeven kommt am 13. Januar zu Besuch und ist somit zum dritten Mal gern gesehener und gehörter Gast auf unserer Couch.
Wie immer gibts ein leckeres Süppchen und Getränke.
Viele Grüße und bis bald
Susanne
Dies ist eine Vorankündigung:
Am Dienstag, 13. Januar 2015 um 19,30 Uhr findet die
LESUNG DES JAHRES
statt.
Um zwar in der Spinatwachtel, Duisburg-Hochfeld, Eigenstraße 42.
Am Dienstag, 13. Januar 2015 gibt es wieder das
Philosophische Kabarett Live.
Helmut Loeven liest!
Bitte erzählen Sie das allen! (Nicht nur denen, die es hören wollen). Sagen Sie das denen, denen man alles zweimal sagen muß, zweimal!
Bitte verschicken Sie E-mails mit der Ankündigung meiner Lesung an all Ihre Bekannten. (Und tun Sie das auch wirklich).
Meine Damen: Sagen Sie all Ihren Verehrern, daß sie bei Ihnen überhaupt nur eine Chance haben, wenn sie zur Lesung kommen. (Das verpflichtet Sie zu gar nichts, sondern nur Ihre Verehrer).
Dies ist (schonmal) eine Vor-Ankündigung. Das heißt: Hier wird die Ankündigung schon mal angekündigt. Warten Sie nicht auf die Ankündigung, sondern entschließen Sie sich jetzt schon, am 13. Januar zur Lesung zu kommen.
Fangen Sie jetzt schon damit an, sich damit abzufinden, daß 5 Euro Eintrittspreis verlangt wird.
Spinatwachtel zum Zweiten oder Dritten
Philosophisches Kabarett mal wieder live. Am 13. Januar 2015 (Dienstag) um 19.30 Uhr (halbachtabends) gibt es wieder was zum Lachen über SATIRE UND POLEMIK im PHILOSOPHISCHEN KABARETT.
Und zwar in der Spinatwachtel (Duisburg-Hochfeld, Eigenstraße 42).
Nach meinem Programm am 5. November 2013 wurde eine weitere Lesung in der Spinatwachtel versprochen. Dieses Versprechen soll am Dienstag, dem 13. Januar 2015 um 19.30 Uhr gehalten werden.
Diese Lesung wäre dann meine dritte dort, WENN MAN die Veranstaltung am 17. Dezember 2013, die Gemeinschaftslesung mit Werner Muth und Lütfiye Güzel mitzählt.
Wollen Sie sich auch mal wieder am Kopf kratzen?
Dann kommen Sie in die Spinatwachtel am13. Januar.
Immer wieder gern gehört wird die Doppel-CD von der Spinatwachtel-Lesung, die auf jeden Fall die erste war.
Die Einladung zu einer Veranstaltung in der Spinatwachtel gebe ich bekannt:
Liebe Wachtelfreunde,
wir freuen uns Euch zu einer Lesung der besonderen Art einladen zu können:
Werk und Schule des Frühsozialisten Charles Fourier (1772-1837) haben weltweit Spuren hinterlassen. Fouriers sarkastische Sozialkritik und -analysen, seine kosmischen Phantasien und erotischen Utopien lieferten den Stoff für Debatten in Zirkeln der Bohème und Kreisen der Lebensreformer. Hätte Charles Fourier mitbekommen, dass er in die Rubrik „Philosophie“ einsortiert worden ist, wäre wohl ein Wutanfall zu erwarten gewesen. Fourier sah sich als „Entdecker“, konnte der Aufklärung nichts abgewinnen und war der festen Überzeugung, dass Gott die Welt eingerichtet hat, dabei hatte sein Gottesbegriff so rein gar nichts mit dem zu tun, was im Religionsunterricht gelehrt wird.. Er war der Meinung, der Mensch solle glücklich werden auf der Erde und nach seinen Leidenschaften leben. Marvin Chlada und Andreas Gwisdalla bieten eine Einführung in das Leben und Denken dieses skurrilen Sonderlings.
Es wird ein bunter Abend voller verrückter Ideen und phantastischen Theorien, neben der Buchpräsentation wird aus Originaltexten vorgetragen, es gibt einen Film und fürs leibliche Wohl ist auch gesorgt. Der Eintritt ist frei und wir freuen uns sehr auf Euren Besuch!
Viele Grüße Susanne und Andreas
Das SYNTOPIA lädt ein:
LET’S GO POETRY! Lesung mit Lütfiye Güzel und Werner Muth
„Die Poetin Lütfiye Güzel, “herz-terroristin”, “Let´s go Güzel!” und “Trist olé!” und Autor, Musiker, Universal-Kreativer Werner Muth kreieren eine lyrische Underground-Stadtrundfahrt mit Sehenswürdigkeiten durch die Beatnik-Brille.“
Da freuen wir uns drauf, da gehen wir auch hin.
Wann? Wo?
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19 Uhr
SYNTOPIA – Stadtteil- und Projektladen
Gerokstraße 2, Ecke Eigenstraße
47053 Duisburg- Hochfeld
Haltestellte Pauluskirche 2 Minuten Fußweg.
Ein Veranstaltungshinweis, den ich gern weitergebe:


Das Kultur- und Stadthistorische Museum erklärt:
Am Sonntag, 5. Oktober 2014, 15 Uhr startet die Reihe mit der Hörrevue NACHTAUFNAHME mit Werner Muth. Der in Duisburg-Marxloh geborene Lyriker arbeitet seit einiger Zeit in einer „Community of Artists“. Musiker verschiedener Stilrichtungen, Maler, Autoren sowie Film- und Fotokünstler gehören dieser Community an. Gitarrist Ralf Chmarowski und weitere Gastmusiker wie Andreas Kölling und Max Florian Kühlem werden Werner Muth diesmal begleiten. Die neue Revue ist eine „Stadtrundfahrt“ der anderen Art, fernab von den üblichen Lese- und Musikabenden. Das Ganze gleicht eher einer poetischen Zeitreise in zartbitteren, rauhen und romantischen Texten mit Blick auf das Leben und die Liebe und nicht zuletzt auf das besondere Klima der Ruhrregion. „Was macht die Kunst Miss Ruhr-Kultur?“ heißt es da in einem Song, der wie eine Referenz an Lou Reeds New York Album daherkommt.
Kurzfristig eine Mitteilung vom Duisburger Netzwerk gegen rechts:
PRO NRW-Hetze stoppen! Am Freitag um 16.30 Uhr nach Duisburg-Neumühl!
Am Freitag, den 26.9. ruft die rechtspopulistische Partei PRO NRW zu einer Kundgebung in Duisburg-Neumühl auf. Dort wird sie wieder einmal versuchen, ihre menschenfeindlichen und rassistischen Parolen in die Öffentlichkeit zu tragen. Schon in der Ankündigung warnt sie davor, „aus Duisburg die Asyl- und Armutshauptstadt Deutschlands zu machen“. Und kündigt an, verhindern (zu) wollen, dass im „St. Barbara Hospital eine zentrale Asylaufnahmestelle des Landes NRW installiert“ wird. Weniger hysterisch geht es ja bekanntlich bei PRO NRW auch gar nicht. Um Ängste und Unwissen zu schüren, muss alles in den schlimmsten Farben gemalt werden. Wieviel das dann noch mit der Realität zu tun hat, spielt dabei keine Rolle.
„Die armen Massen strömen nach Duisburg und fressen wie die Heuschrecken alles leer.” Solcher Bilder bedient sich PRO NRW. Dazu kommt, dass sie Menschen, die hierherkommen (weil sie vor Kriegen fliehen oder weil in ihrer Heimat keine Überleben möglich ist) auch noch als “Kriminelle” darstellen. Das ist ihr einziger politischer Beitrag. Hetzen gegen Minderheiten, dass ist ihr politisches Geschäft. Zuerst waren es angeblich die Muslime, dann die Zuwanderer aus Südosteuropa und nun sollen es die Flüchtlinge sein, die die Lebensverhältnisse hier verschlechtern.
Wir dagegen wollen den Rattenfängern und Rassisten von PRO NRW kein Gehör schenken. Verhindern wir gemeinsam, dass PRO NRW ihre Propaganda auf die Straße tragen kann!
Treffpunkt: Freitag, 26.9. – 16.30 Uhr – Hohenzollernplatz – Duisburg-Neumühl
Duisburger Netzwerk gegen Rechts
Die Geschichtswerkstatt der Duisburger Volkshochschule. Die nächste Veranstaltung:
Der erste Weltkrieg – ein Gesamtüberblick
Der zweite Weltkrieg (1939-1945) ist auf vielfältige Weise mit dem ersten Weltkrieg (1914-1918) verbunden und ohne seinen Vorgänger kaum zu verstehen.
Werkstattthema dieser Sitzung wird deshalb sein, einen Gesamtüberblick über Ursachen, Verlauf, Ergebnisse und Folgen dieses ersten großen Weltkrieges zu erarbeiten.
Wann, wo, wie teuer?
Sonntag, 28. September, 11 bis 14 Uhr
Entgelt: 5 EUR
Veranstaltungsort: VHS Stadtmitte. Königstraße 47. 47051 Duisburg
Kursleiter ist Martin Clemens.
Den kenn ich. Der hat wirklich Ahnung.
Bitte beachtet die Aktion der Friedensbewegung am 3. Oktober in Kalkar.

(Bilder anklicken zum Vergrößern).
Weitere Informationen in der Internet-Präsenz der VVN:
http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/1306_doku_kalkar.htm
http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/1326_kalkar_jw.htm
http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/1324_zeitbomben.htm
http://www.nrw.vvn-bda.de/bilder/trautvetter_kalkar_drehkreuz-des_krieges_3.pdf