Wie hieß nochmal die geheimnisvolle Auto-Zubehör-Fabrik auf der Koloniestraße/Ecke Sternbuschweg, die nicht den Eulen und Nachtgespenstern überlassen, sondern schlichtweg abgerissen wurde, fragte ich hier am 22.Oktober. Ich wurde aufgeklärt: Wilhelm Buller GmbH, Stanz- und Preßtechnik.
Ich kam nicht drauf. Es war sowas ähnliches wie BÜLLES. Aber BÜLLES stanzt und presst nicht, sondern BÜLLES bringt den Teppich.
Um der Sache (wieder!) auf ihren kunsthistorischen Grund zu kommen, klicken Sie bitte hier.
Schlagwortarchiv: Kunst
Grundsätzlich
Der Online-Kunstmarkt präsentiert
Auf diesem Bildschirm sehen Sie heute (und auch in den nächsten Tagen dann und wann), was Sie auf dem diesjährigen Ruhrorter Kunstmarkt gesehen hätten – wenn der nicht (aus pandemischen Gründen) abgesagt worden wäre.
Heute also POSTKARTEN aus meiner bisher 6-teiligen Informel-Serie. Wunderschöne Flächen- und Farbenspiele.
Die Bilder anklicken zum Vergrößern (dann sind sie noch schöner).
„SPK“ bedeutet: Situationspostkarte (Postkartenserie der Situationspresse). Die Karten sind für 1 € zu kriegen.
Den Gesamtkatalog können Sie hier einsehen:
http://www.buchhandlung-weltbuehne.de/postkarten.html
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Heute ist Kunstmarkt – beinahe gewesen
Heute wäre der traditionelle Ruhrorter Kunstmarkt gewesen, wenn – bzw. wenn nicht. Er wurde abgesagt. (Soll ich erklären warum?).
Wenn es heute doch wenigstens in Strömen regnen würde! Dann könnte man sagen: Wäre sowieso ins Wasser gefallen.
In den nächstan Tagen in diesem Theater: Kunst aus unserer Produktion.
Der alternative Online-Kunstmarkt
oder
Die virtuelle Marktkunst.
Fortsetzungen folgen.
Die Karikatur im Monat vor der Kommunalwahl
Street Art – Pavement Version
Duisburg-Neudorf, Mülheimer Straße.
Ein Bild, das (mir) Rätsel aufgibt.
Der Bearbeiter des Gehwegs hat, so scheint es auf den ersten Blick, nur diese eine Gehwegplatte bearbeitet. Aber von den drei aufgetragenen Farben (weiß, orange, hellblau) sind Spuren auf den benachbarten Platten zu sehen.
Sie sehen: Ich bin Profi.
Ich frage nicht: Was will der Künstler damit sagen?
Sondern ich frage: Wie hat der Künstler das gemacht?
Der Bügel ist voll
Werbeplakat
Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Werbeplakat.
Werbung, ob als Spot oder, wie hier, als Plakat, ist dann besonders gelungen, wenn sie so sehr für sich selbst spricht, daß man gar nicht mitkriegt und es einen auch gar nicht mehr interessiert, wofür überhaupt geworben wird so wie hier.
Dann ist Werbung vollendet. Dann wird sie zur Kunst!
Das klappt besonders gut bei Zuhilfenahme einer Unterführung.
Graffito forever? Oder Antipoteto 2 und 3
Firma hinter der Fassade:
Schon vor einem halben Jahr äußerte ich hier Gedanken und Betrachtungen zu dem Ihnen zugefügten Graffito:
Und was hat sich seither getan? Nix.
Wie wär‘s mit einer Variation?
Etwa so:
Ich könnte mal einem Anstreicher bescheidsagen, der das gern für Sie erledigt.
Element
Karfreitag ist ein schöner Freitag (Bildbericht)
Karfreitag ist für gläubige Menschen vielleicht ein trauriger Tag. Darum als „stiller Feiertag“ sogar gesetzlich geschützt.
Für mich Ungläubigen ist die Stille nicht traurig.
Früher, viele Jahre lang, waren wir den ganzen Karfreitag, bis in die späten Abendstunden mit den Vorbereitungen unserer Ostermarsch-Aktion beschäftigt, den Antimilitaristischen Buchbasar der DFG-VK. Auch darüber freute ich mich. Ich bin immer mit Freude bei der Arbeit.
Diesmal konnte ich – mit ebensoviel Freude – an der Stille teilhaben, die sich an diesem Tag ausbreitet / ausbreiten sollte.
Der Karfreitag in diesem Jahr in der Stadt: kaum ein Auto auf den Straßen, kaum ein Mensch zu sehen. Menschenleere Stadt, so schien es.
Doch: Autos auf den Straßen, aber geparkt.
Der Weg führte mich die Koloniestraße entlang. Die wurde aber wohl nicht nach dem Kolonialreich so genannt, sondern nach der Veteranensiedlung („Kolonie“) im 18. Jahrhundert.
Das hohe Gebäude rechts ist oder war mal ein Hotel, beherbergte zwischenzeitlich aber Abteilungen der Uni-Verwaltung, z.B. den zuständigen Sachbearbeiter für die Erteilung einer Sondernutzungsgenehmigung zum Aufstellen von Büchertischen. So wollten die die wilden Verkaufsstände hinausdrängen, aber ich hab gesagt. Guuut, dann gründen wir eben einen Studentenverband und lassen den beim Amtsgericht ins Vereinsregister eintragen. Den Situationistischen Studentenbund gibt es immer noch (klicken Sie ins Blaue, da erfahren sie alles).
Ford Schneider.
Willst du kaufen dir ‘nen Ford,
bleib von diesem Ort nicht fort.
Das ist auch ein Hotel.
Mal ehrlich, Kumpanen, wer von uns möchte da logie-hi-hi-hierten?
Einer gibt rot-schwarzes Fenster-Signal.
Lidl hatte ich noch nie.
Koloniestraße genug (ist sowieso bald zu Ende).
Gelegenheit, in die Kommandantenstraße abzubiegen, empfangen von gelben Baugeräten.
Öffnungszeiten auf einem Wegweiser! Öffnungszeiten als Richtung.
Wenn schon Koloniestraße, dann auch Kommandantenstraße.
Magda hat in einer ihrer Geschichten eine Straße „Kapazitätenstraße“ genannt.
Sogar auf einer Straße, die Kommandantenstraße heißt, geht sowas. Warum sollte das nicht gehen?
Der Karneval ist auch nicht mehr, was er mal war
Exakt!
Strukturalismus
Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): Strukturalismus
Bretter, die nicht die Welt bedeuten, sondern das Überschreiten einer Tiefbau-Stelle (Bau-Tiefstelle) möglich machen, beschritten von Menschen (Menschen wie Du und Ich).
Und nun: Eine Struktur sagt mehr als tausend Bilder.
(Das Motto dieser Serie: Kunst falsch erklären, damit sie richtig verstanden wird).
Ausstellung: Bilder von Jacques Tilly
Postkarten verändern die Welt
Postkarten kann man:
sammeln, an die Wand pinnen (als Miniposter) und – ketzt kommt‘s:
VERSCHICKEN.
Es gibt Leute, die haben noch nie eine Postkarte bekommen. Die wissen gar nicht, daß es sowas gibt.
Dieses subversive Medium kriegt sein Revival.
Ein paar von den Neuerscheinungen in der Serie SITUATIONSPOSTKARTEN – Postkartenserie der Situationspresse – werden hier vorgestellt (das ganze Angebot sichtbar auf http://www.buchhandlung-weltbuehne.de/postkarten.html
Stück: 1 Euro
Situationspostkarte Nr. 162
Proletarier aller Länder …
Situationspostkarte Nr. 163
Projektgruppe Pudding und gestern (PgPg): Kapitalismus ist nicht gut.
Situationspostkarte Nr. 175
„Krieg ist kein Spiel.“ (Bernd und seine Freunde)
Situationspostkarte Nr. 181
Planet News
Situationspostkarte Nr. 176
Widerstand gegen Hitler: Harro Schulze-Boysen
Alle unsere Postkarten sind zu kriegen in der Buchhandlung Weltbühne – auch im Versand.
Wir haben übrigens auch Briefmarken parat.
Element
Line Bogh und Christian Gundtoft im Lehmbruck-Museum, und Werner Muth ist auch dabei
Werner Muth schrieb diesen Rundbrief:
„Zum ersten literarischen Ereignis in diesem Jahr mit meiner Beteiligung möchte ich euch recht herzlich einladen. Aber in erster Linie geht es mir darum, auf den Auftritt der wunderbaren dänischen Sängerin Line Bogh hinzuweisen, die zusammen mit ihrem Partner Christian Gundtoft ihr Programm präsentieren wird. Das Ganze wird am Donnerstag, dem 6. Februar 2020, im Duisburger Lehmbruck Museum zu hören und zu sehen sein. Details entnehmt bitte der beigefügten Anlage.
Bitte lasst euch diesen besonderen Abend nicht entgehen.
Line und Christian waren bereits zweimal sehr erfogreich in ‚Panama‘ zu Gast.“
Ich habe die beiden Auftritte in „Panama“ gesehen/gehört und kann dieses Künstlerpaar sehr empfehlen!
Der literarische Beitrag von Werner Muth ist nichts Geringeres als die lokale Premiere des in der Situationspresse erschienenen Gedichtbandes Glückseligkeit und wildes Herz.




























