Der SHB bestellte ein Kontingent BĂŒcher fĂŒr seinen BĂŒchertisch in Kommission bei mir. Ich ĂŒberbrachte einen Karton BĂŒcher samt Liste zum Semesterbeginn. Am Ende des Semesters sollte abgerechnet werden: Was nicht verkauft war, wollte ich zurĂŒcknehmen, fĂŒr alles nicht ZurĂŒckgegebene sollte ich minus Rabatt Geld kriegen.
An vier Tagen in der Woche verkauften Magda und ich BĂŒcher an unserem eigenen Uni-BĂŒchertisch, an einem Tag in der Woche stand der SHB auch da, und so wurden nebenan auch noch meine BĂŒcher verkauft. Allerdings nicht viele. Der Absatz am SHB-BĂŒchertisch hielt sich in Grenzen.
Am Ende des Semesters sollte abgerechnet werden. Aber sieh an: Alle BĂŒcher waren weg! Na gut, da brauchte ich also nichts zurĂŒckzunehmen und konnte fĂŒr die ganze Lieferung Geld kassieren.
Christof Jansen fiel aus allen Wolken. 168 Mark wollte ich haben. Soviel war gar nicht verkauft worden.
âJa, wenn die BĂŒcher nicht verkauft worden sind, dann mĂŒssen sie ja noch da sein. Gib sie mir zurĂŒck oder bezahl.â
Christof Jansen, in seiner lautstarken, ausschweifigen, fuchteligen Art, versprach, die Sache zu klĂ€ren: âJaaaa, ööööh, klaaar, ööööh!â
Aber daraus wurde nichts. Christof Jansen konnte mir am Semesterende weder Remittenden, noch Geld geben, und speiste mich ab mit: âJaaaa! Ăöööh, dat wird geklĂ€rt.â
Am Beginn des nĂ€chsten Semesters drĂ€ngte ich erneut auf KlĂ€rung der Angelegenheit: BĂŒcher zurĂŒck oder Geld her!
Christof Jansen: âWieso?â
âJa, hör mal, ich hab BĂŒcher fĂŒr euren BĂŒchertisch geliefert, und die sind weder zurĂŒckgegeben, noch bezahlt worden. Also: Wenn die BĂŒcher, oder ein Teil davon, noch irgendwo rumliegen, dann gib sie mir wieder, und fĂŒr den Rest gibst du mir Geld. Und fĂŒr alles, watte mir nich zurĂŒckgeben kannz, musse bezahlen.â
âAch so. Jajaaa, ööööh!â
Christof Jansen stand vor diesem einfachen Problem wie der Ochse vor dem Berg. Meine wiederholten Erinnerungen an eine unausgeglichene Rechnung beantwortete er mit einem immer lĂ€nger gedehnten âĂöööhh!â
Eines Tages kam die Beate G. vom SHB an unseren BĂŒchertisch. Sie machte die Kasse.
âWat is eigentlich los?â fragte sie. âDie BĂŒcher mĂŒssen noch bezahlt werden? Wieviel krisse?â
â168 Mark und 40 Pfennig.â
Beate zog ihre Geldbörse aus der Tasche, zĂ€hlte mir 168 Mark und 40 Pfennig auf den Tisch, lieĂ sich eine Quittung ausstellen, wir unterhielten uns noch fĂŒnf Minuten, dann verabschiedete sie sich und ging, und ich konnte, ihr nachschauend, ihren schönen Hintern betrachten.
Am nĂ€chsten Tag kam Christof Jansen freudestrahlend an: âDie BĂŒcher von dir! Ich weiĂ jetz, wo die sind.â
âJa, die gehören jetzt euch.â
âWat?â
âJa, die sind bezahlt.â
âHö?â
Es stellte sich heraus: Christof Jansen hatte meine BĂŒcher in eine ganz falsche Buchhandlung âzurĂŒckâgebracht, nĂ€mlich in die Kollektiv-Buchhandlung. Dort (!) könnte ich (!) sie abholen. Ha!
âTja,â sagte ich, âdas sind nicht meine BĂŒcher, das sind eure BĂŒcher. Wenn ihr die verschenken könnt, dann freuen sich die Kollegen.â
âHö? Wat?â
Archiv des Autors: hl
Christof Jansen fuhr nach Marburg
Das war damals eine WallfahrtsstĂ€tte der wirklichen Linken. Dort hatte Wolfgang Abendroth geforscht und gelehrt, der Prophet der SHBler, und dort forschte und lehrte immer noch Georg FĂŒlberth. Christof Jansen kam aus Marburg zurĂŒck. Er brachte von dort BĂŒcher fĂŒr den BĂŒchertisch des SHB mit, einen ganzen Stapel, fĂŒr den er einen ganzen Stapel Geld dagelassen hatte. Es war aber nur ein einziger Titel: âAuseinandersetzungen ĂŒber soziale SicherungsmaĂnahmen im Ruhrkohlebergbau 1870 bis 1890â, das Exemplar fĂŒr 58 Mark. Der ganze SHB, meist Ă€ltere Semester, erfahren, reif, sympathisch, praktisch, schlug die HĂ€nde ĂŒber dem Kopf zusammen. Nur Christof Jansen blieb fest davon ĂŒberzeugt, ein BombengeschĂ€ft gemacht zu haben. Ruhrkohlebergbau â das sei doch fĂŒr eine UnivesitĂ€t im Ruhrgebiet genau das Richtige.
Aus: Der Gartenoffizier â 124 komische Geschichten
Fortsetzung morgen (Zweiter Weihnachtsfeiertag)
Der SHB macht GlĂŒhwein
Einige der diversen linken Gruppen an der Uni hatten sich darauf verlegt, durch den Verkauf von GetrĂ€nken ihre Kasse aufzubessern. Wir verkauften immer Kaffee, einen Becher fĂŒr eine Mark, aber nur bei den Uni-Feten. Manche Gruppen verkauften auch GetrĂ€nke an den ganz normalen Tagen an ihrem Infostand.
Der SHB (Sozialistischer Hochschulbund) verkaufte an den kalten Wintertagen GlĂŒhwein. Nun, wer sowas mag â . GlĂŒhwein wird aus Rotwein, Zimt, Nelke und Zucker gemacht. Man kann auch das GlĂŒhweingewĂŒrz in Teebeuteln in den Wein reinhĂ€ngen. Dann fliegen danach ĂŒberall diese ausgelaugten, feuchten Beutel herum. Es geht aber noch einfacher: GlĂŒhwein, fertig gemischt, in Literflaschen. Das muĂ man dann nur noch erhitzen.
Das Wintersemester ging dem Ende entgegen. Es war drauĂen gar nicht mehr kalt, es war schon FrĂŒhling. Der SHB hatte aber noch ein paar Liter GlĂŒhwein in Flaschen herumstehen. Was tun? Sie aufbewahren bis zum nĂ€chsten Winter? Das wĂ€re eine Möglichkeit gewesen.
Aber man entschied anders. Der restliche GlĂŒhwein muĂte unbedingt weg. Er sollte noch bis Ende des Semesters ausgeschenkt werden, damit er wegkommt.
Der SHB, an sich eine ganz passable Gruppe, meist Ă€ltere Semester, erfahren, reif, sympathisch, praktisch, nicht so kopflos-aktionistisch wie der MSB, hatte ausgerechnet Christof Jansen mit der Organisation der InfostĂ€nde betraut. Der hörte also: Wir werden GlĂŒhwein ausschenken, und er sollte das in die Hand nehmen.
Und da dachte er sich: Wenn man GlĂŒhwein ausschenken will, was braucht man da? GlĂŒhwein. Also ging er in den Supermarkt und besorgte ein halbes Dutzend Flaschen GlĂŒhwein.
So greift eins ins andere. Keine Frage: Dieser Linken gehört die Zukunft!
Aus: Der Gartenoffizier â 124 komische Geschichten
Fortsetzung morgen (Erster Weihnachtsfeiertag)
Eine ZeitungsĂŒberschrift, die mir gefĂ€llt
Super, diese LigĂŒ
Das Foto zum Zwanzigsten
ssefleschen? KuÀhnhen?
Neu in der WeltbĂŒhne: ErzĂ€hlungen von Silke Vogten
Silke Vogten – Eine Nacht im Kameha â ErzĂ€hlungen. Trikont Verlag. 100 S. Pb. 12 âŹ
Katzen, vor denen man sich fĂŒrchten und HĂ€user, die man besser nicht betreten sollte. Nachbarn, die dunkle Geheimnisse bergen.
Berghöfe, auf denen einem nicht alle Bewohner wohl gesonnen sind.
Und Luxushotels, in denen sich AbgrĂŒnde auftun.
In den Geschichten von Silke Vogten laufen die Figuren immer Gefahr, leicht neben die Spur zu geraten.
Oder sie sind es lÀngst.
Silke Vogten
Leseprobe gefÀllig?
Silke Vogten âDer Mann am Fensterâ in DER METZGER Nr. 151.
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TRIKONT VERLAG MUSZ BLEIBEN !
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Hilfestellung zur Abwehr des alltÀglichen Antisemitismus
Antisemitischen Ressentiments widersprechen.
Dazu hat Campact gemeinsam mit der BildungsstÀtte Anne Frank einen Leitfaden erarbeitet, der hier zu finden ist:
https://www.campact.de/antisemitismus/
Mehr ĂŒber die BildungsstĂ€tte Anne Frank erfĂ€hrt man dort:
FrĂŒchte am Freitag
Good old everlasting Sternbuschweg. Decembre 2023
Weiterhin SolidaritÀt mit Kuba
Aufforderung zum Handeln. Maggys Rede.
Maggy Wösthoff sprach fĂŒr den DEMOKRATIEKreis Duisburg zum Aktionstag âDes Menschen Rechtâ am 9. Dezember 2023.
Im Namen des AktionsbĂŒndnisses DemokratieKreis Duisburg und den Kulturakteuren von art@work freue ich mich euch alle begrĂŒĂen zu können zu unserem Aktionstag Des Menschen Recht.
Seit Jahren begehen wir in Duisburg den Tag der Menschenrechte. Die Gruppe Amnesty International Duisburg ging uns Jahre voraus, SeebrĂŒcke folgte mit Plakat- und Banneraus-stellungen in der Innenstadt und groĂen Events zusammen mit den Kulturakteuren von art@work. Heute ist es das AktionsbĂŒndnis DemokratieKreis Duisburg und die Menschen von art@work, die einladen zu dem Aktionstag Des Menschen Recht.
Zu diesem Tag sind alle Duisburgerinnen und Duisburger herzlich eingeladen, denen Demokratie und Menschenrechte am Herzen liegen. Menschenrechte gehen nicht ohne Demokratie und Demokratie ist leer ohne Menschenrechte. Wir wollen diesen Tag nutzen als Bekundung fĂŒr Demokratie, als Mahnwache, um an die auf der Flucht ĂŒber das Mittelmeer ertrunkenen Menschen zu gedenken und als Mahnung fĂŒr ein gutes, gerechtes soziales Miteinander.
âMenschen . … Recht ⊠Wirâ sagt der KĂŒnstler Reiner Langer. Ja, es sind immer WIR, die wir Gesellschaft gestalten. Wir rufen: Demokratinnen aller LĂ€nder zeigt euch. Es ist Zeit, dass wir als Demokraten sichtbar sind.
Wir alle sind die demokratische Antwort auf die Erfolge von Rechtsnationalen und Rechtsextremen. Wir alle sind die Gesellschaft, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben. Und ich finde, wir sind eine verdammt gute Gesellschaft: Auch wenn wir nicht alle immer einer Meinung sind, so eint uns eins: Wir setzen uns ein fĂŒr eine demokratische, offene Gesellschaft. Ich erlaube mir fĂŒr alle Anwesenden zu sprechen.
Alle haben wir das BedĂŒrfnis auf ein selbstbestimmtes und freudvolles Heute und Morgen, die Jungen wie die Alten. Wir alle wollen in einer Gesellschaft leben, in der es anstĂ€ndig und tolerant zugeht. Und manchmal braucht es klare Grenzen, da wo die eigene Freiheit oder die des anderen gefĂ€hrdet ist. Also keine Beliebigkeit, wenn es um Toleranz geht. Sondern einen Wertekompass, der uns allen ein gutes Leben im Miteinander sichert. Und genau da spielen die Rechte der Menschen ein groĂe Rolle. Die damalige Antwort auf die Greueltaten des Nazi-Terrors und seiner Entmensch-lichung, ohne Gewissen und Reue. In dem Hoffnungsschimmer zu Weihnachten von United4Rescue heiĂt es: âHeute jagt eine Katastrophe die nĂ€chste â so scheint es im RĂŒckblick auf dieses Jahr. BedrĂŒckend sind die vielen Nachrichten ĂŒber Kriege und Krisen auf der Welt. Auch die zivile Seenotrettung steht weiter unter politischem Druck. Und in den öffentlichen Debatten der letzten Monate scheinen die Menschenrechte mehr denn je verhandelbar. SeebrĂŒcke konnte seit Beginn des sozial-politischen Engagements eine zunehmende strategisch geplante Verletzung der Menschenrechte an den AuĂengrenzen der EU feststellen. Immer noch sitzen Menschen fest in den WĂ€ldern zwischen Polen und Belarus. Sie sitzen fest in den Lagern auf den griechischen Inseln und etliche bekamen von jetzt auf gleich keine Nahrung mehr: Weil entweder der Asylantrag abgelehnt oder bewilligt wurde. Ergo, da die ZustĂ€ndigkeit der Lagerverwaltung hier scheinbar endete, wurde den Menschen die Nahrung entzogen.
Heute, in einem Zeitgeist von zunehmender Enge und Angst, einer Politik, die mit Gesetzen, Mauern und StacheldrahtzĂ€unen Europa schĂŒtzen will vor denen, die zurecht ein gutes Leben erhoffen und dabei alles aufÂŽs Spiel setzen, sind wir es, die BrĂŒcken bauen, wo andere ZĂ€une ziehen. Wir wollen Menschlichkeit wider die Entmenschlichung. Wir erschrecken und entrĂŒsten uns, dass seit 2014 ĂŒber 26.000 Menschen auf der Flucht ĂŒber das Mittelmeer ertrunken sind.
Wir wollen ein anderes Europa. Ein Europa, in dem die Menschenrechte gewahrt und geachtet werden.
Wir sind das andere Europa.
Wir sind Menschen in Duisburg, die in einer Stadt leben wollen, in der die Menschenrechte ge-wahrt und geachtet werden. Ohne dass in Nacht- und Nebelaktionen Menschen in aller Herrgotts-frĂŒhe mit ihren Plastiktaschen auf der StraĂe stehen, weil sie gerĂ€umt wurden. Wir wollen, dass Menschen fair und entsprechend der gesetzlichen Grundlage behandelt werden.
Gerne möchte ich aus der Email zum Tag der Menschenrechte von der VVN – der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes zitieren: âDas Gedenken zum 75. Jahrestag der „Allgemeinen ErklĂ€rung der Menschenrechte“ ist ⊠kein âleeres Erinnernâ, sondern eine Aufforderung zum Handeln fĂŒr eine bessere Welt.“
Wohl an! und ein gutes Leben wĂŒnscht uns allen
Maggy Wösthoff
Neu in der WeltbĂŒhne: Der Afrik
Sven Recker: Der Afrik. Roman. Edition Nautilus. 160 S. Gb. 22 âŹ
Afrik â so rufen sie ihn, der zuruÌckgezogen in einer HuÌtte oberhalb von Pfaffenweiler lebt. Das badische Weindorf hatte in Zeiten von Missernten und Hungerkrisen gehofft, seine Armen ein fuÌr allemal los zu sein, als es ihnen 1853 die Ausreise nach Algerien finanzierte und ihnen dort ein Paradies versprach â RuÌckkehr ausgeschlossen. Um das Geld fuÌr die Ăberfahrt aufzubringen, hatte die Gemeinde einen Wald abholzen lassen und die FlĂ€che an Winzer verkauft. Den Weinberg nannten sie Afrika. Doch in Algerien erwartete die Aussiedler Hunger, Krankheit und Krieg. Unter ihnen war auch Franz Xaver Luhr mit seiner Mutter.
Er ist als Einziger zuruÌckgekehrt und bereitet nun seine Rache vor: Seit Jahrzehnten treibt er einen Stollen in den Weinberg, um ihn eines Tages zu sprengen. Er ist fast fertig. Doch eines Wintertags sitzt ein Junge auf der Bank vor seiner HuÌtte, bei sich nur einen Zettel mit den Worten: Je mâappelle Jacob. Tu es famille.
Behutsam und beruÌhrend erzĂ€hlt Sven Recker, auf wahren Begebenheiten basierend, von der AnnĂ€herung zweier Sprachloser und setzt den AusgestoĂenen von Pfaffenweiler ein literarisches Denkmal.
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Informel des Monats
Wer kennt Conny Röder?
Sonja Röder sucht die Spuren von Conny (Kunibert) Röder, ihrem Onkel, geboren 1944, Kindheit in der Eifel / im HunsrĂŒck, etwa 1970 ĂŒbergesiedelt nach Duisburg (Ruhrort), fĂŒr die lĂ€ndliche Familie in der GroĂstadt âuntergetauchtâ, gestorben 1979.
Eine abenteuerliche Suche nach abenteuerlichen Spuren.
Wer kann helfen? Wer erinnert sich? Wer kannte Conny Röder?
Hier der Steckbrief:
Anklicken zum VergröĂern.
Mit Doofheit angeben
Maggy bittet um Aufmerksamkeit
Maggy hat mir geschrieben:
Lieber Helmut!
Schau mal, wĂŒrdest du das bitte in deinem Blog veröffentlichen? Unser Aktionstag geht von 12:00 bis 21:00 Uhr, so dass du es vielleicht schaffst dabei zu sein.
Ich grĂŒĂe dich herzlich und in Verbundenheit Maggy
Liebe Menschen, denen Demokratie und Menschenrechte am Herzen liegen!
In den letzten Jahren wurde der kommunale Einsatz fĂŒr die Menschenrechte in Duisburg zur Tradition. Sehr gerne möchte ich an die legendĂ€re Rettungskette fĂŒr Menschenrechte erinnern, zu deren Erfolg viele Duisburger Einrichtungen, Kirchengemeinden, Initiativen und Einzelpersonen engagiert bunt und kreativ beigetragen haben. Die Forderungen des damaligen Aktionstages haben nach wie vor AktualitĂ€t: Einsatz fĂŒr die demokratische Gesellschaft, Seenotrettung, Entkriminalisierung der Seenotretter:innen und GĂŒltigkeit humanistischer Werte.
Mit dem Erfolgskurs rechtsnationaler Parteien und Gruppierungen machen sich viele Menschen Sorgen um Demokratie und ein gutes, gerechtes Zusammenleben in Duisburg, in der BRD und in Europa. Die MENSCHENRECHTE waren und sind die humanistische Antwort auf die Greueltaten des Nazi-Terrors und damit verbunden die FÀhigkeit zu entmenschlichtem Handeln ohne Gewissen und Reue. Mit dem zunehmenden Erstarken und der Teilhabe an gesellschaftlicher Macht Rechtsnationaler ist die Proklamation des NIE WIEDER, die in der Allg. ErklÀrung der Menschenrechte impliziert ist gefÀhrdet.
Gemeinsam mit Duisburger Initiativen und Vereinen wie der SeebrĂŒcke, VVN BdA, Amnesty International lĂ€dt der DemokratieKreis zu einem Aktionstag anlĂ€sslich des 75sten Jahrestages der Allgemeinen ErklĂ€rung der Menschenrechte ein. Alle Duisburger und Duisburgerinnen, denen Demokratie und ein gutes Miteinander am Herzen liegen, sind eingeladen ein Statement abzulegen: FĂR eine demokratische, menschenfreundliche Gesellschaft. In Duisburg, Deutschland und Europa. Demokrat:innen aller LĂ€nder zeigt euch!
Hinkommen! . Dabei sein! . Mitmachen! . Ja zu Demokratie und Menschenrechten!
Ich grĂŒĂe euch herzlich
Maggy Wösthoff














Und die beiden freuen sich jedesmal.