Da sollte man hingehen: Ensemble Companeras

„Gegründet wurde das Ensemble Companeras 2006 als reine Frauengruppe. Mittlerweile haben immer mal wieder auch Männer mitgemacht. Fast jedes Jahr gibt´s ein neues Stück aus dem Fundus des klassischen europäischen Theaters. 2021 gehen wir an die Wurzel: wir spielen eine antike Tragödie. Antigone!“

Aufführung:
Sophokles: Antigone
Sonntag, 17.10.2021 um 17 Uhr und
Samstag, 20.11.2021 um 19 Uhr
in der Notkirche, Martinstr. 37, 47058 Duisburg
Karten diesmal nur im Vorverkauf erhältlich!
Eintritt: 12€/ermäßigt 10€
VVK:
telefonisch: Ensemble Companeras 0151/56635084
per E-Mail: Ensemble.Companeras@gmx.de
im Hutladen „Rotkäppchens Tanten“, Moltkestr. 15, 47058 Duisburg,
im „Weltladen Duisburg“, Koloniestr. 92, 47057 Duisburg,

Vorausschauen – auf das Kalender-Jahr 2022

Demnächst in der Weltbühne: Der Antifaschistische Taschenkalender 2022
(Zitat von Esther Bejarano)
Kalendergruppe – Antifa (Hg.): Antifaschistischer Taschenkalender 2022
erscheint im Oktober 2021 im Unrast-Verlag.
Umfang: 224 Seiten im „Hosentaschenformat“.
„Stets aktuell von undogmatisch aktiven Menschen aus der Bewegung gemacht, ist der Antifa-Kalender mittlerweile ein nicht wegzudenkender Begleiter sowohl für Einsteiger*innen als auch für die Erfahrenen unter den politisch Aktiven. Die Textbeiträge nehmen die aktuellen gesellschaftlichen Themen – auch abseits des klassischen Antifaschismus – kritisch unter die Lupe und geben so einen guten Überblick über den Stand der Diskussion innerhalb der Linken“, schreibt der Verlag.
Der Kalender soll 7 € kosten. Das heißt: Preisänderung ist vorbehalten.
Der Kalender wird in der Buchhandlung Weltbühne Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
Tel. 0203-375121
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
erhältlich sein – im Laden, aber auch im Versand.
ABER:
nur gegen feste Bestellung.
BITTE JETZT ORDERN, DAMIT WIR DISPONIEREN KÖNNEN !

Bestellt Bücher in der Buchhandlung Weltbühne und sonst nirgends.
Vor allem das VERSANDGESCHÄFT müßte dringend erweitert werden.

Zögern Sie nicht.
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WELTBUEHNE MUSZ BLEIBEN !
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Good old everlasting Sternbuschweg. Oktober 2021 und Alle meine Bücher

Ich rief eine Freundin an, vor ein paar Wochen war’s. Sie sagte. „Ach, ich lese gerade, wie du den Sternbuschweg entlang gegangen bist.“
Sie las gerade in dem Buch „Barbara lächelt“, und auf Seite 39 hatte ich berichtet, daß ich den langen langen Sternbuschweg raus und runter lief, von der Mülleimer Straße bis zum Grunewald und vom Grunewald wieder zurück bis zur Mülleimer Straße, auch zuvor schon manchmal und danach auch noch, und zwar immer bei Liebeskummer.
Und ich dachte mir: Mädchen, jage DU mich NIE den Sternbuschweg rauf und runter!
Helmut Loeven: Barbara lächelt. Wirklich wahre Geschichten, die tatsächlich passiert sind. Trikont Verlag 2017. 76 S. 10 €. ISBN 978-3-945634-17-2

Kalkar, oh Babybaby Kalkar!

Ja, ich weiß, was Sie jetzt sagen:
Der Oktober kommt, und dann kommt der bestimmt wieder mit seinem Kalkar. Wie jedes Jahr.
Aber jedes Jahr hat seinen Drittenoktober. Und man sollte daran erinnern, daß just an diesem Tag nationalen Aufschäumens sich die Stimme von Ratio und Humanität regt. Wie jedes Jahr.
Ich für mein Teil mache es anders. Ich werde den Drittenoktober am Schreibtisch verbringen. Wie jedes Jahr.

Jutta Ditfurth – Glückwunsch zum Siebzigsten!

Foto (C) Wikimedia Commons

Wie sähe diese Gesellschaft aus, wenn es die Arbeiter:innenbewegung, die Frauenbewegung, die außerparlamentarische Opposition und die Ökologiebewegung nicht gegeben hätte? Mit anderen gemeinsam habe ich die Anti-AKW-Bewegung der 70er Jahre aufgebaut. Anfangs war die Mehrheit der Bevölkerung einschließlich der Linken für Atomenergie. Unter der CDU/FDP-Regierung 1965 waren 128 Atomkraftwerke geplant. In den 1970ern unter SPD/FDP dann allen Ernstes 598 Atomreaktoren bis 2050. Am Ende wurden es weniger als 30, jeder einer zu viel. Mit aufklärerischen Aktionen und militanten Kämpfen in Wyhl, Brokdorf, Grohnde und Gorleben, die die ganze Gesellschaft erfassten, haben wir diese Mehrheitsmeinung gebrochen. Bis heute. Und zwar damals ohne einen einzigen Abgeordneten, allein außerparlamentarisch.

Bewegt hat sie sich, vor – und zurück. Kein sozialer Kampf ist in dieser Gesellschaft je endgültig ausgefochten. Wir haben 1975 die Kampagne gegen das Abtreibungsverbot doch nicht gemacht, damit sich in den 1990ern SPD und Grüne in „Kompromissen“ der Ideologie der organisierten Abtreibungsgegner:innen unterwerfen und statt sachlicher Begriffe wie Embryo und Fötus ideologische Begriffe wie „ungeborenes Leben“ im Gesetz verankern! Die „Lebensschützer“ haben damit heute einen Andockpunkt, um Mädchen und Frauen die selbstbestimmte Entscheidung zu erschweren. Nach mehr als 150 Jahren greift der Staat immer noch massiv in das Leben von Frauen ein. Vergleichbares gegen Männer ist unvorstellbar.

Es ist ein Irrtum naiver Klimaschützer:innen, dass Politik und Eliten über das Klima „aufgeklärt“ werden müssen. Die Klügeren wissen alles, aber sie haben andere Interessen als wir. Ökologische Bewegungen müssen sich auch mit der Kritik der kapitalistischen Ökonomie befassen, sonst verstehen sie nicht, in welcher Welt wir leben.

Wenn Annalena Baerbock sexistisch attackiert wird, verteidige ich sie. Aber ihre Kapitalismusgläubigkeit und Nato-Treue kritisiere ich.

Zitate aus: Interview in der Frankfurter Rundschau 27.9.2021.

Fridays for Future hat viele Farben – ein Bildbericht

Weltweiter Klimastreik am 24. September: Hier Bilder von der Aktion in Duisburg mit ca. 2.000 Teilnehmern.
Die Jugend-Bewegung Fridays for Future ist längst zu einer generationenübergreifenden Aktion geworden. Die Organisation liegt in den Händen der jungen Aktivisten. Und die Organisation hat brillant funktioniert. Alles hat geklappt, an alles war gedacht.
Die Reden waren gut, kein Wort zu viel, alles wurde deutlich gemacht. Was gesagt werden mußte, wurde gesagt.

Zusammenhänge wurden genannt. Die Bewegung gegen die Klimakatastrophe ist auch eine Bewegung gegen Armut, gegen Ausgrenzung und Rassenhass, gegen die Benachteiligung der Frauen weltweit, gegen Rechts.
Als Hauptursache der drohenden Klimakatastrophe wurde die kapitalistische Produktionsweise von vielen und immer wieder genannt.
Bilder: Merkfoto – H.L. (7), Hafenstaedter (5).

Nicht vergessen – nicht nachlassen – Fridays for Future

Erkundigen Sie sich im Internet nach der Aktion in Ihrer Nähe.
Hier in Duisburg: 16 Uhr Königstraße / König-Heinrich-Platz.
Nicht ausgeschlossen, daß auch die Buchhandlung am Freitag-Nachmittag zu ist aus Klimasstreikgründen (wird noch entschieden).

Das Foto zum Zwanzigsten


Wie oft? Wie oft? Lang! Lang!
Mannesmann Tor 1.
Wie oft, wie oft ging ich da hindurch (oder fuhr mit’m Fahrrad durch).
Lang lang ist’s her.
Und das war auch schon lange her, als ich – vor zehn Jahren – dieses Foto aufnahm.
Ja, auch ich war mal Stahlarbeiter.
Warum war ich das?
Darüber könnte ich eine kleine Geschichte für DER METZGER Nr. 142 schreiben.
(Viel öfter fuhr ich übrigens durch Tor 2).

Aus der Serie: Friedlich vor sich hin rostende Vorgartenzäune


Das gefällt mir; das find ich schön. Sie etwa nicht?
Ich finde: Gebilde von Menschenhand gewinnen an Schönheit dadurch, daß auf ihnen die Spuren der Zeit sichtbar werden. Der Kratzer auf dem Tisch, die Kulle auf dem Sofa, die abgewetzten Armlehnen des Sessels, das von Katzenkrallen zerkratze Stuhlbein – und eben der friedvoll vor sich hinrostende Zaun. Es fehlt eigentlich nur noch irgendein Gegenstand, der da eigentlich überhaupt nicht hingehört, wie zum Beispiel ein schon lange nicht mehr benutzter Wäschekorb.

Wer die Wahl hat hat Plakat

Eine treue Links-Wählerin sagte mir gestern: „Die Linkspartei wähle ich diesmal nicht, weil die die Wagenknecht so groß rausstellen.“
Ein Parteiausschluß-Verfahren gegen die ehemalige Frau Wagenknecht wegen leichtfertiger Rechts-Anbiederung wurde erwartungsgemäß abgelehnt. Stattdessen werden die Wähler ausgeschlossen.
Das ist ja auch mal wieder so typisch links: Man versucht krampfhaft, neue Anhänger zu gewinnen (ohne Erfolg) und kann sich gar nicht vorstellen, daß auf nämliche Weise die treuen Anhänger vergrätzt werden.

Die PSG heißt jetzt SGP und gehört zur (wievielten?) Vierten Internationale. Bei den Trotzkisten lautet die Folge der Ordinalzahlen: erstens, zweitens, drittens, viertens, viertens, viertens, viertens, viertens, viertens, viertens.
Die wähl ich nicht; die können nicht bis fünf zählen.

Der Weg nach oben? Immer an der Laterne hoch. Die linken Parteien übertreffen sich gegenseitig. Die vierte SGP hat auf ihrem Plakat einen Zettel angebracht, auf dem eine Kundgebung auf der Königstraße angekündigt wird, die schon längst stattgefunden hatte.
Das ist ja auch mal wieder so typisch links: Die begreifen nicht, daß zu einer guten Öffentlichkeitsarbeit auch das rechtzeitige Entfernen von Bekanntmachungen gehört.
Übrigens: ganz unten links im Bild ein Plakat der SPD, die wir ja auch nicht so ganz aus den Augen verlieren wollen.

Na endlich!

Ich finde, das Plakat der DKP paßt sich farblich und gestalterisch gut in die Umgebung ein.

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Neu in der Weltbühne: Über die schwarze Internationale

Aert van Riel: Die Schwarze Internationale. Wie CDU und CSU Weltpolitik machen. PapyRossa Verlag. 195 Seiten. 14,90 €
Der Umsturz in der Ukraine 2014, der Putsch in Bolivien gegen Evo Morales 2019 und die Massenproteste gegen die Regierung in Bulgarien 2020 haben etwas gemeinsam: In ihrem Zentrum standen Parteien und Politiker, die gegen demokratische Grundsätze verstießen und enge Verbindungen zu CDU, CSU und ihren Stiftungen – Konrad-Adenauer-Stiftung und Hanns-Seidel-Stiftung – hatten. Sie wurden von diesen jahrelang gezielt gefördert, um ein neoliberales Gegengewicht zu missliebigen Kräften zu bilden. Schließlich gelang es ihnen, an die Schalthebel der Macht zu kommen. Das erklärt auch, warum sie trotz ihrer Bündnisse mit rechtsextremen und faschistischen Kräften und ihrer autoritären Politik stets auf Rückendeckung aus der Bundesrepublik und anderen westlichen Staaten zählen konnten. Welche ökonomischen Interessen und geostrategischen Überlegungen stecken hinter dieser Politik? Aert van Riel zeigt an diesen und weiteren Beispielen, wie konservative Kräfte aus der Bundesrepublik auch ohne Militäreinsatz die Weltpolitik beeinflussen.
Aert van Riel, Jg. 1982, ist Journalist und lebt in Berlin. Er studierte Politische Wissenschaft, Soziologie und Geschichte in Hannover und Prag. Seit 2018 leitet er das Politikressort der Tageszeitung »neues deutschland / nd«.

Bitte bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf). Tel. 0203-375121
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