Schlagwort-Archiv: Strähler
Good old everlasting Sternbuschweg. August 2025
Das weltweit einzige Verkehrsschild, das den Autofahrer anweist, im Boden zu versinken.
In dem Haus rechts wohnte der Strähler.
In dem Zimmer mit dem Erker fanden eine Zeitlang die Arbeitsbesprechungen von Hut-Film statt. Aber das uist eine andere Geschichte.
Denn später fanden die da nicht mehr statt.
Wo waren Sie gestern Abend?
Wo Sie gestern Abend waren, spielt hier jetzt keine Rolle.
Wahrscheinlich WÄREN Sie gestern Abend im Syntopia gewesen bei der Veranstaltung der DFG-VK im Rahmen der Duisburger Akzente zum Thema „Mauern“.
Unsere Veranstaltung HÄTTE den Titel „Die Mauer als Chance“ gehabt und wurde auch vom Festivalbüro angenommen. Aber dann sind – Sie wissen es – die ganzen Akzente Krohna-bedingt abgesagt worden.
Um Sie nicht ganz leer ausgehen zu lassen, und damit Sie sich ungefähr vorstellen können, was gestern zu sehen/hören gewesen WÄRE, hier nochmal ein paar Ausschnitte der Syntopia-Lesung vom 17. September 2015.
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Fremde Bilder 34-36
Str str
Strähler streut Puderzucker auf den Rosinenkuchen.
Zwei Bilder aus dem Film „Nach der Revolution gibt es Kaffee und Kucken“, mein erster zustandegekommener (Kurz-)Film (1975), auf DVD erhältlich.
Hier sind wir wieder da, wo wir schon mal waren.
Fremde Bilder (16-18)
Fremde Bilder (13-15)
Fremde Bilder (10-12)
Lesungen fallen aus
Lesungen fallen aus, darüber bin ich nicht froh.
Aber, so höre ich im Radio, die Pop-Stars geben Solokonzerte im Internet.
Dann will ich es denen mal gleichtun.
Klicken Sie mal an, das müßte funktionieren:
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Good old everlasting Sternbuschweg. November2019
Zwischen dem Sternbuschwegfoto von Oktober und dem heutigen liegen 22 Tage. Aber zwischen den Aufnahmen lagen nur 30 Sekunden.
Da, links im Bild, der rote Erker: Da hat der Strähler gewohnt (erwähnte ich glaub ich bereits).
Das nicht zu wissen ist keine allzu große Bildungslücke.
Es regnet (wie ein wildes Tier) in die Suppe und auf den Käse
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Land Art
Über die Entstehung des Eschhauses
Wolfgang Esch, Helmut Loeven und Elke Fritzen sprachen mit der Initiative „Du erhält(st) Kultur“ über ein Kapitel Gegenkultur in Duisburg (am 2. April). Erster Teil des Gesprächs, Fortsetzung folgt.
Good old everlasting Sternbuschweg, Februar 2019

Der Sternbuschweg an sich. Hier in Höhe der Bushaltestelle Holteistraße, Foto aufgenommen im November 2012.
Das Haus links neben dem gerade vorbeifahrendes Bus (Linie 37 nach Rheinhausen) mit den auffallend roten Erkern ist zu beachten. Die Wohnung im ersten Obergeschoß ist ein wahrer Dachsbau.
Sie wissen: Dachsbauten („Kessel“) werden manchmal jahrhundertelang von einer an die nächste Dachsgeneration vererbt. Mit manchen Wohnungen ist das ähnlich. Nach dem Prinzip „Nachmieter gesucht“ bleiben solche Wohnungen jahrzehntelang „in der Familie“, besser gesagt „in der Szene“.
In dieser Wohnung dort wohnte erst der Strähler. In dem Erker fanden die Besprechnungen von Hut-Film statt, bis es mir reichte. (Aber Aufstieg und Fall und Wiedererwachen von Hut-Film ist eine andere Geschichte). Später wohnte da die Silvia, und dann der Sowa. Auch der Kalus wohnte dort. Oft war ich in dem Haus und habe immer wieder andere Leute besucht.
Everlasting Hut-Film.
The reality is längst schon here
Vergesst mir die Hessenstraße nicht!
Was soll das heißen? Recycling als atheistisches Gewerbe?
Auch eine schöne Reklame.
Ich weiß zwar nicht wofür. Aber darauf kommt es ja auch gar nicht an. Sondern: Schön soll sie sein.
Wenn man sowas sieht, könnte man glatt meinen, man wäre auf dem Land. Dabei befinden wir uns hier mitten in der Großstadt.
Die frauenfeindliche Inschrift auf der grünen Tür durch Pixelierung unkenntlich gemacht.
Sagte ich schon, daß die Hessenstraße in Duisburg-Neudorf eine zwar bebaute, aber adressenlose Straße ist? Hier befinden sich nur Hintertüren.
Während die grüne Tür (zweite von links) nach oben gerutscht zu sein scheint, ist das Garagentor ein bißchen tief geraten. Den schmalen Streifen dazwischen würde ich auch nicht unbedingt als Bürgersteig bezeichnen.
Mit Fenstern ist man in dieser Gegend recht sparsam.
Und da hat man sich gedacht: Noch schöner ist das Leben, wenn man die Fenster im Parterre vergittert.
Auf dem kleinen Schildchen auf dem braunen Garagentor steht: „Garagenzufahrt freihalten“.
Als ob Leute, die Garagenzufahrten versperren, lesen könnten!
(Wenn das die Garage von dem Strähler wäre, der hätte bestimmt anläßlich der Rechtschreib-Reform da ein neues Schild hingehängt: „… frei halten“).
Als ob ich‘s nicht immer schon gesagt hätte: Schaumbaden war noch nie so schön!
SoS (79-89)
SoS (69-78)
Am 29. Dezember 1975 wurde im Eschhaus der Film „Switch on Summer“ zum ersten Mal gezeigt. Anläßlich des 40. Jahrestages der Welturaufführung werden hier in loser Folge 100 Stills aus dem Film zu sehen sein.
Bis zum 29. Dezember 2015 sollte das eigentlich durch sein, und jetzt sind wir immer noch dran.
Bild oben: Helmut Ernst (rechts) kauft den METZGER (gestellte Szene). Die Szene entstand auf dem allerallerersten Flohmarkt in Duisburg, Bahnhofsvorplatz 1973.






Strähler sitzt an meinem Schreibtisch.
Ich sitze an meinem Schreibtisch.
Ich sitze an meinem zweiten Schreibtisch.
Habt Ihr gesehen? An der Wand, links, hängt ein Plakat der Bröselmaschine. Ja, auch ich war mal in ’ner Band.
SoS (58-68)




Am 29. Dezember 1975, heute vor 40 Jahren, wurde im Eschhaus der Film „Switch on Summer“ zum ersten Mal gezeigt.
Ein Film von Helmut Loeven. Hut-Film 1975.
Mit Dirk van Gunsteren als Gustav, Friedhelm Ripperger als Obelox, Wolfgang Strähler als Horst Mahler, Marion Mitscher als Marion Mitscherlich, Thomas Radetzy als Leutnant von Trotta, Claudia Hamacher, Axel Menk, Magda Gorny, Lutz Ringer, Hansjürgen Bott, Michael Mikoläyczak, Udo Biesemann, Wolfgang Esch, Rolf Menrath, Anne Dallendörfer als sie selbst und viele andere als viele andere.
2011 vertont von Helmut Loeven, Heinrich Hafenstaedter und A.S.H. Pelikan als „Sehreise“. Beide Versionen als DVD erhältlich.





Fortsetzung folgt.
SoS (21-28)
Was sind schon 30 Jahre Lindenstraße gegen 40 Jahre Switch on Summer?
Links im Bild: Thomas Radetzky als Leutnant von Trotta.
Rechts im Bild: ich.
An der Wand: Ein Poster von Allen Ginsberg.
Da zwischen, unten am Bildrand, kaum zu sehen: Ein Porträt von Werner Höfer. Spätestens dadurch ist der Törn hergestellt.


Rechts im Bild: Wolfgang Strähler als Horst Mahler. Zugleich bemüht er sich wieder mal darum, seinen Rang als schlechtester Schauspieler der Geschichte zu behaupten.
Links im Bild: Hansjürgen Bott als er selbst.
Dieses zeit-dokumentierende Film-Werk aus den 70er Jahren zeigt auch, daß seinerzeit der Trend zu Nahtlosbraun noch nicht zwingend war. Die beim Enthüllen der vom Bikini bedeckten Stellen sichtbar werdende virgine Blässe (Busen, Popo und die nähere Umgebung des damals noch geschätzten Gebüschs) wurde als charmante Akzentuierung weiblicher Schönheit gern gesehen. (Es gibt natürlich noch viel mehr charmante Akzentuierungen weiblicher Schönheit).
In loser Folge werden in diesen Wochen 100 Stills aus dem epochalen Underground-Film gezeigt.
Mehr über den Film und seine Geschichte demnächst in diesem Kino.































