
… von der links jugend [‘solid].
Aber wer hat den zerkratzt?
Das weiß man dieser Tage nie genau.
Archiv der Kategorie: Die große Verweigerung
Demnächst in der Weltbühne: „Dekonstruiert Identitätspolitik“
Lars Distelhorst: Dekonstruiert Identitätspolitik. Ein Neuansatz
Editiion Nautilus (Nautilus Flugschrift). ca. 224 Seiten. ca. € 18,00
Erscheint im März 2025

Identitätspolitik revisited – Zeit für eine emanzipative Kritik.
Noch vor wenigen Jahren stand die Identitätspolitik mit ihrer Kritik an Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Betroffene fanden zueinander und forderten gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft. Themen wie die deutsche Kolonialgeschichte oder die rassistische Durchsetzung der Alltagssprache waren in aller Munde, bislang gültige Ordnungskriterien wurden in Frage gestellt.
Dann begann sich das politische Gewicht zu verschieben. »Woke« wurde zu einem Schimpfwort von rechts, und in Praxis und Methoden identitätspolitischer Anliegen zeigten sich Schwächen: ein unterkomplexes Verständnis der Performativität von Sprache, die Missachtung wissenschaftlicher Standards, die Ausklammerung ökonomischer Zusammenhänge und die Reproduktion zentraler neoliberaler Versatzstücke. Spätestens seit dem Massaker der Hamas in Israel am 7. Oktober 2023 und seiner antisemitischen Relativierung scheinen breite Teile der Bewegung auf den politischen Bankrott zuzusteuern.
Wie konnte es dazu kommen? Lars Distelhorst nimmt die philosophischen Grundannahmen und Methoden der Identitätspolitik unter die Lupe und wagt einen Neuansatz. Eine Umkehr im Denken lohnt sich, denn die neoliberale Ökonomisierung und ihre Machtmechanismen sind nicht nur tief in unsere Subjektivität vorgedrungen, sondern haben die bisherigen Errungenschaften der Identitätspolitik auch erfolgreich vereinnahmt. Dagegen gilt es, Identität neu zu politisieren – als Werkzeug einer emanzipativen Kritik.
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Neu in der Weltbühne: Die Sexuelle(n) Revolution(en)
Anna-Myrte Palatini, Sebastian Bischoff: «Sexuelle Revolutionen». Eine historisch-politische Einführung.
Schmetterling Verlag, Reihe: theorie.org. 15,00 €

Sexualität war und ist ein Politikum. In Anfängen seit dem 19. Jahrhundert, doch vor allem seit der «zweiten sexuellen Revolution» um 1968 ist individuelles und kollektives Begehren zum Territorium schlechthin geworden, auf dem um Selbstbestimmung und Freiheitsrechte gerungen und Welt- und Selbstverhältnissen ausgehandelt werden.
Diese historisch-politische Einführung in die «sexuellen Revolutionen» ist gleichzeitig eine Gesellschaftsgeschichte der Sexualitäten. Die Zeitreise in dieser Einführung geht dabei von Inseln sexueller Liberalisierung wie Hellfire Clubs und Molly Houses ab 1720 über die sexuellen Kämpfe zwischen 1880 und 1933 bis zur verstärkten Politisierung der Sexualität um 1968; Ideen von Charles Fourier und Alexandra Kollontai über Sigmund Freud und Wilhelm Reich bis Herbert Marcuse und Anne Koedt werden diskutiert.
Dabei geht das Buch auch der Frage nach, was diese Kämpfe um Emanzipation, die Aufbrüche, Sackgassen und Gegenreaktionen mit der kapitalistischen Produktionsweise zu tun haben; was macht der «stumme Zwang der Verhältnisse» (Marx) mit dem Wunsch nach Befreiung und warum ist der «Treffpunkt» von Gesellschaft und Natur in der Sexualität so problematisch?
Bei solcher Thematik und dem Ort ihrer Erörterung ist man zuerst skeptisch – und froh über den verlegerischen Wagemut.
Ein kluger Mann hat mal gesagt: „Wenn Linke über Sex reden (‚debattieren‘), kommt man nicht leicht auf dir Idee, daß Sex etwas mit Lust zu tun hat.“ (H.L.: „Bis gleich“ Seite 60).
Die Linke war mal couragierte Vorhut der Sexuellen Revolution – und es scheint, daß ihr das peinlich ist (scheint???). Um die sexuelle Konterrevolution hat sich die Linke ebenso ihre „Verdienste“ erworben.
Ebenso in der Buchhandlung Weltbühne noch im Angebot:
aus derselben Reihe:
Thomas Schroedter, Christina Vetter: Polyamory. Eine Erinnerung. Schmetterling Verlag (Reihe theorie.org). 168 S. (NB1282) 15 Euro
und aus der Reihe Edition Linke Klassiker (ProMedia Verlag):
Barbara Eder, Felix Wemheuer (Hg.): Die Linke und der Sex. Klassische Texte zum wichtigsten Thema. 14,90 Euro
Die Buchhandlung Weltbühne ist allerwahrscheinlichkeitnach die einzige linke Buchhandlung mit einer großen Erotik-Abteilung (5,2 Meter).
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Die Untermieterin
Otto Köhler – alles Gute zum 90. Geburtstag!
Wenn Parteien zueinander finden können
Werde nie Soldat!
Karikatur aus ZivilCourage – Zeitschrift der DFG-VK
Zwei Bilder – was fällt auf?
VVN erinnert an Esther Bejarano

Brief der VVN-BdA NRW:
Liebe Freundinnen und Freunde,
Esther Bejarano wäre letzten Sonntag 100 Jahre alt geworden. Die Auschwitzüberlebende hat zum 8. Mai folgendes gesagt:
„Der 8. Mai muss ein Feiertag werden. Ein Tag an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Wer Bedenken hat, ob gerade auch Deutsche diesen Tag feierlich begehen sollten, der stelle sich vor, wie würde die Welt heute aussehen, wenn die Nazis damals gewonnen hätten.“
„2025 jährt sich die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zum 80. Mal“, schreibt die Rheinische Post am 11. Dezember 2024. Damit erkennt sie – ganz wie es Esther Bejarano fordert – an, dass der 8. Mai eben keine Niederlage war. Wir möchten die vielen 80. Jahrestage im kommenden Jahr nutzen, damit der Tag der Befreiung ein Feiertag wird.
Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation FIR planen wir ein Internationales Jugendtreffen in Buchenwald. Anlass ist die 80. Jahrestag der Selbstbefreiung des Lagers am 11. April 1945.
Mit unserem Projekt „Verbrechen der Wirtschaft“ wollen wir gezielt auch auf die Hauptprofiteure am Hitlerfaschismus verweisen. Eine Reihe von Vorträgen und Seminaren sollen belegen, wie wichtig Erinnerung ist, um in der heutigen Zeit richtig zu handeln.
Die AfD ist nicht die einzige Partei im rechten, faschistischen Spektrum. Sie ist jedoch mit Abstand die wichtigste Gruppierung. Sie ist eben keine normale Partei. Deshalb widersetzen wir uns im Januar gegen deren Parteitage in Riesa und in Marl.
Krieg und Faschismus sind zwei Seiten einer Medaille. Wir tun alles dafür, dass nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus möglich sind. Selbstverständlich beteiligen wir uns an allen Friedensaktivtäten, wie den Ostermärschen, in Kalkar. Wir haben dazu aufgerufen den „Berliner Appell“ zu unterschreiben.
Macht mit bei allen Aktivtäten, die sich gegen den wieder aufkommenden Faschismus richten und die dem Erhalt des Friedens dienen. Schreibt uns oder ruft an!
Zunächst jedoch wünschen wir euch wunderbare Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Herzlichen Gruß
Falk Mikosch, Silvia Rölle
Landessprecher*in VVN-BdA Nordrhein-Westfalen
Ufo-Landeplatz
True Colors

Mit dem Farbkasten in der Hand wird der Aphorismus wohl gelingen …
… und wer dieses Buch bestellt ist gut beraten:

Helmut Loeven: Bis gleich!
Einreden &Ansprüche*
Aphorismen & Sentenzen.
Trikont Verlag 2024. 78 S. 10 €
Liegt stapelweise für Sie bereit in der Buchhandlung Weltbühne.
Oder sich per Post schicken lassen.
Bestelladresse:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
* Es könnte auch „Anreden und Einsprüche“ heißen.
Neu in der Weltbühne: Rebel Girls
Victor Grossman: Rebel Girls. 34 amerikanische Frauen im Porträt
PapyRossa Verlag. Zweite, durchgesehene Auflage. 252 Seiten. 19,90 €

Victor Grossman stellt in lebendigen Porträts 34 Frauen vor, die in den großen Kämpfen um Selbstbestimmung und Menschenrechte, Gleichberechtigung und Frieden von der Kolonialzeit bis in unsere Tage eine prominente Rolle spielen. Neben Berühmtheiten wie Jane Fonda, Angela Davis oder Billie Holiday finden sich andere, die weniger bekannt, aber nicht weniger faszinierend sind. Etwa Fannie Wright und Margaret Fuller, die dem Patriarchat getrotzt und die Frauenbewegung in den USA initiiert haben; Harriet Tubman, die als entflohene Sklavin anderen bei der gefährlichen Flucht hilft; Victoria Woodhull, die die Spießermoral verlacht, für das Präsidentenamt kandidiert – und Karl Marx ärgert; Elizabeth Gurley Flynn, das »rebel girl«, das an der Spitze von 25.000 streikenden Textilarbeiterinnen »Brot und Rosen« fordert; die Britin Jessica Mitford, die als »rotes Schaf« ihrer aristokratischen Familie den Rücken kehrt, auf republikanischer Seite im Spanienkrieg kämpft, in die USA übersiedelt und rebellische Schriftstellerin wird; Lillian Hellman, die auch auf die Drohung hin, selbst eingesperrt zu werden, dem berüchtigten Senator McCarthy und seinem Ausschuss die Stirn bietet.
Victor Grossman, geboren 1928 als Steve Wechsler in New York. Journalist, Publizist und Übersetzer. Floh als GI vor den Verfolgungen der McCarthy-Ära und nahm in der DDR einen neuen Namen an, um seine Familie zu schützen. Besitzt einen Studienabschluss sowohl der Harvard University als auch der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Bewahrte eine enge Bindung an seine Heimat und Bewunderung für all jene, die für ihre gerechte Sache einstanden. So auch für die Frauen, die er in diesem Buch vorstellt.
Das Buch ist im Programm der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand zu beziehen).
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
Emil-Adresse: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
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Phil Lesh 1940 – 2024
Hört Euch DAS mal an.
Standard in der Weltbühne: Hanna Mittelstädt: Arbeitet nie!
Wegen gelungener 50 Jahre im Büchermeer stelle ich hier ein gelungenes Buch noch einmal vor:
Hanna Mittelstädt: Arbeitet nie! Die Erfindung eines anderen Lebens. Chronik eines Verlags
Edition Nautilus 2023. 360 S. Pb. Umschlag aus Archivkarton, 50 S/W-Abbildungen. 28 €

„50 Jahre im Büchermeer“ – dieses Buch ist – auch – das Selbstporträt eines Verlags.
Der stellt dieses spannende Buch so dar:
Zehn Jahre nach dem Tod Lutz Schulenburgs blickt Hanna Mittelstädt zurück auf vier Jahrzehnte Edition Nautilus und erzählt eine kollektive Geschichte
Über ihr politisches Engagement sind Hanna Mittelstädt, Lutz Schulenburg und Pierre Gallissaires Anfang der 1970er Jahre eher zufällig in die Verlegerei eingestiegen. Denn eigentlich sollte die Revolution gemacht werden und nicht Lektorat, Vertrieb oder PR! So hat die von ihnen gegründete Edition Nautilus immer im Spannungsfeld zwischen politischem Wollen und den Zwängen der Realität gearbeitet.
Zehn Jahre nach Lutz Schulenburgs plötzlichem Tod 2013 blickt Hanna Mittelstädt zurück auf die ersten vierzig Jahre Nautilus. Entlang zahlreicher Dokumente und Fundstücke aus der Verlagskorrespondenz erzählt sie eine so persönliche wie kollektive Geschichte. Inspiriert vom Pariser Mai 68 ging es stets um den Reichtum an Lust, Wissen und Autonomie, um die Loslösung von herkömmlichen Vorstellungen der »politischen Arbeit«, der »politischen Literatur«. Es ist die Geschichte der Erfindung eines anderen Lebens.
Das Buch ist im Programm der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand zu beziehen).
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
Emil-Adresse: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
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Sonntags nie
Israel im Krieg

Israel im Krieg, Sonderausgabe (Nr. 8) des DISS-Journals.
Unter der Redaktion von Jobst Paul zusammengestellte großformatige (Din A 4) und umfangreiche (143 Seiten) Dokumentation.
Vorgeschichte, Fakten, Entwicklungen, Resultate – und deren Widerspiegelung in Berichten und Kommentaren.
Die Dokumentation wird von der Buchhandlung Weltbühne angeboten: im Laden für 4 €, im Versand für 6 €.
Der Preis steht im Impressum (als „Schutzgebühr“). Ich bitte alle Interessenten, noch etwas draufzulegen, denn das DUISBURGER INSTITUT FÜR SPRACH- UND SOZIALFORSCHUNG braucht dringend Geld, und wir brauchen das DISS.
We are … everywhere (73-76)
Aufkleber – ein Medium für diverse (Reklame- oder Image-)Zwecke, und nicht mehr nur für linke Agitation – aber nur um die geht es in dieser Serie.
Sie sind z.B. der Witterung ausgesetzt, bleichen aus, fallen ab, werden abgerissen oder überklebt. Hier in dieser Fotoserie werden sie archiviert und möglicherweise der Kommunikationswissenschaft erhalten.
Fortsetzungen folgen.
Erledigt
Neu in der Reihe:
Die neuen V oltaire Flugschriften:
Sahra Wagenknecht – eine Erledigung
40 Seiten Broschüre Din A 5
In der Buchhandlung Weltbühne (für 4 €) oder per Post (füt 5 € gegen Rechnung).
Gesammelte Glossen und Kommentare, die in der Zeit von 2021 bis 2024 in DER METZGER bzw. im Blog Amore e rabbia erschienen sind.
„Wenn man die Wahl hat zwischen einem Sozialismus der dummen Kerls, wie er der ehemaligen Frau Wagenknecht vorzuschweben scheint, oder der Kanzel-Kultur der wocken Haarzähler und Erbsenspalter, bleibt nur noch die dritte Möglichkeit: die Große Verweigerung.“
„Sahra Wagenknecht will Leuten gefallen, die mir nicht gefallen.
Sahra Wagenknecht macht das runter, wofür ich ein Leben lang gerade gestanden habe,
‚selbstgerecht‘ wie ich bin.
Sahra Wagenknecht gefällt den Leuten, denen ich nicht gefallen will.“
Kalkar! Oh Baby Baby Kalkar!
Jedes Jahr: Kalkar! Oh Baby Baby Kalkar!
Diesmal speziell:
Uedem! Oh Baby Baby Uedem!


Der Aufruf :
Zukunft ermöglichen, Frieden schaffen!
Die Friedensversammlung RheinRuhr ruft zur Protestkundgebung am 21. September gegen die Luftwaffen-Kommandozentrale in Kalkar/Uedem auf!
In der Nähe des Ruhrgebiets, nahe Duisburg bauen NATO und Bundeswehr die Leitzentrale der Luftwaffe für Kriegshandlungen in Europa immer weiter aus. Auch das Weltraumoperationszentrum ist dort stationiert.
Militärs planen und steuern Kriegshandlungen, Frieden und Diplomatie sind da Fremdwörter. Doch die aktuellen Kriege in der Ukraine und in Nahost sind nur durch Diplomatie zu beenden!
Im Doppelstandort Kalkar/Uedem befinden sich Zentralen, die Kriegshandlungen mit Weltraumtechnik, Radar, GPS und Nachrichtentechnik steuern, die also ein Nato-Schaltzentrum für Kampfhandlungen mit Drohnen, Kampfjets und sogar auch mit Atombombern sind.
Der Luftleitzentrale und dem Gefechtsstand der Luftwaffe wurde im Herbst letzten Jahres für mehrere Wochen die Verantwortung für die Führung und Kontrolle der NATO-Luftstreitkräfte übertragen. Im Kriegsfall wäre Kalkar/Uedem eines der vorrangigen militärischen Angriffsziele.
Wir protestieren gegen die Militarisierung Europas und die NATO-Expansion sowie die Hoch- und Atomrüstung, die einen großen Krieg in Europa bis hin zum Nuklearkrieg immer wahrscheinlicher macht. Die in Deutschland geplante Stationierung US-amerikanischer Marschflugkörper und Hyperschallraketen, die atomar bewaffnet werden können, stellt einen Rückfall in die atomare Konfrontation des Kalten Krieges dar. Damals ist die Welt mehrfach nur knapp der atomaren Katastrophe entkommen.
Schon die Atomreaktoren und Kriegsarsenale in der Ukraine zwingen zur Deeskalation!
Die Bundesregierung muss sich für ein sofortiges Ende der Kriege in der Ukraine und in Nahost einsetzen, Wir rufen alle an den Kämpfen beteiligten Parteien auf, das Töten zu beenden. Waffenstillstand und Verhandlungen jetzt! + Stopp des Waffenexports in alle Kriegsgebiete weltweit!
Wir fordern die Rücknahme der Vereinbarung über die Stationierung der Tomahawk-Marschflugkörper und Hyperschallraketen in Deutschland!
Wir fordern die Rückkehr zur Diplomatie und zur Entspannungspolitik, wie sie der 2+4-Vertrag zur deutschen Einheit verlangt
und entsprechend die Umwandlung von Militäreinrichtungen in zivile Infrastruktur zur Daseinsvorsorge! Das bedeutet Abrüstung statt Aufrüstung!
Deshalb rufen wir für den 21. September zur Friedenskundgebung, die an den 2+4-Vertrag erinnert, nach Uedem auf!
Wir unterstützen die bundesweite Friedensdemonstration „Nein zu Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität“ am 3. Oktober in Berlin und rufen zur Teilnahme auf!
RednerInnen:
Angelika Claußen (Co-Vors. IPPNW)
Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum)
Peter Köster (IG BAU MEO)
Musik: Sturm Alarm Trio (Dortmund)
Der 21. September ist übrigens Samstag.
Irgendwann hat irgend so ein Trottel vergessen, bei einer Ankündigung den Wochentag zu nennen. Seitdem glauben alle, das müßte so sein.
À la bonne heure!
Gibt es das noch? Linksradikal, und trotzdem noch alle Tassen im Schrank?
Liest & hört man aus dieser Richtung Äußerungen zum Gaza-Krieg, möchte man (ver-)zweifeln.
Wenn Internationalismus und Anti-Imperialismus aus verfestigter Gewohnheit zu „Anti-Imp“ zusammenschrumpft —
Doch da & dort regt sich Vernunft und Einblick in Zusammenhänge.
Seit Jahr & Tag erreicht mich Post von der „Buchhandlung G. Dimitroff“ (neuerdings „Literaturvertrieb G. Dimitroff“), ein Zirkular mit dem Titel „Gegen die Strömung“, eine (vermutlich Ein-Mann-)Initiative, die dafür plädiert, daß endlich mal mit dem Aufbau der Kommunistischen Partei angefangen werden muß —
Und was haben die mir diese Woche geschickt?
Es gibt noch Zeichen & Wunder!
Eine Erklärung von links, die nicht Antisemitismus als „Antizionismus“ verkleidet, und die nicht Iranische Mullahs als Brüder im Anti-Imp-Kampf euphemisiert?
À la bonne heure!













