Achtung! Samstag ist wieder Tag der zuen Tür!

Am kommenden Samstag, also am 8. Februar 2014, ist die BUCHHANDLUNG WELTBÜHNE geschlossen.
Wir sind dann mit einem Büchertisch bei der Landeskonferenz der VVN, und da sind wir den ganzen Tag.
Also: Wer am Samstag uns besuchen will, steht vorde zue Tür (vor der verschlossenen Tür).

Weltbuehne03Da ist es schön, da gehen wir hin. Aber nicht am 8. Februar.

AnneB.„Sag doch nicht ständig ‚zue Tür‘!“, sagt meine Freundin Anne ständig.

Perfect Day

Letzte Tage in der Weltbühne.
Eine schöne Frau mit langen blonden Haaren betritt den Laden. Sie hat eine dunkle Stimme. Und: Sie hat ein Buch von Hegel. Ein sehr dickes Buch. Ob ich das haben will für’s Antiquariat.
„Bevor es weggeschmissen wird, nehme ich es.“
„Krieg ich was dafür?“
Oje!
„Zwei Euro.“
„Okay.“
Und danach die tiefe Betrübnis. Warum lasse ich mich immer breitschlagen! Warum kaufe ich Bücher immer viel zu teuer ein!
Eine Stunde später.
Ein Mann (spricht mit französischem Accent) erkundigt sich nach Philosophie, fragt nach Hegel. Ich zeige ihm das sehr dicke Buch. er will es haben.
„Vier Euro.“
„Okay.“
Wieder allein, und ich singe laut:

„Just a perfect day
feed animals in the zoo
Then later
a movie, too, and then home

Just a perfect day
you made me forget myself
I thought I was
someone else, someone good

Oh, it’s such a perfect day
I’m glad I spent it with you
Oh, such a perfect day
You just keep me hanging on
You just keep me hanging on“

Diese Geschichte ist gar nicht wahr. Der Mann kam nicht nach einer Stunde, sondern erst am nächsten Tag.

Hegel zu Besuch in der Buchhandlung Weltbühne, weil hier der Weltgeist zu sich selbst findet

Hegel zu Besuch in der Buchhandlung Weltbühne, weil hier der Weltgeist zu sich selbst findet

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Die Katze bestimmt den Preis

chlada6000(Bild anklicken zum Vergrößern).
Hat die Hyperinflation schon begonnen, und ich merke das erst jetzt?
Da wird im Amazon-Marketplace ein vergriffenes Buch von Marvin Chlada für 5726,07 Euro angeboten!
Ich vermute mal: Da ist die Katze über die Tastatur gelaufen. So wäre auch zu erklären, daß das Antiquariat Philo-Strich-Soph das selbe Buch gleich etliche Male anbietet (geht unter dem Bildausschnitt noch weiter).
Und dann geht auch noch der Unterbieter Madimops daher und bietet den Titel für fünftausenssiebenhundertundsechsundzwanzig Euro und 6 Cent an! Ein Cent entspricht wohl dem Unterschied zwischen „gut“ und „sehr gut“.
Schade, daß ich das Buch nicht habe. Sonst würde ich Medimops um glatt 12 Cent unterbieten.
Wenn Sie das Buch bestellen wollen, dann fangen Sie mal an zu sparen. Die Zeit, bis Sie die knapp 6000 zusammen haben, können Sie ja nutzen, um im Fliegenden Koffer nach anderen Titeln von Marvin Chlada zu suchen, die dort zu Preisen angeboten werden, die der volkswirtschaftlichen Gesamtlage entsprechen.
Aber Vorsicht! Der von mir verlegte Titel „Die schöne Verwirrung des Lebens“ geht langsam zur Neige. Ich überlege, das letzte Exemplar dann für 11463,81 Euro anzubieten.
chlada-verwirrung-cover..

Neu in der Weltbühne: Über rechte Euro-Rebellion

Andreas Kemper: Rechte Euro-Rebellion. Alternative für Deutschland und Zivile Koalition e.V. edition assemblage 2013. 120 S. 12,80 Euro
RechteEuroRebellionDer Verlag stellt sein Buch vor:
Die Alternative für Deutschland ist im April 2013 als Anti-Euro-Partei gegründet worden, die sich konservativer und marktliberaler positioniert als CDU und FDP . Inhaltlich steht sie dem Netzwerk um den Verein Zivile Koalition e.V. des Ehepaares Beatrix und Sven von Storch nahe. In diesem Band werden Geschichte und Hintergründe der Alternative für Deutschland und der Zivilen Koalition e.V. beleuchtet. Aus dem Scheitern der rechtspopulistischen DM-Partei Bund Freier Bürger und der unternehmernahen Lobbyorganisation Bürgerkonvent e.V. sind rechtskonservativ-libertäre Fortsetzungsprojekte mit neuen Strategien entstanden. Das Besetzen von linken Begriffen wie Direkte Demokratie und Alternative Bewegung ist dabei nicht nur als rechte Diskurspiraterie zu interpretieren, sondern als neue politisch-praktische Strategie. There is no Alternative gilt für die deutsche Tea-Party-Bewegung nicht.
Bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne.
Wir besorgen jedes lieferbare Buch. Wir liefern jedes Buch an jeden Ort. Also auch dieses.
Buchhandlung Weltbühne, eine gute Angewohnheit.

Das neue Buch von Jutta Ditfurth

Jutta Ditfurth: Der Baron, die Juden und die Nazis. Reise in eine Familiengeschichte. Verlag Hoffmann und Campe. 400 S. Gb. 21,99 Euro
DitfurthBaronDer Verlag stellt sein Buch vor:
Nach dem Mauerfall reist Jutta Ditfurth in die DDR und sieht sich mit den Widersprüchen ihrer adligen Herkunft konfrontiert. Sie folgt den Spuren ihres schillernden Urgroßonkels Börries Freiherr von Münchhausen, einem Balladendichter, der ein Freund der Juden zu sein schien – doch dann findet sie einen Brief …
Hinter dem Mythos des 20. Juli 1944 verbirgt sich der besondere Antisemitismus des deutschen Adels im 19. und 20. Jahrhundert. Juden galten in adligen Kreisen oft als »Fremdrassige«, die die adlige »Blutreinheit« bedrohten. Auf den Schlössern und Rittergütern hatten Juden bis 1945 nichts verloren. Sie trugen vermeintlich Schuld an Revolutionen, an Kriegsniederlagen, am Sturz der Monarchie und an der Errichtung der Weimarer Republik. Der Hass auf die Juden wurde schließlich „von allen moralischen Skrupeln befreit“. Jutta Ditfurth erzählt die bewegte Geschichte von Börries Freiherr von Münchhausen.
Bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne.
Wir besorgen jedes lieferbare Buch. Wir liefern jedes Buch an jeden Ort. Also auch dieses.
Buchhandlung Weltbühne, eine gute Angewohnheit.

Neu in der Weltbühne: Richard Müller über die Novemberrevolution

Richard Müller: Eine Geschichte der Novemberrevolution. Verlag Die Buchmacherei. 790 Seiten, einige Abbildungen, Chronologie und Personenregister. 22,95 Euro
MüllerNovemberrevolutionDer Verlag stellt sein Buch vor:
In einer historischen Trilogie unter dem Obertitel „Vom Kaiserreich zur Republik“ verfasste Richard Müller, Metallarbeiter und Vorsitzender des Vollzugsrats der Arbeiter- und Soldatenräte zur deutschen Novemberrevolution einen ungewöhnlichen Zeitzeugenbericht. Seine packend erzählten Bände inspirierten Historiker wie Sebastian Haffner und sind Standardwerk und Geheimtipp zugleich.
In den 70er Jahren erschienen im Verlag Olle & Wolter die drei Einzelbände Vom Kaiserreich zur Republik – Die Novemberrevolution – Der Bürgerkrieg in Deutschland, die jetzt in einem Band zusammengefaßt wurden.

Bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne, denn die Buchhandlung Weltbühne will & muß überleben. Lassen Sie sich nicht einreden, daß man das genauso gut woanders bestellen kann. Das kann man zwar auch woanders bestellen, aber nicht genauso gut.

Achtung! Achtung! Zue Tür! Laden schließt an diesem Dienstag früher!

Am Dienstag (17. Dezember) habe ich AN EINEM TAG ZWEI LESUNGEN – zwar nur Kurz-Lesungen, aber sie nehmen mich zeitlich sehr in Anspruch.
Aus diesem Grund ist der Laden am Dienstag (17. Dezember) ausnahmsweise nur von 11 bis 15 Uhr geöffnet.
Wer nach 15 Uhr kommt, steht vor der zuen Tür.

Schließt am Dienstag, 17. Dezember, schon um 15 Uhr.

Schließt am Dienstag, 17. Dezember, schon um 15 Uhr.

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Die besten Geschenkideen haben wir

Reden wir nicht lange drumrum: Die besten Geschenkideen haben wir.
BahnhofCoverSpinatCD-HLLütfiyeTristOle
chlada-verwirrung-coverherz-terroristin-1muth-cd-nachtaufnahme1

hl-cd-heinecover-fluecht1Kommen Sie doch mal gucken und achten Sie auf unsere Eigenproduktionen.
Oder gucken Sie ins Netz. Wir empfangen ODER wir beliefern Sie gern.
Wir haben auch so schöne Neujahrs-Postkarten selbst gemacht.
Ist es in diesem I-Mehl-Zeitalter nicht ein fast schon vergessenes Gefühl, eine richtige Postkarte aus dem Hausbriefkasten zu nehmen?
Zum Beispiel:
Postkarten (und auch Kunstdrucke) nach Aquarellen von Magda Gorny
pk54-gorny-sonne
Postkarten aus dem Weltbühne-Universum:
pk64-kater
Heimat-Postkarten von Hafenstaedter (Duisburg zer- und gefällt):
pk73-hafen-blumensprayer-2
Für das schaurig-schöne Wohlgefühl der Moraltanten jedes Alters und Geschlechts haben wir auch was Schönes:
pk66-stefanie
Die ganze Postkartenherrlichkeit finden Sie hier.

Der vor anderthalb Jahren schier aussichtslos scheinende Überlebenskampf der Buchhandlung Weltbühne scheint heute gar nicht mehr so aussichtslos. DENN: Wir haben uns angestrengt. UND: Einige haben sich darauf besonnen, daß sie dem Unverdruß auf der Gneisenaustraße etwas Aufmerksamkeit und Liebe schulden. Wenn das so weitergeht, überleben wir. (Aber nur, wenn das so weitergeht).

M102CoverHaben Sie schon mal daran gedacht, ein METZGER-Abonnment zu verschenken? Das kostet 30 Euro (für die nächsten 10 Hefte) oder 50 Euro (für alle zukünftigen Hefte).
Schenken Sie Ihrem Freund ein ewiges METZGER-Abonnement. Wenn er Sie verläßt, wird er Sie trotzdem nie ganz los.
Beziehungsweise:
Schenken Sie Ihrer Freundin ein ewiges METZGER-Abonnement. Wenn sie Sie verläßt, wird sie Sie trotzdem nie ganz los. (So ging es mir ja auch mit meinen Freundinnen).

Wir müssen die Feste feiern, wie sie uns gefallen.

(Bitte den Link auf diese Seite als Rundmail verschicken).

Nicht die Irren, sondern die Verrückten

Vor meinem Buchladen haben sich zwei Damen versammelt, die mich ansprechen. Sie wollen von mir wissen, ob sie bei mir alte Bücher loswerden können.
Nach einem ungeschriebenen Gesetz darf man Bücher nicht wegwerfen (der Antiquar denkt darüber anders). Ich profitiere allerdings nicht wenig davon, daß die Leute geerbte Bücher, anstatt die einfach wegzuwerfen, lieber mir überlassen. Nur bin ich aus Platzgründen und um zu verhindern, daß man vor lauter Papier die Bücher nicht mehr sieht, gezwungen, gleich vorweg eine Auswahl zu treffen. Also frage ich, wohl wissend, daß ich viele damit erschrecke, um was für Bücher es sich dabei denn wohl handelt („Welche Richtung?“). Wenn ich dann höre „Och, so Romaaane“ oder „Och, so alles mööögliche“, weiß ich, daß das nichts für mich ist. Wie soll ich den Leuten erklären, was ich suche? Wenn ich sage „Ich suche gute Bücher“, denken die, die müßten in Leder gebunden sein und Taschenbücher wären nix (obwohl doch gerade die Taschenbücher der 60er und 70er Jahre was wert sind! Die Formel „Je älter desto wertvoller“ ist ein Aberglaube).
WeltbuehneMit den beiden Damen ist es besonders schwierig, weil sie unentwegt gleichzeitig reden. Was ich denn suche, wollen sie wissen. Das ist so ein Moment, wo ich sagen möchte: „Ich stelle hier die Fragen!“ Stattdessen sage ich: „Ich suche das, was die Nazis verbrannt haben oder verbrennen würden.“
Die beiden verstehen nicht, was ich gesagt habe. Sie meinen, verstanden zu haben, daß ich Nazi-Nostalgie sammle.
„Nein!!! Im Ge-gen-teil!!!“ Ich schreie laut. Aber gegen Mißverständnisse von Leuten, die unentwegt gleichzeitig reden, kommt man auch mit Lautstärke nicht an.
Ich habe einmal, und zwar nicht aus Resignation, gesagt: „Die Verrückten sind unsre einzige Hoffnung.“ Die Irren hingegen können mir die letzte Hoffnung rauben.

Neu in der Weltbühne: Wiglaf Droste

Wiglaf Droste: Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv. Neue Sprachglossen. Edition Tiamat (Critica Diabolis). 240 S. Klappenbroschur. 14 Euro
DrosteWürdeDer Verlag stellt sein Buch so vor:
Mit Schwung, Grazie und Eleganz seziert Wiglaf Droste die sprachlichen Entgleisungen der Deutschen, den Neusprech aus „Nachhaltigkeit“ und „Transparenz“, in dem „Teamplayer“ und „Goods Flow Mitarbeiter“ gefragt sind, „Apps zum Entdecken von Apps“ aufwendig „kuratiert“ werden und den das Lied eines halbalphabetischen Sängers quasi „im Paket“ zusammenfasst: „Wenn Worte meine Sprache wären“. Droste spürt der „gefühlten Unsportlichkeit“ nach, analysiert die „cremige Fülle“ eines Weins, die „Menschenrechte“ aus dem Hause Hoeneß und einen „sich nach allen Seiten absichernden Mehrzweckjournalimus“, der mit „Jogi“ immer nur Joachim Löw und niemals Jogi Gauck meint.
Im Sprachschlamassel entdeckt Droste aber auch jede Menge Kleinode wie „betropetzt“; wenn Sie wissen wollen, was das zu bedeuten hat, bestellen Sie das Buch…
… in der Buchhandlung Weltbühne (lautet der Satz vollständig).
Denn Sie wissen ja:
Wir besorgen jedes lieferbare Buch. Wir liefern jedes Buch an jeden Ort. Also auch dieses.

Das Buch ist gekommen!

Das dritte Buch der „Herz-Terroristin“ Lütfiye Güzel IST JETZT DA!
Lütfiye Güzel, Trist Olé! Gedichte, DIALOG EDITION Duisburg, 82 Seiten, 10 €
LütfiyeTristOleBestellen Sie dieses Buch in der (Versand-)Buchhandlung Weltbühne. Lassen Sie sich nicht einreden, daß man das genauso gut woanders bestellen kann. Das kann man zwar auch woanders bestellen, aber nicht genauso gut. Weltbühne muß (leistungsfähig) bleiben.
Luetfiye-2013Lütfiye guckt nach: Alle Wörter sind noch da.

Das dritte Buch kommt

Ich will nicht den Tag des Erscheinens abwarten, sondern jetzt schon vorankündigen: Das dritte Buch der „Herz-Terroristin“ Lütfiye Güzel erscheint im Oktober (und der Oktober hat schon angefangen):
Lütfiye Güzel, Trist Olé! Gedichte, DIALOG EDITION Duisburg, 82 Seiten, 10 €
LütfiyeTristOleWenn man den accent aigue wegläßt, dann heißt es „Tristole“, und das klingt nach einem poetischen Schießeisen. Fürchtet den Zorn der Traurigen!
Um Vorbestellungen wird gebeten – auch zum versandkostenfreien Versand – in der
Buchhandlung Weltbühne
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg,
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de)
Auch die beiden ersten Bücher Herzterroristin und Let’s go Güzel liegen hier noch abholbereit oder versandbereit.

Neu in der Weltbühne: George Martin erinnert sich

Es wird erzählt (und es ist wohl auch wahr), daß der Manager Brian Epstein kein Glück hatte, als er versuchte, seine Band „The Beatles“ bei der Plattenfirma Decca unterzubringen. Diese Musik, meinte man bei Decca, hätte keine Zukunft. (Die Decca-Fritzen brauchten diese Fehlentscheidung des Jahrhunderts nicht lange zu bereuen, denn bald darauf konnten sie die Rolling Stones unter Vertrag nehmen).
Die Jahrhundert-Fehlentscheidung von Decca erwies sich allerdings für die Beatles und für die Freunde guter Musik als Jahrhundert-Glücksfall. Denn dadurch trafen die Beatles bei EMI mit George Martin zusammen. Was wir als Beatles-Musik kennen, wäre ohne diesen erfahrenen, sachkundigen und experimentierfreudigen Produzenten nicht möglich gewesen.
George_MartinVon dem heute 87jährigen George Martin (Foto) gibt es jetzt ein Buch:
Es begann in der Abbey Road. Der geniale Produzent der Beatles erzählt. Hannibal Verlag. 340 Seiten, 24,99 €.
Wie ich hörte, soll die Zusammenarbeit mit den Beatles nur gut die Hälfte des Buchinhaltes ausmachen, da noch viel mehr zu berichten war.
GeorgeMartinBuchCoveBestellen Sie dieses Buch in der (Versand-)Buchhandlung Weltbühne. Lassen Sie sich nicht einreden, daß man das genauso gut woanders bestellen kann. Das kann man zwar auch woanders bestellen, aber nicht genauso gut. Weltbühne muß (leistungsfähig) bleiben.
Sollten Sie jedoch zu den Suppenkaspern gehören, die Bücher grundsätzlich nur über Amazon bestellen, dann seien Sie wenigstens so einsichtig, über den Link ganz unten auf dieser Seite bei Amazon einzutreten, damit die Weltbühne dann die 5 % Provision einkassieren kann.

Foto: Wikimedia Commons

Neu in der Weltbühne: Solidarität. Die Zärtlichkeit der Völker.

Neu eingetroffen:
Heinz-W. Hammer, Frank Schwitalla: Solidarität – Die Zärtlichkeit der Völker 20 Jahre Netzwerk Cuba. PapyRossa Verlag. 248 S. Pb. zahlr. Abb. 12 Euro.
NetzwerkKubaDer Verlag stellt sein Buch vor:
Das „NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V.“ wurde im Juni 1993 in Frankfurt/M. als Koordinations- und Informationsstelle der in der Bundesrepublik tätigen Cuba-Solidaritätsgruppen gegründet.Wie war die Lage Cubas zu diesem Zeitpunkt? In welchem Verhältnis standen die verschiedenen Solidaritätsgruppen zueinander? Warum gab es eine Neugründung und nicht einen organisatorischen Zusammenschluss der bestehenden Vereine? Welches Verhältnis bestand zwischen materieller und politischer Solidarität? Wie wurde die materielle Basis abgesichert?Im Laufe der Jahre wurden diese und andere Fragen von Interessierten und später Hinzugekommenen immer wieder gestellt. Zwei ehemalige Vorsitzende des NETZWERK CUBA haben sich anlässlich des 20. Jahrestages im Jahre 2013 dieses Projektes angenommen und beschreiben im vorliegenden Buch aus ihrer Sicht die Entwicklung des Vereins. Da dieser sehr heterogen zusammengesetzt ist, versteht es sich nach Meinung der Autoren von selbst, dass manche Aspekte auch unter anderen Blickwinkeln betrachtet und interpretiert werden können. Diese Vielfalt ist es, die nach Überzeugung der Autoren für das „NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V.“ auch zukünftig eine tragfähige Grundlage bildet. Die vorliegende Publikation bietet daher nicht nur einen Rück-, sondern auch Anregungen für einen Ausblick. Sie kommen zu dem Fazit: Das „NETZWERK CUBA – Informationsbüro – e.V.“ hat sich in die Annalen der nationalen und internationalen Cuba-Solidaritätsbewegung eingetragen und nimmt dort einen ehrenhaften Platz ein. Nicht nur, wie im vorliegenden Fall, als Objekt historischer Betrachtungen, sondern zugleich als handelndes Subjekt. Es gibt also keinen Grund, sich auszuruhen – Der Kampf geht weiter.
Bestellen Sie dieses Buch in der (Versand-)Buchhandlung Weltbühne, denn die Buchhandlung Weltbühne will & muß überleben. Lassen Sie sich nicht einreden, daß man das genauso gut woanders bestellen kann. Das kann man zwar auch woanders bestellen, aber nicht genauso gut.

Der Verrückte ist mit dem ganzen Geld stiftengegangenen

aus der Serie „Die Farbe des Geldes“ (5)
Milliarden und Abermilliarden einfach futsch. Das habe ich kommen sehen.
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Ich hatte mal einen verrückten Kunden. Nicht immer war ich nicht schnell genug, um mich unter dem Tisch zu verstecken. Einmal hatte er ein Buch von Karl Eduard von Schnitzler bestellt, und er bezahlte das mit einem Scheck. Auf den Scheck hatte er den kompletten Lebenslauf von Karl Eduard von Schnitzler geschrieben und dazu auch die Rückseite benutzt. Ich hatte Glück, der Scheck wurde eingelöst.
Einmal kaufte er einen großen Stapel Bücher, für fast 300 Mark. Und er bezahlte mit 5-Mark-Scheinen. Er hatte die Taschen voll mit Bündeln von 5-Mark-Scheinen, frisch aus der Druckerpresse und mit fortlaufenden Seriennummern.
Erinnern Sie sich noch an die D-Mark-Zeit? Mit Groschen und Riesen und Blauen? Man wußte, daß es auch 5-Mark-Scheine gab, aber man bekam selten einen zu Gesicht. Jeder hatte wohl schon irgendwann mal einen 5-Mark-Schein gesehen, aber das war eine Seltenheit.
Aber wußten Sie, daß der 5-Mark-Schein die am häufigsten von der Bundesbank ausgegebene Banknote war? Es gab mehr 5er als 10er und 20er. Aber wo sind die alle geblieben? Wenn man das herausfindet, weiß man bestimmt auch, wie es zu dem großen Finanz-Crash kam. Man müßte mal den Verrückten fragen. Aber ich hab vergessen, wie der heißt.

Demnächst in der Weltbühne: „Vom Obersalzberg bis zum NSU“

Ich empfehle:
Anton Maegerle: Vom Obersalzberg bis zum NSU. Die extreme Rechte und die politische Kultur der Bundesrepublik 1988 – 2013. NS-Verherrlichung, rassistische Morde an Migranten, Antisemitismus und Holocaustleugnung. Edition Critic 2013. 412 Seiten. 20 Euro. Erscheint am 14. August.
maegerle_front_600rgbmaegerle_back_600rgbAnton Maegerle, von METZGER-Lesern geschätzter kenntnisreicher Autor, stellt den aufsehenerregenden NSU-Prozeß in die Zusammenhänge.
Das Buch soll in knapp zwei Wochen vorliegen. Um Vorbestellung wird gebeten.
Bestellen Sie dieses Buch in der (Versand-)Buchhandlung Weltbühne, denn die Buchhandlung Weltbühne will & muß überleben. Lassen Sie sich nicht einreden, daß man das genauso gut woanders bestellen kann. Das kann man zwar auch woanders bestellen, aber nicht genauso gut.

Neu in der Weltbühne: Schwarzbuch Waffenhandel

Ich empfehle:
Jürgen Grässlin: Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient. Heyne Taschenbuch. 624 Seiten, 14,99 Euro
GrässlinWaffenhandelDer Verlag stellt sein Buch vor:
Politik, Industrie, Banken – wer profitiert vom Krieg?
Unsere Politiker beschwören den Frieden und betreiben den Krieg: Deutschland ist der weltweit drittgrößte Waffenexporteur – und schreckt vor Lieferungen an verbrecherische Regime und Diktatoren nicht zurück. Jürgen Grässlin deckt auf, wer die Profiteure dieser Kriegswirtschaft sind, er nennt Industrieunternehmen beim Namen, er zeigt, wer in der Politik die Exporte genehmigt und wie die Banken das alles finanzieren. Hochbrisante Fakten, profund recherchiert – ein Augenöffner, wie tief unser Land in die globale Tötungsmaschinerie verstrickt ist.

Bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne, denn die Buchhandlung Weltbühne will & muß überleben. Lassen Sie sich nicht einreden, daß man das genauso gut woanders bestellen kann. Das kann man zwar auch woanders bestellen, aber nicht genauso gut.

Neu in der Weltbühne: Mutter Blamage

Ich empfehle:
Stephan Hebel: Mutter Blamage. Warum die Nation Angela Merkel und ihre Politik nicht braucht. Westend Verlag 2013. 160 S. 13,99 Euro.
Hebel_Mutter_BlamageDer Verlag stellt sein Buch vor:
Die Pflichtlektüre für den Wahlkampf 2013
Angela Merkel blamiert Deutschland, und wir merken es nicht einmal. Hinter nebulösen Äußerungen und vermeintlich zögerlichem Handeln verbirgt sich in Wahrheit eine Politik, die sich an den Interessen der Wirtschaft orientiert. Anders als allgemein angenommen, so zeigt Stephan Hebel, ist Deutschland in den Merkel-Jahren unbedeutender, unberechenbarer und ungerechter geworden.
Deutschlands beliebteste Politikerin verdankt ihren Erfolg einem permanenten Betrugsmanöver. Ihre politische Agenda hat keinen Namen und kein Gesicht, ganz Deutschland glaubt deshalb, es gäbe sie nicht. Das ist ein Irrglaube: Es gibt eine Agenda, die aber in erster Linie auf Erhalt von Macht ausgerichtet ist. Inhalte werden untergeordnet. Merkel hinterlässt uns – sollte sie abgewählt werden – ein Land im Reformstau. Ein Land, das sich auf Kosten anderer in kleinkariert nationaler Interessenpolitik ergeht und sich damit letztlich selbst schadet. Ein Land, das wichtig tut, aber ständig an Gewicht verliert. Ein Land, in dem die Ungerechtigkeit wächst und Millionen Bürger in Armut leben, auch wenn sie Arbeit haben. Ein Land, in dem die Politik sich selbst zur Erfüllungsgehilfin ökonomischer Interessen degradiert.
Stephan Hebel, langjähriger Redakteur der Frankfurter Rundschau und politischer Autor, ist seit zwei Jahrzehnten Leitartikler und Kommentator. Er schreibt unter anderem auch für die Berliner Zeitung sowie für Deutschlandradio, Freitag, Publik Forum und weitere Medien. Er ist zudem ständiges Mitglied in der Jury für das „Unwort des Jahres“.

Bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne, denn die Buchhandlung Weltbühne will & muß überleben. Lassen Sie sich nicht einreden, daß man das genauso gut woanders bestellen kann. Das kann man zwar auch woanders bestellen, aber nicht genauso gut.